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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch der Saison
Ob es ein Schelmenroman ist, kann bezweifelt werden, wenn auch der Held der Geschichte durchaus schelmische Züge ausspielt. Satirisch ist der Roman durchaus: Die zu Adenauers Zeiten zur Schule Gegangenen, werden ein wenig karrikiert und dadurch in wesentlichen Zügen pointiert. Auch die zugehörige Elterngeneration bekommt ihr Fett weg.
Fritzes...
Veröffentlicht am 27. Juli 2003 von Johannes Wöstemeyer

versus
1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schelmenroman??
wohl eher eine biografie, wie ich sie schon öfters gelesen habe..
fritze wächst in der ddr auf; muss dann in den westen der republik umziehen..
gerät auf die sogenannte schiefe bahn..
und es kam, wie es kommen musste:
drogen.. sozialer abstieg.. knast..
ach, und ich dachte, es kommt einmal was neues..
bin müde, von den...
Veröffentlicht am 3. August 2003 von Monica Gull


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch der Saison, 27. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Buch Fritze (Taschenbuch)
Ob es ein Schelmenroman ist, kann bezweifelt werden, wenn auch der Held der Geschichte durchaus schelmische Züge ausspielt. Satirisch ist der Roman durchaus: Die zu Adenauers Zeiten zur Schule Gegangenen, werden ein wenig karrikiert und dadurch in wesentlichen Zügen pointiert. Auch die zugehörige Elterngeneration bekommt ihr Fett weg.
Fritzes Entwicklung vom entwurzelten, in den Westen geschickten Eichsfelder durch eine eher katastrophale Schulzeit hindurch ist auch eine moralische Geschichte, durch alle Stationen seines Scheiterns hindurch. Der Titel erinnert nicht ohne Grund an die Bücher des Alten Testaments. Die Kapitel heißen Stationen, und auch sonst ist das Buch ziemlich katholisch.
Apel erzählt die Geschichte genial, vielschichtig und doch nachvollziehbar einfach. Es ist der literarische Hit dieses Sommers: en trefflich nachdenkliches Lesevergnügen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Buch, 7. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Buch Fritze (Taschenbuch)
Fritze ist ein Mensch dem alles gelingt und doch eigentlich nichts. "Das Buch Fritze" zeichnet sein tragisch-komisches Leben nach, anhand von Aufzeichnungen die Fritze der Nachwelt hinterlassen hat.
Fritze hat das Potential ein ganz Großer zu werden. Ein ganz Großer Fußballer, ein großer Drogendealer, ein großer Architekt....Am Ende droht er ein ganz großer Trinker zu werden.
An Friedmar Apels Schreibstiel muss man sich erst gewöhnen. Er schreibt in kurzen, trockenen Sätzen. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase ließt sich Fritze sehr leicht und es vergeht keine Seite, auf der man nicht schmunzeln muss.
Absolut Empfehlenswert!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schönes Debüt, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Buch Fritze (Taschenbuch)
Das Buch Fritze berichtet in zwölf Episoden aus Fritzes Leben, die auf Aufzeichnungen von Fritze basieren, aber von einem Ich-Erzähler widergegeben werden, dem Leser aber unbekannt bleibt. Fritze, der eigentlich Friedrich heißt und von seiner Oma wahlweise auch Karlchen oder Kasper genannt wird, wächst als uneheliches Kind in der DDR auf, das von seinen Eltern bei den Großeltern gelassen wurde. Seine Kindheit verbringt er im behüteten Eichsfeld, soll aber noch vor seiner Einschulung in den Westen gehen. Er will nicht, nicht in den Westen und schon garnicht in die Schule.

Als er "rübermacht", beginnt Fritzes Abstieg. Zwar ist er äußerst intelligent, hat eine hohe mathematische Begabung und liest sehr viel, doch schafft er es nie beide Füße auf den Boden zu bekommen und fällt jedes Mal umso tiefer, je höher er hinausmöchte: Der Versuch das Abitur zu machen scheitert an diffusen Drogengeschäften, die Übernahme der väterlichen Firma ebenfalls, genau wie seine Ehe.

