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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kunstvoll und erschreckend aktuell!
1891 festigte der englische Schriftsteller Oscar Wilde mit seinem "Bildnis des Dorian Gray" seinen bis heute unverblassten Ruhm als begabter Schriftsteller, aber auch als "Enfant terrible" der aristokratisch-literarischen Szene.
Er erweist sich in diesem Buch als ungeheuer lustvoller Formulierer von BonMots, als unerschrocken-ehrlicher Beobachter und entlarvt in...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 von zeilensprung

versus
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen kometenhafte Anfänger
Kann mich nur anschließen: Das Werk an sich ist eine 1, die Übersetzung eine glatte 6, Druckfehler ohne Ende und Billigpapier. Lieber etwas mehr investieren und glücklich sein. Dieses Exemplar war ein glatter Fehlkauf!
Veröffentlicht am 27. Dezember 2005 von Christian Koch


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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kunstvoll und erschreckend aktuell!, 27. Dezember 2006
1891 festigte der englische Schriftsteller Oscar Wilde mit seinem "Bildnis des Dorian Gray" seinen bis heute unverblassten Ruhm als begabter Schriftsteller, aber auch als "Enfant terrible" der aristokratisch-literarischen Szene.
Er erweist sich in diesem Buch als ungeheuer lustvoller Formulierer von BonMots, als unerschrocken-ehrlicher Beobachter und entlarvt in diesem Buch die hohle Welt des schönen Scheins!

Mit diesem Buch verewigte Oscar Wilde die selbstbezogen-gefühllose Spezies der "Dandys" -- ein Kunstbegriff, der durch Dorian Gray seine literarische Entsprechung fand. Er löste damit im Upperclass-London einen Boom aus, dem er selbst als "Trendsetter" Vorschub leistete.

Der Maler Basil Hallward portraitiert den jugendlich-frischen, unverbrauchten Dorian Gray. Er verfällt seiner unschuldigen Jugend und bannt alle diese Attribute so kunstvoll auf die Leinwand, dass Dorian fortan nur einen Wunsch hat: Das Portrait möge an seiner Statt altern, er selber sich seine jugendliche Ausstrahlung bewahren. Dieser Wunsch wird schließlich Wirklichkeit und Dorian Gray erfährt zukünftig, wie schrecklich es sein kann, eigentlich unmögliche Wünsche erfüllt zu bekommen. Dorian ist kein Held, dem Einfluss seines Freundes Lord Henry Wotton, der völlig skrupellos ist, komplett ausgeliefert.
Er lebt wüst und langweilt sich dennoch, macht sich - trotz seines blendenden Aussehens - viele Feinde und lebt fortan in der Furcht, an diesem Portrait seine eigene Verschlagenheit und charakterlichen Defizite ablesen zu können wie in einem Buch. So wird der Tausch zunehmend zur Bürde...

Anfangs las ich das Buch mit Anteilnahme, aber doch in der Gewissheit, einen Klassiker vor mir zu haben, den man heute eben als eine Geschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts liest, ohne Bezüge zur aktuellen Gegenwart. Je mehr ich in der Geschichte voran kam, drängte sich mir jedoch auf, dass in vielfacher Hinsicht Oscar Wildes bekanntestes Buch auch heute noch drängend modern ist. Viele Menschen leben ihr Leben wie auf einer Bühne, statt Authenzität zählt Aus- und Ansehen -- spätestens bei diesem Gedanken, ließ mich die Geschichte des Dandys nicht mehr los.
Große Literatur und ein Spiegel, in den wohl niemand wirklich gerne hineinblickt!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zu Recht ein Klassiker, 17. Mai 2006
Ein Buch das begeistert und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Es braucht ein Weilchen bis man sich eingelesen hat, denn die Gespräche mit Lord Henry sind sehr sarkastisch und zynisch und trotzdem manchmal so Wahr. Die teilweise sehr philosophischen Phasen regen zum nachdenken an. Die Geschichte gewinnt dann aber an Spannung und dringt tief in die Abgründe der menschlichen Psyche ein. Die Charaktere der Figuren sind gut herausgearbeitet und doch lässt Herr Wilde dem Leser den Freiraum für eigene Interpretationen. Die Idee mit dem Bildnis der Unsterblichkeit ist schlicht genial und eröffnet der Fantasie neue Dimensionen.
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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ach hätt' ich nur 6 Sterne zur Verfügung..., 28. Juni 2004
... ich würd sie alle vergeben. Dorian Gray nimmt vorweg, was heute alle Welt tut oder tun würde. Was passiert, wenn ich tun und lassen kann was ich will ( Opium, Frauen, Absinth damals, Kokain, Party und Sex heute) und man siehts mir nicht an! Was ist wenn ich niemals altern würde? Früher eine Faustscher Pakt mit dem Teufel, heute die Schönheits-OP machen's möglich.

