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Zeitverschwendung (suhrkamp taschenbuch)
Format: TaschenbuchÄndern
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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2001
Das Buch ist für alle diejenigen eine Fundgrube, denen der Slogan "Anything goes" entweder lieb und teuer oder unausstehlich ist. Beide Seiten finden im Lebens- und Denkbericht von Paul Feyerabend reichen Stoff über die Verrichtungen des Alltags, die hinter der Biografie des Trümmermanns der Wissenschaftstheorie stehen. Fast nebenbei beschreibt der Meisterdenker seine intellektuelle Entwicklung, um am Ende klar werden zu lassen, daß er Selbst sein Leben lang nicht wußte, auf welcher Grundlage er gelebt und gedacht hat. Das er auf dem Sterbebett die Liebe für diese Rolle entdeckt zeigt, wie sehr sich der mit den harten Werkzeugen der Logik brillierende Autor noch immer mit groben Bildern abmüht und wie man als Denker alle greuen Zwischentöne verdecken kann. Den Freunden und Feinden der Wissenschaft und allen Anhängern und Verächtern großer Gefühle kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Keine Leseminute ist Zeitverschwendung...
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2002
Den Buchtitel seiner eigenen Autobiographie „Zeitverschwendung" zu nennen, hat schon was. Der Philosoph Paul Feyerabend schriebt dieses Buch gegen Ende seines Lebens, ein Jahr vor seinem Tod. Er zeigt viel Sinn fürs Detail, ist unterhaltsam und amüsant. Aber was den Leser fesselt ist die fast berührbare Nähe, die er in diesem Buch zulässt.
Der Autor unterteilt sein Leben in fünfzehn gut gewählte Kapitel und beginnt, wie sollte es anders ein, mit seiner Familie. Kindheit und Schulzeit wird genügend Raum gewidmet. Zu diesem Zeitpunkt des Lesens fühlt man sich schon fast wie ein Schulkamerad von Paul. Es folgt der Krieg mit einer sicher prägenden Verletzung seines Körpers und auch seiner Seele. Trübsal gehörte sicher nicht zu den Fächern, die der Theaterwissenschaft, Geschichte, Mathematik, Astronomie und Philosophie studierende Feyerabend mit Begeisterung in sich aufnahm. Das Philosophie am Ende steht und zu dem wird, was er zukünftig unterrichtet ist sicher kein Zufall.
Ruhelos oder neugierig durchstreift er die westliche Welt und ist gern gesehener Dozent an Universitäten in Bristol, Berkeley, London, Berlin und Neuseeland (die Liste ist damit nicht vollständig). Ein mit Arbeit und Liebe erfülltes Leben endet für Paul Feyerabend mit dem Wunsch, das nicht sein Geist sondern allein die Liebe weiterlebe.
Das Buch enthält leider nur wenige, aber gut gewählte schwarzweiß Fotos aus Feyerabends Leben. Für den, der mehr über den Autor und sein Leben wissen möchte ist dieses Buch ein Leseschmaus. Ebenso werden es interessierte Leser von Biographien zu schätzen wissen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2001
Der Titel der Autobiografie Feyerabends ist auf jeden Fall nicht das, was man beim Lesen dieses Buches empfindet, nämlich keine Zeitverschwendung, eher eine Lektion im Verbringen eines hochinteressanten, abwechslungsreichen aber manchmal auch rastlosen Lebens und die späte Erkenntnis (bei jenem, der sich ständig mit der Erkenntnistheorie beschäftigte), daß es auch die lebensdominierende Liebe noch gibt. Gewollt gehetzt reist Feyerabend sein ganzes Leben durch die Welt und wird magischer Anziehungspunkt für Universitäten und Studenten (wegen unorthodoxer Lehrpraktiken und Lebensweisheiten), oft aber leidend unter einer eigenen inneren Ruhelosigkeit oder eines fehlenden Gegenpols. Was zählt ist aber der eigene Wille und eigene Ziele im Leben und ein bischen Vernarrtsein in das andere Geschlecht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2012
sehr unterhaltsame, gerafft verfasste Biographie. Einblicke in die seine Sichtweisen und eine große Portion understatement, oder auch Selbstironie wenn er sich beispielsweise darüber wundert, warum die Leute seinen Vorträgen so gespannt zuhören. Es wird auch ein Kapitel seinem Buch "Wieder dem Methodenzwang" gewidmet. Am Aufregendsten sin d für mich jedoch seine Erzählungen von Bekanntschaften wie Wittgenstein, Popper, usw. und die Berichte von Alpbach. Sehr empfehlenswert.
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10 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2010
Daß Feyerabend in der Wissenschaft totgeschwiegen wird hat Gründe. - Daß die Wissenschaftler heute die Rolle der Inquisition übernmmen haben, hat damit zu tun. Wer Feyerabends Bücher liest, wird diesen neuen "Dominikanern" besser auf die Finger schlagen können.
Volker H. Schendel - MR a.D.
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