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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sci-Fi intelligent
Der Unbesiegbare ist ein Sternenkreuzer, der zum Planeten Regis 3 geschickt wird, um einen zuvor verschollenen Sternenkreuzer zu finden und die Ursache seines Verschwindens zu erforschen. In der Tat wird das Schiff gefunden, und durch die Forschungsarbeit der Crew reift die Erkenntnis über die Unglücksursache - und darüber, dass man selbst der gleichen...
Veröffentlicht am 16. Juni 2003 von hirnilein

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Story mit Puppen statt mit Menschen
Ich kann die ausufernden Lobeshymnen anderer Rezensenten nur teilweise nachvollziehen.
Positiv sei erwähnt, dass Lem in der Tat ein außerordentlich niveauvoller Science Fiction Autor ist. Die wissenschaftlichen Fakten aus diversen Disziplinen werden sehr spannend eingeflochten.
Negativ muss ich jedoch anmerken, dass die Charaktere der Handlung kaum an...
Vor 10 Monaten von Kein Redaktionsfake veröffentlicht


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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sci-Fi intelligent, 16. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Der Unbesiegbare ist ein Sternenkreuzer, der zum Planeten Regis 3 geschickt wird, um einen zuvor verschollenen Sternenkreuzer zu finden und die Ursache seines Verschwindens zu erforschen. In der Tat wird das Schiff gefunden, und durch die Forschungsarbeit der Crew reift die Erkenntnis über die Unglücksursache - und darüber, dass man selbst der gleichen Gefahr ausgesetzt ist.
Auch dieser Roman von Lem ist sehr intelligent erzählt und zeugt von der grossen Kompetenz des Autors im Bereich der Naturwissenschaften. Gleichzeitig ist das Buch sehr spannend zu lesen.
Auf seinen 227 Seiten hält sich Lem nicht lange damit auf, vertieft auf seine Figuren einzugehen. Über deren Umfeld und Vergangenheit wissen wir nichts. Das Ausblenden persönlicher Hintergründe verfolgt Lem mit einer Konsequenz, die klar macht, dass es sich hier nicht um eine Unterlassung, sondern ein Stilmittel handelt.
Fazit: Der Unbesiegbare ist absolut lesenswert. Im direkten Vergleich mit Solaris würde ich diesem Buch sogar den Vorzug geben, insbesondere wegen der Dialoge, die hier deutlich flüssiger zu lesen sind.
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66 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende, intelligente Science-Fiction, 22. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Ein schwerer Raumkreuzer landet auf einem bislang unerforschten Planeten. Sein Auftrag: Die Suche nach dem verschollenen Schwesterschiff und dem Schicksal seiner Besatzung. Zunächst steht die Crew vor einem völligen Rätsel. Erst nach und nach, durch gemeinsame Anstrengung und Spekulationen, gelingt es den Wisseschaftlern und Technikern, zu einer möglichen Erklärung für den Untergang der ersten Expedition zu gelangen. Ihre Forschungen nach dem Geheimnis des Planeten führen sie 'zig Millionen Jahre zurück in eine Zeit, in