Das Buch Fritze ist eine schöne Tragikomödie, die streckenweise zum Lachen einlädt und doch eine traurige Stimmung verbreitet. Als Leser fühlt man mit Fritze, wünscht ihm bei jedem Versuch das Beste und ist doch melancholisch niedergeschlagen, wenn er es wiedereinmal verbockt. Friedmar Apels Roman ist zudem auch sprachlich wirklich ansprechend und eine wirklich lohnenswerte Lektüre.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fritze, Fritze ging in' Laden..., 6. Juli 2003
Von 
Bettina Engster (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Buch Fritze (Taschenbuch)
Was der Bielefelder Germanist Friedrich Apel hier vollbracht hat ist ein literarischer Hochgenuß wie es ihn schon seit längerer Zeit auf dem Buchmarkt nicht mehr gegeben hat. Der Roman fasziniert nicht nur allein durch seine Handlung, der Beschreibung von Fritzes Leben, sondern bietet darüber hinaus eine sehr interessante Erzählerperspektive. Der Roman verknüpft den Leser mit dem 'Buchhelden' und es ist bedauerlich, daß alles bereits nach ca. 170 Seiten vorbei ist, denn es hätte ewiglich weiter gehen können. Allerdings müssen auch die schönen Dinge des Lebens einmal ein Ende haben, und so ist es auch mit dem Schelmenroman, der beinahe am Ende katharsische Gefühle im Leser hervorruft. Ein wirklich gelungenes und in jedem Fall lesenswertes Erstlingswerk. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 26. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Buch Fritze (Taschenbuch)
Es ist einfach ein herrliches Buch, das so erfrischend schelmisch von der Lebensgeschichte des Fritze erzählt. Es beinhaltet ein wenig "Wie wird man erwachsen oder nicht?", ein wenig Ost- West- Konflikt, etwas Abgrund... aber von nichts zu viel oder gar zu wenig. Die Geschichte wäre auch ohne Rahmenhandlung (Zusammenstellung der Lebensgeschichte Fritzes aus den Tagebuch- Nachlässen durch den Erzähler) ausgekomme'n. Aber dies ist nur ein sehr kleiner Schatten.
Das Buch ist wunderschön und entführt den Leser durch den kurzatmigen Stil in die ebenso kurzatmige und rasende Welt des Fritze.
Großes Kompliment an den tollen Autor und Literaturwissenschaftler Friedmar Apel, bei dem ich die besten Vorlesungen meiner Studentenzeit gehört habe!!!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das FRITZE-dementi, 2. Juni 2003
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch Fritze (Taschenbuch)
natürlich liegt mir daran klarzustellen, dass friedmar apel mit "das buch FRITZE" nicht mich gemeint haben kann. zwar habe ich auch um 1966 herum einen vw-käfer gefahren, bin auch über die zonengrenze hin und her, hab manchen spieß umgedreht, bis sich das ganze auf mich richtete, habe die liebe in der freien natur kennengelernt aber niemals LSD, führte streckenweise eine quertreiber-existenz, habe aber niemals die klassenbücher meines gymnasiums im teich zu versenken gewagt. ich habe keine brotsuppe in den teller zurückgekotzt, allerdings einmal einen teller spaghetti durch die küche geworfen. ich war zwar auch vater, nicht aber V-mann. friedmar apel, der auch über kleist und goethe und feen in französischen märchen schrieb, hat also nicht mich meinen können. aber parallelen sind insofern da, als in jana hensels ZONENKINDER der versuch gemacht wird, die nach-DDR-jugendlichen zu beschreiben, in friedmar apels "das buch FRITZE" der versuch gemacht wird, die 68'er-generation in einer biografie-satire abzubilden. amüsant zu lesen also allemal.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schelmenroman??, 3. August 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Buch Fritze (Taschenbuch)
wohl eher eine biografie, wie ich sie schon öfters gelesen habe..
fritze wächst in der ddr auf; muss dann in den westen der republik umziehen..
gerät auf die sogenannte schiefe bahn..
und es kam, wie es kommen musste:
drogen.. sozialer abstieg.. knast..
ach, und ich dachte, es kommt einmal was neues..
bin müde, von den immer gleichen entwicklungen..
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Das Buch Fritze
Das Buch Fritze von Friedmar Apel (Taschenbuch - 2003)
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