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Kundenrezensionen

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am 14. Dezember 2015
eines der besten Werke des Meisters, zeitlos auch von der qualitativen Überlegenheit, es gibt bisher niemanden, der ihm nur annähernd das Wasser reichen könnte
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am 8. März 2011
Die unzähligen Space Operas und der übermäßige Konsum von Trivialliteratur müssen mich mittlerweile komplett versaut haben. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich mich den vielen positiven Rezensionen nicht anschließen kann. Ja, die Handlung ist spannend, interessant und tiefgründig, aber sie wird immer wieder von seitenlangen philisophischen Abhandlungen und wissenschaftlichen Einordnungen unterbrochen, die mir die Freude an dem Buch verdorben haben - da hatte ich z.B. durch die Lektüre der Sterntagebücher (Sterntagebücher (suhrkamp taschenbuch)) vermutlich eine falsche Erwartungshaltung. Dem Buch fehlt der Charme, der Witz, die Ironie und der Sarkasmus anderer Werke völlig und bleibt durchgängig vollkommen ernst.
Für meinen Geschmack, kommt jedenfalls die Handlung und das (eigentlich immense) erzählerische Potenzial dieses Romans im Vergleich zu den wissenschaftlichen Aspekten viel zu kurz.

Natürlich spielt die Wissenschaft in diesem Buch eine ganz elementare Rolle, denn wir verfolgen (leider erst sehr spät im Buch) vor allem die Insassen des kleinen Erkundungsraumschiffes Hermes, das sich einem fremden Planeten nähert, der von einer völlig unbekannten Spezies bewohnt wird. Die Besatzung versucht mit den Aliens in Kontakt zu treten. Hierbei bemühen sich die Wissenschaftler an Bord, unbekannte Wesen, eine völlig fremdartige Gesellschaft, die sie nicht kennen und die ihre ganz eigenen (Natur-)Gesetze hat, anhand von irdischen Theorien, Modellen und Erkenntnissen zu erklären, was letztendlich scheitern muss.
Der Roman wird dem Anspruch an einen SCIENCE Fiction damit mehr als gerecht, aber für mich wirkt das Werk unausgewogen, weil die spannende, interessante Handlung im Vergleich zu den wissenschaftlichen Hintergründen viel zu kurz kommt. Ich hätte z.B. mehr zu der Frage der Identität von Tempe erwartet, nachdem sich die ersten 100 Seiten (und damit fast ein Viertel des Buches) nur um den verunglückten Piloten Parvis und den Wiedererweckten Tempe drehen.

Und jetzt muss ich noch ein wenig spoilern:
Die in zwei Sätzen auf dem Buchrücken beschriebene Handlung spielt sich eigentlich erst im letzten Viertel des Buches ab. Nachdem die Besatzung der Hermes lange vergeblich versucht, die Aliens zu kontaktieren, kommt deren erste Antwort erst etwa 60 Seiten vor dem Schluss - und dann in klarer Telegrammstil-Schrift, was mir etwas unglaubwürdig erscheint. Das "kosmische aneinander Vorbeireden" ist eigentlich gar nicht das Problem, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Besatzung mehr ÜBER die Aliens spekuliert und redet, als MIT ihnen.

Fazit:
Fiasko mag aus wissenschaftlicher Sicht hohen Ansprüchen genügen und regt tatsächlich zum Nachdenken an. Als Leser, der aber auch den Anspruch hat, unterhalten zu werden, hat mir das Buch aufgrund der Unausgewogenheit zwischen Science und Fiction nicht besonders gefallen.
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am 15. Juni 2007
Vor kurzem habe ich meine Jugendvorliebe für Stanislaw Lem wiederentdeckt und nun - nach "Solaris" und "Die Stimme des Herrn" mich erneut dem "Fiasko" gewidmet. Ich muß sagen, ich mag Lem; er ist so ganz anders als übliche SciFi-Autoren, viel philosophischer und an allgemeinen Erkenntnisfragen interessiert. Trotzdem steigerte sich beim Lesen von "Fiasko" bei mir ein deutliches Unbehagen. Zum einen startet der Roman mit einer ganz eigenen Geschichte eines tödlich verunglückenden Piloten, der für die Zukunft eingefroren und später an der Expedition zur Quinta, einem Planeten mit intelligenten Bewohnern, teilnehmen wird. Doch nachdem man sich da etwas mühselig hineingelesen hat, muß man feststellen, daß diese Geschichte im weiteren Verlauf des Buches kaum noch eine Rolle spielt. Zum anderen bleiben alle Charaktere des Buches überhaupt ziemlich schematisch - eine dröge Männerrunde auf einem Hightech-Raumschiff, die zusammen mit einem Super-Computer ihren Technik-Scheiß hoch und runter onanieren. Es gehört nicht gerade zu den Stärken des Buches, wenn sich Lem immer wieder in technische Spintisierereien verliert und versucht, eine Physik der Zukunft und ihre technologischen Resultate glaubhaft zu erörtern.