der der Planet das unheimliche Erbe einer inzwischen längst ausgestorbenen Kultur antrat. Was sich seitdem ereignet hat und letztendlich zur Katastrophe führte, die schrittweise Rekonstruktion der Ereignisse unter extremen Bedingungen, sowie welche Kosequenzen für die Besucher von der Erde daraus zu ziehen sind, darum geht es in diesem Roman, der bis zum Ende spannend ist und dem Leser reichlich Spielraum zur eigenen Interpretation und Wertung läßt.
Lem's Roman liefert die Definition von guter Science Fiction: Ein phantasievoll entwickeltes Gedankenexperiment, das auf wissenschaftlichen Hypothesen, Spekulationen und Erklärungsmustern basierend eine Geschichte erzählt, die letztlich einen allgemeingültigen Kern enthält. Das Thema, das sich hinter dieser spannenden Geschichte verbirgt, sind die Prinzipien der Evolution und die Frage nach dem Wesen des Menschen, seinen rationalen wie irrationalen Handlungsweisen, seinem Verhältnis zur Umwelt und der Entwicklung, die er in allen diesen Bereichen bereits durchgemacht hat, sowie nach den Potentialen und Grenzen seiner weiteren Entwicklung. Lem maßt sich keineswegs an, all diese Fragen beantworten zu wollen, vielmehr wird der Leser zum eigenen Denken angeregt. Durch die Konfrontation mit den Theorien und Entdeckungen der Crewmitglieder ist man veranlasst, selbst Position zu beziehen und diese stets neu zu überdenken. Das heißt: Auf subtile Art wird man an den Punkt gebracht, an dem sich die angesprochenen Fragen von selbst stellen. Lem gibt dem Leser gerade soviel fundierte Information, daß sie schlüssig interpretierbar ist, aber eben auf unterschiedliche Weise und auch nur bis zu einer gewissen Grenze, hinter der Spekulation auf dünnem Eis beginnt, bis man an die Grenzen des Begreifbaren oder Erklärbaren stößt. Läßt man sich auf dieses Gedankenspiel mit seinen Grundvoraussetzungen ein, so wird man auf hohem (nich nur Spannungs-) Niveau unterhalten ohne auf logische Widersprüche zu stoßen. Genial!
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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zeitloses Meisterwerk.., 4. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch erstmals als Jugendlicher gelesen, und es hat bis heute nichts von seiner Faßzination verloren.
Auf der Suche nach dem verschollenen Schwesterschiff landet ein schwerer Raumkreuzer der Erde auf dem scheinbar leblosen Planeten Regis 3. Die Besatzung ist vorsichtig, vertraut aber auf ihre hochentwickelte Technologie und die mächtigen Waffen ihres Kreuzers, des "Unbesiegbaren". Und doch...das ebenso gut ausgerüstete Schwesterschiff mit einer erfahrenen Besatzung ging auf Regis 3 spurlos verloren. Geschützt von Robotern und mächtigen Schirmfeldern macht man sich an die Erkundung des Planteten.
Schließlich wird die "Kondor" gefunden, damit beginnt das Rätselraten um die Ursachen der Katastrophe jedoch erst. Von der Besatzung fehlt (bis auf eine Leiche im Hibernator) jede Spur, und die Räume der Kondor scheinen von Wahnsinnigen verwüstet worden zu sein.

