Amazon.de: Kundenrezensionen: Die Habenichtse

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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Warum bloß, 29. Dezember 2006
Von K. Jacob (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
....ist dieser Roman mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden? Nur weil er die Themen 11. September, Drittes Reich, Ansprüche von Alt-Eigentümern, Yuppies, Unterschicht, Drogenmissbrauch und Kindesmisshandlung, Ego-Gesellschaft und anderes behandelt? Viel Stoff für gut 300 Seiten. Und die ziehen sich hin wie Kaugummi. Genauso zäh und fad. Zufällig auftauchende Aromen oder Gefühle sind künstlich zugesetzt. Die Masse an Themen alleine macht es eben doch nicht. Nach gut der Hälfte des Buches kommt die Autorin dann endlich zu dem, was der Klappentext als Handlung angibt. Hacker verliert sich in Bildern und verliebt sich in ihre Sprache, lässt immer mehr Personen auftreten, die aber schemenhaft bleiben, um nicht zu sagen scheintot. Die Personenbeschreibungen strotzen vor Widersprüchen, die nicht aufgelöst werden. Eigentlich sind es eher Marionetten, die die Autorin da bewegt. Sie denken nicht, sie fühlen nicht, sie sind kaum in der Lage, Entscheidungen zu treffen. Leicht wie eine Feder werden sie durchs Leben getragen und vom Schicksal verwöhnt; Liebe, Karriere, Geld und Bewunderung nehmen sie als gottgegeben hin. Dann scheinen sie sich plötzlich in den Handlungsfäden zu verheddern, aber in ihrer grenzenlosen Passivität und Gleichgültigkeit fällt ihnen noch nicht mal das auf. Ich zumindest habe mich gewundert, dass dem Lektor/der Lektorin eklatante Ungereimtheiten, logische Brüche nicht aufgefallen sind. Aber vielleicht war er/oder sie zu diesem Zeitpunkt auch schon eingeschlafen.
Warum ich überhaupt einen Stern vergebe? Weil ich nach tapferer Lektüre eine Stinkwut auf die Hauptakteure hatte. Zumindest am Ende haben die Habenichtse dann doch noch Emotionen erzeugt.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Wenn das der beste deutschsprachige Roman des Jahres 2006 ist,, 17. Januar 2007
dann steht es ziemlich schlecht um unser Land, zumindest in Sachen Literatur. Hab mich auf das Buch gefreut, weil der Kurzinhalt und der Titel sehr interessant klangen, doch jetzt ärgere ich mich maßlos über das rausgeworfene Geld. Es ist einfach nur langweilig. Die ersten 50 Seiten sind sehr zäh und danach wird es eher noch schlimmer. Einzige Motivation zum weiterlesen bis Seite 150 ist die Neugierde, warum dieses Buch wohl den Buchpreis bekommen hat. Man denkt sich permanent: Da wird schon noch mehr (Inhalt) kommen. Dem ist aber leider nicht so. Zu den Seiten 150 - 300 kann ich mich nicht mehr äußern, da mir meine Zeit dafür zu schade ist.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Eine absolute Enttäuschung!, 22. April 2007
Auch ich gehöre zu den Leser/innen, die das Buch wegen der Verleihung des Buchpreises 2006 gekauft haben. Selbstverständlich wollte auch ich den "besten deutschsprachigen Roman des Jahres" lesen! Meine Enttäuschung ist riesengross, ich bin mehr als erstaunt über die Auszeichnung. Dabei fängt die Geschichte gut an, ich habe mich auf eine interssante, tiefgründige Erzählung gefreut. Und leider bis zum Ende vergeblich darauf gewartet. Aus der Story hätte man echt viel machen können, aber leider hat die Autorin das meines Erachtens versäumt. Das Buch hat keine Aussage (oder sie hat sich mir aufgrund des teilweise anstrengenden und verwirrenden Satzaufbaus nicht erschlossen), die Charaktere sind simpel und absolut unrealistisch beschrieben. Am Ende wird der Plot geradezu banal, schade!
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen ... und dabei hatte es Potential, 14. Januar 2007
Es ist schon mehr als bedenklich, dass in einer Welt wie dieser der Roman "Die Habenichtse" tatsächlich überhaupt mit irgendeinem Preis - geschweige denn dem Deutschen Bücherpreis - bedacht werden kann. Na ja, es ist nunmal
passiert.
