Amazon.de: Kundenrezensionen: Die Habenichtse

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75 Rezensionen
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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Jein, 3. Dezember 2006
Von Shiraz (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ich habe die Habenichtse gerade zu Ende gelesen und bin ziemlich ratlos, ob ich das Buch empfehlen soll oder nicht.
Einerseits schafft Hacker glänzend, was sie sich vorgenommen hat: Sie erzählt die Geschichte eines Paares ohne Persönlichkeit, das von Berlin nach London getrieben wird, dort allerhand erlebt, aber immer nur passiv, ja willenlos, ohne ihr Leben selbst zu bestimmen. Tatsächlich erscheinen Isabelle und Jakob als leblose Figuren, an denen man auch als Leser keinen Anteil nimmt. Sie bleiben einem ebenso egal, wie ihnen die Welt egal bleibt.
Der Nachteil des Konzeptes ist, dass Romane von lebendigen Hauptfiguren leben. Fehlen sie, wird das Lesen zäh, was bei den Habenichtsen noch durch den monotonen Stil gefördert wird. Hauptsatz reiht sich an Hauptsatz, meist durch Komma getrennt. Beschreibung an Beschreibung.
Vielleicht würde ich das Buch Lesern empfehlen, die Romane als intellektuelle Schreibübung begreifen. Menschen, die beim Lesen gerne Spaß haben, sollten sich besser ein anderes Buch kaufen, sie werden ziemlich sicher enttäuscht sein.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Warum bloß, 29. Dezember 2006
Von K. Jacob (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
....ist dieser Roman mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden? Nur weil er die Themen 11. September, Drittes Reich, Ansprüche von Alt-Eigentümern, Yuppies, Unterschicht, Drogenmissbrauch und Kindesmisshandlung, Ego-Gesellschaft und anderes behandelt? Viel Stoff für gut 300 Seiten. Und die ziehen sich hin wie Kaugummi. Genauso zäh und fad. Zufällig auftauchende Aromen oder Gefühle sind künstlich zugesetzt. Die Masse an Themen alleine macht es eben doch nicht. Nach gut der Hälfte des Buches kommt die Autorin dann endlich zu dem, was der Klappentext als Handlung angibt. Hacker verliert sich in Bildern und verliebt sich in ihre Sprache, lässt immer mehr Personen auftreten, die aber schemenhaft bleiben, um nicht zu sagen scheintot. Die Personenbeschreibungen strotzen vor Widersprüchen, die nicht aufgelöst werden. Eigentlich sind es eher Marionetten, die die Autorin da bewegt. Sie denken nicht, sie fühlen nicht, sie sind kaum in der Lage, Entscheidungen zu treffen. Leicht wie eine Feder werden sie durchs Leben getragen und vom Schicksal verwöhnt; Liebe, Karriere, Geld und Bewunderung nehmen sie als gottgegeben hin. Dann scheinen sie sich plötzlich in den Handlungsfäden zu verheddern, aber in ihrer grenzenlosen Passivität und Gleichgültigkeit fällt ihnen noch nicht mal das auf. Ich zumindest habe mich gewundert, dass dem Lektor/der Lektorin eklatante Ungereimtheiten, logische Brüche nicht aufgefallen sind. Aber vielleicht war er/oder sie zu diesem Zeitpunkt auch schon eingeschlafen.
Warum ich überhaupt einen Stern vergebe? Weil ich nach tapferer Lektüre eine Stinkwut auf die Hauptakteure hatte. Zumindest am Ende haben die Habenichtse dann doch noch Emotionen erzeugt.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Wenn das der beste deutschsprachige Roman des Jahres 2006 ist,, 17. Januar 2007
dann steht es ziemlich schlecht um unser Land, zumindest in Sachen Literatur. Hab mich auf das Buch gefreut, weil der Kurzinhalt und der Titel sehr interessant klangen, doch jetzt ärgere ich mich maßlos über das rausgeworfene Geld. Es ist einfach nur langweilig. Die ersten 50 Seiten sind sehr zäh und danach wird es eher noch schlimmer. Einzige Motivation zum weiterlesen bis Seite 150 ist die Neugierde, warum dieses Buch wohl den Buchpreis bekommen hat. Man denkt sich permanent: Da wird schon noch mehr (Inhalt) kommen. Dem ist aber leider nicht so. Zu den Seiten 150 - 300 kann ich mich nicht mehr äußern, da mir meine Zeit dafür zu schade ist.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Eine absolute Enttäuschung!, 22. April 2007
Auch ich gehöre zu den Leser/innen, die das Buch wegen der Verleihung des Buchpreises 2006 gekauft haben. Selbstverständlich wollte auch ich den "besten deutschsprachigen Roman des Jahres" lesen! Meine Enttäuschung ist riesengross, ich bin mehr als erstaunt über die Auszeichnung. Dabei fängt die Geschichte gut an, ich habe mich auf eine interssante, tiefgründige Erzählung gefreut. Und leider bis zum Ende vergeblich darauf gewartet. Aus der Story hätte man echt viel machen können, aber leider hat die Autorin das meines Erachtens versäumt. Das Buch hat keine Aussage (oder sie hat sich mir aufgrund des teilweise anstrengenden und verwirrenden Satzaufbaus nicht erschlossen), die Charaktere sind simpel und absolut unrealistisch beschrieben. Am Ende wird der Plot geradezu banal, schade!
