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Kundenrezensionen

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 1999
die geschichte eines mannes, der in eine fremde stadt berufen wird, um dort die stadtchronik zu schreiben - er findet zunächst vieles in dieser stadt unverständlich und geheimnisvoll, begegnet anderen menschen, auch seiner ehemaligen geliebten anna - und erkennt schliesslich, an welchem ort er sich befindet und was seine aufgabe ist. spannend geschrieben, gute gedanken und bilder - das buch macht nachdenklich, zeigt grössere zusammenhänge auf und gibt mut, das leben jedes einzelnen nicht als sinnlos und bedeutungslos zu sehen, verantwortung zu übernehmen im denken und handeln. ich habe "die stadt hinter dem strom" vor 25 jahren zum erstenmal gelesen - und bin noch immer beeindruckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2012
Dieses Buch half mir nach einer schweren Krankheit, mich wieder dem Leben zuzuwenden.

Wir beobachten mit der Hauptperson Robert eine Schattenwelt, in der Menschen nur noch sinnlose Dinge tun, und dabei wider Willen doch auf bestimmte Art wahrhaftiger werden. Es handelt von Selbstbetrug, von den vielen Spielarten, mit denen wir uns selbst immer wieder in die Tasche lügen. Und es handelt von größeren ewigen Kräften und Wahrheiten, in deren Anblick dies alles sich selbst demaskiert. Dies alles liest sich spannend, da man gemeinsam mit der Hauptgestalt diese Welt erst nach und nach entdeckt - auch wenn man ihr manchmal vor allem im ersten Teil auf fast quälende Art in der Erkenntnis voraus zu sein scheint.

Die Stadt hinter dem Strom ist ein zutiefst menschliches Buch. Beim Miterleben all der Ausflüchte und Ausweichmanöver der Protagonisten vor der Wahrheit entstand in mir selbst gleichzeitig ein immer stärkeres Dankbarkeitsgefühl für das, was in diesem Werk durch seine Auslassung beschrieben wird: Das Wunder und das Geschenk, das Leben leben zu dürfen. Man wird sich durch dieses Buch des Lebens bewusst.

Für mich ist "Die Stadt hinter dem Strom" einer der ganz großen zeitlosen Romane der deutschen Literatur. Berührend, bildend und weise.
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am 24. November 2014
Der Roman wurde zwischen 1942 und 1946 geschrieben. Das Werk ist surrealistisch, der Strom ist die Grenze zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, die Stadt befindet sich im Jenseits. Robert reist mit dem Zug in diese Stadt im Jenseits und trifft dort auf Verwandte und Bekannte, die bereits verstorben sind, um sie am Ende des Romans auf gleichem Weg wieder zu verlassen. Der gesamte Roman besteht aus realistischen Handlungen, die im Jenseits stattfinden, hinterfragt den Sinn des Lebens und das alltägliche Tun des modernen Menschen. Der Schreibstil ist mit dem von Franz Kafka zu vergleichen, was nicht verwundert, da Beide surrealistische Werke zu Papier gebracht haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2010
Mir fällt die Rezenstion nicht leicht.
Es scheint mir, der erste Teil ist der Abschied, der zweite der Einstieg. Mehr darf ich nicht verraten.
Mir fiel es extrem schwer, das Trockene, das Beschreibende beim Lesen zu verdauen. Der Mann, seine Reise, sein Umherwandern und
Bekanntmachen mit den Menschen in jener ominösen Stadt, welche etwas an Kafka erinnert, darin stimme ich unbedingt mit anderen
Rezensenten, nicht nur hier auf amazon, überein.
Von denen, die der Protagonist Robert kennenlernt, sind nur eine Handvoll essentiell, und werden fortgeführt. Das macht nichts. Ist sogar
das Verfahren in diesem Buch. Ungefähr ab der Hälfte hat es mich ergriffen. Robert wird seiner Rolle bewusster, dringt weiter
ein, in sein Geheimnis, das der anderen, das der Stadt, und das des Lebens. Wir finden hier eine der konkretesten Aussagen, besonders
zu letzterem; sie ist hart, unerbittlich, eindeutig, konkret. Immer, wenn ein Tor der Erkenntnis offen, wird durch den entstehenden
Wind eines geöffnet, wir verlieren uns in Bereichen wie "Sinn des Krieges / Lebens". Was ist Tod, was ist Leben?
Ich muss schwammig bleiben, will nicht zu viel verraten. Fantastik, Magie, aber unerbittlicher Realismus holen den Leser zurück.
Die Sinnlosigkeit aber gleichzeitige Notwendigkeit eines Verwaltungsapparates, ganz wie in Schloß, nur dass es hier "ausserhalb" ist.
Wir freuen uns mit ihm, wie Robert Personen findet; doch Glück findet, und ahnen aber parallel zu Roberts Erkenntnis, wie das Ganze
ausgehen wird. Die Spannungs- und Erkenntniskurve steigt Seite um Seite an, motiviert bis zum Ende voll durch. Das Ende ist traurig,
aber auch eine Entlastung. Eine Verfilmung wäre fantastisch, aber auch sehr anspruchsvoll. Und genau so ist das Buch.
Eine Ode an das Leben, an den Tod. Ich kann nicht nur vier Sterne wegen dem Einstieg geben, die zweite Hälfte, die Stadt hinter dem Strom,
sie entschädigt zu sehr. Fünf Sterne.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2003
Die gesamte Sekundärliteratur hat sich auf die "Zweiteilung" des Buches gestürzt und diese mal positiv mal negativ bewertet. Wenn man aber den Bereich der Literaturwissenschaften überschreitet, kann man Verbindungen nachzeichnen zwischen dem neuen Weltbild der Naturwissenschaftler und Kasacks literarischem Produkt. Die gegenwärte Präsenz von Krisen ähnelt auffällig dem Zeitgeist und -bewußtsein der Generation Kasacks; gleichzeitig zeigen die Naturwissenschaften in der Folge von Einstein, Heisenberg et al. derzeitig eine elementare Abkehr vom kartesianisch-newtonschen Weltbild und eine Hinwendung zu mystisch-religiös beeinflußten Denkarten. Diese Verwandschaftsbeziehungen zwischen Taoismus und Buddhismus einerseits und z.B. Bohms "Modell der Holobewegung", Silers "Neurokosmologie", Sheldrakes "Morphischer Resonanz" oder Gleicks "Chaostheorie" andererseits verhelfen zu einem völlig neuen Verständnis von Kasacks literarischem Werk. Hierzu ist vor Jahren ein Buch erschienen unter dem Titel "Zwischen Mystik und Naturwissenschaften"
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2003
Kasacks Sprache, die auf Kafkas Spuren wandelt, beeindruckt zu Anfang. Eine klare und schöne, die Dinge bennende Sprache, die dem Leser Bilder vermittelt, die sich einprägen.
Leider folgt Kasack Kafka nur im ersten Teil des Buches - das, was zunächst als ein glänzend geschriebenes, geradezu kafkaskes Geschehen anmutet, wird im zweiten Teil des Buches fürchterlich demoliert. Kasack enttäuscht den Leser maßlos indem er dem Geschehen (das der Leser doch selbst deuten sollte!) eine Deutung mitgibt, die sich in einem nicht mehr nachvollziehbarer Mischmasch aus allen möglichen Mythen, Metaphysiken und Literaturen (Svendborg, Goethe, Tolstoj etc.) der europäischen und indischen (Buddha) Kulturen gründet.
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