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am 1. August 2001
Der dritte Zustand ist gut geeignet als Zweitbuch. Man kann es immer wieder mal weglegen, und sich schnell wieder einlesen. Der Protagonist Efraim Nissan ist ein sympathischer (aber arbeitscheuer) Zeitgenosse, der sich gut in die politische Lage seines Heimatlandes einfindet, und auch sehr gut die soziale Bedingungen der Gesellschaft analysieren kann in der er lebt. Doch hat er nicht den Ehrgeiz und den Willen für sich etwas zu verändern. Nein er beschreibt die Mißstände, macht sehr kreative Änderungsvorschläge aber verbleibt in seiner depressiven Verstimmung. Wie gut, daß er aus einem gebildeten und vermögenden Elternhaus kommt. Schön ist, wie elegant Amos Oz diese Gedanken in den Roman verpackt hat, es bringt einem die jüdische Gesellschaft in Israel näher und distanziert sich gleichzeitig vom aktuelllen politischen Geschehen in Israel.
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am 5. Dezember 2005
Ich habe jetzt im Titel Auszüge der Frankfurter Rundschau,
die auf meinem Exemplar eine Rezension gedruckt hat, wiedergegeben. Amos Oz ist ein Schriftsteller, der sehr wirklichkeitsnah schreibt. Mir gefallen seine Bücher und ich kann sie nur weiterempfehlen. Leseprobe: Aber er war zerstreut. Kaum drei Stunden hatte er die letzte Nacht geschlafen, und am Morgen hatten ihn seine unermüdlichen Liebhaberinnen erschöpft. Was fanden sie eigentlich an ihm? Ein hilfloses Kind, das bei ihnen mütterliche Triebe des Wickelns und an ihrem Schoße Säugens weckte? Einen Bruder, der ihnen die Tränen trocknete? Einen erloschenen Dichter, dem sie gern eine Muse sein wollten? Und was zog Frauen zu einem grausamen Haudegen wie Gad? Oder zu einem geschwätzigen Geck, wie seinem Vater? Fima grinste verwundert. So etwas kann sich wohl auch in Deutschland zutragen, stellen wir deshalb die Geschichte eines Landes in Frage. Von Oz ist mir im Gedächtnis geblieben, wie er über die
Nazis schrieb. Sie bezeichneten andere als Ungeziefer, denn es fällt leichter Ungeziefer zu töten. Ein sehr nachdenklicher, ein
sehr weiser Schriftsteller, wie gesagt, ich lese ihn gern.
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