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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Wiedererkennungswert
Jeder der aktiv am Nachtleben einer Großstadt teilnimmt, muss sich in " RAVE " wiedererkennen, es sei denn er versteht es nicht, sich zu amüsieren.Kaum ein Buch beschreibt die Begeisterung für den Rausch, Suff, Sex des allabendlichen Weggehens so wie "RAVE", Goetz gelingt es perfekt, den Ekel auszudrücken den man dabei empfindet...
Veröffentlicht am 18. September 2001 von A. Krause

versus
6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen keine Struktur
Goetz kann mit Sprache umgehen. So weit so gut. Das allein macht noch keine gute Geschichte. Der Protagonist feiert vor sich hin und beschreibt was er sieht. Eine erkennbare Storyline oder ein Motiv oder eine Entwicklung ist nicht erkennbar. Mag sein, dass das Ganze für die 90 Szene irgendwie authentisch ist. Aber das alleine macht leider noch kein gutes Buch...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2009 von Jörn Possienke


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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Wiedererkennungswert, 18. September 2001
Von 
A. Krause (Leipzig, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Jeder der aktiv am Nachtleben einer Großstadt teilnimmt, muss sich in " RAVE " wiedererkennen, es sei denn er versteht es nicht, sich zu amüsieren.Kaum ein Buch beschreibt die Begeisterung für den Rausch, Suff, Sex des allabendlichen Weggehens so wie "RAVE", Goetz gelingt es perfekt, den Ekel auszudrücken den man dabei empfindet und doch nicht davon loskommt,Tanzen, Saufen, Drogen, Discobekanntschaften.Genauso ist es.Voraussetzung für dieses Gelingen ist die Abkehr von alten Erzählformen, hin zum Pop, traditionelle Stilmittel unberücksichtigt lassend schuf Goetz eine Erzählung die meinem Leben und dem Leben vieler meiner Freunde über Jahre gleicht. Bewundernswert ist die Offenheit, mit der Goetz über das "Ruppen" und "Kiffen" schreibt, es ist geradezu erfrischend und angenehm, endlich mal ein Buch zu lesen ohne diese Gutmenschenattitüde : "Nehmt bitte keine Drogen !".Goetz trifft keine Wertung zum Thema, sondern zeigt es so auf, wie es ist.Aus diesem Grunde ist dieses Buch daher nur für "Kenner" der Szene empfehlendswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ob Raver oder nicht - eine der besten Stories zur Nacht..., 22. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch fuer Raver und deren Eltern :-) Du weisst nicht, was du Montagabend machen sollst - lies dieses Buch und die Party geht weiter. Rainald hat es verstanden, den Leser auf ganz eigene Art in seinen Bann zu ziehen. Man ist dabei, wenn er erzaehlt. Man steht neben ihm und hoert zu. Das Buch ist keine Richtigstellung ueber Techno sondern eine Tatsachenbeschreibung. Was passiert jetzt und hier und warum? Schonungslos schreibt er, was abgeht. Ohne zu verherrlichen oder zu verdammen. Das gefaellt mir.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Punkt, 30. November 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (Gebundene Ausgabe)
War interessant, wie ratlos das deutsche Feuilleton mit diesem Buch umging. Da hat es einer geschafft, eine literarische Ebene für eine Subkultur zu finden, die sich bisher nur über Musik und Mode ausgedrückt hat und zu Unrecht als inhaltslos und zwanghaft hedonistisch verschrieben ist. Aber das ist ja die Hauptfunktion aller Subkulturen - die Abgrenzung nach Außen durch Abstrahierung und Kodierung. Das läßt sich nicht an germanistischen Maßstäben messen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kein Titel, 5. Dezember 2009
Von 
Ciprian David (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Nimmt man Rave in der Hand, so passieren zwei Sachen, vielleicht beide offensichtlich: erstens, natürlich nicht mehr aufhören können, und zweitens, selber schreiben wollen.
Ein Schriftsteller ist jemand an dem man mit Respekt denkt, der, so wie Deleuze sagt, für die anderen schreibt, die das nicht können, wo für anstelle und für sie als Leser gleichzeitig heisst. Nun, bei Rainald Goetz ist es anders. Er schafft es den Gap zu schließen, so dass er den Respekt des Lesers mit jeder Seite aufsammelt einerseites, denn seine Beobachtungs- und Schreibgabe imponieren, und dem Leser das Selbstvertrauen schenkt, sleber schreiben zu wollen. Ich beziehe das letztere auf die Tatsache dass wir in der blog-ära leben, und in der Themenwahl in Goetz Bücher.
Komischerweise macht Goetz setdem er den dritten Teil von Irre zu schreiben angefangen hat (Aussage basierend nach 3 gelesene Titel) immer dasselbe. Er beobachtete sein Alltag und wandelt ihn nur in dem Maß um, dass er Literatur wird, aber nicht mehr. So behält alles die Beziehung zum Alltag. Anders gesehen Empört sich Götz ständig über den Boulevard während er uns Boulevard zu lesen gibt. Aber wenns was anderes nicht gibt, warum nicht. Wäre er nicht Schriftsteller, sondern Wissenschaftler irgendeiner Art, dann würden seine Texte die anderen sein, wie die von seinem NEger Negersen, aber so..

