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64 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am besten nachts lesen
H.P. Lovecrafts Geschichten entfalten ihre volle Wirkung erst, wenn man sie nachts liest - zumindest geht mir das so. Seine unvergleichlichen Beschreibungen, die düstere Atmosphäre, die er kreiert, und natürlich das immer schockierende Ende tragen zu einem äußerst spannenden Lese-Erlebnis bei, das man so schnell nicht vergessen wird...
Am 25. September 2004 veröffentlicht

versus
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schuß ins Leere
Lovekraft vermag es nicht, den Leser wirklich zu fesseln ... sein Erzählstil ist umständlich, langatmig und vermittelt keine atmosphärische Dichte, die den Leser packen würde. Er bemüht sich, seinen transzendenten Ergüssen etwas Schauriges mitzugeben, gelingen tut es ihm gleichwohl nicht. Ich hoffe, es liegt nicht (nur) an der schlechten...
Vor 17 Monaten von Wilhelm Behle veröffentlicht


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64 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am besten nachts lesen, 25. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
H.P. Lovecrafts Geschichten entfalten ihre volle Wirkung erst, wenn man sie nachts liest - zumindest geht mir das so. Seine unvergleichlichen Beschreibungen, die düstere Atmosphäre, die er kreiert, und natürlich das immer schockierende Ende tragen zu einem äußerst spannenden Lese-Erlebnis bei, das man so schnell nicht vergessen wird.
Folgende Geschichten sind in dem Buch enthalten:
Stadt ohne Namen
Dagon
Der Hund
Das Fest
Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel
Grauen in Red Hook
Das Bild im Haus
Herbert West - der Wiedererwecker
Der Tempel
Er
Die lauernde Furcht
Arthur Jermyn
Nyarlathotep
Das gemiedene Haus
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Sammlung von Kurzgeschichten, 20. April 2009
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Nicht zu Unrecht gilt H.P. Lovecraft als Altmeister des subtilen Horrors. Genau wie sein Landsmann und großes Vorbild Edgar Allen Poe versteht es der Amerikaner perfekt, eine dezente und feinsinnige Grusel-Atmosphäre aufzubauen, die nahezu völlig ohne blutige Effekte auskommt und dennoch sehr effektiv ist. So ist auch diese Sammlung von Kurzgeschichten wie andere Lovecraft-Kompendien gut umgesetzt und bietet einen weiteren Überblick über das Schaffen des Autors. Das Hauptwerk des Schriftstellers, das nicht allzu umfangreich ist, besteht zum Großteil sowieso aus Kurzgeschichten, die mittlerweile alle im Suhrkamp-Verlag erschienen sind, insofern kann man mit keinem dieser Bücher etwas falsch machen.

Bei aller Begeisterung für das Genie des Autors soll aber nicht verhehlt werden, dass die Qualität seiner Geschichten zum Teil ein wenig schwankt. So auch in "Stadt ohne Namen", das immerhin 14 Horrorgeschichten (wobei "Horror" aus heutiger Sicht wohl nicht der richtige Ausdruck ist) enthält. Es liegt eigentlich in der Natur der Sache, dass bei dieser Anzahl nicht alles Gold sein kann, was glänzt. So sind gleich die ersten beiden Kurzromane eher durchschnittlich gelungen: die Titelgeschichte wirkt auf mich wie ein unbearbeitetes, unvollständiges Manuskript zu "Berge des Wahnsinns", ohne auch nur eine Spur von dessen Intensität zu erreichen; "Dagon" ist dagegen an sich wirklich faszinierend, aber leider viel zu kurz ausgefallen, um einen befriedigenden Eindruck zu hinterlassen. Danach geht es jedoch mit der Qualität stetig bergauf (Ausnahmen: "Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel" und das wirre "Nyarlathotep"), sodass der Gesamteindruck überaus positiv ist. Um das zu erkennen, muss man allerdings eine gewisse Affinität zu den Stilmitteln und der Schreibweise des Autors haben. Im krassen Gegensatz zu vielen anderen (vor allem modernen) Horror-Schriftstellern setzt Lovecraft auf den Schrecken dessen, was nicht, oder nur ungenau und nebelhaft beschrieben wird. Es gibt keine fassbaren Erklärungen und verlässlichen Anhaltspunkte, wodurch ein relativ aufwändiger Einsatz der eigenen Fantasie Pflicht ist um den Wert des Gesamtwerkes zu erkennen.