Das Puzzle scheint unlösbar, bis man auf die wahren "Herrscher" des Planeten trifft: Eine geheimnisvolle Art von Maschinen-Leben scheint sich in Jahrmillionen der Evolution auf Regis 3 entwickelt zu haben...
Stanislaw Lem erzählt diese Geschichte spannend bis zur letzten Seite, und man grübelt quasi mit den Wissenschaftlern des Unbesiegbaren über die Geheimnisse von Regis 3 und das Schicksal der Kondor nach.
Theorien werden aufgestellt und wieder verworfen..Soll man auf die Gefahr hin, das Schicksal der Kondor zu teilen, weiter nach Überlebenden suchen oder die Flucht ergreifen?
Soll man den Kampf gegen die gefährlichen Kristall-Schwärme aufnehmen, oder soll man dass, was man nicht verstehen kann, nicht lieber in Ruhe lassen?
Homo Sapiens ist bekanntlich dickköpfig, und so nimmt die Besatzung im Vertrauen auf ihre Antimaterie-Waffen und Energieschilde den Kampf auf.
Am Ende müssen die Menschen jedoch feststellen, das die kristallartigen Maschinen-Wesen des Planeten in Jahrmillionen gelernt haben, mit jeder Bedrohung fertigzuwerden...
Regis 3 behält den größten Teil seiner Geheimnisse für sich, und das macht den Reiz des Buches aus.
Es gibt am Ende keine einfachen Erklärungen und Konzepte, und den Menschen bleibt angesichts einer völlig fremdartigen Lebensform (sofern es sich hierbei überhaupt um "Leben" handelt) nur der Rückzug.
Ein faßzinierendes Buch, das auch bei mehrmaligem Lesen immer wieder zum Nachdenken anregt. Klasse Science-Fiction!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Lehre für's Leben, 19. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch zum ersten Mal mit 9 Jahren gelesen, aus den Beständen meines Vaters, der sich sehr für SF interessierte.
Ich kann sagen: von all den Büchern, die ich in den letzten 11 Jahren seitdem gelesen habe, gehört dieses auf die Liste der 5 Bücher, die mich wirklich geprägt haben. Es ist eine Geschichte, die emotionsreich eine Umgebung beschreibt, die man förmlich vor seinem inneren Auge sieht - eine irgendwie friedvolle und doch erschreckende Umgebung. Geschrieben aus der Sicht des Protagonisten wird in einem Schreibstil erzählt, der den Leser fesselt - das Buch wird nicht alt wie viele Science-Fiction-Bücher, denn es beschreibt keine blitzenden Bildschirme oder polierte Armaturen, sondern schiebt den Leser in eine Richtung und lässt ihn von dort aus selber weiterphantasieren...
Zum Abschluss möchte ich noch eines sagen: der "Unbesiegbare" hat mich damals und seitdem immer wieder aufs neue eines gelehrt:
Demut.
Ein grausamer und wunderschöner futuristischer Roman.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein düsteres Szenario, 14. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Der Roman ist wie fast alle Bücher Lems ohne Schwächen. So spannend, daß man ihn nicht mehr aus der Hand legen mag und dabei doch keine leichte Kost. Erzählt wird die Geschichte einer Expedition auf der Suche nach einem Schwesterschiff. Dieses kann zwar auf einem abgelegenen Planeten gefunden werden, warum es dort jedoch gescheitert ist bleibt zunächst unklar. Erst mit der weiteren Erkundung des Planeten, der bar jeglichen Lebens ist, scheint sich das Rätsel zu lösen. Doch müssen die Menschen mehrfach erkennen, daß sie auf der Basis ungenügender Informationen Fehlentscheidungen treffen, die schließlich zu einer Ereignisspirale führen, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt. Lem bietet schließlich eine Lösung an. Es bleibt dem Leser jedoch überlassen, ob er diese akzeptiert oder sich selbst Gedanken macht. Auf sehr nachdrückliche Weise wird gezeigt, daß der Mensch trotz aller ihm zu Gebote stehenden Mitteln gegen Fehler und Fehlinterpretationen nicht gefeit ist und daß jede Kraft auf eine größere Gegenkraft treffen kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannende "alte" SF, 19. Januar 2005
Von 
C. Hage "junglechief" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Der Unbesiegbare war mein erstes Buch, das ich von Lem gelesen habe (später hab ich dann rausgefunden, dass ich zumindest 2 Bücher von ihm bereits kannte, Solaris und Die Astronauten, wenn auch nur aus dem "DDR-Fernsehen") und es hat mich sofort begeistert.
Für damals ist die technische Beschreibung erstaunlich fortschrittlich, obwohl ich mich teilweise schon gefragt habe, was die Wissenschaftler an Bord eines Raumschiffes mit einem Rechenschieber anfangen. Aber vor allem schafft Lem es, eine super Spannung zu erzeugen. Man fragt sich die ganze Zeit, was mit der alten Mannschaft passiert ist und wie alles enden wird. Und im Gegensatz zu anderen modernen Geschichten bleibt es auch am Ende intelligent und spannend. Und eine Moral ist, wie so oft bei Lem, natürlich auch vorhanden.
Schade nur, dass es so schnell durch ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassischer SF-Roman,, 28. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Erster Satz: Der "Unbesiegbare", ein Raumkreuzer der schweren Klasse, das grösste Schiff, über das die Flottenbasis im Sternbild der Leier verfügte, durchflog mit Photonenantrieb den äußersten Quadranten der Sterngruppe.

