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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Gefängnis ist nur eine Facette, 11. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Die Grundaussage von "Überwachen und Strafen" läßt sich ungefähr auf folgenden Nenner bringen: Das Gefängnis ist nur eine Facette, eine Abteilung allgegenwärtiger Disziplinierungsmechanismen der modernen Gesellschaft, die laut Foucault, im Grunde eine Disziplinargesellschaft ist, die ohne subtil wirkende Disziplinierungstechniken nicht das wäre, was sie gegenwärtig ist. Am Gefängnis werden diese Strukturen nur besonders deutlich und das Gefängnis ist gleichzeitig das Versuchslabor, an dem diese Strukturen getestet und ausprobiert werden. Der Verbrecher wird dabei zum Delinquenten. Und der Delinquent ist das menschliche Versuchsobjekt, das sich die moderne Gesellschaft aussucht, um ihre Disziplinierungstechniken ausprobieren zu können, ehe sie sie sublimiert, verfeinert, abändert und dann überall anwendet. Das Verbrechen wird nicht bekämpft oder beseitigt, es wird zum Objekt einer immer wieder neu erprobten Methode, es wird dadurch gezämt und gesühnt, indem es als Gegenleistung die Disziplinierungstechniken der modernen Gesellschaft rechtfertigt.
Das ist die atemberaubende und fesselnd geschriebene Grundthese dieses Buchs.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte des gesellschatlichen Umgangs mit Verbrechern, 9. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
"Seitdem vor 150 oder 200 Jahren Europa seine neuen Strafsysteme geschaffen hat, sind die Richter Schritt für Schritt - im Zuge einer noch weiter zurückreichenden Entwicklung - darangegangen, über etwas anderes als die Verbrechen zu richten: über die 'Seele' der Verbrecher." Die Seele? "Die Seele: Gefängnis des Körpers." Es gibt, so Foucault, eine Tendenz weg von den absoluten Gottesgerichten und leidenschaftlichen Hinrichtungsfestlichkeiten hin zu kalten, nicht eingreifenden, sondern einschränkenden Strafen. Einsperren statt ausstellen, beobachten statt bestrafen ist die Devise dieser neuen Technik Es wird nicht mehr mit kathartischer Wirkung ein Exempel statuiert, an dem sich alles entlädt, sondern es wird allgemein das Nicht-Entladen propagiert. Dieser Übergang, schreibt Foucault, sei allerdings kein Übergang von einem ausgeklügelten Spektakel hin zu einer vernünftigen, abstrakten Bestrafung, sondern vielmehr ein technischer Übergang "von einer Bestrafungskunst zu einer anderen, die nicht weniger gelehrt ist". Diese Lehren, diese Techniken der Betrafung untersucht Foucault in seinem mit vielfältigem Archivmaterial angereicherten Buch. Ausführlich schildert er Hinrichtungsrituale (man hat ihm deshalb ein morbides Vergnügen an derlei Schauspielen unterstellt), in denen oft das Verbrechen nachgespielt wurde (zB wurden die Verurteilen teilweise mit der Mordwaffe hingerichtet), aber auch den architektonischen und organisatorischen Aufbau moderner Gefängnisse. Weniger theorielastig, und, für mich, besser verständlich als in seinen anderen Büchern, zeichnet Foucault eine Geschichte der gesellschaftlichen Repression und Normierung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die panoptische Gesellschaft perfekt überwachter Individuen, 6. Januar 2010
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Auch 25 Jahre nach seinem Tod bleibt Michel Foucault einer der einflussreichsten Intellektuellen weltweit. Bis heute spielen die von Foucault mitgeprägten Begriffe von der "Macht" und dem "Diskurs" eine gewichtige Rolle und werden heftig diskutiert. Der Philosoph und Soziologe untersuchte so unterschiedliche Gegenstände wie Krankenhäuser, Psychiatrien, Gefängnisse oder die menschliche Sexualität und erschloss daraus, auf welche Art und Weise das, was wir Menschen in verschiedenen historischen Epochen als Wahrheit anerkannt haben, vom herrschenden Diskurs produziert worden ist. In seiner Darstellung "Überwachen und Strafen - Die Geburt des Gefängnisses" untersucht Foucault die unterschiedlichen Praktiken des Strafens in verschiedenen Zeitaltern und wie so Wahrheiten und Machtverhältnisse produziert worden sind beziehungsweise produziert werden.