Etwas sollte aus meiner Sicht bei solchen Sammelbänden, die Lovecraft-Veröffentlichungen heute ja immer sind, beachtet werden: die Kurzgeschichten erschienen ursprünglich in Zeitschriften, d. h. zwischen den Veröffentlichungen lag immer eine gewisse Zeit. Wenn mehrere davon in einem Buch konzentriert werden, stellt sich relativ schnell ein gewisser Abnutzungseffekt ein, wenn man das gesamte Werk auf einmal liest. Grund dafür ist der prinzipiell spannende und schöne, aber doch meist sehr ähnliche Aufbau der Geschichten. Als Fan des Autors kann man darüber natürlich locker hinwegsehen, Neueinsteigern könnte das ein wenig zu schaffen machen und sogar ein Gefühl von Langeweile geben. Man sollte sich also auf jeden Fall Zeit für die Lektüre nehmen.

Die einzelnen Geschichten bewerte ich wie folgt:

Stadt ohne Namen: **
Dagon: ***
Der Hund: *****
Das Fest: ****
Das merkwürdig hochgelegene Haus im Nebel: **
Grauen in Red Hook: ****
Das Bild im Haus: ***
Herbert West - Der Wiedererwecker: *****
Der Tempel: ****
Er: ***
Die lauernde Furcht: *****
Arthur Jermyn: ****
Nyarlathotep: **
Das gemiedene Haus: ****
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk des Horrors!, 6. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
In diesem Band sind viele Kurzgeschichten des Meisters der modernen Horrogeschichte enthalten. Die unglaubliche Art und Weise in der Lovecraft seine Geschichten erzählt, fesselt den Leser ungemein und führt ohne Albernheiten in einem stetigen Spannungsbogen zum erwarteten Schaudern. Viele der enthaltenen Geschichten ranken sich um jenes Necronomicon, dessen Inhalt in Fragmenten in plausibler Form dargelegt wird.
Wer sich mit den Werken Lovecrafts noch nicht auseinandergesetzt hat, der sollte sich dieses Werk zulegen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das grauen im kopf, 18. Juni 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Mein erstes Lovecraft-Buch und ich muss mit freude erwähnen, dass Lovecraft ein unheimliches Gefühl vermittelt, welches kaum einen anderen Autor des fantastischen Gruselgenres gelingt. Mit seinen unheimlichen, okkulten und übersinnlichen Geschichten zieht er den Leser in seinen Bann und spielt sich förmlich mit dessen Ängsten. Geschichten wie "Der Hund" und "Der Wiedererwecker, Robert West" sind nur zwei der ganzen Geschichten des Buches. Ein Schauer läuft dem Leser bei den Geschichten über den Rücken wegen ihrer unvergleichlichen, realistischen (sofern man davon sprechen kann, da man selber das ja (noch) nicht erlebt hat) schilderungen bzgl. der angstzustände die ein mensch durchlebt wenn er auf außergewöhnliches stößt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 14 Horrorgeschichten in einem Band, 25. Januar 2010
Von 
Erinome (Zell am See, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
STADT OHNE NAMEN: Ein Forscher betritt eine verlassene und gemiedene Wüstenstadt und erlebt dort Unheimliches in einem alten Tempel.
DAGON: Ein Schiffbrüchiger treibt auf eine unbekannte und seltsame Landmasse zu.
DER HUND: Zwei Grabräuber plündern das falsche Grab und werden fortan von einem unheimlichen Hund verfolgt.
DAS FEST: Ein junger Mann wird von seinen entfernten Verwandten auf ein Fest geladen, das die Pforten zur Unterwelt öffnen soll.
DAS MERKWÜRDIG HOCHGELEGENE HAUS IM NEBEL: Ein Philosoph will ein abgelegenes Haus auf einer Klippe untersuchen, in dem Seltsames vorgehen soll.
GRAUEN IN RED HOOK: Ein scheinbar verrückt gewordener Gelehrter betreibt im verwahrlosten Viertel Red Hook einen grauenhaften Kult.
DAS BILD IM HAUS: Ein junger Mann sucht in einem abgelegenen Haus Zuflucht und findet ein unheimliches Buch und einen noch unheimlicheren Bewohner.
HERBERT WEST - DER WIEDERERWECKER: Der Medizinstudent Herbert West ist davon besessen, die Toten wiederzuerwecken. Seine grausigen Versuche laufen mit der Zeit aus dem Ruder.
DER TEMPEL: Die Mannschaft in einem versenkten deutschen U-Boot verliert langsam den Verstand.
ER: Bei einer nächtlichen Wanderung durch Greenwich Village trifft ein junger Mann auf einen unheimlichen Gesellen.
DIE LAUERNDE FURCHT: In den Tempest Mountains scheint ein menschenfressender Dämon umzugehen. Ein junger Mann stellt Nachforschungen an und gerät dabei in höchste Gefahr.
ARTHUR JERMYN: Arthur Jermyn stammt aus einer Linie von Verrückten und deckt schließlich ein grausiges Familiengeheimnis auf.
NYARLATHOTEP: Nyarlathotep taucht plötzlich aus Ägypten auf und demonstriert seine Fähigkeiten - recht verwirrende Kurzgeschichte.
DAS GEMIEDENE HAUS: Ein verlassenes Haus hat über seine vorherigen Bewohner Wahnsinn und Tod gebracht. Was geht dort vor?

