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5.0 von 5 Sternen Dshamilija, eine Frau die der Liebe folgt
Die schönste Liebesgeschichte der Welt, als solche wird "Dshamilija", Autor Tschingis Aitmatov, oft bezeichnet und deshalb hatte ich den Wunsch, sie zu lesen. In den 50er Jahren entstanden, handelt diese Erzählung zur Zeit des grossen Vaterländischen Krieges in den Steppen von Kirgisien, in der damaligen Sowjetunion. Aus Sicht von Said, einem...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2011 von haselmaus

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine schöne Liebesgeschichte in sinnlichen Bildern.
Die schönste Liebesgeschichte der Welt? Ja, das ist "Dshamilja", wenn man davon ausgeht, dass jede große Liebe auf ihre besondere Art die schönste, die einzigartige, die ewige ist. Ansonsten findet man natürlich bewegendere, dramatischere Erzählungen über Liebende in der Weltliteratur. Das Besondere an "Dshamilja" dürfte daher nicht so...
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von Susanne Preusker


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dshamilija, eine Frau die der Liebe folgt, 10. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Die schönste Liebesgeschichte der Welt, als solche wird "Dshamilija", Autor Tschingis Aitmatov, oft bezeichnet und deshalb hatte ich den Wunsch, sie zu lesen. In den 50er Jahren entstanden, handelt diese Erzählung zur Zeit des grossen Vaterländischen Krieges in den Steppen von Kirgisien, in der damaligen Sowjetunion. Aus Sicht von Said, einem 15jährigen Jugendlichen, der die Liebe noch nicht kennt aber erahnt, erzählt Aitmatov über das harte Leben im Ail, einem mittelasiatischen Dorf, die Familie und die Entbehrungen, welcher der Krieg mit sich bringt. Saids Schwägerin Dshamilija verliebt sich in einen heimgekehrten Soldaten - Danijar - und verläßt mit diesem ihre Heimat und auch ihren Mann Sadyk, der noch nicht wieder aus dem Krieg zurück ist. Wir erfahren nicht, ob es ein Happy End gibt... aber mit einer einfühlsamen und wunderbaren Sprache entführt uns der Autor in die Welt der Liebe und Träume und in die weiten Steppen Kirgisiens. Gleich einem Gemälde, das ist auch der Bogen, den der Autor um seine Erzählung spannt, wurde mir Einblick in eine sehr harte vergangene Zeit gewährt und ich erhielt größten Respekt vor Dshamilija, die aus allen Konventionen ausbrach, um ihr Glück zu finden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe findet immer einen Weg, 28. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Tschingis Aitmatows "Dshamilja" ist eine Liebeserklärung an Kirgisistan und an die Macht der Poesie, Kunst und Liebe überhaupt.

