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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Verfolgungswahn der Menschheit, 6. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Käfer im Ameisenhaufen (Broschiert)
Im fiktiven Kosmos der Gebrüder Strugatzki existiert eine Superzivilisation namens "Wanderer". Die Menschheit kann das Wesen der Wanderer nicht erfassen: Sind sie gut oder böse? Aggressiv oder gutmütig? Die Kommission für Kontrolle 2 (KomKon 2) der Erde beschäftigt sich mich einer möglichen Infiltration der Menschheit durch die Wanderer. Maxim Kammerer ist Mitarbeiter der KomKon2 und Held vieler Romane der Strugatzkis. Er erhält den Auftrag das seltsame Verhalten von Progressor Abalkin zu untersuchen und stösst dabei auf erscheckende Geheimnisse, die möglicherweise zum Untergang der Menschheit führen könnten. Abalkin gehört zu der Gruppe der "Findelkinder", denen es strengstens untersagt ist, auf die Erde zurückzukehren. Trotzdem taucht er plötzlich auf und interessiert sich für Ausstellungsstücke im Museum für ausserirdische Kulturen. Kammerer muss entdecken, dass seine Vorgesetzten mehr wissen, als sie zugeben und er einem Rätsel mit ungeahnten Konsequenzen auf der Spur ist... In guter, alter Strugatzki-Manier wird die Zukunft aus der Sicht der handelnden Personen erzählt: Welche Motivation treibt sie, welche Gefühle besitzen sie, welche Gedanken schwirren in ihren Köpfen umher und - aus der Sicht der Menschheit - wie sieht das mit ausserirdischen Kulturen aus? Kann die Menschheit jemals eine ausserirdische Kultur verstehen? Das Buch kann und will auf diese letzte Frage natürlich keine Antwort geben. Fazit: ein absolutes Muss für jeden SciFi-Leser. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die russischen "X-Akten", 9. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein Käfer im Ameisenhaufen (Broschiert)
Das Buch ist Teil 2 einer lockeren Trilogie, d.h. jedes Werk ist gleichzeitig auch eigenständig,obwohl Personen und Handlungsorte in den Teilen ähnlich oder gleich sind. Die Trilogie spielt als solche im "Universum der Wanderer", einer übergeordneten geheimnissvollen Superintelligenz deren Machenschaften und Absichten weitgehend im Dunkeln bleiben. Es werden Artefakte, Maschinen und Auswirkungen (sozialer und ökologischer Art)auf vielen Planeten entdeckt und ein weitgespanntes Rätselraten beginnt. Die Person Maxim Kammerer begleitet den Leser durch alle 3 Bände. Er ist/war Progressor der KomKon 2 (Kommission für Kontakte/Kommission für Kontrolle), wobei "Progressor" soetwas wie Agent,Beobachter und Analyst bedeutet. Im vorliegenden Buch "Der Käfer im Ameisenhaufen" bekommt Kammerer den Auftrag den Progressor Lew Albakin auf der Erde ausfindig zu machen, wo er sich nach längerem ausserplanetaren Aufenthalt unerlaubt verborgen hält und in seltsamer Weise mit Freunden und Lehrern Kontakt aufnimmt. Es beginnt eine zunehmend spannende und rätselhafte Detektivgeschichte mit einem überraschenden Finale, wo eine interessante und vielschichtige Erklärung stattfindet, die den Leser aber auf der letzten Seite dennoch leicht enttäuscht weil man, ich greife hier bewusst voraus, sich zu sehr wünscht zu erfahren,was wohl passiert wäre, wenn dieser ominöse "Zünder" zum Einsatz gekommen wäre. Das Buch erinnert, obwohl natürlich viel früher geschrieben, an die Fernsehserie-Serie "Akte X", sowohl was die Aura des Geheimnisvollen,der Verschwörung angeht, sowie das Grundthema selbst - die Spurenfindung ausserirdischer Einflüsse. Das Buch ist spannend, zum Schluss hin sogar richtig Thrillermässig und gehört zu den besseren Werken der Autorenbrüder. Lesenswert!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessant, spannend und phantastisch, 18. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Käfer im Ameisenhaufen (Broschiert)
