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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lovecrafts Meisterstück
Auch wenn Lovecraft ein Genie der Kurzgeschichte ist, haben es mir seine längeren Erzählungen sogar noch mehr angetan. So auch "Berge des Wahnsinns", das immerhin 190 Seiten erreicht. Dieses Buch macht sehr gut deutlich, warum der Autor neben seinem Vorbild Edgar Allan Poe (den er immer wieder zitiert) als unerreichter Meister des niveauvollen Horrors gilt. Hier...
Veröffentlicht am 19. August 2008 von Stefan T.

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannender Genremix
Um andere Wissenschafter von ähnlichen Expeditionen abzuhalten, legt ein Überlebender Zeugnis von den schrecklichen und phantastischen Geschehnissen ab, welche er anlässlich einer Antarktis-Expedition in den 1930ern erleben musste: Damals entdeckten die Wisenschaftler zunächst unerklärliche fossile Spuren, später Relikte einer vormenschlichen...
Vor 7 Monaten von schmechi veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lovecrafts Meisterstück, 19. August 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Auch wenn Lovecraft ein Genie der Kurzgeschichte ist, haben es mir seine längeren Erzählungen sogar noch mehr angetan. So auch "Berge des Wahnsinns", das immerhin 190 Seiten erreicht. Dieses Buch macht sehr gut deutlich, warum der Autor neben seinem Vorbild Edgar Allan Poe (den er immer wieder zitiert) als unerreichter Meister des niveauvollen Horrors gilt. Hier wird über Romanlänge ein Lovecraft-typisches Szenario entworfen: ein nüchterner Wissenschaftler entdeckt am Rande der Welt, dass seine Sichtweise des Universums weder korrekt noch vollständig ist, dass es mehr gibt, als wir uns auch nur ansatzweise vorstellen können. All das spiegelt sich in der Geschichte wieder, die sehr behutsam aufgebaut wird. Zunächst gibt es wissenschaftliche Betrachtungsweisen, danach schleicht sich still und leise die Angst ein, um später in nacktem Grauen zu enden. Diese an Poe angelehnte Art, eine finstere Geschichte zu erzählen, ist unübertroffen (und wurde auch von vielen späteren Autoren zum Vorbild genommen).

Das Buch liest sich, wie alle Lovecraft'schen Werke, sehr angenehm und zügig. Es steckt voller mysteriöser Andeutungen und Hinweise auf die Gesamtmythologie des Autors (Stichwort: Cthulhu-Mythos), die vor allem im Kontext mit dem übrigen literarischen Werk Sinn ergeben. Was man auf keinen Fall erwarten darf - das wissen Fans des Amerikaners ohnehin - sind detailgenaue Beschreibungen von Morden und Monstern. Hier zwingt Lovecraft den Leser dazu, seine Fantasie zu benutzen, was manche scheinbar verlernt haben. Gerade diese nebulösen Andeutungen (ganz und gar im Kontrast zu den hervorragenden Landschaftsbeschreibungen) sind es nämlich, die den Reiz seiner Bücher ausmachen und dieses mulmige Gefühl erzeugen - auch wenn der Pol heute längst vermessen ist, ertappt man sich ab und an bei der Frage, ob es die Stadt hinter den Bergen des Wahnsinns nicht vielleicht wirklich gibt. Und das ist wohl das größte Kompliment, dass man einem Autor machen kann.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung vom Feinsten, 2. Mai 2003
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Der Überlebende einer wissenschaftlichen Expedition in die Antarktis berichtet sein phantastisches Abenteuer. Die Forscher wollten fossile Funde aus tieferen Eisschichten bergen. Die Expedition ist gut ausgerüstet und in der Lage mit Flugzeugen weite Gebiete abzusuchen. Schon nach kurzer Zeit kommt es zu einer folgenschweren Entdeckung. Zunächst einer unbekannten Tierart zugeordnet, tritt die Vermutung eine fremde Lebensform entdeckt zu haben immer mehr in den Vordergrund. Etwas wie eine Grabanlage wird entdeckt. Form und Gestalt der Fremden passt zu nichts bekanntem auf dieser Welt. Untersuchungen in den nahe gelegenen Bergen bringen weitere Artefakte zutage. Und schließlich stößt das Team auf eine stadtgroße Anlage. Verlassen und leer, nur Ruinen einer versunkenen Kultur? Zunächst hat es den Anschein, als seien die mächtigen Bauwerke schon vor Äonen verlassen worden. Doch je tiefer das Team vordringt, desto mehr verstärken sich Anzeichen, das doch noch etwas fremdes mächtiges hier lebt. Tief eingedrungen in labyrinthartigen Gewölbe kommt es dann zu dem sicheren Wissen. Hier ist noch was. Die Flucht gestaltet sich lang und schwierig.
Trotz vieler Erklärungen bleibt der Erzählende auch viele Antworten schuldig. Die Geschichte steigert meisterhaft die Spannung und lässt am Ende ein Stück Grusel übrig, dass der Leser über das Buch hinaus mitnimmt. Eines der besten Werke von H.P. Lovecraft.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als nur eine Gruselgeschichte, 5. August 2006
Von 
Eldur Verlag GbR (Beutelsend) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Vorneweg: Wer hier einen saftigen Horrorthriller sucht, ist an der falschen Adresse. Lovecrafts Werke beziehen ihre Faszination aus der Fülle fremdartiger Wesen, die sich in unserer Welt verbergen, teilweise bedrohlich, und darauf warteen, von mutigen oder unwissenden Reisenden aufgescheucht zu werden. Berge des Wahnsinns erinnert dabei streckenweise an "Das Ding aus einer anderen Welt", wo Nordpolforscher ein schauriges Alien im Eis finden.