Dagegen führt er ziemlich genial vor, wie die eigenen, typisch anthropozentrischen Vorstellungen und Sichweisen auch zwanghaft die Realität im fernsten Weltall prägen, sodaß die Expedition mit ihrer von der menschlichen Geschichte geprägten Ideenwelt (Krieg, feindliche Mächte, Intrigen, Territorialkonflikte usw.) sich nicht wirklich auf das Fremde und Unbekannte einlassen kann. Nach und nach findet man eigentlich jeden bescheuert von der Crew, Doktor Gerbert vielleicht ausgenommen, erstrecht wenn alle nur noch darüber nachdenken, mit welchen gewaltsamen Mitteln der Kontakt doch noch erzwungen werden kann. Während sie eine tödliche Katastrophe nach der anderen auf dem Planeten anrichten, erörtern sie scheinheilig und selbstgerecht die "Schuld" der Quintaner, die sich ja dem Kontakt mit den großartigen Helden von der Erde verweigern und deswegen alles erdulden müssen, sogar die komplette Zerstörung ihres Mondes. Das die Menschen im Wahn und komplett auf dem Holzweg sind, zeigt die Pointe auf den letzten zwei Seiten des Buches, die man gewiß nicht als Happy End bezeichnen kann und die überzeugend demonstriert, daß ein Haufen sich vernünftig und wissenschaftlich gebärdender, in Wirklichkeit aber bis zum Abwinken aggressiver Primaten durch die abgefahrenste Hypertechnik der Zukunft nicht automatisch vollkommener, reifer, entspannter oder einfach nur klüger wird. Hier liegt der eigentliche Kern des Romans und hier hätte er gut und gern mehr Psychologie und weniger Technologie vertragen.
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am 28. September 2013
Eins vorweg, ich bin ein großer FAn von Stanislaw Lem, dieses Buch allerding schafft es nicht in meine Top Ten!

Hat das Buch gerade am Anfang viele Stärken und ließt sich gewohnt gut und fesselnd drifftet Lem für meinen Geschmack gegen Ende doch deutlich zu stark in philosophische ab was den Handlungsverlauf nicht gut tut.