Es ist schon eine besondere Liebesgeschichte, die Tschingis Aitmatow in "Dshamilja" erzählt. Fern ab von der westlichen Welt spielt sie in einem Aul (Dorf) in der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgisistan. Es ist ein Land in dem "wilder Wermut wächst, der Wind den milchigwarmen Honigduft blühender Maisfelder und den Geruch von Äpfeln und trockenem Kuhmist miteinander mischt." Doch so herrlich die Landschaft auch ist, die Bevölkerung hat unter den Folgen des zweiten Weltkrieges im Jahr 1943 zu leiden. Viele Familien haben ihre Männer im Krieg verloren. Es gibt Dorfregeln, die befolgt werden müssen und es gibt Regeln die der Staat aufstellt.
Der Erzähler der Geschichte ist ein Jugendlicher, der mit Dshamilja, der Ehefrau seines älteren Bruders und Danijar, einem Außenseiter zusammenarbeitet. Und während dieser Arbeit beobachtet der Junge, wie sich eine verbotene Liebe zwischen diesen beiden Menschen entwickelt. "...ohne Worte enthüllte es die ganze Weite und Größe der menschlichen Seele."
Doch alle drei wissen, dass diese Liebe keine Zukunft hat. Während der Junge versucht diese blühende Liebe in einem Bild festzuhalten, "Ach, wenn ich nur Farben hätte, um das alles zu malen", sehen die beiden Liebenden nur einen Ausweg aus den strengen Regeln.
Luis Aragon behauptet in seinem Vorwort zu der Erzählung, dass es "die schönste Liebesgeschichte der Welt ist." Das ist sie zwar nicht. Doch ist es eine wundervolle Liebesgeschichte, die sich in einem langsamen Tempo in einem kargen, dann wieder voller Farben blühenden Landschaft, inmitten der hart arbeitenden Landbevölkerung während der Sowjetherrschaft abspielt. "...es war eine alles umfassende Liebe zum Leben und zur Erde." Und nicht zu vergessen, die Liebe zum Wort.
Tschingis Aitmatow (1928-2008), ein Schriftsteller aus Kirgisistan, studierte Veterinärmedizin und begann erst 1951 mit dem Schreiben und dem Literaturstudium in Moskau. Er hat in seiner Laufbahn mehrere Romane und Erzählungen veröffentlicht. Sein erstes Werk "Dshamilja" sollte auch sein bekanntestes bleiben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine fremde Welt, 4. Juli 2007
Von 
Colin Wood - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Aitmatows Erzählung Dshamilja umfasst wenige Wochen im Sommer 1943. Ort der Handlung ist ein kleines Dorf in Kirgisien, der Heimat des Autors, in Landessprache Aul genannt. Die Dorfbewohner sind Stammesgenossen, ein Nomadenvolk, und in der ersten Generation sesshaft. Die Männer des Dorfes sind im Krieg. Umso mehr haben die zurückgebliebenen Frauen, Kinder und Jugendlichen mit der Ernte zu tun. Erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der Perspektive des damals 15jährigen Said. Im Mittelpunkt stehen Dshamilja, seine sehr junge Schwägerin, deren Mann an der Front ist, und Danijar, ein versehrter Frontheimkehrer. Diesen beiden und dem Erzähler fällt die Aufgabe zu, täglich die Ernte zum Bahnhof zu kutschieren. Auf diesen langen Fahrten verlieben Dshamilja und Danijar sich ineinander.

Said, der selbst Liebe zu Dshamilja empfindet, erzählt die Geschichte sehr unspektakulär. Er gönnt den beiden ihre Liebe von Herzen, ohne Eifersucht oder Unrecht dabei zu empfinden. Er führt den Leser in die für ihn fremde Welt des Aul ein, beschreibt Familiengeschichten und Hierarchien. Es ist eine Gesellschaft des Matriarchats, denn es scheint nicht an der derzeitigen Abwesenheit der meisten Männer zu liegen, dass diese in den Augen der Frauen nicht viel gelten. Frauen sind das Familienoberhaupt, tun die Arbeit, halten die Familien zusammen und treffen die Entscheidungen. Dabei haben Schwiegertöchter eine ganz untergeordnete Stellung und haben sich den Wünschen ihrer Schwiegermütter zu fügen und zu entsprechen. Sie werden üblicherweise von den Müttern des Männer nach der Arbeitsleistung ausgesucht, die sie erbringen sollen. In einem Brief ihres Mannes an Dshamilja von der Front wird sie erst ganz am Ende erwähnt und nach ihrem Wohlergehen gefragt, nachdem Eltern, Dorfälteste, Geschwister und alle anderen aufgeführt worden sind. Vor diesem Hintergrund ist es nur allzu verständlich, dass sich die charmante Dshamilja in den introvertierten Danijar verliebt. Zunächst verliebt sie sich in die Stimme des begnadeten Sängers, der sie auf den langen Fahrten zur Bahnstation mit gesungenen Beschreibungen der kirgisischen Landschaft unterhält. An diesen Stellen ist der Text zuweilen etwas pathetisch geraten.

