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Kundenrezensionen

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am 16. Oktober 2004
Der Stil moderner Unterhaltungslektüre: in einen Plot hineindonnern, Pulver verschießen, anschließend Langeweile als Seitenfüller.
Anders "Besessen". Durchaus die ersten 100 Seiten scheinbar langweilig banal, fade, aber doch atmosphärisch dicht beginnend, legen Handlung und Spannung ständig zu, die sich steigernde kriminalistisch-forschende Besessenheit der Protagonisten aufnehmend und auf die Leser/innen übertragend.
Wer noch empfänglich ist für sprachliche Details, feine Beobachtungen, intelligente Gedanken, Interesse hat an viktorianischer Empfindsamkeit, welche zeitlos-menschliche Regungen/Begierenden zwar kaschiert aber dennoch pflegt, sollte sich unbedingt auf dieses Buch einlassen und den für die Gesamt-Atmosphäre wichtigen langsamen Beginn nicht nur akzeptieren sondern auch mal geniessen.
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am 26. August 1999
A.S. Byatt's Roman "Besessen" ist einer der spannendsten Romane dieses Jahrhunderts. Die fast krimihaft anmutende Geschichte um die Entdeckung einer geheimnisvollen Liebe im Leben des viktorianischen Poeten Randolph Ash beiinhaltet aber nicht nur spannende Elemente, sondern auch starke feministische Züge, nicht nur an Ash's Geliebter, einer Schriftstellerin seiner Zeit, sondern auch an Dr. Maud Bailey, einer der beiden Entdecker dieser Episode. Und nicht zuletzt ist der Roman auch eine Romanze, nennt Byatt selbst ihr Werk doch im Original "Possession. A Romance". Nach einem etwas schwerfälligen Beginn, in dem Roland Michell, Assistent eines Literaturprofessors, einen bisher unbekannten Brief Ash's findet, entwickelt sich das Buch zu einem extrem vielschichtigen Werk. Byatt gelingt es scheinbar mühelos, zwischen der Erzählung in der Gegenwart, der Lyrik Randolph Ash's und Christabel LaMotte's, deren Liebesgeschichte und Briefwechsel hin und herzuwechseln und sie trifft die verschiedenen Stile so perfekt, das man als Literaturstudent selber in Versuchung gerät, an die tatsächliche Existenz dieses viktorianischen Poeten zu glauben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 4. Juli 1999
Dies ist eines der Bücher die man, wenn man die ersten Seiten überwunden hat, kaum noch aus der Hand legen mag. Erzählt wird die Geschichte eines Literaturforschers, der im Zuge seiner Recherchen auf bis dahin unentdeckte Geheimnisse seines Forschungsobjektes stößt. Je tiefer der Held ind die Materie vordringt, desto mehr muss er feststellen, dass der von ihm zu erforschende Autor aus dem 19tenJ ahrhundert eine anderer war, als man zunächst annahm. Das buch besticht durch eine schoene Sprache eine intelligent erzaehlte Geschichte mit vielen Überraschenden Wendungen und zusätzlich einem kriminalistischen Aspekt. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte oder zwei, aber diese werden erzaehlt ohne in das triviale abzugleiten. Sollte man sich jedoch scheuen Texte in der Sprache des 19ten Jhd. zu lesen, dann ist das Buch nichts fuer den geneigten Leser. teilweise sehr lange Passagen werden in diesem Stil ausgeführt. NIchtsdestotrotz mich hat das Buch begeistert und fasziniert und ich kann es jedem der ein spannendes und intelligentes Lesevergnügen sucht nur empfehlen . (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 10. September 2004
Wer interessiert sich schon für die Arbeit von Literaturwissenschaftlern und ihre Recherchen über eine Dreiecksbeziehung zwischen zwei Frauen in lesbischer Hausgemeinschaft und einem Mann? Klingt eintönig und langweilig, aber Anonia Byatt entwickelt aus diesem Grundmuster eine spannende Geschichte. Ähnlich wie bei Eco scheinen unzählige Anspielungen und Zitate eingewobenzu sein, die man als ungebildeter Nichtliteraturwissenschaftler und Nicht-Anglizist - wie ich selbst einer bin - übersieht. Doch selbst die Geschichte ohne Verständnis der Anspielungen ist aufregend und dramatisch. Obwohl es so spannend ist, sind die Verwicklungen zwischen einzelnen Personen relativ einfach gehalten, so dass man dieses Buch auch sehr gut in Etappen lesen kann und wieder gut in die Geschichte reinkommt, was bei der Seitenlänge dieses Buchs für viele LeserInnen ein nicht unerhebliches Argument sein könnte. Ich hatte jedenfalls sehr viel Spass!
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Juli 2004
Dieses Buch macht süchtig! Anders kann ich es nicht beschreiben.
Selten bin ich von einem Buch so gefesselt worden! A.S.Byatt hat die Fäden dieser Geschichte zu so einem dichten Tableau verwoben, das einem der Inhalt fast schon real vorkommt! Man könnte fast meinen das es Randolph Henry Ash und Christabel La Motte wirklich gegeben hat, und ich gebe es zu, ich habe es mir während des lesens des Buches manches mal gewünscht.
Dieses Buch ist schon "alt", und recht bekannt, aber ich hoffe das noch viele Leser wie ich darüber stolpern werden, und das es vielleicht ihr Leben bereichern wird, denn einige wenige Bücher habe diese Gabe, und "Besessen" gehört ganz sicher dazu!!!
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am 19. August 2003
Besessen ist das richtige Titel für das Buch, oder soll ich lieber sagen für die Leser. Ich habe das Buch gekauft und erst dachte ich "oh man, so dick und fett" aber dann lansam verfiel ich der Magie und könnte das Buch nicht aus der Hand geben. man wird süchtig die nächste Seite umdrehen zu können, das Gefühl während des lesens kann ich noch heute in mir spüren. Ich würde sagen, es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.
:o)
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am 20. August 2010
Der junge Literaturwissenschaftler Roland Michell stößt bei Recherchen in der Bibliothek zufällig auf zwei bisher unbekannte Originalbriefe des Dichters Randolph Henry Ash an eine unbekannte Frau. Er ist augenblicklich fasziniert von den Dokumenten, die eine willkommene Abwechslung von seinem eher tristen Alltag und seiner festgefahrenen Beziehung darstellen, und schickt sich zu weiteren Recherchen an, in deren Verlauf er Maud Bailey kennenlernt, eine Expertin in Sachen Christabel LaMotte, einer Dichterin und Zeitgenossin von Ash und mutmaßliche Adressatin der Briefe.