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Nicht lesenswert, 20. Dezember 2006
Als ich die Begründung der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2006 an Katharina Hacker für dieses Buch gelesen hatte, war mein Interesse sofort geweckt. Dort heißt es unter anderem:
"In einer flirrenden, atmosphärisch dichten Sprache führt Katharina Hacker ihre Helden durch Geschichtsräume und in Problemfelder der unmittelbarsten Gegenwart, ihre Fragen sind unsere Fragen: Wie willst du leben? Was sind deine Werte? Wie sollst und wie kannst du handeln? Die Qualität des Romans besteht darin, diese Fragen in Geschichten aufzulösen, die sich mit den plakativen Antworten von Politik und Medien nicht zufriedengeben."
Diesem Lob wird das Buch in meinen Augen in keinster Weise gerecht. Zunächst zur Sprache: sie mag zu den Protagonisten des Buches passen, denn sie bleibt immer distanziert und ebenfalls irgendwie beliebig. Das macht das Buch aber ebenso langweilig und beliebig wie die dargestellten Figuren.
Nun zu den angeblich aufgeworfenen Fragen: Die Figuren fragen sich gerade nicht, wie sie leben und ggf. handeln sollen. Sie lassen sich einfach treiben und schauen sich allenfalls selbst ein wenig verwundert dabei zu, wo sie dadurch hingelangen. Der Roman spricht diese Fragen höchstens indirekt dadurch an, daß der Leser sie sich unwillkürlich anstelle der Figuren selbst stellt. Antworten werden nicht gegeben, geschweige denn solche, die sich "mit den plakativen Antworten von Politik und Medien nicht zufriedengeben".
Schade, in meinen Augen ist nämlich die Grundaussage des Romans, daß die dargestellte Generation einer gewissen Beliebigkeit unterliegt, durchaus zutreffend. Dies wird aber so überspitzt dargestellt, daß ich eine Parallele zur Wirklichkeit nicht finden kann. Vor allem in Bereichen der Beziehung und Sexualität, denen die Figuren mit der gleichen Gleichgültigkeit gegenüberstehen, sehe ich in der realen Wert eher einen Bedeutungszuwachs, denn Beliebigkeit. Als Bild einer Generation taugt der Roman in meinen Augen daher ebenfalls nicht.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen ... und dabei hatte es Potential, 14. Januar 2007
Es ist schon mehr als bedenklich, dass in einer Welt wie dieser der Roman "Die Habenichtse" tatsächlich überhaupt mit irgendeinem Preis - geschweige denn dem Deutschen Bücherpreis - bedacht werden kann. Na ja, es ist nunmal
passiert.
Ob es jedoch im Sinne Hackers war, dass gerade diese Tatsache unsere Zeit als eine solche entlarvt, wie sie die Autorin beschreibt, und damit ihre Hauptaussage, es handele sich um eine völlig "sinnentleerte Welt" und Zeit in der wir leben, nun untermauert sehen darf, möchte ich bezweifeln.
So hätte es den Leser vermutlich auch nicht wunder genommen, wenn Isabelle in dem Roman die Zeitungsnotiz vorgefunden hätte, dass eine Dame "Hacker" für solch ein Werk einen Preis erhalten habe. Dies hätte sich nachgerade stimmig in den Roman eingefügt.
So gesehen sind die Hauptaussage des Romans und der Preis, der ihm verliehen wurde, durchaus gerechtfertigt: denn sie rechtfertigen einander.
Jedenfalls hat Katharina Hacker es geschafft, nicht nur eine leere Welt darzustellen, sondern sogar einen leeren und hohlen Roman zu schreiben.
Man mag der Autorin gutwillig unterstellen, dass dies ihre Absicht war, dass ihre hölzerne und durch und durch unglaubwürdige Erzählweise mit Bedacht gewählt wurde, um eben genau dieses Gefühl bei dem Leser zu evozieren: dass ja alles keinen Sinn mehr hat.
Leider stellt Hacker nur dar, problematisiert jedoch nicht. Dies lässt nicht zu, dass der Leser einen Bezug zur Geschichte oder den Personen herstellen kann und letzten Endes auch er in einer bleiernen Lethargie versinkt. Wenn er sich dazu durchringen kann, dieses Buch bis zum Ende zu lesen, dann nur aus einem einzigen Grund: die Hoffnung auf einen Gegentwurf dieser Welt - und diese Welt gibt es, auch heute noch, auch in Europa - stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
Insofern ist dieses Werk, was meines Erachtens kein Buch dieser Welt sein sollte, und sei es auch noch so schlecht: ein Gebenichts.