Es ist eine sehr leise, subtile Liebesgeschichte, die sich nur dem genauen Beobachter, in diesem Falle Said, offenbart. Wer Liebesschwüre und heißblütige Umarmungen erwartet, muss ein anderes Buch lesen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine schöne Liebesgeschichte in sinnlichen Bildern., 15. Juni 2009
Von 
Susanne Preusker "SP" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Die schönste Liebesgeschichte der Welt? Ja, das ist "Dshamilja", wenn man davon ausgeht, dass jede große Liebe auf ihre besondere Art die schönste, die einzigartige, die ewige ist. Ansonsten findet man natürlich bewegendere, dramatischere Erzählungen über Liebende in der Weltliteratur. Das Besondere an "Dshamilja" dürfte daher nicht so sehr das Attribut "schönste Liebesgeschichte" sein, sondern eher die klare, schlichte Sprache im Verbund mit der herausragenden Begabung eines noch jungen Autoren, mit Worten sinnliche Bilder zu malen, eine besonders schöne Geschichte zu zeichnen. Das Vorwort zu dieser kann indes, hier kann ich mich der Meinung eines Vorrezensenten nur anschließen, bedenkenlos übersprungen werden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sollte man hüten, wie einen seltenen Schatz, 14. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Es gibt wenige dieser Romane wie "Dshamilja", von solch einer stillen, sanften und natürlichen Schönheit, die dir auf knapp 100 seiten das Herz öffnet wie schon lange nicht mehr, und darin eine leidenschaftlich lebendige Farbenwelt erschafft, die dich noch lange umwölkt, lieber Leser.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dshamilja bekommt das Prädikat lesenswert, 9. März 2009
Von 
B. Anne (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Dshamilja ist eine Liebesgeschichte. In einem leidenschaftlichen Vorwort versichert Louis Aragon, dass es die schönste Liebesgeschichte der Welt sei. Vielleicht mag er damit recht haben, vielleicht aber auch nicht. Ich kann und will das nicht beurteilen. Richtig ist, dass Dshamilja eine Geschichte über die Liebe erzählt. Das ist aber nur die Vorderseite des Bildes, das Aitmatow für uns zeichnet. Wenn wir aufstehen und hinter die Leinwand schauen, entdecken wir ein Buch über den Reichtum und die innere Schönheit von Menschen; und wie andere Menschen, die diese Schönheit nicht verstehen können, damit umgehen. Wir entdecken, wie sich in einem einzigen Lied der ganze Reichtum einer Seele vor uns ausbreitet. Das Lied erzählt von den einfachen Dingen im Leben, die jeder weiß und gleichzeitig auch nicht. Es handelt von großen Geheimnissen, die der Wind einem Mann zuflüstert, wenn er allein auf einem Hügel sitzt und alle Anderen über ihn lachen.
Dshamilja bekommt das Prädikat lesenswert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu symbolbefrachtet, 30. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
In einer sehr schönen, klassischen und auf das Wesentliche reduzierten Sprache, die oft Naturbeschreibungen zum Gegenstand hat, breitet der jugendliche Erzähler die tragische Liebesgeschichte zwischen der schönen, verheirateten Dshamilja und dem knorrigen, kriegsversehrten Danijar vor einem aus. Auch das damals zur Sowjetunion gehörende Kirgisien befindet sich im Kampf mit Hitlerdeutschland. Die traditionellen Dorfstrukturen brechen am Rande auf; die Männer sind an der Front - Frauen, Kinder und Veteranen kümmern sich um die Ernte. Dshamilja, Danijar und der Erzähler fahren zusammen mit Pferdewagen Getreide an die Bahnstation. Die extrovertierte Dshamilja und der verschlossene Danijar kommen sich mit romantischen Liedern näher; der Erzähler staunt bloss. Es kommt wie es kommen muss - der Mann von Dshamilja kehrt aus dem Krieg zurück, die Verliebten gehen über alle Berge und die Dorfgemeinschaft versucht den Einbruch mit Schimpf und Schande wieder herzustellen. Einziger Schwachpunkt der sonst sehr reizvollen Geschichte ist der lediglich staunende Erzähler, der nicht in der Lage ist, sich selbst und das Paar als mit etwas anderem als Symbolen zu umgeben, zu wortlos spielt sich alles ab. Selbst wenn man mit Worten nicht alles sagen kann, ein wenig Introspektion oder Autorität hätten der Erzählung gut getan. Aber vielleicht wollte es sich Aitmatow, der 1956 nach Moskau in eine neue Welt und ein neues Zeitalter ging, nicht mit seiner Heimat verderben, eine Heimat in der er umgeben von Traditionen eine glückliche Kindheit verlebt hatte.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht die schönste Liebesgeschichte der Welt, 10. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Ein so schönes Vorwort bereitet einen auf die Geschichte vor und man erwartet wirklich die schönste Liebesgeschichte der Welt.