Dorian Gray, ein schöner junger Mann lässt sich von einem Maler porträitieren. Als er sein Bildnis erblickt, wünscht er sich, sein Körper und sein Gesicht würden niemals altern, sondern an deren Stelle das Gemälde. Der Pakt mit dem Teufel nimmt seinen Lauf, als Dorian nach einer grausamen Beendigung einer Liebesbeziehung entdeckt, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Er lebt unaussprechliche Sünden aus und altert nie, was ihm die gesellschaftliche Anerkennung und Gemeinschaft garantiert.

Wilde versteht es, exotische Redewendungen und Beschreibungen mit sündigen Gedanken zu verbinden. Auch wenn heute Liebe und Laster kaum mehr noch Sünden sind, läßt einen das Buch nicht mehr los. Der überraschende Schluss setzt dem Buch ein Denkmal. Zu recht ein immer und immer wieder gelesener und verfilmter Klassiker.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen So schön sarkastisch!, 13. Februar 2003
Ich liebe dieses Buch! Die Personen sind so faszinierend. Was würden wir tun, wenn man uns unsere Sünden nicht äußerlich ansehen würde? Würden wir alles anders machen? Diese Buch bringt zum Nachdenken. Aber nicht nur über diese Frage, sondern auch über die Bemerkungen Lord Henrys. Er ist ein sehr ruhiger Charakter, aber seine Bemerkungen treffen immer ins Schwarze (auf die Aussage seines Onkels "Die jungen Leute heutzutage glauben, Geld sei alles." antwortet er kühl: "Und wenn sie älter werden, dann wissen sie es.")Dass Oscar Wilde auf diese Sätze gekommen ist und einen ganzen Roman damit gespickt hat, macht ihn fast zu einem Genie. Dieses Werk gehört zu den ganz GROßEN der Literatur!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mystisch, unheimlich und spannend, 31. August 1999
Von Ein Kunde
Dorian Gray ist ein junger Mann, der im London des vergangenen Jahrhunderts lebt. Er ist mit einer außergewöhnlichen Schönheit gesegnet. Der Maler Basil malt ein Gemälde von dem schönen jungen Mann, das dieselbe Schönheit ausstrahlt wie das Original. Beim Anblick dieses Werkes kommt Dorian Gray seine Schönheit und Jugend erst richtig zu Bewußtsein. Er wünscht in diesem Moment, daß dieses Bildnis an seiner statt alt und häßlich werden mag, er dagegen soll seine Schönheit bis an sein Lebensende behalten dürfen. Der Wunsch, leichtfertig ausgesprochen, soll sich erfüllen. Eine Studie der menschlichen Psyche ist dieses Buch von Oscar Wild. Aber auch eine Studie der Londoner Gesellschaft im letzten Jahrhundert. Die Veränderung, die in dem jungen Mann vorgeht, ist mit solcher Präzision beschrieben, daß man am Ende meint, keiner ist davor gefeit, sich dem Bösen hinzugeben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Unvereinbarkeit von Körper und Seele, 30. September 2007
Von 
deathdealer92618 (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Der junge gutaussehende Dorian Gray steht von einem Porträt, welches der Maler Basil Hallward von ihm angefertigt hat und äußert den Wunsch, dass das Gemälde an Stelle von ihm altern soll, während er selbst auf ewig so jung und hübsch bleibt, wie es eben auf dem Bild der Fall ist. Der Initiator dieser abstrusen Idee ist der Dandy Lord Henry Wotton, der Dorian unter anderem darauf hinweist, dass nichts so wertvoll sei wie die Jugend.
Und während Dorian Gray nun, wie in einem umgekehrten Entwicklungsroman, immer weiter moralisch und auch gesellschaftlich zerfällt, äußerlich aber jung und schön bleibt wie eh und je, spiegelt sein Bildnis diesen Verfall optisch wieder. Und zwar so, dass Dorian selbst desöfteren erschrocken da steht. Denn es geht hier nicht nur um das Älterwerden in normalen biologischen Außmaßen, sondern es geht darum, dass Dorian skrupellos seine Wünsche und Begehren auslebt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Kein Wunder also, dass das Bild erschreckende Züge annimmmt. Und damit sind wir dann bei der Unvereinbarkeit von Körper und Seele.