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105 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Valium für den Leser, 29. Juli 2006
Die Autorin hat in Freiburg und Jerusalem Philosophie und Juristik studiert, sie hat mittlerweile eine ganze Reihe Bücher veröffentlicht u.a. "Tel Aviv"(1997), "Morpheus oder Der Schnabelschuh"(1998) "Der Bademeister"(2000) und "Eine Art Liebe"(2005). Ihr neustes Buch "Die Habenichtse" titelt mit einem Wort, das aus unserem alltäglichen Sprachgebrauch eigentlich verschwunden ist.

Zum Plot: Das Buch fängt mit dem 11. September 2001 an,wirklich kein diskreter Anfang für einen Roman, aber vielleicht eine doch dienliche Zuspitzung. Dabei gelingt es der Autorin recht gut, Tatsachen zumindest teilweise möglichst einfach und klar zu machen. Aber an diesem Tag treffen sich Isabelle und Jakob auf einer Party in einer Kneipe namens "Würgeengel". in Berlin wieder. Sie haben sich vor vielen Jahren in Freiburg kennen gelernt. Sie verlieben sich, heiraten bald darauf, mit dem Argument "es sei so passend", ziehen nach London, nicht unbedingt in eine feine Gegend, sondern in eine sozial schwierige Gegend und kommen dort relativ schnell mit tatsächlicher und physischer Gewalttätigkeit in Kontakt. Die Gefühle werden zur Routine, das spüren sie erst als sie in der unmittelbaren Nachbarschaft auf Menschen aus ganz anderen Verhältnissen treffen.

