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Format: TaschenbuchÄndern

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am 12. November 1999
"Triphammer" ist die wunderbare Geschichte über einen alltäglichen Helden: Triphammer - das ist auch der Spitzname dieses Mannes. Es ist bezeichnend, daß ihn sein ganzes Umfeld nur unter diesem Namen kennt. Der Triphammer hat kein Privatleben mehr. Er lebt nur für seine Arbeit, sorgt sich nur um das Leben anderer.
Ein Polizist also, der mehr für andere als für sich selbst da ist. Der sich selbst kaputtmacht, den Ekel vor seinem Beruf in Alkohol ertränkt, und doch nicht aufhören kann, weil er sich verantwortlich fühlt. Er hilft, schlichtet, richtet, wir begleiten ihn auf seinen Touren,... und wenn er heimkommt, dann säuft er sich zu, um dieses warme Gefühl zu haben, das den Körper herabrinnt...
Und aus den Augen dieses kleinen, alltäglichen Helden sehen wir die Welt. Bei alledem wird das Buch nicht zynisch, sondern bringt Verständnis für seine Hauptfiguren auf.
Das Buch beginnt mit einem alltäglichen Fall: Ein kleiner Junge wird vermißt. Die Suche beginnt - zunächst ohne Erfolg. Wir begleiten Triphammer ein paar Tage auf seinen Streifen. Der Junge wird gefunden. Auf einem anderen Einsatz lernt Triphammer eine Unidozentin kennen. Geschmeichelt von deren Interesse begleitet er sie zu einer Vorlesung. Eine Beziehung beginnt...
Ich tue mir schwer, etwas über den Inhalt dieses Buches zu schreiben, ohne wichtiges zu verraten. Dennoch lebt das Buch nicht von der Handlung. Das wirklich besondere ist der liebevolle Umgang mit seinen Hauptfiguren.
Kann ein Mensch wie Triphammer überhaupt lieben? Kann er am normalen Leben teilnehmen - seinen Job ohne Alkohol vergessen? Kann ein Polizist mit einer Intellektuellen zusammensein? Kann ein Polizist überhaupt Familie haben? Triphammer stellt sich und sein Leben immer wieder in Frage. Und wir - die Leser - wir grübeln mit, lassen uns treiben, sind fasziniert.
Alles in allem ist dieses Buch sehr zu empfehlen: Nicht nur, daß jeder in dieser leicht resignierten, doch angenehmen Figur eine Identifikationsmöglichkeit haben wird, es ist bei allem Tiefgang doch ein Buch, das von Anfang bis Ende spannend bleibt und das man - am Ende angelangt - gleich nocheinmal lesen möchte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. März 2007
Triphammer ist ein Krimaler mitte 40. Er nimmt seinen Job ernster als andere. Wo die meisten Cops abstumpfen, geht ihm nach Jahrzenten im Dienst alles noch genauso unter die Haut wie zu Beginn seiner Laufbahn. Er erledigt den Job so gewissenhaft, dass er keinerlei Rücksicht auf die eigene Gesundheit nimmt. Triphammers Ehe scheiterts wie einige andere Beziehungen, er versagt als Vater seines jugendlichen Sohnes und trinkt im Übermaß. Nun hat er eine Freundin, die deutlich jünger und intelligenter ist als er. Und dennoch will er die Welt verstehen und gibt sich nicht mit Allerweltsweisheiten zufrieden.

Das Buch ist nicht deshalb so gut, weil es einen großartigen Spannungsbogen hätte. Es ist so gut, weil die Welt des Helden vom Ich-Erzähler ernsthaft, sensibel, tief und gleichzeitig unterhaltsam erzählt wird. "Triphammer" ist eine wunderbare Geschichte eines Durchschnittsmannes mit ausgeprägtem Bewusstsein. Die Sprache in der Übersetzung von Harry Rowohlt ist größtenteils eine Bank: präzise, ungekünstelt und geradeaus.
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am 20. April 2012
Der für McCall typisch resignierte Blick auf die Menschen findet sich auch in diesem Roman. Ernüchternd. Handwerklich natürlich perfekt.
Ohne diesen Satz, den Sie jetzt lesen, hätte die Rezession nur 19 Wörter und könnte so nicht veröffentlicht werden.
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