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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben ohne Liebe?
Christoph Hein ist einer jener Schriftsteller, die schnörkellos, ungekünstelt und ohne Skandale das tun, was Schriftsteller im Idealfall als solche auszeichnet, nämlich: Geschichten erzählen.
Die Geschichte der "Frau Paula Trousseau" beginnt mit ihrem Selbstmord im Jahr 2000. Danach wird ihre Geschichte erzählt, mal ihre Kindheit aus der...
Veröffentlicht am 14. August 2007 von Roland F.

versus
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglück steckt an
Mehrfach meidet die junge Malerin Paula ihr nahestehende Menschen unter eben diesem Vorwand: "Unglück steckt an".

Dabei personifiziert sie selbst in diesem düsteren - nein, besser: farblosen - Buch 530 mühevolle Seiten lang das Unglück. Ein Unglück, welches ihr einziges "gelungene" Ölbild, weiße Landschaft auf weißem...
Veröffentlicht am 27. März 2010 von jury


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglück steckt an, 27. März 2010
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Mehrfach meidet die junge Malerin Paula ihr nahestehende Menschen unter eben diesem Vorwand: "Unglück steckt an".

Dabei personifiziert sie selbst in diesem düsteren - nein, besser: farblosen - Buch 530 mühevolle Seiten lang das Unglück. Ein Unglück, welches ihr einziges "gelungene" Ölbild, weiße Landschaft auf weißem Grund, offensichtlich im großen Plan des Autors symbolisieren soll: das Unglück der inneren Leere. Hein lässt Menschen, die Paula mögen, ja, sogar lieben, immer wieder versuchen, in das Seelenvakuum dieser Figur vorzudringen - natürlich vergeblich.

Denn das einzig Vernünftige, was man mit einem schwarzen Loch anstellen kann, ist, so weit weg wie irgend möglich zu bleiben. Leider implodiert in ungeheurer zerstörerischer Gewalt nicht nur Paula selbst, sondern auch der Stoff als Ganzes: "Paula Trousseau" ist ein Depressivum.

Ohne Zweifel: der Roman ist vorzüglich geschrieben - wenn überhaupt stilistisch etwas den Lesefluss gestört hat, war es der ständige Wechsel zwischen der erwachsenen Paula in der ersten Person und dem Schulmädchen Paula in der dritten Person. Die Darstellung der Ich-Paula wirkte außerordentlich authentisch.

Ebenso überzeugt das große Können des Erzählers in den spezielleren "Frauenszenen" - sei es nun das Erleben von Schwangerschaft, Geburt und postnataler Depression, die feinen Empfindungen der spärlichen Liebesmomente mit den Freundinnen Katharina und Sibylle oder die vor Egozentrik strotzende, dennoch aber als verzweifelt und sensibel spürbare Männerbenutzerin.

Wie sah Heins Masterplan aus? Paula als pars pro toto der DDR-Gesellschaft vor der Annexion? Farblose oder monochrome Gemälde stehen für eine monotone und sinn(en)reduzierte Gesellschaft? Die Personen zeigen die Varianten des Scheiterns auf? Der Systemwechsel, bildhaft von Paula glatt verpasst, nicht einmal wahrgenommen, ist von den auf kleinster Flamme lebenden Menschen der DDR genauso wenig zu begreifen, geschweige denn zu bewältigen, wie von Paula selbst? Die Isolation, vorgeblich Mal für Mal selbst gewählt als angebliches Zeichen der Stärke, wird zum Gefängnis und führt zur Selbstzerstörung?

Wie auch immer: Ich möchte Erklärungen weder lesen noch ausdenken, sondern ein Buch erleben, erfühlen, erfassen. Das Unverständnis Paulas, wieso jemand auf die Idee kommt, ein Kunstwerk interpretieren zu wollen, kann ich durchaus teilen. Kommen wir also nach diesem interpretierenden Ausflug zur Wirkung des Romans zurück.

Die allerdings scheint mir verheerend. Es mag durchaus von Interesse sein, das stumpfe Gefühl einer scheintoten Gesellschaft mit Paulas Hilfe nacherleben zu können. Aber wer möchte sich schon das Unglück in die Seele lesen? Wer möchte sich in der unendlichen Schlange von Menschen einreihen, die von der zutiefst kranken Paula unendlich verletzt werden?