Wer in STADT OHNE NAMEN Horror à la Stephen King erwartet, wird natürlich enttäuscht werden. Lovecrafts Geschichten würde ich ebenso wie die von Edgar Allan Poe als sanften Grusel bezeichnen. Sie jagen einem schon eine wohlige Gänsehaut über den Rücken, aber man verliert keinen Schlaf darüber.
Insgesamt ist die Qualität der Geschichten in diesem Band eher gemischt. STADT OHNE NAMEN, DAGON, DAS MERKWÜRDIG HOCHGELEGENE HAUS IM NEBEL, ER und das konfuse NYARLATHOTEP waren für mich eher enttäuschend, die restlichen Geschichten konnten jedoch punkten. Wer atmosphärischen und nicht blutrünstigen Grusel mag, kann hier ohne Bedenken zugreifen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wundervolle Sammlung, 25. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Dieses Buch besteht aus einer umfangreichen Sammlung von Lovecrafts Erzählungen. Ich empfehle es jedem Leser, der sich mit der Welt Lovecrafts vertraut machen möchte - ein hervorragendes Einsteigerwerk. Doch es ist natürlich nicht nur ein Einsteigerwerk...jeder sollte zugreifen, der die Geschichten nicht kennt.
Lovecraft versteht es, den Leser mit in seine Welt zu nehmen und ihn den Horror spüren zu lassen, den der Protagonist in der Geschichte erlebt.
Ob Fan oder nicht: Unbedingt zugreifen!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grusel garantiert!, 17. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Dies war das erste Buch, daß ich von Lovecraft gelesen habe und war sehr positiv überrascht.
Lovecraft schafft es, Grusel zu erwecken, ohne abzuschweifen und mit langweiliegn Details zu nerven. Die Geschichten sind meist in der Ich-Perspektive geschrieben und so wird jeder Gedanke und jede Emotion dem Leser vermittelt.
Geschickt werden Andeutungen gemacht, was den Leser am Ende erwartet, ohne zu viel zu verraten und das Ende ist in jedem Fall überraschend und wundervoll schaurig.
Allerdings waren 2 Geschichten dabei, die mich nicht so mitgerissen haben, wie die anderen. Daher gebe ich dem Buch 4 statt 5 Sternen.
Das Buch ist durchgehend spannend und anspruchsvoll geschrieben und ist für Fans des Genres ein Pflichtkauf!
Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Lovecraft, daß ich lesen werde.
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4.0 von 5 Sternen Stadt ohne Namen, 28. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
In diesem knapp zweihundertseitigem Buch von H. P. Lovecraft sind folgende Geschichten enthalten: Stadt ohne Namen, Dagon, der Hund, das Fest, das merkwürdige Haus im Nebel, Grauen in Red Hook, das Bild im Haus, Herbert West - der Wiedererwecker, der Tempel, Er, die lauernde Flucht, Arthur Jermyn, Nyarlathotep und das gemiedene Haus. Besonders gut hat mir die Geschichte der Hund gefallen, da sie einfach extrem gruselig war. Allerdings möchte ich jedem zukünftigen Lovecraft-Lesern einen Tip geben: Lest ihn abends oder nachts, wenn es ganz still im Haus ist. Ihr werdet merken, dass es weitaus spannender und gruseliger ist, als bei Tag. Ansonsten kann ich nur sagen, dass das Buch wiedereinmal toll war. Gut gefallen hat mir auch das Nachwort von Dirk W. Mosig, in dem er die Frage behandelt warum Lovecrafts Geschichten so gruselig sind. Vier Sterne von mir!
