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Kundenrezensionen

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am 6. Februar 2007
Meine ersten Erfahrungen mit H.P. Lovecraft machte ich über das Rollenspiel "Call of Cthulhu", dessen düstere Atmosphäre mich begeisterte. Von Lovecraft hatte ich bis zu diesem Buch allerdings noch nichts gelesen, wobei die Erwartungshaltung und die Angst enttäuscht zu werden relativ groß waren.

Zuerst hat mich auch die rückblickende und berichtartige Beschreibung der Geschehnisse etwas gestört, im Lauf der ersten Geschichte hat es mich dann doch gepackt: Details werden nur nach und nach preisgegeben, jede Anmerkung kann im weiteren Verlauf eine große Bedeutung haben - "unheimlich" spannend! Die Schilderungen sind unglaublich detailliert und ausgeschmückt, so dass man keine Probleme hat sich die Szenerien vorzustellen. Die Sprache wirkt zwar etwas antiquiert und es gibt zahlreiche Querverweise auf diverse (für mich) unbekannte Mythen, dies trägt aber durchaus zur Stimmung bei.

Wer wissen will, ob einem die Kurzgeschichten von Lovecraft liegen, ist mit dieser Auswahl sicher gut beraten. Dabei handelt es sich um folgende Titel:

- Die Ratten im Gemäuer
- Cthulhus Ruf
- Der leuchtende Trapezoeder
- Die Farbe aus dem All
- Der Außenseiter
- Der Schatten aus der Zeit
- Schatten über Innsmouth
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am 12. August 1999
Niemand versteht es so wie Lovecraft, Szenen des absoulten, puren und unmittelbaren Grauens und Horrors - ein griffiger Terminus dafür v.a. im Zusammenhang mit dem häufigen Charakter lovecraftscher Bedrohung, ist wohl "kosmisches Grauen" - derart erschütternd und hermetisch zu inszenieren. Auch seine Art, die Reaktionen der normalen, lebensnahen und sehr fein gezeichneten Charaktere, die in seinen Geschichten agieren, auf die Unfaßbarkeit und die schiere Perversion der Existenz der "Großen Alten" zu beschreiben, ist absolut einzigartig. Es drängt sich dem Leser, auch wegen des zumeist absolut rationalen Vorgehens der Protagonisten, förmlich auf, über die Möglichkeit des soeben gelesenen zu reflektieren und sich mit Schaudern zu befassen, was wäre wenn... Lovecraft-Geschichten sind keine profanen Gruselgeschichten, vielmehr sind es Glanzstücke der Horrorliteratur, die sich, nicht zuletzt aufgrund Lovecrafts hoher sprachlicher Meisterschaft, auch nicht hinter E.A.Poes Werken verstecken müssen. Im Gegenteil: Lovecrafts "Cthulhu-Mythos" ist eine eigenständige Schöpfung und in seinem Stile schreiben ihn heute noch viele Autoren fort. Dieses Buch enthält nun einige der berühmtesten und besten Geschichten dieses Autoren. Mein Tip: Schatten über Innsmouth! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. März 2012
Ich habe dieses Buch und andere von Lovecraft in vielen nächtlichen Stunden gelesen, eine vielleicht etwas ungewöhnliche Lektüre für eine Frau, die mit einem Säugling nicht viel Schlaf bekommt, aber auch am Tag keine Zeit hat sich in eine Lektüre zu vertiefen.
Doch Lovecrafts ausdrucksvolle Gruselgeschichten haben es mir leicht gemacht, wach zu bleiben (und das will schon etwas heißen). Mit seinen ausgeschmückten und intensiven Beschreibungen und seiner antiquierten Sprache schafft er eine unnachahmliche, spannungsvolle und dichte Athmosphäre, die einen an jedes seiner Worte fesselt.
Manche Geschichten wirkten auf mich sehr skurril, andere haben mich wirklich das Fürchten gelehrt und mir einen kalten Schauer über den Rücken gejagt.

Wer also gerne Horrorgeschichten liest und einmal wissen möchte, wen viele moderne Schriftsteller dieses Genres als Vorbild haben (und leider viel zu oft versuchen zu kopieren), der sollte sich dieses Buch kaufen, das ein guter Einstieg in Lovecrafts geheimisvolle Welt darstellt. Der Preis ist auch wirklich nicht gruselig. Wer sich etwas mehr in die Materie vertiefen möchte, der kann sich auch die teureren Sammelbände zulegen.