Strafen ist sicherlich einer der Konstanten in der Geschichte der Menschheit. Die Art und Weise des Strafens habe sich im Lauf der Jahrhunderte zwar gründlich geändert, so Foucault, doch eines sei immer gleich geblieben: Objekt des Strafens sei nie ausschließlich der einzelne Mensch gewesen. In den Institutionen und Praktiken des Strafens habe sich immer ein bestimmter Diskurs manifestiert, der durch das Strafen einer bestimmten Wahrheit zur Geltung verholfen habe und somit zuallererst immer ein Instrument der Macht gewesen sei: "Es formiert sich ein Wissen, das Techniken und "wissenschaftliche" Diskurse einschließt und sich mit der Praxis der Strafgewalt verflicht" (33). Dabei wehrt sich Foucault gegen die naive Annahme, dass ein bestimmtes Verhalten an sich ahnddungswürdig sei. Vielmehr sei es so, dass es an erster Stelle die Macht sei, die überhaupt erst das Wissen über das, was ahndungswürdig sei, produziert: "Eher ist wohl anzunehmen, daß die Macht Wissen hervorbringt [...]; daß es keine Machtbeziehung gibt, ohne daß sich ein entsprechendes Wissensfeld konstituiert, und kein Wissen, das nicht gleichzeitig Machtbeziehungen voraussetzt und konstituiert" (39). Hier haben wir es wieder mit der für Foucault typischen Terminologie zu tun. Die Macht, welche Wissen produziert und somit einen bestimmten Diskurs formiert, welcher den Menschen in seinem Denken und Handeln bewusst und/oder unterbewusst bestimmt. Doch was ist sie eigentlich, diese mysteriöse Macht, die dazu in der Lage ist, zu bestimmen, was der Mensch überhaupt erst denken kann? Hier gibt Foucault bezüglich seines Untersuchungsgegenstandes, dem Gefängnis, eine sehr deutliche Antwort: "In der hierarchisierten Überwachung der Disziplinen ist die Macht keine Sache, die man innehat, kein Eigentum, das man überträgt; sondern eine Maschinerie, die funktioniert. [...] In Wirklichkeit ist die Macht produktiv; und sie produziert Wirkliches. Sie produziert Gegenstandsbereiche und Wahrheitsrituale: das Individuum und seine Erkenntnis sind Ergebnisse dieser Produktion" (228f. + 250). Dahinter verbirgt sich die düstere Annahme, dass die Freiheit des Menschen nur eine Illusion ist, die uns von den Produktionsstätten der Macht vorgegaukelt wird.

Was ist nun, so Foucault, das perfekte Gefängnis, der perfekte Disziplinierungsapparat?: "Der perfekte Disziplinierungsapparat wäre derjenige, der es einem einzigen Blick ermöglicht, damit alles zu sehen" (224). Diesen perfekten Überwachungsraum bildet für Foucault das Panoptikum, eine architektonische Entwicklung aus den 1830er Jahren, die es einer Person ermöglicht, Hunderte von Gefangenen im Blick zu haben, ohne dass diese in der Lage sind herauszufinden, ob sie gerade überwacht werden oder nicht. Doch das Prinzip des Panoptikums beschränkt sich nicht nur auf die Organisation von Gefängnissen, es umfasst das gesamte gesellschaftliche Leben: "Das Panoptikum hingegen hat verstärkend und steigernd zu wirken; nicht um der Macht willen und nicht, um einer bedrohten Gesellschaft das Leben zu retten, organisiert es die Macht und macht sie ökonomischer und wirksamer: es geht darum, die Gesellschaftskräfte zu steigern - die Produktion zu erhöhen, die Wirtschaft zu entwickeln, die Bildung auszudehnen, das Niveau der öffentlichen Moral zu heben; zu Wachstum und Mehrung beizutragen" (267). Das panoptische Prinzip der absoluten Kontrolle und Überwachung finde sich also in allen gesellschaftlichen Bereichen, auch und vor allem in den Schulen, wo die kommenden Generationen überwachter Individuen herangezogen werden.