Vor jedem Kontakt mit Paula Trousseau muss also nachdrücklich gewarnt werden - es sei denn, man sitzt schon mit Aufhellern zugedröhnt in der Klapse. Ich befürchte, wer ein solches Werk geschrieben hat, hatte sich bereits angesteckt - wo auch immer, ich möchte es eigentlich überhaupt nicht wissen.

Ich werde ganz sicher so schnell kein Buch von Hein mehr in die Hand nehmen - ungeachtet der unzweifelhaften Qualitäten. Das Leben ist auch so schon schwer genug. Soviel Unglück braucht kein Mensch.

jury 3* A0060 11.9.2011eg
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben ohne Liebe?, 14. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Frau Paula Trousseau: Roman (Gebundene Ausgabe)
Christoph Hein ist einer jener Schriftsteller, die schnörkellos, ungekünstelt und ohne Skandale das tun, was Schriftsteller im Idealfall als solche auszeichnet, nämlich: Geschichten erzählen.
Die Geschichte der "Frau Paula Trousseau" beginnt mit ihrem Selbstmord im Jahr 2000. Danach wird ihre Geschichte erzählt, mal ihre Kindheit aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers, mal ihr Leben als Erwachsene aus eigener Sicht, beginnend mit ihrer ersten unglücklichen Heirat und ihrem beginnenden Drang, Malerin zu werden (für diesen Traum opfert sie alles, sogar ihre Tochter). Christoph Hein erzählt hier, bzw. malt dieses Buch fast wie ein Maler: je heller die Entwicklung, desto dunkler ist der Hintergrund, mit der Idee der leuchtenden Trauer, oder heller Trauer vergleichbar. Ein wunderbar bewegendes Buch, ergreifend diese Geschichte, die der Frage folgt: wie wird man, was (oder wer) man ist?
"Frau Paula Trousseau" ist große Literatur und hat auf ca. 530 Seiten keine einzige Zeile zu viel.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie werden wir zu dem, was wir schließlich sind?, 15. Juni 2007
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Frau Paula Trousseau: Roman (Gebundene Ausgabe)
Christoph Hein seinen neuen Roman "Frau Paula Trousseau" kann, wer will, als ganz individuelle, private Lebensgeschichte lesen, oder als Situationsschilderung über Kunst und Literatur, Leben und Arbeit in dem deutschen Staat, den die Geschichte nach nur vier Jahrzehnten wieder verabschiedet hat. Am Anfang waren Hoffnungen erlaubt, es sollte ein neuer Anfang werden, am Ende waren noch die letzten Illusionen zerstört worden.
Selbst lobende Kritiken sind oft nicht in der Lage die Handlung vernünftig nachzuerzählen. Obwohl das Buch keineswegs komplex, vielmehr sehr geradlinig erzählt ist, lässt es sich jedoch sehr schwer auf den Punkt bringen. Deshalb folgen meine Gedanken nicht dem strengen chronologischem Hergang des Buches, sondern es sind analytische Gedankenskizzen.

Es beginnt und endet mit einem Selbstmord. Der erste Selbstmordversuch war vor dem Fall der Mauer, der Selbstmord geschah 2002. Paula wird in einem Nebenarm der Loire gefunden. Nach der Wende fährt sie in den Westen, schaut sich Museen an, die interessieren sie mehr als der ganze Mauerfall und dann begeht sie diesen Selbstmord. Und darin liegt eigentlich die Botschaft dieses Buches, denn es ist ausschließlich die Privatheit in der sie leb, deshalb spielt für sie die Gesellschaft gar keine große Rolle, anders als wir es als Leser eigentlich von einem Roman in der DDR, oder aus der späten DDR erwarten. Und nach dem Selbstmord erzählen die Tagebuchaufzeichnungen ihre Sicht der Welt, der Geschlechterbeziehungen, der Kunst und der Verhüllung.