Hier ist es eine Antarktisexpedition, die auf ein Gebirge stößt, daß höher ist als der Himalaya, und darin eine verfallene Ruinenstadt, die nicht von Menschen erbaut worden ist. Ein paar tiefgefrorene Aliens gibt es auch dazu, welche sich nach dem Auftauen als nicht so tot erweisen wie sie sollten.

Die Geschichte besitzt keine Charaktere, um die man bangt und keine Spannung im Sinne von Action und Gefahr. Es ist aber dennoch eine wahre Freude, mit den Forschern das Unerforschte, Fremde, Gruselige zu erforschen. Ich habe das Buch bisher fünfmal gelesen und bin nach wie vor fasziniert.

P.Dobrovka, 5.8.2006
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ding aus einer anderen Welt ..., 22. November 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Eine Antarktis-Expedition entdeckt ein unerforschtes Gebirge, und darin wiederum neben merkwürdigen eingefrorenen Kreaturen eine Stadt, die ganz offensichtlich nicht von Menschen erbaut wurde.
Lovecraft, der Erfinder des Necronomicon, ist für die Horrorliteratur ein wenig das, was Tolkien für die Fantasy: Einer, von dessen Ideen unzählige Nachahmer und Epigonen zehren. Sein Bestiarium uralter Göttermonster ist auch heute noch Inspiration für viele Autoren und teilweise sogar für Computerspiele (Quake). Den Hintergrund dieses Kurzromans bilden außerirdische Meereswesen und der tentakelköpfige Cthulhu. Ich konnte mich des Eindrucks übrigens nicht erwehren, daß John Carpenter sich von diesem Roman inspirieren hat lassen, als er "Das Ding aus einer anderen Welt" gedreht hat.
Da ich finde, daß Lovecrafts Gesamtwerk mehr ist als die Summe seiner Teile, ist mein Hauptargument für das Lesen dieses Buches nicht die Qualität des vorliegenden Einzelwerks. Diese ist, bei hellem Licht betrachtet, eigentlich nur Mittelmaß. Es passiert nicht sonderlich viel, und die Fähigkeit der Forscher, aus ein paar Wandreliefs das alles herauszulesen, was sie letzten Endes tun, erscheint mir doch arg unglaubwürdig. Für sich genommen würde ich nur drei Punkte vergeben, im Endeffekt sind es vier, weil ich als Lovecraft-Fan einen Bonuspunkt dafür vergebe, daß diese Geschichte ein Teil des faszinierenden Gesamtmythos ist.
Weshalb ich dieses Buch übrigens immer und immer wieder hervorkrame, sind die Beschreibungen des Gebirges und der verlassenen Stadt. Sie jagen mir einen Schauer über den Rücken, ähnlich wie ein Tourist empfindet, der sich den Grand Canyon ansieht.
Was das staubtrockene Zitat mit den Fußangaben angeht: Es handelt sich um einen Obduktionsbericht eines der gefundenen Monster, das wird nun mal so abgefaßt, und ich persönlich habe diese sehr detaillierte Beschreibung sehr genossen. Ansonsten gilt: Lovecrafts Sprachstil ist nicht jedermanns Sache. Viele finden ihn zu schwülstig, dann wieder zu trocken. Andere lieben ihn abgöttisch. Es ist nicht möglich, vorherzusagen, was der Leser von ihm halten wird, wenn er noch nie etwas von ihm gelesen hat. Aber zumindest kann man sagen, daß sein Stil gleichbleibend ist. Wenn jemandem also eines seiner Geschichten gefällt, werden ihm alle gefallen und vice versa.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altmodisch und doch ihrer Zeit weit voraus, 6. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Genau wie Jules Verne war auch Lovecraft seiner Zeit weit voraus und ein Visionär im besten Sinne. Wie kann man es sich sonst erklären, dass er - ein erklärter Atheist - in diesem Roman von 1936 "Große Alte" vor Hunderten von Millionen Jahren als Erstbesiedler auf die Erde kommen ließ. Die "Großen Alten" sind sozusagen Wanderer durchs Weltall, gründen neue Zivilisationen, verlassen manche Planeten, nachdem ihnen ihr Leben zu technisch bzw technokratisch geworden ist und begeben sich auf Suche nach neuen Welten.
Eine Horrorgeschichte? Für mich weniger Horror als guter, zeitloser Science Fiction diente diese Erzählung sicherlich in den 50ziger Jahren als Vorlage für manchen Gruselschocker.
Die sehr gute, gelungene Übersetzung muss auch erwähnt werden - die Sprache ist gleichzeitig altmodisch gestelzt aber auch zeitlos und passend für diese Erzählung.
Fazit: Ein Meilenstein der Science Fiction Literatur - unbedingt lesen. Sehr empfehlenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Berge des Wahnsinns - wirklich, 19. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Die Berge des Wahnsinns war das erste, was ich von Lovecraft gelesen habe und wurde nicht enttäuscht. Was mir am Anfang aufgefallen ist, dass es in dem Buch kaum, bzw. garkeine Dialoge gibt und man sich erstmal an die sachliche Schreibweise gewöhnen muss. Wenn man sich dann allerdings daran gewöhnt hat, dann liest es sich erstaunlich flüssig und verständlich.