Doch zunächst erhält der Jurist Jakob eine Stelle in einer Anwaltskanzlei. Zufällig ist dieser Posten frei geworden, weil der bisherige Bewerber bei dem Anschlag auf das World Trade Center ums Leben gekommen ist.

Isabelle, von Beruf Grafikerin, arbeitet zunächst weiter für die Agentur in Berlin. Beide genießen vor dem politischen Hintergrund des drohenden Irak Krieges ihr Leben in London. Eigentlich könnten sie ein glückliches Leben führen, doch dann sehen sie voller Ratlosigkeit und verzweifelter Sehnsucht, wie ihr Leben aus der Bahn geworfen wird. Sie treffen auf die beiden anderen Protagonisten des Buches, den Drogendealer Jim und die "zurückgebliebene", misshandelte Sara, ein Mädchen aus einer "Under Class" Alkoholiker Familie.

Isabelle beobachtet dieses Nachbarhaus, sieht das ganze Elend das dort stattfindet, sie spürt es, hört es, tut aber nichts. Sie schaut sich das alles an wie einen Film und dann verliebt sie sich in den Dealer Jim, der eher zu den gewalttätigen Menschen zu rechnen ist.

Katharina Hacker erzählt in beeindruckender Weise von diesen Mittdreißigern, die den Ruf zu haben scheinen, durch Wohlstand und Frieden so gesättigt zu sein, dass sie in perverser Weise Sehnsucht nach Gewalt nicht nur am Bildschirm, sondern auch am Alltag haben. Wie sonst erklärt sich das merkwürdige Verhalten von Isabelle, die bei einem nächtlichen Überfall, ihren Angreifer umarmen möchte?

Wirkliche Familie kommt in dem Buch mehr als Utopie vor und da, und wo noch am ehesten Familien ähnliche Szenarien stattfinden, da tut sich ein großer Abgrund auf. Die geschilderte englische Familie ist einfach eine einzige Katastrophe, Unglück, Schmerz und unendlicher Kummer und das Nachbarskind Sara, ständig von ihrem Vater denunziert, wird das Opfer.

Ein trauriges Buch, dessen Titel nicht sehr subtil ist. Im Grunde sind alle vier Protagonisten in irgendeiner Weise Habenichtse". Die einen sind arm im Geist oder an Seelenleben und Gemüt, oder an Zivilisation, oder ganz einfach auch an menschlicher Wesensart und Empfindsamkeit, die anderen sind materiell arm. Und ein Symptom in unserer globalisierten Welt wird zu einem speziellen Kennzeichen dieser Schicht oder dieser Generation, der die Protagonisten angehören, nämlich die quälende Ortlosigkeit.

Es ist ein Buch mit sehr vielen unterschiedlichen Beobachtungsebenen, das mit seinen langen hammerhart gesetzten Erkenntnissen dem Leser vollste Aufmerksamkeit abverlangt. Das Buch ist beunruhigend von der ersten bis zur letzten Zeile, denn es zeigt die Verwirrung der jungen Menschen in diesem Leben, in dem es vordergründig um Kommunikation geht, diese Kommunikation aber eigentlich wirklich nicht stattfindet. "Besitz ist ein Modus des Verlustes" heißt es in dem Roman. Katherina Hacker beschreibt eine Generation, der diese Erfahrung bevorsteht. Es ist das Buch der Gegensätze, grandios geschrieben von Katharina Hacker.