Ein Frauenschicksal, ein Frauenleben, wie wir es seit Fontane, seit Effi Briest, in der deutschen Literatur nicht mehr gelesen haben. In einer Kritik wurde auch Flauberts "Madame Bovary" genannt. Die Autoren des 19. Jahrhunderts haben Frauengeschichten geschrieben, wie sie damals nicht anderes ablaufen konnten, das heißt, die Frauen konnten ihren Ehrgeiz nur über den Mann realisieren. Im 20. Jahrhundert braucht die Frau nicht mehr unbedingt einen Mann, sie braucht auch keine Ehe einzugehen, kann ohne den Mann ein Leben bestehen und sie kann, wie man so sagt, sich selber verwirklichen und dennoch scheitert Paula Trousseau, obwohl sie das alles kann, genau so wie die anderen Figuren. Die Tochter wird ihr nach der Scheidung weggenommen, übrigens auch hier eine Parallele zu Effie Briest. Und überhaupt kommen ähnlich wie bei Fontane, die Männer nicht gut weg. Jedenfalls ist es sehr selten, dass ein männlicher Autor in dieser Weise ein Frauenleben erzählt.

Die Kraft dieses Buches liegt darin, dass es fast ohne Abstriche auf andere Verhältnisse übertragbar ist. Es ist kein politisches Buch, eher eine nachgetragene DDR Geschichte. Diese Biographie könnte an vielen Stellen spielen, nur die eine Stelle mit dem "weißen Bild" ist ein Hinweis auf die DDR, wo moderne, abstrakte Kunst nicht gern gesehen wurde.
So besticht das Buch weniger durch atmosphärische Schilderungen des Lebens in der DDR, als durch Dialoge. Es ist eine Art von Prosa, wo der Autor nicht sichtbar ist, so dass der Leser sich zwischendurch immer fragt, was denkt eigentlich der Autor? Aber er hält keine Antwort darauf. Es gibt eine zweite Spannung, die in der Struktur dieses Romans liegt und in der ganzen Methode des Schriftstellers Christoph Hein, dadurch das der Autor nicht kommentiert hat der Leser ständig selbst das Bedürfnis irgendwie zu verstehen. Das Schöne an dem Buch ist eben, dass die ganze Gestalt bis zum Ende etwas Rätselhaftes hat.

Und es ist schwer zu sagen, und das ist eine Qualität dieses Buches, ob dieses Scheitern jetzt nur den äußeren Umständen anzulasten ist, also den Beschränkungen des Lebens in der DDR, dem Unverständnis der Behörden, die sich mit der "Verwaltung der Kunst" befassen und natürlich auch der Männer, mit denen sie zusammen lebt. Da ist der linientreue Kunstprofessor als Ehemann, da sind wechselnde Geliebte, aber die Beziehungen scheitern immer wieder und ihre Glücksmomente sind eigentlich nur die beständigeren Beziehungen zu Frauen, auf die sie sich aber auch nicht einlässt: Sie ist nicht lesbisch, vielleicht ein bisschen bisexuell.
Es ist fast ein verkapptes Theaterstück und es erzählt vom Scheitern dieser Frau Paula Trousseau, Scheitern auf vielen Ebenen, als Mutter, als Geliebte, als Ehefrau, als Künstlerin letztlich, obwohl sie alles der Kunst unterordnet und so nur für die Kunst leben will. Paula scheitert auch, weil sie seelisch liebesunfähig ist. Sie kann zwar in der Schmerzverhüllung leben, sie kann aber nicht lieben, weil sie den erlittenen Schmerz niemand zeigt. Dann legt dieses weiße Bild", die Winterlandschaft, so weit es beschrieben ist, den Gedanken nah, dass es ein Bild der Schmerzverhüllung ist.
Die Frau leidet unter einer ursprünglichen Liebesverletzung. Es ist einerseits der Vater, dessen Autorität auch dazu führt, dass die Mutter Alkoholikerin wird und die Kinder zu fliehen versuchen.
Und dann lernt diese junge Frau einen Mann kennen, Sebastian, der am Anfang des Romans ihren Nachlass bekommen soll. Er bekommt ihre Bilder und er soll sich um diese Bilder kümmern.
Es war ihre erste und einzige wahre Liebe. Paula war damals erst siebzehn Jahre alt. Sebastian war mit einer anderen Frau liiert und hat sich nicht von dieser Frau getrennt. Und diesem Muster folgt Paula, um es jetzt vielleicht ein bisschen massiv zu psychologisieren als Gegenmodell. Diesem Muster folgt sie eigentlich den Rest ihres Lebens, das sie versucht andere Männer zu bewegen ihre Frauen um ihrer Willen zu verlassen. Diese Frau praktiziert die kleinen Verweigerungen" konsequent, aus dieser Verletzung heraus und das ist das Spannende daran, dass sie nicht mit dem Anspruch daher geht, die Gesellschaft zu ändern oder eine Anklage gegen die Politik oder den Staat zu erheben, sondern nach Innen geht der geheimnisvolle Weg, mit vielen kleinen Nein" da wo sich ihr Chancen bieten. Und an dieser Konsequenz zerbricht sie dann.