Inhalt:
Die Ratten im Gemäuer
Cthulhus Ruf
Der leuchtende Trapezoeder
Die Farbe aus dem All
Der Außenseiter
Der Schatten aus der Zeit
Schatten über Innsmouth
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am 3. Juli 2011
Ich habe das Buch als Einstieg genutzt, da ich noch wirklich garnichts von Lovecraft gelesen hatte. Aus zahlreichen Popkulturellen Referenzen war mir der Name aber schon länger geläufig. Ich bin mit sogenannten Altmeistern, z.B. Sci-Fi Autoren aus den 60ern, die man heute einfach nicht mehr lesen kann.
Gleich die erste Geschichte "Ratten im Gemäuer" war aber gleich mal verdammt gut (und auch insgesamt eine der Besten). Lovecrafts Stil ist sehr rudimentär in der Beschreibung seiner Figuren. Oft wird eine Sache/Person/Wesen einfach als "grauenhaft", "abscheulich" oder "grässlich" beschrieben. Ich hatte aber absolut kein Problem daraufhin den Figuren mit meiner Fantasie eine eigene Gestalt zu geben.

Es ist auch hier nicht alles Gold, die Geschichten sind kurz (was nicht stört, wenn man davor die gesammelten Werke Shakespears hatte), nicht alle haben ein so hohes Niveau, wie die Ratten und leider ist hin und wieder ein rassistischer Unterton dabei, den ich einfach einmal auf die zeitlichen Umstände Lovecrafts schieben möchte.

Das Ergebnis meines Experiments: Ich habe mir inzwischen Lovecrafts gesammelte Werke in gebundener Ausgabe zugelegt und bin fleisig am Lesen. Wer also noch auf meinem ursprünglichen Stand ist, kann hier für kleines Geld ruhig einen Blick riskieren.
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am 26. Mai 2000
Unheimliche Geschichten gepaart mit einem wortreichen, bedeutungsschwangeren Erzaehlstil: Das zeichnet Howard Phillips Lovecraft aus. Von der ersten bis zur letzten Seite hat man dabei trotz abstruser und surrealer Handlungslaeufe stets das Gefuehl, einem Tatsachenbericht zu folgen. Nie bewegen sich die Geschichten vom Phantastischen ins Laecherliche, wie es oft bei anderen Vertretern dieses Genres zu beobachten ist. Diese Sammlung seiner besten Werke ist unbestreitbar ein Beleg fuer die erzaehlerische Genialitaet und unerschoepfliche Kreativitaet des Autors. An alle Freunde des Unheimlichen : Unbedingt lesen !
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am 10. Januar 2001
Dieses Buch war das erste was ich von Howard P. Lovecraft gekauft habe. Ein Freund empfahl mir unbedingt "Die Farbe aus dem All" zu lesen. Und allein schon wegen dieser Horrorgeschichte sollte man sich dieses Buch kaufen. Diese Geschichte ist in dieser Zusammenstellung erhalten. Die Angst die Mr. Lovecraft in dieser Erzählung verbreitet ernärt sich durch dir Unwissenheit der Charaktere und des Lesers über die grauenvolle Macht die einer Dörflerfamilie das Leben zur Hölle macht. Er umschreibt die Geschehnisse um den geheimnissvollen Brunnen so geschickt, dass man bei jeder neuen Information, die zu der geheimnissvollen Macht gegeben wird, erneut eine Gänsehaut bekommt. Ob es sich um Bäume handelt die ihre Äste selbsständig nach drücken oder das seltsame Leuchten das nachts von der Farm des Dörflers ausgeht. Oder die Tiere die seltsame und unförmige Spuren im Schnee hinterlassen, der ohnehin auf der "Verfluchten Heide" nie so tief ist wie anderswo. Wer diese Geschichte gelesen hat, will danach das Licht nicht mehr ausschalten und wartet... und wartet... darauf... wartet darauf ...wo die "Farbe aus dem All" als nächstes landen wird. Vielleicht vor deinem Haus??? Bye und schönes Gruseln, ---> Mech1985 / Manuel
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am 4. Juni 2005
An Lovecraft scheiden sich die Geister. Für die einen ist er der Großmeister des Horrors, für die anderen ist er lediglich ein mittelmäßiger Schriftsteller, der das Feld des Trivialen beackert, das wenig Früchte trägt für den literarisch Interessierten.
Ich persönlich halte die Vorwürfe und Einwände der Lovecraft-Kritiker für wenig stichhaltig. (Natürlich muß man ihn nicht unbedingt mögen) Lovecraft ist halt ein Dichter visionären Zuschnitts, der aus Quellen schöpft, die jenseits des Bewußtseins liegen, die im Hintergründigen, Schemenhaft-Unbestimmten wurzeln, in den Tiefen des Unbewußten, aus denen die Götter und Dämonen noch nicht vertrieben sind und von wo sie sich auch niemals werden vertreiben lassen. Immer wieder brechen sie ein in unsere scheinbar so sichere, aufgeklärte Bewußtseinswelt. Und darin liegt auch ein Teil der Faszinationskraft Lovecrafts begründet. Er rührt an Dinge, die zu ungeheuerlich sind, um überhaupt beschrieben werden zu können. Um mit C.G. Jung zu sprechen:"Sollte es lebendig Wirkendes geben jenseits der menschlichen Tagwelt? Notwendigkeiten und gefährliche Unvermeidlichkeiten? Absichtlichere Dinge als Elektronen"
Vor diesem Hintergrund des Archetypisch-Mystischen ist auch Lovecrafts mystisch überladener Stil zu bewerten, die Anhäufung von Adjektiven beispielsweise, wenn es darum geht, den Schrecken zu beschreiben. Die Gesichte, die er hat, verlangen eben nach Ausdruck, aber da die Sprache dies nicht leisten kann, da sie niemals die Fülle des innerlich Geschauten mit ihren Worten ausschöpfen kann, ringt der Dichter verzweifelt nach adäquaten Ausdrücken, um wenigstens etwas von dem mitzuteilen, was in seinem Innersten gefährlich brodelt.
Hier muß ich unwillkürlich an Lovecrafts Kollegen Ambrose Bierce denken. Die Sätze des Ambrose Bierce sind nämlich ganz im Gegensatz zu Lovecraft von schnörkelloser Direktheit, pointiert, die Gedanken werden messerscharf filetiert dem Leser dargebracht, sein trockener schwarzer Humor kommt daher wie ein Meuchelmörder, der mit einer frischen, duftenden Schweinshaxe den hungrigen Bettler erschlägt. Dies nebenbei bemerkt.
Lovecraft versteht es darüberhinaus aber auch glänzend, zu unterhalten, er ist ein Erzähler im wahrsten Sinne des Wortes, mag sich auch in seinen Geschichten von der Thematik her einiges wiederholen. Ich selbst habe so ziemlich alle seine Erzählungen gelesen und fand es nie langweilig. Über die literarischen Qualitäten seiner Texte mögen andere urteilen. Ich jedenfalls mag ihn und fühle sogar eine gewisse Seelenverwandtschaft mit ihm. (Und mit Ambrose Bierce nicht minder)
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am 2. März 2007
... aber sehr intensiv. Die Geschichten sind sehr spannend und gut erzählt. Anfangs muss man sich an die Sprache gewöhnen, das Buch ist auch nicht mehr das neueste. Aber dann geht's ziemlich gut. Die Ideen sind sagenhaft. Aber was ich bemängeln muss: Wenn man ein, zwei Geschichten gelesen hat, dann merkt man, dass die Grundidee immer dieselbe ist. Sie wird nur in neuen Gewändern eingepackt. Das wird auf Dauer langweilig, vorallem wenn man die Geschichten alle hintereinander liest. Deshalb empfehle ich, nach den einzelnen Stories entweder ne Pause einzulegen, oder etwas anderes zu lesen. Also, alles in allem, lohnenswert und superspannend.
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am 30. Juni 2010
Lovecraft ist ein meisterhafter Autor. Seine Geschichten zu lesen bereitet mir immer ein großes Vergnügen.