Der Science-Fiction-Roman Ein Käfer im Ameisenhaufen der Brüder Strugatzki ist der zweite Teil der Maxim-Kammerer-Triologie und knüpft lose an den ersten Band „Die bewohnte Insel" an. Maxim Kammerer ist ein Agent der Kommission für Kontrolle. Diese Kommission wacht über die Sicherheit der Erde und hat gewöhnlich mit Erfindungen und Experimenten zu tun, die für die Erde gefährlich werden können. Doch diesmal hat er einen ungewöhnlichen Auftrag, er soll den Progressor Lew Abalkin finden, der sich auf der Erde verborgen hält. (Ein Progressor ist ein irdischer Agent, der auf anderen Planenten arbeitet.) Er kennt weder die Gründe für das Verhalten des Progressors, noch die seines eigenen Vorgesetzten (der den Suchauftrag erteilte). Bei seiner Suche gewinnt er ein bruchstückhaftes Bild vom Leben und der Persönlichkeit des Gesuchten. Als er endlich die volle Wahrheit erfährt ist es schon fast zu spät... Der Roman ist wie ein Detektivroman aufgebaut, so dass die Spannung bis zu letzt erhalten bleibt. Durch das Material was Maxim Kammerer über Lew Albakin erhält, erlebt man nicht nur die Suche nach Albakin, sondern auch die Arbeit Albakins, d.h. seine früheren Abenteuer bei der Erkundung des Planeten Esperanza. Man liest also zwei „Romane" Aufeinmahl. In diesem Roman geht es nicht nur um das reine Abenteuer, es geht auch um das Wesen der Menschen, ihrem Verhältnis zu Nichtirdischem und um menschlich-ethische Werte. Wer Science Fiction lesen möchte, die nicht nur auf Spinnerei basiert, sondern realitätsbezogen ist (sofern man das von Zukunftsliteratur überhaupt sagen kann) ist mit diesem Buch gut beraten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4.0 von 5 Sternen Evas Apfel und die Evolution., 31. Januar 2005
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Käfer im Ameisenhaufen (Broschiert)
Der Protagonist Maxim Kammerer lebt in einer fernen Zukunft und arbeitet für die Kommission für Kontrolle (KomKon). Der berufserfahrene Maxim erhält einen ungewöhnlich geheimnisvollen Auftrag. Seine Befugnisse werden großzügig erweitert, im Gegenzug sind seine Ausgangsinformationen äußerst knapp formuliert. Seine Recherche erweist sich als Suche nach einem großem Geheimnis, einer Verschlusssache auf höchster Ebene. Nach und nach deckt er einige Fragmente des Rätsels auf, ohne jedoch das Ganze zu erschließen. Die Spannung wächst und der Leser wird immer wieder geschickt in die Gedankenwelt von Kammerer herangeführt und zum Mitdenken und -spekulieren verleitet.
Die Arbeit der gesuchten Person Lew Abalkin wird dem Leser als weitere spannende Geschichte präsentiert. Beide Geschichten wachsen mit steigendem Kenntnisstand zusammen. Das große Geheimnis zeigt sich gleich einem evolutionären Ereignisses. Kann der Mensch den weiteren Weg der Evolution bestimmen oder geht die Evolution ihren eigenen Weg weiter, ohne das der Mensch darauf Einfluss nimmt. Zwar wurde in diesem Fall ein Beratungs-team gebildet, dass die Ingangsetzung einer Apparatur bzw. dessen Zerstörung beriet. Doch die Versuchung war zu groß. Ohne das Endergebnis zu kennen oder auch nur zur erahnen, wurde ein Verfahren in Gang gesetzt, dass möglicherweise das Ende der Menschheit einläuten könnten. Die danach getroffenen Sicherheitsmaßnahmen erschienen ausreichend, bis Lew Abalkin etwas tat, was nicht erlaubt war und Maxim Kammerer zu ermitteln begann.
Die Geschichte ist spannend erzählt. Der Leser bleibt eine lange Zeit im Unklaren, was hier geschehen war. Mit dem Ausdecken der einzelnen Ereignisse wächst die Spannung. Die Entscheidung der Menschheit und ihre Tragweite wird sachlich und auch wissenschaftlich gut herausgearbeitet. Die Versuchung von Evas Apfel und das Verhalten von Adam als Metapher für die fortschreitende Evolution und ihrem Handlanger Mensch wird auf eine eindrucksvollen Weise neu dargestellt. Das Werk steht für anspruchsvolle Science Fiktion und die aufgezeigte Problematik ist heute aktueller denn je.
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4.0 von 5 Sternen Mak Sim als Detektiv, 5. August 2013
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein Käfer im Ameisenhaufen (Broschiert)
"Ein Käfer im Ameisenhaufen" von den russischen Strugatzki-Brüdern ist der zweite Teil der Trilogie um Maxim "Mak Sim" Kammerer. Zentriert sich der Vorgängerroman, "Die bewohnte Insel", noch sehr stark auf den Hauptprotagonisten, ist in vorliegendem Werk eine grundsätzlich andere Herangehensweise zu beobachten. Es gibt eine Reihe von Nebenpersonen, deren Erfahrungen und Vergangenheit wesentlich ausführlicher beleuchtet werden - der Leser erhält dadurch mehr Input, als man es aus anderen Strugatzki-Erzählungen kennt.