Auch als Künstlerin ist sie konsequent, das zeigt sich an dem weißen Bild. Sie fühlte sich dieses eine Mal glücklich, denn sie hatte ein Bild gemalt, das eigentlich aus einem Paradox besteht. Es zeigt nichts und soll doch alles zeigen, eine Winterlandschaft auf der durchaus etwas erkennbar ist, aber das durch und durch weiß ist. Das ist ja eines der großen Paradoxe der Moderne. Sie will aus der Abstraktion wieder heraus, ohne sie eigentlich zu verlassen, das kann als künstlerischer Motor begriffen werden. Das künstlerische Wollen war ein ganz zentraler Antrieb für diese Frau.

Und eigentlich ist diese Biographie der Versuch, irgendwo eine unbedingte Form der Liebe herzubekommen, was ganz zum Schluss auch geschieht, als sie, nachdem sie den reichen Kunstprofessor verlässt, gezwungen ist nach der Wende sich Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Da malt sie kleine Bilder und schreibt darauf Die ist ein Schrei".

Es ist die Geschichte einer fortschreitenden Isolation, es ist die Chronik einer angekündigten Selbsttötung, die Chronik einer Frau, deren Schicksal von der Einsamkeit, die von Anfang an da war, die durch die autoriale Erzählung über diese Kindheit auch plausibel gemacht wird. Also es ist die Chronik eines Schicksals, was von der Einsamkeit, über die Verlassenheit bis zur Verlorenheit geht. Am Ende der Verlorenheit passiert dann der Selbstmord.

Die Überzeugungskraft des Buches besteht darin, dass Paula eine so komplexe Person ist, von der man annimmt, man hätte sie persönlich gekannt. Sie wird einem so nahe gebracht, auch durch die seltsame Konstruktion die der Autor gewählt hat, sie selbst erzählen zu lassen. Das bringt Nähe und Distanz gleichzeitig, zwingt einem aber auch eine Person auf, mit der man sich mehr oder weniger intensiv beschäftigen muss. Man gerät einfach zunehmend in Konflikt, weil man alles durch die Brille von Paula sieht, durchaus mit dieser Figur sympathisiert, im Lauf der Lektüre aber denkt, was leistet die Frau sich noch? Sie verläst ihr Kind, sie macht "Samenraub", das heißt sie bekommt von einem anderen Mann ein Kind und verrät dem nicht das er der Vater ist, sie ist immer nur so lange mit jemand zusammen wie es ihr nutzt und trotzdem, und das ist das Faszinierende, durch den Blick dieser Frau wird vermittelt, dass diese Männer recht sympathisch sind. Für das Scheitern von Paula gibt es in dem Buch keine Verantwortlichen.
Kein klassischer Bildungsroman, sondern der Roman einer gehemmten Entwicklung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Adieu Paula Tristesse, 11. Oktober 2011
Habe dieses Buch geduldig fertig gelesen und versuche an diesem Regentage nicht in
Depression zu verfallen, denn das ist die Wirkung dieses Romans.
Hein erzählt in diesem braven, grundehrlichen temperamentlosen DDR Stil, der mir schon immer zuwider war, da er noch die letzten unwichtigen Winkel einer Geschichte ausleuchtet.