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen. Oscar Wilde hatte eine tolle, kunstvolle Sprache, geschliffene Dialoge, überraschende Wendungen und mit Lord Henry Wotton eine Figur, die den Leser wohl häufig schmunzeln lassen wird. Mich erinnert er ja sehr an Lord Goring, die Schlüsselfigur aus Wildes "Ein idealer Gatte". Er ist distinguiert, schlagfertig, zynisch und feuert in den eher langweiligen Unterhaltungen der versnobten Gesellschaft ein Bonmot nach dem anderen ab. Ich habe diese Figur jedenfalls auf einigen Seiten vermisst.
Ansonsten ist das Buch ein Kompendium von verschiedenen Stilrichtungen und Anspielungen. So werden andere Autoren und Bücher namentlich erwähnt und Gedichte rezitiert. Man erkennt Verbindungen zum Symbolismus, Orientalismus und Historismus. Vor allem natürlich im langen 11. Kapitel, in dem diverse Interessengebiete aufgezählt werden und welches somit fast schon als eigenständiger Essay losgelöst vom Buch stehen könnte. Desweiteren spielt Wilde natürlich mit dem Dandytum, mit dem Ästhetizismus und wohl auch mit der Homosexualität, denn natürlich ist das Hauptziel von Wotton auch auch von Gray die männliche Schönheit.
Kunstvoll, geistreich, interessant, teilweise überraschend, manchmal vielleicht sogar spannend und in der heutigen Zeit des Schöhnheitswahns auch immer noch aktuell, dazu in dieser Ausgabe noch lesenswertes Nachwort. Was will man mehr?
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker - zu Recht, 7. Februar 2006
Von 
Das Bildnis des Dorian Gray, hier in der SZ-Bibliothek, ist nicht umsonst ein Klassiker der Weltliteratur. Oscar Wilde, zu seiner Zeit schon ein Star der Gesellschaft mit hohem Flug und extrem tiefem Fall, erzählt hier eine Geschichte von beeindruckender Tiefe. Der junge Dorian Gray schliesst einen infernalischen Pakt: um nicht mehr zu altern, sondern ewig jung und schön zu sein, verpfändet er seine Seele. Statt seiner selbst, altert nun ein Bildnis von ihm. So kann er viele Jahre ungezügeltes, ausschweifendes Leben geniessen, ohne das dies auch nur eine Spur an ihm hinterlassen würde. Doch am Ende hat alles seinen Preis.

Die Geschichte ist genial, aber es sind vor allem Wildes viel zitierste Aphorismen, die den Reiz des Buches für mich ausmachen. Zudem schafft er es, zutiefst menschliche Fragen zu stellen, die den Leser zum Nachdenken zwingen. Ein großartiges Buch von einem großen Autor und der beste Beweis, dass Literatur keineswegs langweilig oder verstaubt wirken muss. Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben und dennoch aktuell, spannend und bewegend.

Fazit: Sollte man besitzen. Darf eigentlich in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen.