Viel mehr vom Inhalt möchte ich gar nicht preisgeben.

Nach einem gemächlichen Beginn mit einer sehr schönen Szene in der Bibliothek, in der Roland die Dokumente entdeckt, musste ich mich erst ein wenig einlesen in den eloquenten Stil einerseits und die akademischen Verwicklungen, die die Ausgangssituation bilden, andererseits. Spätestens als Roland und Maud das alte Herrenhaus aufsuchen, in dem LaMotte einmal gelebt hat, hatte mich das Buch dann aber vollkommen gefangengenommen.

In die Rahmenhandlung um die Entdeckung der Briefe eingebettet sind Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und Erinnerungen von Ash, Christabel und einigen Zeitgenossen wie auch einige Geschichten, Märchen und Gedichte aus der Feder der beiden Dichter, die mir als Abrundung des Gesamteindrucks von den beiden Personen sehr gut gefallen haben.

Durch die verschiedenen Zeitebenen und die zusätzlich eingestreuten kleinen literarischen Werke der Protagonisten verflicht sich Mauds und Rolands akademisches Detektivspiel mit einer viktorianischen Liebesgeschichte und Milieuschilderung, wunderschönen Landschaftsbeschreibungen aus Großbritannien und der Bretagne und vielen Anleihen und Bearbeitungen bretonischer und nordischer Mythologie.

Man braucht Ruhe und Muße für dieses Buch, doch die verdient es auch. Ein kluges, literarisches, schönes Lesevergnügen, das sich auch beim zweiten und dritten Lesen lohnen wird.
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am 24. August 2010
Meiner Meinung nach eines der wenigen Bücher, wo die Verfilmung um Längen besser gelungen ist als die literarische Vorlage. Also meine Empfehlung: schauen Sie sich den Film an und vergessen Sie das öde Buch.
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am 7. September 2004
Als es bei Erscheinen von so vielen Kritikern in den Himmel gelobt wurde, war ich skeptisch, nun hatte ich es im Urlaub dabei und war maßlos enttäuscht. Ein Lektoratsbuch mit endlosen literarischen Anspielungen. Öde, langweilig und nichts sagend; Auch als gutwilliger literarisch halbwegs gebildeter Leser fand ich das Buch bis Seite 250 durchwegs ärgerlich, dann hab ichs weggelegt und in der Ferienwohnung liegen lassen. Vielleicht findet sich ja ein weltfremder Geisteswissenschaftler der dem Buch mehr abgewinnnen kann.
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