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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Wort gewordenes Nichts, 28. Januar 2007
Wenn man in Deutschland einen Literaturpreis bekommen will, schreibt man einfach ein schlechtes Buch. So eines wie dieses hier.
Über den Inhalt schreibe ich jetzt aber nichts mehr; das steht in den anderen Rezensionen bereits. Über mein Gefühl beim Lesen möchte ich schreiben. Seitdem ich 40 bin, höre ich nämlich immer deutlicher darauf. Früher, als junger Mensch, folgte ich dem selbst auferlegten Ideal, dass ein Buch, das einmal angefangen war, auch zu Ende gelesen werden musste. Dieses Ideal galt sogar für meine Schulzeit. Aber nun bin ich 45; statistisch gesehen ist die Hälfte meiner Lebenszeit schon lange überschritten. Und nun habe ich ein neues Ideal: wenn dir dein Gefühl sagt, dass das Buch schlecht ist, lies es höchstens bis zur Hälfte. Ist es bis dahin nicht besser geworden, leg es weg und fasse es nie mehr an.
Bis zur Hälfte bin ich nun fast gekommen. Seite um Seite habe ich mich durch diesen Roman gequält, der bis dahin überhaupt keinen Anhaltspunkt für Interesse am Geschehen oder Sympathie für die Figuren angeboten hat. Die Eindrücke sind permanent verwischt, kein Bild mag sich in meiner Vorstellungskraft bilden. Die Handlung bleibt durchgehend im Status einer Grobplanung; die Figuren bleiben völlig ohne Eigenschaften, so sehr, dass sie beim Leser nicht einmal einen Ansatz von Neugierde auf sie hervorrufen. Wenn diese Menschen, wie ich in einigen Rezensionen gelesen habe, die saturierte Generation des Pillenknicks repräsentieren sollen, dann hat es sich die Frau Hacker sehr einfach gemacht: sie diskreditiert ihre eigene Generation. Das ist platt. Das ist sogar schlimm, denn wenn die Schöpferin selbst keine Sympathie für ihre Geschöpfe entwickeln kann, wozu sollen sie dann gut sein?
Schließlich: die Sprache der Hackerin ist lähmend: Satzreihen, die stakkatohaft aneinandermontiert sind, wollen Ziel- und Orientierungslosigkeit der Protagonisten vermitteln - und wirken nur peinlich pennälerhaft.
Die Augenlider werden wieder schwer.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Langweilig und ohne Gehalt, 11. Januar 2007
Dröge zieht sich der Roman hin... Wenn er Gehalt und Tiefgang hätte oder stilistisch faszinierend geschrieben wäre, nähme ich die Ereignislosigkeit in Kauf. Aber so ist das einer der Romane, die man mit Begeisterung kauft, und die dann schon nach Woche 3 auf dem Nachttisch Staub sammeln...
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Der Leser wird auf eine harte Geduldsprobe gestellt und - enttäuscht, 1. Mai 2007
Von Ela Flury (Rastatt, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Bei einem prämierten Buch kann man fast sicher sein, seine Zeit nicht zu vergeuden, so dachte ich zunächst, als ich mich freudig auf die Habenichtse" einließ, bis meine Hoffnungen langsam immer mehr bröckelten.
Zwar kommen einzelne Szenen sprachlich ganz interessant herüber, aber die verschiedenen Personen bieten kaum Identifikationspunkte und bleiben so bloße konstruierte Gestalten, denen die Autorin kaum Leben einzuhauchen versteht.
Das Hin- und Herspringen zwischen den verschiedenen Figuren und Orten erleichtert dem Leser auch nicht gerade das Miterleben, zumal oftmals erst nach geraumer Zeit klar wird, um wen es gerade geht.
Außerdem packt Katharina Hacker in ihrem Roman meines Erachtens zu viele Probleme an, so dass am Ende eher weniger übrig bleibt. (Weniger wäre vermutlich auch hier mehr gewesen!)
Alles zusammen macht absolut keine Leselaune und keine Lust auf mehr!
Den Preis hätte ich lieber bei Sasa Stanisic (Wie der Soldat das Grammofon repariert) gesehen, der ja zu Recht auch auf der Auswahlliste stand. Was hat die Jury wohl davon abgehalten?
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Die Habenichtse
Die Habenichtse von Katharina Hacker (Gebundene Ausgabe - 27. Oktober 2006)
EUR 17,80
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