Ob es jedoch im Sinne Hackers war, dass gerade diese Tatsache unsere Zeit als eine solche entlarvt, wie sie die Autorin beschreibt, und damit ihre Hauptaussage, es handele sich um eine völlig "sinnentleerte Welt" und Zeit in der wir leben, nun untermauert sehen darf, möchte ich bezweifeln.
So hätte es den Leser vermutlich auch nicht wunder genommen, wenn Isabelle in dem Roman die Zeitungsnotiz vorgefunden hätte, dass eine Dame "Hacker" für solch ein Werk einen Preis erhalten habe. Dies hätte sich nachgerade stimmig in den Roman eingefügt.
So gesehen sind die Hauptaussage des Romans und der Preis, der ihm verliehen wurde, durchaus gerechtfertigt: denn sie rechtfertigen einander.
Jedenfalls hat Katharina Hacker es geschafft, nicht nur eine leere Welt darzustellen, sondern sogar einen leeren und hohlen Roman zu schreiben.
Man mag der Autorin gutwillig unterstellen, dass dies ihre Absicht war, dass ihre hölzerne und durch und durch unglaubwürdige Erzählweise mit Bedacht gewählt wurde, um eben genau dieses Gefühl bei dem Leser zu evozieren: dass ja alles keinen Sinn mehr hat.
Leider stellt Hacker nur dar, problematisiert jedoch nicht. Dies lässt nicht zu, dass der Leser einen Bezug zur Geschichte oder den Personen herstellen kann und letzten Endes auch er in einer bleiernen Lethargie versinkt. Wenn er sich dazu durchringen kann, dieses Buch bis zum Ende zu lesen, dann nur aus einem einzigen Grund: die Hoffnung auf einen Gegentwurf dieser Welt - und diese Welt gibt es, auch heute noch, auch in Europa - stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.
Insofern ist dieses Werk, was meines Erachtens kein Buch dieser Welt sein sollte, und sei es auch noch so schlecht: ein Gebenichts.

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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Wort gewordenes Nichts, 28. Januar 2007
Wenn man in Deutschland einen Literaturpreis bekommen will, schreibt man einfach ein schlechtes Buch. So eines wie dieses hier.
Über den Inhalt schreibe ich jetzt aber nichts mehr; das steht in den anderen Rezensionen bereits. Über mein Gefühl beim Lesen möchte ich schreiben. Seitdem ich 40 bin, höre ich nämlich immer deutlicher darauf. Früher, als junger Mensch, folgte ich dem selbst auferlegten Ideal, dass ein Buch, das einmal angefangen war, auch zu Ende gelesen werden musste. Dieses Ideal galt sogar für meine Schulzeit. Aber nun bin ich 45; statistisch gesehen ist die Hälfte meiner Lebenszeit schon lange überschritten. Und nun habe ich ein neues Ideal: wenn dir dein Gefühl sagt, dass das Buch schlecht ist, lies es höchstens bis zur Hälfte. Ist es bis dahin nicht besser geworden, leg es weg und fasse es nie mehr an.
Bis zur Hälfte bin ich nun fast gekommen. Seite um Seite habe ich mich durch diesen Roman gequält, der bis dahin überhaupt keinen Anhaltspunkt für Interesse am Geschehen oder Sympathie für die Figuren angeboten hat. Die Eindrücke sind permanent verwischt, kein Bild mag sich in meiner Vorstellungskraft bilden. Die Handlung bleibt durchgehend im Status einer Grobplanung; die Figuren bleiben völlig ohne Eigenschaften, so sehr, dass sie beim Leser nicht einmal einen Ansatz von Neugierde auf sie hervorrufen. Wenn diese Menschen, wie ich in einigen Rezensionen gelesen habe, die saturierte Generation des Pillenknicks repräsentieren sollen, dann hat es sich die Frau Hacker sehr einfach gemacht: sie diskreditiert ihre eigene Generation. Das ist platt. Das ist sogar schlimm, denn wenn die Schöpferin selbst keine Sympathie für ihre Geschöpfe entwickeln kann, wozu sollen sie dann gut sein?
Schließlich: die Sprache der Hackerin ist lähmend: Satzreihen, die stakkatohaft aneinandermontiert sind, wollen Ziel- und Orientierungslosigkeit der Protagonisten vermitteln - und wirken nur peinlich pennälerhaft.
