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Bohumil Hrabal, 1997 verstorbener tschechischer Poet, schlüpft in diesem Roman aus dem Jahre 1986 in die Rolle seiner Frau (die bereits 1987 verstarb).
Eliska erzählt über das Erscheinen des ersten Buches ihres Mannes Ende der 50er Jahre bis zum Publikationsverbot nach der Niederschlagung des Prager Frühlings.
Mehr aber noch erzählt sie über den Schriftsteller Hrabal: Bohumil ist ein schwieriger, immer an sich selbst zweifelnder, sehr dem Alkohol und dem fetten Essen zugetaner Mensch, der eigentlich immer ein Kind geblieben ist. Er liebt seine Frau, seine Freunde und seine Katzen, er hasst Lesungen und Diskussionen; am liebsten ist er (allein) irgendwo in der Natur.
Eliska erträgt dies alles; ja, zeitweise ist sie die Einzige, die ein Einkommen hat. Trotzdem liebt sie ihren Mann, auch wenn er es ihr nicht immer leichtmacht...
Bohumil Hrabal hat ein wunderbares Buch geschrieben, über dessen Wiederentdeckung man sich freut (vielleicht wieder einmal mehr von Hrabal lesen?) Und natürlich kann Hrabal den tschechischen Nationalhelden Schwejk nicht verleugenen: nicht nur einmal wird man beim Lesen an Jaroslav Hasek erinnert (besonders bei Hrabals Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht und dem Publikationsverbot)!
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am 13. Januar 2000
Das Buch schildert das Leben des Dichters in den sechziger Jahren aus der Sicht seiner Frau. Dadurch ist der Blick eingeschränkt. Obwohl sich langsam der literarische Erfolg einstellt, spielt der Prozeß des Schreibens nur eine untergeordnete Rolle. Im Mittelpunkt ihrer Sicht steht das Alltagsleben, die Fluchten des Dichters, die ungezügelten Gelage, seine Ängste und Eitelkeiten, das Bestreben, immer die Nummer 1 zu sein. Dies macht ihr ständig zu schaffen, mehr als "eine Klasse geistesgestörter Kinder". Aber sie toleriert seine Schwächen, wohl aus der Angst vor der Einsamkeit: Solch ein Mann ist besser als keiner. Trotz ihrer Zweifel an der Ehe steht sie ihm bei zahlreichen Gelegenheiten bei. Mit weiblicher List sorgt sie z.B. für den benötigten Ausweis. Hrabal weiß, was er an ihr hat. So entfaltet sich ein Mosaik, wo die menschliche Sehnsucht nach dem Bedeutsamen und das Banale eng zusammenliegen. Besonders schön in dieser Hinsicht ist die Schilderung des Schlachtefestes und des Abendessens mit Böll. Gewürzt ist das Ganze mit einer Prise Schwejkschem Humor, was die Lektüre zu einem großen Vergnügen macht.
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am 12. November 2005
Mit den Augen seiner Frau beschreibt Bohumil Hrabal sein eigenes Leben und nimmt dabei auf sich keine Rücksicht. Er erscheint dem Leser als bäurischer, martialischer Mann, der mehr durch Zufall Schriftsteller geworden ist. Und doch bekennt Hrabal darin seine Art zu schreiben, seine Art zu erzählen. Man versteht seine Verliebtheit in die Natur und den Augenblick. Was in den Augen seiner Frau manchmal wie Wahnsinn erscheint, offenbart sich als Möglichkeit Gefühle und Stimmungen zu verschriftlichen.
Und nebenbei lernt der Leser auch die Ängste der Bevölkerung während des Prager Frühlings kennen, die Sinnlosigkeit und pure Machtdemonstration, die er gebracht hat. Hrabal gelingt dies aber auf eine subtile und sympathische Weise, er prangert nicht an, er stellt nicht einmal in Frage sondern baut es in sein eigenes Leben als schlichte Tatsache ein, die in ihrer Aberwitzigkeit auch zu seiner eigenen literarischen Gestalt passt.
Wer Hrabal nur von seinen Romanen her kennt, sollte sich diese andere Art von Autobiographie nicht entgehen lassen.
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am 17. November 2014
alles super
im Übrigen schreibe ich mir keinen Wolf. Und damit basta für alle anderen Meldungen von Amazon für immer
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