Der Inhalt des Buches ist eine Art Detektivgeschichte; allgemein gesprochen ist der Held auf der Suche nach einer bestimmten Person. In diesem Fall ist die Herausforderung - sowohl für die Hauptfigur als auch für den Leser - aus ihm nur zögerlich zugänglich gemachten Informationen seine Handlungsmöglichkeiten abzuleiten. Das Gefühl, für einen riesigen Apparat zu arbeiten, der keine Notwendigkeit darin sieht, seine Anweisungen zu erläutern, ist allgegenwärtig. Dementsprechend schwer fällt die Lektüre zeitenweise - vor allem auch, weil bis zum Schluss nicht klar wird, was das Ganze eigentlich soll.

Damit ist es auch schon gesagt: In "Ein Käfer im Ameisenhaufen" verlangen Arkadi und Boris Strugatzki dem Leser einmal mehr sehr viel Eigenleistung ab. Auch wenn hier mehr erklärt wird, als in anderen Romanen der Brüder, entziehen sich viele Passagen nach wie vor dem einfachen Verständnis. Hier ist Mitdenken angesagt. Wer damit nichts anfangen kann, wird mit diesem Buch ebenso wenig Freude haben, wie mit dem Großteil der anderen Strugatzki-Veröffentlichungen.

Dass die Schriftsteller von ihrem Publikum so viel Mitarbeit verlangen, schlägt sich auch in diesem Werk im Stil nieder. Er entspricht genau dem, was man von den Klassikern der russischen Science Fiction erwartet, ist entsprechend distanziert und spröde. Auch damit muss man als Leser zurechtkommen - mir persönlich gefällt diese Abweichung zum westlichen Standard (der natürlich auch einiges für sich hat!) ausgesprochen gut.

Für die volle Punktezahl reicht es nicht ganz, ausgesprochen interessant ist der philosophische Ansatz über das Wesen der Menschheit aber allemal.
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5.0 von 5 Sternen Interessanter zweiter Teil der Kammerer-Trilogie, 1. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ein Käfer im Ameisenhaufen (Broschiert)
Jahre nach den in "Die bewohnte Insel" beschriebenen Ereignisse finden wir Maxim Kammerer als dienstältesten Progressor auf der Erde. Durch seine Erfahrungen wurde beschlossen, die Nichteinmischungsregel aufzuheben und die Progressoren sind nun aktiv damit beschäftigt, andere humanoide Kulturen evolutionstechnisch auf Vordermann zu bringen. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe für die es einen sehr gründlichen Ausleseprozess gibt.

Doch nun scheint einer der Progressoren durchgedreht zu sein und Maxim wird aufgefordert, ihn ausfindig zu machen. Doch seine vorgesetzte Behörde gibt ihm nicht die notwendigen Informationen um seinen Auftrag auszuführen und so muss er gleichzeitig versuchen, hinter die Motive seiner Auftaggeber zu kommen, während er selbst versucht, den Auftag zu erfüllen.

Am Ende warten auf ihn und die Leserschaft eine erstaunliche Überraschung, die als Templat für allerlei spätere SF-Geschichten gedient zu haben scheint.

In der Form von Fallprotokollen und Akten aus verschiedenen Bereichen, die Maxim in der Recherche verwendet wird die Geschichte nach und nach vor seinen und unseren Augen aufgeschlüsselt. Ein überaus gechickt gestaltetes Erzählwerk, das ganz anders vorgeht als sein Vorgänger in der Reihe.
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5.0 von 5 Sternen Intelligent und spannend, 26. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Käfer im Ameisenhaufen (Broschiert)
Intelligent und sehr spannend geschriebener SF-Roman der beiden russischen Brüder. Angelegt als Kriminalrätsel und kulturelle Parabel zugleich wird der Leser in eine ihm fremd scheinende und doch wieder sehr vertraute Welt mitgenommen. Trotz aller für das SF-Genre üblichen Zutaten, wie technischer Neuheiten, Wesen von fremden Planeten usw. sind doch die handelnden Figuren mit viel Psychologie und Geschick gezeichnet, sodass man nie das Gefühl verliert mit lebendigen, wirklichen Menschen (oder Wesen) zu tun zu haben. Fazit: Unbedingt lesenswert!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweite Teil der dreiteiligen Maxim-Kammerer-Reihe, 9. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Mann stand am Tor,
die Tiere davor.
Er nahm sein Gewehr,
und sie lebten nicht mehr.

Roman hat aus diesen Versen des Sohns des Boris Strugatzki entstanden.

Eine tragische Geschichte darüber, dass sogar in der hellsten, am meisten guten und rechtmäßigsten Welt das Erscheinen der Geheimpolizei (jeder Art, des Typs, des Genres) dazu unvermeidlich bringt, dass die unschuldigen Menschen leiden und sterben werden. Egal welche die Ziele dieser Geheimpolizei wären und welche ehrliche Mitarbeiter dort arbeiten würden.

Die Tragödie besteht darin, dass Sikorski, eingeschüchtert und alle einschüchternd, einen unschuldigen und unglücklichen Mann getötet hat. Obwohl von anderer Seite, was ihm sonst machen geblieben?
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Ein Käfer im Ameisenhaufen
Ein Käfer im Ameisenhaufen von Boris Strugatzki (Broschiert - Dezember 1991)
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