Es gibt viele plötzlich und unnötige Rückblicke. Warum wählt Hein gerade diesen Rückblick? Wenn es zuwenigstens psychologische Rückblicke gewesen wären. Paula Trousseau ist mir übrigens nicht besonders sympathisch geworden.
Die übliche traurige Kindheit mit fürchterlichem Vater und hilfloser Mutter.
Zuerst lebt Paula nachdem sie selbstständig wird, in einem Land, in dem alles einfach ist, Wohnung bekommen, von wenig Geld zu leben und zu studieren, Politik und Partei? Fehlanzeige! spielt das Buch in der DDR?? Doch, dann gibt es tatsächlich Schwierigkeiten mit dem sozialistischen Realismus und dem von Staatswegen gewüschten Malverständnis der Professoren. Bis dahin weiß man nicht, ist der Autor ein Regime Kritiker oder ein der Nostalgie verfallener ehemaliger DDR-Autor.
Es gibt eigentlich nur einen "Bösen" unter den Professoren und das Wort Stasi kommt
glaube ich nicht vor, wird hier nur angedeutet.
Das langweilige Buch wird ab S. 220 plötzlich lebendiger erzählt und durch eine Liebe zwischen Frauen interessant, dort ist der Autor irgendwie trotzdem sehr dezent, aber keine Sorge das Buch wird wieder unlebendig.
Künstler scheinen überhaupt keine Schwierigkeiten zu haben, die DDR verlassen zu dürfen. Ausreiseanträge werden irgendwann genehmigt.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands lebt Paula von Sozialhilfe, verkauft aber ab und zu ein Bild, sodaß sie sich Reisen leisten kann. Wie geht das denn? Die Sozialhilfe verlangt doch, daß man jeden dazu verdienten Cent abgibt? Irre ich mich da? Sollte der Autor nicht sorgfältiger recherchieren?
Nun habe ich den politischen, sozialen Aspekt betont, der in dem Buch kaum vorkommt.

Fazit: Auf ca. 100 Seiten ist das Buch sehr gut, sonst ist es eher mittelmäßig.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Weil die Menschen lügen...", 2. Januar 2010
Von 
C. Wagner "xxx" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Paula Trousseau, die Protagonistin des Romans, ist das, was man in der Psychologie als schizoide Persönlichkeit bezeichnet: Sie möchte so autark sein wie möglich, fühlt sich sonst massiv in ihrer eigenen Identität angegriffen. Jede Erwartung, die andere - insbesondere Männer - an sie haben, wird über kurz oder lang unerträglich für sie. Ersatzweise flüchtet Sie sich in ihre Kunst - und fühlt sich selbst in dieser Leidenschaft oft missverstanden.

Paula "erwartet" zwar nichts von ihren Mitmenschen, nutzt ihre Verehrer und Partner (die sie niemals wirklich liebt!) jedoch gnadenlos aus, wenn dies zu ihrem eigenen Vorteil gereicht: Sie heiratet früh einen wohlhabenden Architekten, um ihrem kranken Elternhaus (Vater = Tyrann, Mutter = unterworfene Alkoholikerin) zu entkommen, arrangiert sich mehr als bequem in den reichen Kreisen ihres Professors von der Kunsthochschule Weißensee, verheimlicht einem harmlosen Filmschauspieler, dass er der Vater ihres Sohnes ist, lässt sich von einem bodenständigen und anpruchslosen Restaurator über Jahre den Rücken freihalten etc.
Aus der Perspektive der Romanfiguren ließen sich all diese Eskapaden als schamlose Lügen bezeichnen. Aus der Außenperspektive (des Lesers) stellt sich das Verhalten jedoch als eine ehrliche Konsequenz ihrer Erfahrungen, Emotionen und Gedanken dar.
Nachvollziehbar wird für den Leser, dass Menschen über Jahre in einer vermeintlich geteilten Gefühlswelt zusammen leben können, bevor die Beziehung zusammenbricht - bevor der Partner merkt, dass er eigentlich sein Leben neben dem anderen gelebt hat bzw. den geliebten Menschen nach seinem Entwurf gestalten wollte, statt ihm wirklich nahe zu sein. Paula selbst macht sich hierüber wenig Illusionen und erntet daher häufig das Etikett "kaltherzig und arrogant". Aber sie lässt es auch zu, schafft es nicht, sich wirklich zu befreien. Nur hin und wieder geht sie völlig in Ihrer Malerei auf, oder lässt sich in erotischen Augenblicken mit ihren Freundinnen Kathi und Sybille ganz fallen.

Die große Kränkung wird am Ende der Geschichte in einem Gespräch mit der noch kleinen Paula und einem Landschaftsmaler auf den Punkt gebracht. Zitat:
Er hatte die leere Bank gemalt. Sie hatte sich ganz umsonst abgequält und abgefroren.
"Gefällt es dir nicht?" erkundigte sich der Maler, der ihre Enttäuschung bemerkte.
"Es ist schön", sagte sie, "aber warum malen Sie keine Menschen?"
"Weil die Menschen lügen", sagte der Maler, "alle Menschen lügen. Sie versuchen alle, etwas anderes darzustellen, als sie in Wirklichkeit sind."