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen kometenhafte Anfänger, 27. Dezember 2005
Kann mich nur anschließen: Das Werk an sich ist eine 1, die Übersetzung eine glatte 6, Druckfehler ohne Ende und Billigpapier. Lieber etwas mehr investieren und glücklich sein. Dieses Exemplar war ein glatter Fehlkauf!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Komplex und brillant!, 26. November 2007
Oscar Wildes einziger Roman aus dem Jahr 1890/91 spielt im viktorianischen Zeitalter in London. Das gesamte Hörbuch ist beherrscht von den Dialogen dreier Männer und mit zunehmender Dauer dem inneren Monolog des Dorian Gray. Es ist eine Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Auffassungen von Moral. Auf der einen Seite der Maler Basil Hallward, der das viktorianische England vertritt, dessen romantisierende Lebensauffassung, die Idealisierung von Seele und Geist. Auf der anderen Seite der hedonistische, rein der Lust und der Sinneserfahrung huldigende Lord Henry Wotton, der die Vorstellungen des Autors wiedergibt. Entsprechend der offenen Zurückweisung überkommener Moral und bigotter Lebensführung, der fast lustvollen Darstellung des amoralischen Lebensstils Dorian Grays, führte dieses Buch zu einem Skandal und der Autor wurde öffentlich angefeindet. Nicht zuletzt durch dieses Buch und die im folgenden offen zu Tage tretenden homosexuellen Neigungen Oscar Wildes kam es zu einer Gerichtsverhandlung und zur Inhaftierung des Autors. Gesundheitlich angeschlagen, verschwand er nach der Haft aus der Öffentlichkeit und starb am 30. November 1900.
Dorian Gray blieb der einzige, große Roman von Oscar Wilde. In seiner Komposition brillant und sprachgewaltig, elegant im Stil und hart und kompromisslos in seinen Aussagen. Wilde verwob Prometheus-, Faust- und Luzifer-Mythen zu einem Kunstwerk, das bis heute seine Wirkung auf die Leser hat und seinen Erfolg zu Recht verdient.
Der Vortrag des ungekürzt übertragenen Romans durch Jan Josef Liefers ist ein Glücksfall. Vor allem die im Mittelteil des Hörbuchs sehr langen, schwierigen und komplexen Textpassagen, die den inneren Wandel des Dorian Gray darlegen, werden so intensiv und wahrhaftig vorgelesen, dass man das Gefühl hat, Gray selbst trage die Essenz seiner Vorstellungen, Qualen und leidenschaftlichen Erfahrungen mit.
Wichtigster Kunstgriff dieses Romans ist die Rolle, die das Bildnis Dorians hat. Es wird zu einer eigenständigen Person, zu einem Gewissen und Gedächtnis Grays. Das Bild wird zum wahren Dorian Gray, wird zu dem Mann, der erlebt, fühlt, trauert, triumphiert.
Es ist zugleich Sinnbild für den heute herrschenden Jugendwahn. Oscar Wilde beruft sich auf die griechischen Klassiker, das Dandytum seiner Zeit und die Wirkung des Schönen im romantischen England. Doch ist die moderne Aussage, das DorianGraySyndrom (eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, bei der das eigene Ich im Mittelpunkt des Strebens und Denkens steht) heute um so wirksamer und aktueller als vor einhundert Jahren.
Vielleicht erklärt das den auch heute noch anhaltenden Erfolg des Buches. In jedem Fall ist es in dieser Hörbuchedition, die in einer wundervollen roten Pappschachtel, einem ausführlichen Booklet und einem perfekten Sprecher zu einem angemessenen Preis zu erwerben ist, ein Gewinn für jede Hörbuch-Bibliothek.
Einzig der überbordende Detailreichtum, der fast fanatische Perfektionismus Oscar Wildes führt immer wieder zu langweiligen, für die Entwicklung des Protagonisten unwichtigen Schilderungen und Passagen, die dem Hörbuch das Tempo nehmen. Auch wenn Jan Josef Lievers in dem Bemühen diese Textstellen möglichst interessant zu gestalten großes Lob zuzusprechen ist, kann er doch nicht vermeiden, dass der Hörer Schwierigkeiten hat, die Konzentration zu wahren.

Fazit: Diese Edition ist fantastisch. Der Sprecher ist in Bestform, Layout und Ausstattung sind hervorragend. Da auch der Text, einer der großen Klassiker der Weltliteratur, brillant ist, kann man nicht fehlgehen, wenn man diese Box erwirbt. Man sollte aber wissen, dass Langmut und Konzentrationsfähigkeit vonnöten sind, den oft sehr langen Monologen zu folgen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Entlarvend, unterhaltsam und anregend, 6. Mai 2004
Von 
seelenpfluecker (Weinheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Dorian Gray ist ein blonder, etwa 20jähriger Schönling, der in einem Stoßgebet sich wünscht, alles Leid, das er erfährt, alle Sünden, die er begeht und sein Alterungsprozeß sollen dem Bildnis widerfahren, daß ein Künstlerfreund von ihm angefertigt hat. Dorian selbst ist eher ein verzogener Weichling, der von einem Lord Henry als Versuchskaninchen benutzt wird. Henry will sehen, wie sehr er Dorian beeinflussen kann, seinen Egoismus schüren kann. Dorian selbst wird dabei immer gleichgültiger, weil auch seine Reue nur dem Bildnis widerfährt.

Etwas schwülstig und tümelnd bisweilen geschrieben, aber in Provokationsabsicht. Hochinteressant.

Status: Empfehlenswert.

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Das Bildnis des Dorian Gray
Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde (Taschenbuch - 30. September 2001)
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