Inhalt

Ein Raumschiff wird ausgesandt, um nach dem Verbleib seines Schwesterschiffes zu fahnden, der "Kondor". Man findet es relativ rasch .. allerdings wirft sein Zustand mehr Fragen auf, als er beantwortet. Die "Kondor" steht völlig unbeschädigt auf dem Planeten herum. Die Besatzung ist tot ... die meisten sind verhungert, obwohl ausreichend Lebensmittel an Bord sind. An einigen Stellen im Schiff wurde sinnlose, unbegreifliche Gewalt angewendet ... waren da Wahnsinnige am Werk? ... Angebissene Seifenstücke ...? Man vermutet, dass irgendeine äussere Einwirkung nicht nur die Erinnerungen, sondern auch die Persönlichkeitsstruktur der Leute ausgelöscht hat ... so dass nur ihre niederen Triebe übriggeblieben sind ... Ebenfalls sehr merkwürdig ist, dass es an Land zwar Spuren einer hochentwickelten Zivilisation, aber keinerlei Leben gibt, im Wasser jedoch sehr wohl ... dieses Rätsel klärt sich, als man winzige Metallmaschinchen findet, die sich bei Bedrohung zu grösseren Aggregaten zusammenschliessen können. Die Hirnströme der Menschen locken sie an ... und mit strudelnden Magnet-Wirbeln entfernen sie alle Gedächtnisinhalte aus dem menschlichen Gehirn. Offenbar stammen diese Wolken von einer untergegangenen Hochkultur ab, deren Kampfmaschinen sich im Lauf einer Jahrmillionen währenden toten Evolution zur effektivsten aller tödlichen Waffen entwickelten ... und alles Landleben vernichtet haben. Auf der Suche nach einigen verlorengegangenen Besatzungsmitgliedern schickt man einen schwerbewaffneten Roboter namens Zyklop los, der in einem immer weiter eskalierenden Gefecht mit Unmassen von Wolkenpartikeln schwer beschädigt wird ... und am Ende zerstört werden muss, da er durchdreht. Rohan, die Hauptfigur des Buches, zieht mit einer Art Elektro-Tarnkappe los, die sein Hirn abschirmt ... und findet die Vermissten - sie sind tot ... alle miteinander "Kollateralschäden" der irrsinnigen Schlacht mit dem Zyklopen. Alle Versuche, die Wolken zu schlagen, sind sinnlos ... und das Raumschiff entfernt sich wieder von dem Planeten, der die Menschen offenbar nichts angeht.

Fazit

Sehr stimmungsvoller Roman, dessen Schilderungen jener fremden Welt sich tief einbrennen ... die Atmosphäre eines Planeten, der dem Adjektiv "menschenfeindlich" eine ganz neue Bedeutung verleiht, ist einfach atemberaubend. Ganz im Gegensatz sind die Menschen völlig hilflos der fremden Macht gegenüber, bleiben auf ihre Reaktionen beschränkt. Es ist ein Gedankenmodell ... schon im Einleitungssatz weist Lem darauf hin ... das Sternbild der Leier existiert ja nur in unserer Einbildung, in Wirklichkeit sind die betreffenden Sterne irre weit voneinander entfernt. Die Personen - durchweg Männer - sind reduziert auf ihre Funktionen ... und genau deshalb wirken sie angesichts des Mysteriums immer kleiner und zerbrechlicher. Während die "Fliegen" der Gipfel technischer Evolution sind, hantieren die Menschen mit Sternkarten, Lochbändern und dergleichen Retro-Kram herum, als wäre ihr Raumkreuzer sowas wie Hightech-Steampunk ... aber nein, der Roman ist von 1964 und atmet den Geist der Zeit. Der Geschichte tut das keinen Abbruch (und hat Anfang der 60er sonst noch jemand über Schwarmintelligenz nachgedacht ...?). Die im Antimaterie-Einsatz mündende Schlacht des Zyklopen wiederum ist ... wow. Vergesst Military-SF. Und der wahre Unbesiegbare ist am Ende nicht das kläglich wieder abziehende Raumschiff ... sondern Rohan, der praktisch nackt mehr erreicht als alle menschengemachte Technik zusammen.