Auch Paula lügt, gibt vor, etwas anderes zu sein, als sie wirklich ist. Es ist beeindruckend, wie Hein die innere Zerrissenheit zwischen Paulas unbedingter Freiheitsliebe und dem Willen zur Selbstverwirklichung einerseits und dem Gefallen-Wollen und daraus resultierenden Abhängigkeit von der äußeren Anerkennung andererseits inszeniert. Die Zerrissenheit und die Distanz zu anderen bleiben bis zum Schluss - bis zu ihrem Selbstmord. Von daher kann von einer "gelungenen Emanzipation", welche der Klappentext verspricht, nur bedingt die Rede sein.
In ihrem Abschiedsbrief resümiert sie für ihren Sohn und ihre flüchtige Jugendliebe (den einzigen Männern, denen sie vorbehaltlos ihre Liebe geschenkt hat): "Ich wünschte, ich wäre nur irgend ein Mädchen gewesen, nicht hübsch, nicht begabt und vor allem ohne Träume." Die Absurdität ihres "Lebensentwurfs" wird in diesem Gedanken besonders deutlich, denn: Träume sind Teil der Persönlichkeit und damit Teil der eigenen Realität. Ohne Träume zu leben ist noch schlimmer, als an den vorhandenen Träumen zu scheitern!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus Kindern, die nicht geliebt werden, ..., 29. November 2008
... werden Erwachsene, die nicht lieben können. Dieser leider immer noch gültigen Weisheit folgt dieses Buch. Doch Christoph Hein gibt seiner Heldin Schönheit und Talent mit auf den Weg, so dass sich ihr trotz der unglücklichen Kindheit viele Möglichkeiten eröffnen. Dass sie trotzdem scheitert, dabei andere Menschen tief verletzt und dennoch dem Leser lebensnah und liebenswert erscheint, ist für mich eine herausragende Leistung des Autors. Mich hat diese Paula nicht mehr losgelassen, es ist ein wunderschönes Buch!
Die erschütternden Rückblicke in ihre Kindheit und Jugend habe ich nicht als hilflose Erklärung verstanden, zumal der Autor sie im letzten Drittel des Buches, in welchem Paula sich dann von ihren Mitmenschen und auch vom Leser entfernt, deutlich zurückstellt. Dass das Buch mit dem Selbstmord beginnt, nimmt ihm jegliche Sentimentalität. Doch wie viele, unendlich traurige Momente muss der Leser erfahren: z. B. der Verzicht auf die Tochter Cordula oder der Abend mit dem Ehepaar Pariani, als beide Partner ihre Wünsche äußern - in Vorahnung des bevorstehenden Unglücks. Arme Paula, die in dieser Situation für ihre Freundin keine Worte findet, und die am Ende in einem Haus vereinsamt, das als offener Lebensmittelpunkt für eine Familie gebaut worden ist. Und ihre einzige wahre Liebe Sebastian? Auch hier verschont der Autor den Leser vor Plattheiten, indem er über die Beziehung nur indirekt berichtet und Sebastian die Nachlassverwaltung ablehnen lässt.
In meiner Schulzeit war "Der fremde Freund" von Christoph Hein Pflichtlektüre, welche mich überhaupt nicht erreicht hat. Es erschien mir eher wie ein theoretisches Konstrukt. Dieses Buch hier aber hat so viel Herzenswärme, ich kann dem Autor nur danken für dieses wunderbare Buch!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessanter Werdegang durschnittlich dargestellt, 27. März 2010
Das Buch zeigt deutlich, was passiert, wenn man als Kind und später als junge Erwachsene nicht geliebt wird. Paulas Weg ist verständlich, ihr Verhalten, vor allem dann, als sie Studentin und junge Frau ist, ist nicht immer nachvollziehbar. Paulas Entscheidungen beruhen meist nicht auf innere Reflexionen, sondern fallen spontan. Sie hat auch nach 200 Seiten immer noch keinen eigenen, unverkennbar individuellen Charakter. Der Erzähler, der öfters die Perspektive wechselt und Rückblenden und Vorausdeutungen einsetzt, beschreibt sehr eindrucksvoll Paulas Werdegang, ihren zunehmenden Rückzug aus der Welt und ihre Enttäuschungen, die sie erlebt - allerdings schafft Paula es nie, aus ihrem Muster auszusteigen. Sie verliebt sich immer wieder in den gleichen Typ Mann, sie ist traurig als der Sohn sich von ihr abnabelt, schafft es aber nicht, mit ihm darüber zu sprechen, sie bemüht sich nicht, Freunde zu finden oder im Kreise ihrer Kommilitonen angenommen zu werden. Dem Leser ist nicht klar, warum sie sich so verhält, es werden diesbezüglich keinerlei Gefühlsregungen oder Absichten Paulas dargestellt. Ihr Verhalten erscheint so etwas unrealistisch.
Der Leser weiß schon zu Beginn des Buches, das Paula sich das Leben genommen hat, der Rest des Romans gibt Aufschluss darüber, wie es so weit kommmen konnte. Ihr künstlerischer Werdegang verläuft synchron mit ihrem seelischen Befinden. Waren ihre Bilder anfangs noch farbenfroh oder weiß, werden sie zum Ende hin trostlos grau oder schwarz.
Die Idee, eine gescheiterte Emanzipation auf diese Weise symbolisch darzustellen, halte ich für sehr gelungen, allerdings fehlt dem Buch die Kraft des Erzählten, das unverkennbare "Etwas".
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In was für einem Land hat Christoph Hein eigentlich gelebt?, 24. September 2013
„Ich wünschte, ich wäre nur irgendein Mädchen gewesen, nicht hübsch, nicht begabt und vor allem ohne Träume“ zitiert der Einband einen Satz der Protagonistin.
Das klingt nach einer Erklärung für das Scheitern einer interessanten, leidenschaftlichen Frau. Doch diese Erklärung ist irreführend: Nicht an gutem Aussehen, Begabung oder Träumen scheitert die Malerin Paula Trousseau im Roman, sondern an ihrer Unfähigkeit, sich oder andere Menschen zu lieben.
Gleichzeitig scheitert der Roman an der Unfähigkeit des Autors, die Lieblosigkeit anders als in grellen Klischeebildern darzustellen: Paulas Vater ist ein autoritärer Bösewicht, die Mutter absolut hilflos und unfähig, der Bruder ein verwahrloster Invalide… Ihnen allen ist das kleine Mädchen ausgeliefert.