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12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grusel-Sammlung von überdurchschnittlichem Niveau, 12. Januar 2004
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Die Kompilation "Stadt ohne Namen" ist eine Sammlung von zahlreichen
Gruselkurzgeschichten, die der Autor H.P. Lovecraft seiner Zeit
vornehmlich für Zeitungen oder Journale geschrieben hat.
Die einzelnen Erzählungen bieten dabei einen interessanten Überblick
über H.P. Lovecrafts Schaffen in der Gruselliteratur.
Dazu ist zu sagen, dass das Ganze auf erstaunlich hohem sprachlichen
Niveau liegt. Ob es nun an der Übersetzung liegt, vermag ich nicht zu
beurteilen, aber selbst ein deutscher Gruselromantiker - E.T.A. Hoffmann -
hat seine Werke sprachlich bei weitem nicht so ausgeschmückt.
Die Themen, Schauplätze, Figuren und Handlungen der einzelnen
Geschichten sind äußerst interessant beschrieben und können einen
gewissen Reiz und Charme nicht verbergen.
Was mich aber wundert, dass es hier noch nicht angesprochen wurde:
Das Gruselige an den Lovecraft'schen Geschichten, lockt heutzutage
kaum einen wirklichen Gruselfan mehr hinter dem Ofen vor.
In einer Zeit wo Horror-Schicksale schon in den Vorabend-Nachrichten
erzählt werden und brutale Fernseh- und Kinokost den Menschen das
Blut gefrieren lässt, können einen die Storys von H.P. Lovecraft nicht
mehr wirklich schocken, wie sie es zu Anfang des letzten Jahrhunderts
vielleicht noch vermochten.
Das dabei das Gruseln im Kopf stattfinden soll, ist sicher sehr positiv,
besser als alles plakativ und platt vorzubringen, aber wirklich gruselig
wird es eigentlich nie richtig.
Und daran krankt es auch dann etwas:
Geschichten, die eigentlich für Grusel in die Welt gerufen wurden,
aber heute keinen Grusel mehr hervorrufen, schlagen mitunter oft
sogar in Langeweile um.
Sicher nicht jede der Geschichten, aber doch einige.
Deshalb: Lieber erst probelesen, ob man sich mit dem doch recht
eigentümlichen Sprachstil anfreunden kann!
4 Sterne gibts aber trotzdem, einmal wegen den wirklich interessanten
Geschichten und ausgefallenen Ideen, andererseits wegen eben
jenem, fast schon barock wirkenden Schreibstil.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schuß ins Leere, 11. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Lovekraft vermag es nicht, den Leser wirklich zu fesseln ... sein Erzählstil ist umständlich, langatmig und vermittelt keine atmosphärische Dichte, die den Leser packen würde. Er bemüht sich, seinen transzendenten Ergüssen etwas Schauriges mitzugeben, gelingen tut es ihm gleichwohl nicht. Ich hoffe, es liegt nicht (nur) an der schlechten Übersetzung, dass sich keinerlei Spannung in den Werken dieses Bandes aufbaut. Man liest sie mehr oder weniger teilnahmslos runter und fragt sich, was daran gruselig sein soll. Sagen wir so: Wo z.B. ein Edgar Allan Poe seinen Leser mitten hinein in bizarre Welten entführt, bleibt man bei Lovekraft lediglich Beobachter einer Mauerschau, die selbst mit geneigter Phantasie nur verschwommene Bilder generiert.
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Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch)
Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten (suhrkamp taschenbuch) von H. P. Lovecraft (Taschenbuch - 29. September 1997)
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