Besonders packend finde ich die Geschichte "Schatten über Innsmouth". Aus mehreren Perspektiven, eigebettet in eine größere Rahmenhandlung, wird das Grauen beschrieben, das in dieser kleinen Hafenstadt herrscht. Ein wahres Meisterwerk des Horrors.

Auch die Geschichte "Die Farbe aus dem All" gehört zu meinen Favoriten. Lovecraft beschreibt in seiner malerischen, wunderbar antiquierten Sprache, wie sich das Leben eine Farmer-Familie mehr und mehr in einen Alptraum verwandelt. Grusel pur.

Nicht zu vergessen: Ruf des Cthulhu. Hier fügt Lovecraft mehrere Handlungsstränge zu einem grandiosen Finale zusammen. Einem Großen Alten würdige Geschichte.

Fazit: Dieses Buch wird man nicht so schnell aus der Hand lassen. Aber vorsicht! Wenn Sie das Buch bei Dunkelheit lesen, brauchen Sie starke Nerven;-)
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Eine wirklich gute Horrorgeschichte wirkt in die reale Welt hinein. Wenn der Leser das Buch zuschlägt, sich denkt: "Unheimlich" und dann bei jedem Geräusch nachsehen geht, was das sein könnte, dann hat der Horrorschriftsteller sicherlich einen guten Job gemacht.
Und das schafft auch H.P. Lovecraft mit dieser Auswahl seiner 7 Geschichten. Vor allem beeindruckt er mit seiner Sprachgewalt und den Bildern, die er im Kopf entstehen lässt. Selbst heute noch, fast ein Jahrhundert später, schafft er er es den Leser mitzureißen und zumindest Zweifel zu säen. Denn es könnte ja doch möglich sein, was er da schreibt ...
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