Aber wie gesagt ist Geschmackssache.
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am 25. Dezember 1999
"Das Fisako" ist Stanislaw Lems Revision allzu naiver fortschrittsfreudiger Illusionen, die den jungen Autor einst beflügelten und denen er nun den komplizierten, naturwissenschaftlichen, technischen und moralischen Zwängen unterliegenden Prozess gegenüberstellt, den die Menschen bei ihrem Drang auf der Suche nach außerirdischen Zivilisationen durchlaufen. SETI- Search For Extraterrestial Intelligence, diese Fahndung nach der Nadel im Heuhaufen, hat diesmal Erfolg: ein Planet im Sternbild Harpyie, die Quinta im dortigen Zetasystem, sendet Signale, und nach jahrhundertelanger Vorbereitung startet die irdische "Hermes" mit einer auserwählten Crew von Spezialisten, unter ihnen Pilot Marek Tempe, um auf der Quinta zu landen und erste Erkundungsgänge vorzunehmen. Das Projekt wird verwirklicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. Juli 2002
Wie schon in "Eden" und "Solaris" behandelt Lem in diesem Roman die Frage nach der Möglichkeit eines Kontakts zwischen Menschen und außerirdischen Lebensformen. Die Schilderungen futuristischer Technologien sind sehr sorgfältig durchdacht und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, sodass sich das meiste beim Lesen gar nicht so utopisch anhört. Besonders interessant ist, dass der Leser die Geschichte diesmal vom Standpunkt der Eindringlinge aus erlebt, und nicht aus der für viele science-fiction Romane übliche "Ahnungsloses-unterlegenes-Opfer" Rolle.
Leider hat das Buch seine Schwächen. Die Lebendigkeit der Handlung bleibt teilweise auf der Strecke, da die Textpassagen, in denen Probleme aus unterschiedlichsten philosophischen Blickwinkeln analysiert und diskutiert werden, sehr lang und theoretisch sind.
Mehr Sachbuch als Roman? Die Dialoge der Astronauten laufen fast immer nach dem selben Schema ab, was mich auf die Dauer genervt hat. Zu meiner Enttäuschung blieb am Ende auch eine wichtige Frage unbeantwortet. Ich hätte gern mehr über die wahre Identität von Mark Tempe erfahren, aber leider- da war das Buch schon aus.
Aus diesen Gründen nur drei Sterne. "Solaris" und "Eden" bleiben meine unbestrittenen Favoriten.
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am 13. September 2011
Für mich ist es sein bestes Buch. Ich habe es mittlerweile 3 Mal gelesen und kann es immer wieder durchschmökern. Am meisten gefallen mir, wie auch bei all seinen anderen Büchern, die Schilderungen der/des Fremden und die Hilflosigkeit der Menschen gegenüber dieses Fremden. In diesem Fall sind es die absolut andersaratige Physiognomie sowie Technik der Fremden, die die Menschen, wenn auch hochentwickelt, total überfordern. Bis zum Schluss wissen sie nicht, wie die BewohnerInnen des Planeten aussehen und wie ihre Technik auch nur ansatzweise funktioniert. Sie sind sich in allen Belangen so fremd wie nur irgendwie möglich. Die Lage muss hier fast zwangsläufig eskalieren. Lem schildert alles auf seine typisch brillante Art und Weise, er lässt eigentlich keine Details aus. Wie alle Bücher von Lem ist auch dieses nichts für die schnelle Lektüre zwischendurch.
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am 28. April 2011
"Fiasko" ist (laut Lem ) die Aufarbeitung seines Frühwerks "Gast im Weltraum", welcher ja nun völlig naiv und superoptimistisch war.
Irgendwann in der Zukunft startet die erste interstellare Expedition ins All. Ziel ist ein Stern bzw. Planet, bei dem man eine technische Zivilisation vermutet.
Angekommen stellt man fest, daß die besuchte Zivilisation übergeschnappt ist.
Kontaktversuche werden konsequent abgewehrt, das Raumschiff angegriffen.
Schließlich meinen die Menschen, den Kontakt erzwingen zu müssen.
Das Ende vom Lied ist die wahrscheinliche Vernichtung des Planeten.
Das wäre ja alles ganz spannend (ist es auch), aber Lem läßt auf beinahe jeder Seite ein pseudoreligiöses Gelaber ab, daß es einen schüttelt. So heißt der Hauptcomputer General Operational Device, abgekürzt GOD, was'n Zufall.
Der erste Kontaktversuch wird als "Verkündigung" übertitelt, "kosmische Eschatologie" wird betrieben, und das zweitwichtigste Wort an Bord führt der Gesandte des Hl. Stuhles. Bei den unvermeidlichen Diskussionen über die weitere Vorgehensweise haut man sich das Alte und Neue Testament um die Ohren.
Gehts noch ?
Wie gesagt, an sich kann man das Buch schon lesen, lediglich die religiösen Zutaten nerven.
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am 20. Juni 2002
Also ich kann mich den ansonsten sehr guten Rezessionen nicht anschließen. Vieles in diesem buch ist mir einfach zu weit hergeholt. ZB die Herkunft des Helden Tempe. Man darf wohl annehmen dass man für so etwas wichtiges wie einen Erstkontakt nicht einfach jemanden auftaut. Viele Entscheidungen werden trotz der Wichtigkeit der Mission einfach im Nebenbei getroffen, wobei ich hier keine Beispiele nennen möchte. Aber die Message dieses Buches kommt trotzdem rüber und ich kann nur sagen ich bin mit Lem einer Meinung!
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am 5. Januar 2000
Neben Solaris und Eden sicherlich Lems bester SF-Roman. Eine Gruppe von Forschern (Astronauten) entdeckt Leben auf einem Planeten. Die intelligenten Lebewesen denken aber nicht im Traum daran, mit den menschlichen Forschern sprechen zu wollen. Das lassen sich die Menschen nicht bieten und werden rabiat. Und was man nicht kennt und nicht versteht, macht man kaputt. Typisch menschlich, eben. Pilot Pirx stirbt in diesem Buch (so oder so). Letzteres nur für Eingeweihte.
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