Fazit: Was ist die Essenz aus Foucault Denken, was bleibt von ihm übrig? Kein Denker vor und nach ihm hat so präzise und mit solch einer eingehenden Terminologie die gesellschaftlichen Mechanismen analysiert, die den Menschen in seinem Alltag, seinem Denken, in seiner Existenz bestimmen. Von Kindergarten, über Schule, bis zum Arbeitsplatz und zu den zahlreichen Ämtern, die unseren Alltag bestimmen; die panoptisch allumfassende Macht ist überall und es gibt kein Entkommen, nur ein Arrangement. Wer an einer grundlegenden Diskussion von den Konzepten Macht, Diskurs und Wahrheit interessiert ist, dem sei Foucaults Die Ordnung der Dinge wärmstens empfohlen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verinnerlichung der Kontrolle., 8. Februar 2007
Von 
Kankin Gawain "Bis übermorgen dann..." (Eutopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Die meisten glauben, das der Mensch im Laufe der Geschichte freier geworden sei. Wer "Überwachen und Strafen" von Foucault liest, könnte auch zum entgegengesetzten Schluss kommen. Der Philosoph zeigt nämlich mit profunder Kenntnis der historischen Quellen, dass beispielsweise Strafen und Kontrolle sich im Zeitalter des Feudalismus ausschließlich gegen den Körper des Verurteilten richteten. Im Zuge der "Humanisierung" des Strafvollzugs wurde dann auch das Innenleben des Deliquenten entdeckt, was dann eine ganze Justiz-Pädagogik mit sich brachte. Mittlerweile, so könnte man Foucault zu Ende denken, haben wir die Disziplinarmaßnahmen des Staates so verinnerlicht, dass jeder sein eigener privater Gefängnisdirektor geworden ist. Aber möglicherweise braucht Zivilisation den dressierten Menschen... :-)
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atem- und Sprachlos..., 12. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
...läßt einen Foucault nach der Lektüre dieser Betrachtungen zurück, die in ihrer sprachlichen Dichte und Intensität wohl ihresgleichen auf diesem Gebiet suchen. Man entdeckt unter all diesen theorie- und erkenntnislastigen Analysen immer wieder den Künstler und Literaten Foucault, der seine ästhetischen Ansprüche immer wieder zugunsten von luziden Offenbarungen und Schlüssen hintan stellt und sie dennoch immer wieder durchschimmern läßt. All diese Facetten machen dieses Buch zu einem sehr lesbaren, was angesichts des Umfanges ein Meisterstück für sich ist. Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen (denn jede dieser Seiten ist Wert gelesen und zum Teil auch erarbeitet zu werden) kann ich dieses Buch nur gefestigen Lesern empfehlen, die sich von der Bedrohlichkeit der Betrachtungen von Foucault nicht aus der Bahn werfen lassen. Denn im Gegensatz zu einem Roman gibt es kein Erwachen aus diesem Alptraum, der eigentlich nur ein historischer Rückblick sein soll und gerade damit so erschreckend wirkt. Man hat in keinem Augenblick das Gefühl, daß Daten und Fakten von ihm zu seinen Gunsten mißbraucht werden, vielmehr, daß endlich Dinge und Zusammenhängen in einer Klarheit dargelegt werden, über die bisher geschwiegen wurde. Dabei übertritt das Buch jedoch auch niemals den Rahmen eines heutigen denkenden Menschen, sondern füllt ihn vielmehr aus. Jeder Gedanke den Foucault in diesem Werk anspricht scheint vertraut, auf eine Weise schon mal gedacht, dann jedoch wieder verworfen, weil die Zusammenhänge und die geschichtliche Legitimation gefehlt haben. Dieses Buch hilft zu erkennen und erweitert Horizonte dahingehend, als daß sie Mut geben, dem oft Unaussprechlichen zu begegnen und es zu erkennen. Dieser Wahnsinn der uns umgibt, und aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Auch Foucault bietet uns in diesem Buch keinen Ausweg an, er stellt keine Forderung an die Gesellschaft, bietet keine Utopien an, die man nochmal durchdenken und abhandeln könnte um den Weg in eine vielleicht bessere Zukunft zu bahnen. Nein....mitten in seinen Betrachtungen (so scheint es) bricht er das Buch ab und läßt uns zurück in unserer Ratlosigkeit, die unsere Gegenwart ist.