Nein, meiner Meinung nach ist es nicht die schönste Liebesgeschichte der Welt. Es ist auch nicht die schönste Geschichte von T. Aitmatow.

Aber es ist eine ganz besondere Geschichte. Es ist die Geschichte von Dshamilja und Danijar.

Letztendlich dreht es sich in dem Buch nicht wirklich um die Liebe, zumindest im Großteil. Erst am Ende erkennt man die Liebe und die Zusammenhänge, die entstehen.

Es ist eine Geschichte voller Nachdenklichkeit, Träume und dem Leben. Ein Leben, wie wir es nicht kennen. Man muss sich einfinden in das Leben in Kirgistan um die Geschichte zu verstehen. Es ist mit Sicherheit kein Fehler, wenn man vorher schon ein anderes Buch von dem Autoren gelesen hat!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Außergewöhnliche Liebesgeschichte, 6. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
Für jemanden, der auf der Suche nach einer außergewöhnlichen (Liebes-)Geschichte ist, denke ich, ist das Buch "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow sehr empfehlenswert.
Es geht um eine junge Frau (Dshamilja) in Kirgisien, deren täglicher Arbeitsalltag auf dem Feld durch Danijar, einen geheimnisvollen singenden "Neuen" im Dorf, völlig auf den Kopf gestellt wird.
"Außergewöhnlich" ist für mich aber in diesem Fall nicht nur positiv gemeint, ich finde, dass sich das Buch durch ewige Beschreibungen der Landschaft (etc.) viel zu sehr in die Länge zeiht. Trotzdem ist es interessant zu lesen, wie Dshamiljas hin- und hergerissene Gefühle beschrieben werden, da die Geschichte aus der Rolle eines jüngeren Familienmitglieds erzählt wird, der selbst heimlich verliebt in Dshamilja ist und die Handlungen dadurch aus einer ganz anderen Sicht sieht.
Für mich ist es nicht "die schönste Liebesgeschichte der Welt" (Louis Aragon), aber dennoch ein Buch, was man gelesen haben sollte, da es auch nicht viel Zeit beansprucht.
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5.0 von 5 Sternen wunderschöne Geschichte, 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dshamilja (Taschenbuch)
die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sie ist eine der schönsten Liebesgeschichten, weil
sie sehr einfach geschrieben und sehr einfach zu lesen ist und, sie ist authentisch.
Keine nackte Stars oder Sternchen, sondern es wird geschildert wie es zu alten
Zeiten war... im unbekannten Dorf, in unbekanntem Kirgisien.
Das Buch habe ich von insel Taschenbuch Verlag gelesen die Übersetzerin
ist jedoch die Gleiche.
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Dshamilja
Dshamilja von Tschingis Aitmatow (Taschenbuch - 22. Februar 1988)
EUR 5,50
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