Muss das aber ein Leben lang so bleiben? Hat eine Frau mit einer genialen Begabung, einer großen Leidenschaft und hochfliegenden Träumen tatsächlich keine Chance, aus der Kälte und Lieblosigkeit auszubrechen? Diese Frau lässt alle Gelegenheiten dazu ungenutzt verstreichen.
Damit versagt der Autor seiner Protagonistin jede Möglichkeit sich zu entwickeln.

Das Ergebnis ist ein Roman, der über 500 Seiten statisch bleibt. Die einzige Bewegung, die den Leser ergreift, ist sein eigenes Schwanken zwischen Mitgefühl für- und Kopfschütteln über eine Frau, die alle Ansätze einer Entwicklung zur Liebe im Keim erstickt.

Dass man den Roman nicht nach den ersten 50 Seiten weglegt, liegt vielleicht an der Leichtigkeit der Erzählweise: Der Roman liest sich glatt und ohne Widerhaken, zwingt nie zum Innehalten und Nachdenken. „Verschlingen“ ist angesagt; sogar das Unglück konsumiert sich hier leicht.
Die Handlung spielt in einer unbeschwerten Gesellschaft, die nur wenig Ähnlichkeit mit der DDR der 60er bis 80er Jahre hat, in der sie angesiedelt ist:
Man wohnt in Villen mit Personal oder in Lofts mit Sauna, besitzt Konzertflügel und Ferienhäuser auf Usedom, kocht feine Menüs aus raffinierten italienischen Zutaten, und wenn mal einer in den Westen ausreist, veranstaltet er vorher eine große Abschiedsparty, zu der die ganze High Society eingeladen wird.
Eine alleinstehende mittellose Künstlerin braucht gerade mal drei Wochen, um eine nette Zweiraumwohnung mit Bad am Prenzlauer Berg zu finden und zugewiesen zu bekommen. Wenn sie sich ein geräumiges Landhaus kauft und ausbauen lässt, dauert es drei Jahre, bis sie ihre Schulden abgezahlt hat...
Niemand von dieser privilegierten Gesellschaft verschwendet jemals einen Gedanken an die Stasi, keiner zahlt irgendeinen erkennbaren politischen Preis für diesen Luxus.

Da drängt sich doch die Frage auf: In was für einem Land hat Christoph Hein eigentlich gelebt? – Und was ist mit seiner Erinnerungsfähigkeit in den letzten 25 Jahren geschehen?