Wer also damit klarkommt, dass es sich hierbei nicht wirklich um einen Roman handelt, sondern eher um einen angeblichen Tatsachenbericht - denn genau so präsentiert sich das Buch - sollte auf jeden Fall zu greifen.
Ich zumindest fand das Buch 'wahnsinn'ig gut :)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herrlich altmodisch, 30. Juni 2009
Von 
Bernd Pfeuffer (Rheinland-Pfalz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Was manche Rezensenten, die wohl nur aktuelle (zeitgeistige ?) Literatur kennen, offensichtlich nervt, nämlich die "altmodische" Sprache, gefällt mir ausgesprochen gut. Sie versetzt einen in eine andere Zeit und schafft damit eine von der aktuellen Gegenwart klar getrennte eigene Welt. Man muss nur guten Willens sein, um sich dann anhand seiner eigenen (so denn vorhandenen) Phantasie diese Welt vor seinem inneren Auge zu konstruieren. Dann ist das ja detailreiche Buch durchaus spannend und auf eine wohlverstandene Weise altmodisch vergnüglich. Vergleichbar einer Geschichte von Edgar Allan Poe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gruselig!!, 19. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Als die Miskatonic-Expedition in die Antarktis geschickt wird, um dort Gesteinsproben zu sammeln, ahnen die Teilnehmer noch nicht, dass sie auf ein schreckliches Geheimnis stoßen werden, das sie um ihren Verstand bringen wird. Denn bei Bohrungen stoßen sie auf acht entsetzliche Wesen, die schließlich den größten Teil der Teilnehmer töten. Daraufhin machen sich zwei der Überlebenden auf die Suche eines vermissten Forschers und stoßen dabei auf eine uralte Stadt und das Geheimnis seiner Bewohner......
Mit "Berge des Wahnsinns" ist Lovecraft eine tolle Horrorgeschichte gelungen, die allerdings Unterschiede zu seinen anderen Werken, wie zum Beispiel: Der Fall Charles Dexter Ward und Cthulhu, aufweisen. Während Lovecraft normalerweise die Monster in seinen anderen Werken nur andeutet und so mit der Angst des Menschen vor dem Unbekannten spielt, werden die Monster in diesem Band sehr genau und vorallem detailliert beschrieben. Doch trotz seiner seitenlangen Beschreibungen konnte ich mir diese Wesen immer noch nicht vorstellen; was jetzt aber auch kein Kritikpunkt sein soll. Besonders gut waren die Stellen, an denen Lovecraft die Greueltaten der "Alten Wesen" und deren Kultur beschrieb. Im Großen und Ganzen kann ich mir gut vorstellen, warum "Berge des Wahnsinns" als Lovecrafts genialstes Werk gepriesen wird, auch wenn mir persönlich einige Begebenheiten zu aufgebauscht und unrealistisch waren (die Pinguine). Und zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle Lovecraft-Fans: Guillermo del Toro plant "Berge des Wahnsinns" zu verfilmen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das kosmische Grauen verbirgt sich im Eis, 15. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
"Ich muß mein Schweigen brechen, weil Männer der Wissenschaft sich weigern, meinem Rat zu folgen, ohne zu wissen, worum es geht." Es geht um die Erforschung der Antarktis. Der Reisebericht schildert die Erfahrungen einer großen Antarktisexpedition. Mit neuestem Gerät werden Bodenproben aus Bohrungen gewonnen. Nach ausgedehnten Erkundungen per Flugzeug werden an einem Basislager in einer Höhle erstaunliche Entdeckungen gemacht. Es finden sich eine riesige Menge an Fossilien, doch als die Expedition tiefer in die Höhle eindringt, macht sie einen unheimlichen Fund. In einer Weise verborgen, die auf komplexe Bestattungsriten schließen läßt, findet man eine Anzahl von unförmigen, tonnenartigen Wesen, die trotz ihres hohen Alters nicht versteinert sind, sondern ganz im Gegenteil eine überraschende Zähigkeit des Gewebes an den Tag legen. Nach einer vorläufigen Obduktion, bei der die Kreaturen einen bestialischen Gestank verbreiten, wird bei einem heftigen Schneesturm ein Teil der Expeditionsteilnehmer am Basislager eingeschlossen. Als die übrigen Teilnehmer nach dem Sturm das Basislager aufsuchen, bietet sich ihnen eiin Bild des Grauens. Das gesamte Lager ist völlig verwüstet und die Menschen sind vertümmelt oder werden vermißt. Schließlich findet man ein einer eingesbrochenen Eispartie eine uralte Stadt von titanischen Ausmaßen. Die Schlußfolgerungen, derentwegen sich der Bericht an die Öffentlichkeit wendet, um die weitere Erforschung der Antarktis zu verhindern, sind schlicht grauenerregend: Irgend etwas uraltes scheint überlebt zu haben in den unzugänglichen Eiswüsten, unheilverkündende kosmische Wesen aus dem Anbeginn der Zeit. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine erste Lovecraft-Geschichte..., 3. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
... war der Roman "die Berge des Wahnsinns" - und es sollte bis heute die prägenste Geschiche von H.P. Lovecraft sein. Es ist für mich immer noch erstaunlich, dass die Geschichten von H.P. Lovecraft bald 100 Jahre alt werden. Sind sie doch selbst heute noch sehr lesenswert und damit zeitlos.