Die Augenlider werden wieder schwer.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Langweilig und ohne Gehalt, 11. Januar 2007
Dröge zieht sich der Roman hin... Wenn er Gehalt und Tiefgang hätte oder stilistisch faszinierend geschrieben wäre, nähme ich die Ereignislosigkeit in Kauf. Aber so ist das einer der Romane, die man mit Begeisterung kauft, und die dann schon nach Woche 3 auf dem Nachttisch Staub sammeln...
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Hat nichts, 13. Februar 2007
Von Apefred "Fred Ape" (Dortmund Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Habenichtse" Katharina Hacker
Die Qualität des Romans bestehe darin, Fragen in Geschichten aufzulösen, und sich mit den plakativen Antworten von Politik und Medien nicht zufrieden zu geben", so die Begründung der Jury zu ihrer Entscheidung, K. Hacker den deutschen Buchpreis 2006 zu verleihen. Das sollte eigentlich wert genug sein, dieses Buch, auch ohne es selbst gelesen zu haben, zu verschenken. Doch Vorsicht! Wer zum Literaturbetrieb wenig Affinität hat, bzw. wenig liest, und dieses Geschenk bekommt, der wird seinem Wohltäter" in Zukunft anders anblicken, und das nicht positiv. Nein, das Buch ist sogar eher dafür geeignet, die Lust am Lesen zu verringern. Man quält sich förmlich in den Text, der sich alsbald hier und da mit, zugegeben, äußerst wohlfeilen, bildreichen Sätzen schmückt aber alles in allem hohl bleibt. Ist dieses
Hohl" das Gewollte? Gesellschaftliche Entfremdung und Leere? Gut, da weiß ich auch was von, aber warum so unspannend, kalt und sagen wir es mal platt
Durcheinander"? Wieder mal ein von Medien gemachter Bestseller", der in Bücherschränken verstauben wird, und der, wenn überhaupt, bis ca. Seite 60 gelesen wird.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Keine 300 Seiten notwendig, 30. November 2006
Wir haben das Buch in unserem Literaturclub gelesen und gestern besprochen. Die Meinung war - was selten vorkommt - einstimmig. Es war stinklangweilig. Die Figuren kamen nicht näher und blieben farblos. Entscheidende Aussagen der Darsteller wurden nicht begründet. Warum erwähnt Jakob, dass es ein Fehler war, nach London zu gehen. Seitenweise nichtssagende Beschreibungen, die eher nerven als zur Lektüre anzuhalten. Wir waren alle sehr neugierig, da wir zu der angeblich beschriebenen Generation gehören. Unser Fazit: Das beste am Buch war die Marketingkampagne und wir haben ein weiteres Mal "erlesen", dass ein Buchpreis keinesfalls ein Garant für ein gutes Buch ist.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Kritik hin oder her, 20. Februar 2007
Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Ein schlechtes Buch, mit einer langweiligen und bisweilen nervtötenden Sprache! Einige helle Momente gab es bei der Lektüre, doch verstehe ich wirklich nicht, wie eine solche lahme Story, die sich nur um sich selbst dreht, einen Literaturpreis bekommen konnte. Zugegeben, die Sprache hat am Anfang schon seinen Reiz, doch der verliert sich auf den ersten 30 Seiten dann ganz schnell! Und das Ende ist wohl eher gewollt, denn organisch entwickelt. Zwar lässt sich über Geschmack wahrlich streiten, doch bei diesem Buch verschlägt es mir einfach die Sprache .
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Durchgefallen!, 14. Februar 2007
Das ist das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe! Ich habe mich durchgequält, da ich in der Hoffnung war, dass noch ein interessantes Ende auf den Leser wartet. Aber die Hoffnung hat sich im Laufe des Buches komplett zerschlagen. Das Deutsch ist so schlecht geschrieben, dass ich häufig Sätze oder Passagen nochmal lesen mußte, um zu verstehen, was die Autorin meinen könnte. Ich verstehe auch nicht, was die Message des Buches sowie seiner vielen Details sein soll. Erstaunlich, dass ein solches Buch eine solche Bekanntheit erlangt!
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Die Habenichtse
Die Habenichtse von Katharina Hacker (Gebundene Ausgabe - 27. Oktober 2006)
EUR 17,80
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