Rave dringt ein in die so versierte Welt des bum bum bum eins eins eins unter Drogen. Witzigerweise denke ich gerade an die Geldfälscher. Es geht schließlich um einen Charakter, der sich bemüht, ein Buch über das Geschehene im Buch zu schreiben, und ständig feststellt, das Buch hat kein Inhalt. Und trotzdem liest man weiter als Zuschauer und denkt sich dieser eins eins eins sieht so gut aus, so wie er war, wie er beschrieben ist, mit der Philosophie zwischen den Linien die sie alle dort schnüffeln. Irgendwann kommt Goetz der Charakter auf deiselbe Idee und das Buch soll geschrieben werden.

Warum soll aber das Buch gelesen werden? Weil ein buch nicht nur von fiktiven Dramturgiestränge ausgemacht wird, weil alle Menschen die diese dicken Batzen im Zug lesen stattdessen eine kleine Erzählung lesen könnten und statt ständig zu denken sie seine Excalibur würden sie einmal denken sie seien ein normaler Mensch der so wie Götz so vieles erlebt und zu teilen hat. Weil also Götz Bücher die Sinnen aufwecken.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor allem : Leben., 22. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, so facettenreich, so seltsam, so befremdlich, so, auch in der Summe der Gegenaspekte : Einfach bloß toll. Da bleibt einem, dem Diktum Goetzens folgend, nur noch zu sagen : Hey, super. Das ist indes nicht alles. Das Buch liefert, jenseits aller mehr journalistisch bemühten Äußerungen zur Techno-Szene, auch das definitive Statement zur selbigen : Sehr kaputt, das alles, aber, wenn auch in seltenen Momenten, immer wieder auch sehr, sehr richtig. Das zum Inhalt. Weit interessanter ist die Sprache Goetzens, eigentlich ja schon seit Jahren. Er schafft es, extrem weit auszuholen, der programmatischen Aussage Heiner Müllers, alles sei Material, folgend, und gleichzeitig sehr viele Dinge pointiert, in einer denkbar extrem zugespitzten Art und Weise darzustellen. Eine große Rolle spielen die ewigen Größen des Einerseits und des Andererseits. Diese "intellektuelle" Spaltung ist für Goetz programmatisch. Sie ist, für das Buch sprechend, sehr wertvoll, und hebt letzteres sehr wohltuend von etwaigen Meinungstexten ab. Siehe oben : 5 Sterne, deluxe. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt, 28. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Rainald GoetzŽ Version der Nacht kommt meiner schon sehr nahe. Ich musste echt oft grinsen während des Lesens und dachte: "Genau so!"
Allerdings ist das Buch nicht einfach zu lesen. Besonders am Anfang erlebte Rede in Gedankenfragmenten - der hat wohl wirklich seinen Notizblock mit zum Feiern genommen!- was im Laufe des Buches mehr und mehr zu einer zusammenhängenden Erzählung wird. Mit manchen Orten und Personen kann ich nix anfangen, war noch nicht meine Zeit.
"Rave" ist packend, liebenswert, sympathisch, komisch und schrecklich zugleich. Dank "Rave" wär ich gerne dabei gewesen, damals.
Für Raver ein Muss, alle anderen sollten erst einmal einen Blick ins Buch riskieren, ein paar Zeilen lesen und schauen ob sie klarkommen.
Wahrscheinlich nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einmalige Beschreibung des Nachtlebens, 18. März 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch gelesen,und finde es ist Zeit geworden das endlich eine "Richtigstellung" des Nachtlebens das durch das Fernsehen so vermießt gezeigt wird geschrieben wurd, mit dem ich mich sehr gut identifizieren kann.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raven mit Rainald, 20. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich hab das Buch innerhalb ein zwei Tage gelesen und fand es einfach unglaublich. Sowas habe ich noch nie vorher gelesen und nachher auch nicht. Aber ich denke auch, dass es wohl zu denen Büchern gehören wird, denen man entweder 5 oder 1 Stern geben wird, für ein ganz nett ist es einfach zu radikal.
Um dieses Buch richtig geniesen zu können, wären Kenntnisse, der Literatur des 20.Jhds. mehr als hilfreich.
Trotzdem: wahnsinn, hammer, schön.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unbestreitbare Qualität, Fragen hinsichtlich des Objektes., 4. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (Gebundene Ausgabe)
So sehr Goetz durch seine sprachliche Qualität zu überzeugen weiß, so wenig ist doch die Frage hinreichend und befriedigend zu beantworten, ob es für einen Intellektuellen seines Ranges und seiner Biographie nicht eine verfehlte Infantilität darstellt, sich derart, nur durch eine Art Metakritik mühsam verdeckt, einer wirklichen Dummheit hinzugeben. Die Bewertung rechtfertigen weitestgehend die Bashing-Passagen ; eine Abwertung wird durch die recht einfallslose Beschreibung des Delirs verursacht. Für weiter Interessierte Lit.-Empfehlung : Merkur 01/99 (Wackwitz, Stephan : Popmusik und Literatur, S.55 - 61)
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen keine Struktur, 19. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Rave: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Goetz kann mit Sprache umgehen. So weit so gut. Das allein macht noch keine gute Geschichte. Der Protagonist feiert vor sich hin und beschreibt was er sieht. Eine erkennbare Storyline oder ein Motiv oder eine Entwicklung ist nicht erkennbar. Mag sein, dass das Ganze für die 90 Szene irgendwie authentisch ist. Aber das alleine macht leider noch kein gutes Buch. Für seine Beschreibung des AUflegens wird Goetz sicherlich fviel Applaus kriegen. Aber mehr als das eine bstimmte Szene sich selbst abfeiert hat dieses Werk leider nicht zu bieten.
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Rave: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Rave: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) von Rainald Goetz (Taschenbuch - 24. April 2001)
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