Die "Berge des Wahnsinns" erzählt die Geschichte einer arktischen Expedition, die auf unerklärliche Funde in der eisigen Kälte stoßen. Zur Story soll es das auch gewesen sein, denn zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

H.P. Lovecraft besticht durch eine ganz eigene Art des Erzählens. Das mag zum einen des hohen Alters der Geschichte und ihrer Entstehungszeit geschuldet sein, aber auch Lovecraft selbst vermag es, durch geschickte Arrangements, stets das Erzählniveau sehr hoch zu halten.

Wer mit dieser Geschichte einen Horror-Roman erwartet, wird enttäuscht werden. Viel mehr fußt diese Geschichte auf der klastrophobischen Stimmung und stetig schwebt in der Luft, was in diesen "Bergen" vorgeht und welche Entdeckungen die Forscher erwarten...

Fazit: Herrlicher Grusel-Roman aus der Feder von H.P. Lovecraft. Diese Geschichte vermittelt auch nach fast 100 Jahren auch noch eine Spannung und Atmosphäre, mit dennen viele Gruselromane von heute nicht mithalten können. Unbedingte Kaufempehlung für Fans, aber auch für Neueinsteiger und Interessierte von Lovecraft sehr geeignet!
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Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch)
Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) von H. P. Lovecraft (Taschenbuch - 29. September 1997)
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