Hier überschreitet der Roman m. E. die Grenze zwischen misslungener Unterhaltung und gefährlicher, weil verharmlosender zeitgeschichtlicher Darstellung.

Ein Autor, der die (immer noch nicht überwundene) Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft anklagt, der also offensichtlich ein Interesse an gesellschaftlichen Themen hat, wird unglaubwürdig, wenn er andere gesellschaftliche Aspekte (z. B. die des Überwachungsstaates DDR) so konsequent ausblendet.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Frau Trousseau, 19. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ehrlich gesagt habe ich dieses Buch nur gekauft, weil mich die Lebensgeschichte
der Paula Trousseau interessiert hatte.
Wollte mich hinein fühlen in Ihre Welt und Ihren Träumereien. Von Ihr
hingerissen werden. Mich selbst in Ihr wieder finden.
Leider hat der Schriftsteller alle möglichen Türen zu Ihr verschlossen gelassen.
Und jeden Kontakt zwischen dem Leser und Frau Trousseau verwehrt.
Vielleicht weil Sie keinem Menschen Ihr Herz geöffnet hat.
Mit dem Nachteil, dass man von Ihr auch nicht mitgerissen wird und keinen
Zugang zu Ihr findet. Und man sich nach dem Lesen unberührter fühlt, als vorher.
Mir wäre lieber gewesen, wenn Sie von einem das Herz still erobert hätte,
um einen dann am Ende in Stille zurück zu lassen.
Das hätte Sie unvergesslich gemacht.
Und das Buch zu mehr, als nur ein paar beschriebenen Blättern.
Dem Leser genau das zu geben, was seine Romanfigur den Menschen um sie gibt,
wäre eine schriftstellerische Leistung gewesen.
Leider bleibt Paula Trousseau unglaubwürdig.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es gibt insbesondere mehrere Punkte, die mir überhaupt nicht, 14. Mai 2009
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
gefallen haben.
1. Romane erhalten ihre Spannung dadurch, dass sich die Protagonisten verändern, entwickeln. Hier ist alles ungeheuer statisch. Paula, die Hauptfigur des Buches reagiert mit 19 Jahren ganz genauso wie mit 50. Sie verharrt gewissermaßen 500 Seiten auf der Stelle und das wird auf die Dauer für den Leser langweilig - auch wenn äußerlich eine Menge passiert.
2. Christoph Hein schildert das Leben einer Künstlerin in der DDR, ohne dass die gesellschaftlichen Verhältnisse in diesem Land irgendwie vorkommen. Das ist auch eine Methode, um im Nachhinein alles ein wenig zu verklären. Ohne Probleme verfügen die Menschen dort über Ziegenkäse und mediterrane Kräuter, frisches Gemüse oder auch die Materialien, um mal eben ein Bauernhaus perfekt in ein Künstleratelier umzubauen. Mangel und Anstehen, Bespitzelung und Stasi, Doktrination in Schule und Kindergarten - das alles kommt hier nicht vor.
3. Dieses Draufloserzählen im Stile eines sozialistischen Realismus ist auf die Dauer etwas nervig zu lesen. Das ist mir alles etwas zu wenig ausgefeilt und zu atemlos einfach so heruntergeschrieben.
4. Hein schreibt über weite Strecken eine Ich-Erzählung aus der Sicht einer Frau. Irgendwie geht das nicht auf, liest sich das über weite Strecken halt so, wie sich ein Mann gedacht, dass eine Frau so denken würde.
5. Besonders quälend die sehr unsinnlichen erotischen Passagen.
Was mich beeindruckt hat:
Die Schilderung des ungebrochenen Macho-Verhaltens der Männer - sei es der Vater, sei es der Ehemann, sei es Partner von Paula. Insofern ist dies Buch auch nicht die Geschichte einer gelungenen Emanzipation, wie der Klappentext behauptet, sondern der Roman handelt davon, wie dringend notwendig eine Emanzipation der Männer und Frauen in der DDR gewesen wäre...
Der erste Satz:
Drei Wochen zuvor hatte sich Paula bei ihm gemeldet, so erschien es ihm jedenfalls.
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Frau Paula Trousseau: Roman
Frau Paula Trousseau: Roman von Christoph Hein (Gebundene Ausgabe - 19. März 2007)
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