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zu Unrecht als Meisterwerk verschrien..., 15. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Foucaults Buch zeigt geschickt die dunklen Seiten der angeblich so menschlich gewordenen Disziplinarpraktiken der Moderne und zeigt anschaulich die Parallelen zwischen Schule, Kaserne, Spital und Gefängnis auf. Besondere Aufmerksamkeit verdient hierbei seine Analyse des Bentham'schen Panopticon, die nicht zuletzt aufgrund des neuen Aufkommens heutiger Überwachungstechniken Aufmerksamkeit verdient.
Foucaults unglaubliche Begabung sowohl als Analytiker als auch düsterer Schriftsteller lässt den Leser in den Fängen der Kontrollmechanismen versinken, aus denen es kein entrinnen gibt. Diese Ausweglosigkeit und Eindeutigkeit der Situation wäre vielleicht mein einziger Kritikpunkt - aber es kommt ja darauf an, Bücher zu lesen und nicht, sie zu verschlucken.
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Kulturwissenschaft!, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Dieses Buch ist immer noch lesenswert. Foucault zeigt eindringlich anhand von historischen Quellen, wie gesellschaftliche Diskurse des Strafens funktionieren.Ein Klassiker!
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4.0 von 5 Sternen Foucault, 17. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Die Frage der gesellschaftlichen Verortung von Poenitären Strukturen sind ein Thema, das dieser Philosoph im Fokus hat. Die Gesellschaft bekommt letztlich, was es will. Hier wird klar der Hintergrund dargestellt und die Schlüsse nahegelegt.
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5.0 von 5 Sternen Was ist Macht?, 23. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Michel Foucault arbeitet an der Entfaltung der Macht entlang. Waren es früher noch öffentliche Bestrafungen, plumb und brutal, so hat sich die Macht heute ein anderes Gewand angelegt. Sie ist nicht mehr nur an Personen gebunden die permanent Macht ausführen, sondern durchdringt den Menschen, ist inkorporiert. Nahezu alles übt Macht auf uns aus, die Art und Weise wie Gebäude konzipiert werden, die Anordnung in Räumen ja sogar ein Stuhl zwingt uns eine bestimmte Position Einzunehmen. Das Gefängnis schließt die Gefangen nicht aus von der Gesellschaft, sondern sie ein in eine Maschienerie die der Gesellschaft ähnelt-um sie wieder produktiv in die Gesellschaft zu entlassen. Von einigen Kritikern wird Michel Foucault als paranoid abgestempelt, da er überall Machtmechanismen sieht-aber seine Argumente sind leider eben sehr überzeugend.Wer sich im Hörsaal einem Panoptikum ausgesetzt fühlt wird das verstehen.
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
der in jedes Bücherregal sollte. Das Taschenbuch hat die perfekte Größe um es auch mal persönlich mit dabei zu haben. Sogar Judith Butler empfiehlt es viel Foucault zu lesen - also warum nicht?
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Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch)
Überwachen und Strafen: Die Geburt des Gefängnisses (suhrkamp taschenbuch) von Michel Foucault (Taschenbuch - 20. Dezember 1993)
EUR 15,00
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