Gesamteindruck

Wenn sich am Ende eines Buches der Leser ernsthaft fragt, ob es tatsächlich Grenzen des moralischem Handeln gibt - angesichts einer komplett amoralischen Umwelt - dann ist das grosses Kino. Eine Übung in Demut. Wer den "Unbesiegbaren" nicht gelesen hat, sollte nicht über SF reden dürfen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannendes Buch, 22. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Auf der Suche nach dem "Kondor" einem Schwesterschiff des "Unbesiegbaren" begibt sich eben jenes Schiff auf den Planeten Regis III. Dort treffen sie auf endlose Wüsten und merkwürdige Metallene Gebilde. Richtiges Leben entdecken sie erst in größerer Tiefe eines Meeres. Wieso sich die Evolution noch nicht soweit fortgeschritten ist, dass auch Leben am Land bzw. Ufernähe existiert bleibt anfangs ein Rätsel. Bis sie schließlich die Kondor finden und die tote Mannschaft die alle augenscheinlich eines natürlichen Todes gestorben sind. Bei näheren medizinischen Untersuchungen wird jedoch festgestellt, dass das Gedächtnis der Menschen quasi annihiliert wurde. Später wissen sie auch von wem. Einer fremden Intelligenz, einer Intelligenz die jedoch in keinster Weise vergleichbar ist mit der der Menschen. Es handelt sich um eingeschleppte Mikroroboter die sich in einer "toten Evolution" gegen die anderen Lebewesen des Planeten durchgesetzt haben. Auch für nicht SF-Fans ein sehr gut lesbares Buch.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Grenzen der menschlichen Erkenntnis, 17. Januar 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Conclusio vorab: Es ist wohl das edelste menschliche Ansinnen, all jenes, das sich erforschen lässt auch zu erforschen und alles Unerforschbare in Demut zu bewundern und zu bestaunen.
Wie in allen Sci-Fi Romanen des polnischen Autors wimmelt es hier von Kybernetiken, Psychologen, Soziologen etc., die es sich zum Ansinnen gemacht haben, die Grenzen des menschlichen Wissens bis an den äußersten Rand auszuweiten. "Der Unbesiegare" steht genau für seinen negativen Wortsinn: für die Besiegbarkeit - die Grenzen des menschlichen Forschungsdrangs, die Farce des Glaubens an die allumfassende Weltformel in allen Disziplinen - letztlich die Besiegbarkeit des Menschen an sich.
Auch jene, deren Steckenpferd nicht unbedingt Science-Fiction-Stories sind, sei dieses Buch, welches mich durchaus mehr begeisterte als Lem's "Solaris" (Achtung! Rein subjektiv!), empfohlen. In schlichten Sätzen, ohne tiefe Gefühle doch mit einer wunderbar klaren Sprache werden hier menschliche Limits präsentiert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Technik-Freaks, wie auch für SF-Fanatiker, 19. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Unbesiegbare (Taschenbuch)
Der bekannte detailierte Schreibstil Lem's geben dem Werk eine ungeheuer realistische Darstellung der fremden Umgebung von Regis-3 und der verwendeten Technik, so das ein einfaches Zuklappen des Buches zum Aufklappen eines Technik-Almanches führt! Auch die Story ist nahezu glaubwürdig und schlüssig. Ich persönlich habe die Geschichte des "Unbesiegbaren" bereits dreimal gelesen (seit 1985), und doch ist es jedes mal aufs neue faszinierend und spannend!
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Der Unbesiegbare
Der Unbesiegbare von Stanislaw Lem (Taschenbuch - 28. Mai 1995)
EUR 8,99
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