Kundenrezensionen

9
4,4 von 5 Sternen
Kinderseele: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
Format: TaschenbuchÄndern
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2002
Wunderschöne Erzählung von einem 11-jährigen Jungen, dem sein schlechtes Gewissen plagt. Ein Einblick in eine Kinderseele, wie wir sie nie besser erleben könnten. Ein Meisterwerk von Hermann Hesse, der uns das Seelenleben eines Kindes (vielleicht sogar von sich selber?) sehr real und anregend erzählt. Das schöne an diesem Buch ist, dass sich jeder Leser mit dieser Geschichte identifizieren kann und schmunzelnd an die eigene Kindheit erinnert wird. Empfehlenswert nicht nur für Hesse-Fans.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2012
Einfühlsame, 80 Seiten kurze Erzählung, die am Beispiel des kleinen Hermanns und eines Fehltritts schildert, wie Kinder im Namen "korrekter" Erziehung neben ihren Übervätern leiden. Und wie sich folgerichtig, sowie nicht weiter verwunderlich, in solchen Elternhäusern statt Wärme, Geborgenheit und gegenseitigem Respekt latente Verunsicherung sowie unterdrückte Aggressionen wiederfinden.

Als Leser ist es stellenweise geradezu schmerzhaft, den sich mit jedem Satz weitenden Spalt zu beobachten, der sich hier zwischen zwei Menschen auftut, die sich eigentlich nah stehen sollten. Wie auch Hermann selbst, windet man sich, wenn der Vater die für sein Kind ohnehin schwere Situation im Rausch seines Egos zu einer peinigend Qual verkommen lässt und dabei - trotz seiner vermeintlichen Souveränität - nicht einmal erkennt, wie stark sein Kind leidet.

Trotz der Kürze und Betagtheit ein zeitloser Lesestoff, um auch heute die Einstellung zu "korrekter" Erziehung oder das eigene Verhältnis zum Vater zu reflektieren. Lediglich das Preis-/Leistungsverhältnis könnte, wie schon andernorts erwähnt, besser sein. Daher nur 3 Sterne. Besser zu "Eigensinn macht Spaß" greifen. Enthält als Sammelband nicht nur diese Erzählung, sondern viele weitere Essays zum Thema Individuation/Anpassung; kostet marginal mehr und fasst 180 Seiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2013
Eine kurze und wunderbare entlarvung der Kindergedanken.
Diese Ausgabe hätte allerdings ein Vor- oder Nachwort vertragen.
Kann ich sehr empfehlen!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2009
Kinderseele von H. Hesse ist recht kurz und einfach gehalten.
Dennoch stellt es das (Seelen-)leben wahrscheinlich von H. Hesse selbst als Kind sehr gut dar.
Als guter Leser weiss man, dass man Bücher nicht verstehen kann. Aber aus diesem Buch lassen sich für den einzelnen wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
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am 1. Januar 2014
Das für mich beste Hermann Hesse Buch.
Es zeigt meiner Meinung nach, wie kein anderes Buch von Hesse die Beziehung zwischen Hesse und seinem Vater.
Absolut empfehlenswert.
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am 2. Juli 2013
Bin ein riesengroßer Hermann Hesse Fan,da er in meiner Heimatstadt geboren wurde.Kann mich immer wieder in seinen Erzählungen wiederfinden.Kann ich nur weiterempfehlen!
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am 27. Mai 2013
ein ganz wunderbares Buch. Ich habe es meiner Tochter geschenkt, die Mutter geworden ist und auch ihr gefällt es sehr gut. Es hilft unsere Kinder besser zu verstehen.
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12 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2005
Hesse erzaehlt sehr genau wie ich mich als Kind manchmal gefuehlt habe. Und an seiner Sprache kann man eh nicht meckern. Aber es ist eben, weil anders, nicht vergleichbar mit Siddharta oder Steppenwolf.
Aber wer Hesse mag, wird auch dieses Buch moegen
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6 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2007
Wie es aussieht, schart sich wohl eher naive Gefolgschaft um den mittleren Hesse, während Kenner immer mehr Abstand von dieser oft schwer erträglichen Periode nehmen, wie auch von des Autors Kennzeichnung 1922 dieser und anderer Erzählungen als 'Dichtungen'.
Jedenfalls bleibt 'Kinderseele' wegen des gebändigten Stils und bewährter (hier Selbst-)Beobachtungsgabe nächst der Meisternovelle 'Klein und Wagner' eine der erfreulichsten Erzählungen jener Zeit und stellt kindliche Gewissenskonflikte, ebenso aber die Fühllosigkeit Erwachsener, hier des Vaters, mustergültig dar. Sofern sie denn begegnen, verbreiten Vaterfiguren im Werk schwerlich Sympathie, - kein Wunder, schließlich verweisen sie auf den christlichen Gottespatriarch. Eigentlich findet man ein Lehrstück über ecclesiagene Neurosen, also religionsbedingte Beschädigungen, doch obwohl Hesses Charakter dadurch in hohem Maße verbogen wurde, wagte er doch kein umfängliches Werk über dieses öfter angesprochene Thema...
Allerdings mag man zweifeln, ob die Theodizee, also die Frage nach dem guten Gott in einer bösen Schöpfung, einem Kindergemüt angemessen sei, ferner leidet der Text an Schwächen des Aufbaus, zumindest der Gewichtung, wie sie mangelnde Selbstdisziplinierung des Autors öfter verantwortet: Eigentlich böten die Geschehnisse um den proletarischen Freund, sofern erweitert, Stoff für eine eigene Erzählung, da dieser mit dem Hauptmotiv lediglich äußerlich verknüpft wird, indem er zunächst vorgeschoben wird, dann aber nicht mehr erscheint. Diese Schwäche deckt auch nicht die voraufgegangene Prügelei als umgeleitete Aggression gegen sich selbst und den Vater.
Ärgernis gibt die Vermarktung dieser 80 Seiten, die in einen Sammelband gehörten.
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