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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eltern sollten dieses Buch unbedingt lesen!
Interessant, dass A. Miller trotz ihrer immer wiederkehrenden Erklärungen in diesem Buch dennoch von einigen Rezensenten missverstanden wird.
Sie will die Täter (Bartsch) nicht VERHARMLOSEN und ihre Taten schon gar nicht ENTSCHULDIGEN. Sie macht auch nicht die Erziehung allein für die Taten verantwortlich, schon gar nicht die Eltern, die ja...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von elfejes

versus
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3.0 von 5 Sternen Bücher von Amazon
Alle Bücher haben meine Ansprüche fast voll erfüllt. Vielen Dank Amazon! Eines und zwar eines der Korrekturen hätte ich am liebsten zurückgesandt, da es schon sehr abgenutzt und damit "unappetittlich" aussah. von Medimops war ich bisher nicht enttäuscht! Ich konnte es trotzdem weitergeben.
Vor 7 Monaten von christa Göbel veröffentlicht


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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eltern sollten dieses Buch unbedingt lesen!, 30. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Interessant, dass A. Miller trotz ihrer immer wiederkehrenden Erklärungen in diesem Buch dennoch von einigen Rezensenten missverstanden wird.
Sie will die Täter (Bartsch) nicht VERHARMLOSEN und ihre Taten schon gar nicht ENTSCHULDIGEN. Sie macht auch nicht die Erziehung allein für die Taten verantwortlich, schon gar nicht die Eltern, die ja offensichtlich selbst in den Genuss der "schwarzen Pädagogik" gekommen sind. Sie zeigt einfach auf, wie es zu diesen unfassbaren Taten kommen konnte. Sie will die Mechanismen, die nach wie vor in der Erziehung (auch in der heutigen) greifen, aufzeigen und die Leser/Eltern auffordern, sie zu verstehen und im zweiten Schritt zu durchbrechen. Dafür wählt sie Beispiele, die auf den ersten Blick antiquiert erscheinen. Meiner Meinung nach sind sie es aber in keiner Weise! Die Entmachtung der Kinder vollzieht sich auch vielfach noch heute, die Art der Entmachtung hat sich vielleicht verändert. Es geht nicht in erster Linie darum, dass Kinder geschlagen werden und ihnen damit Gehorsam eingetrichtert wird/ihr Wille gebrochen wird. Das kann auch ohne Schläge passieren, mittels psychischen Drucks. Das fängt schon im Kleinen an. Wer hat nie den Spruch gehört: der liebe Gott sieht alles?! Wer ist nie dafür gelobt worden, besonders brav zu sein? Wer hat nie gehört: wenn Erwachsene sich unterhalten, hast DU den Mund zu halten? usw. In diesem Buch zeigt A. Miller verschiedene Mechanismen auf, mit denen Erwachsene ihre Macht über Kinder demonstrieren und ihnen Rechte absprechen, denen sie Gleichaltrigen nicht absprechen würden. Darum geht es meiner Meinung. Mich hat dieses Buch sehr fasziniert, da es dazu anregt, diese Mechanismen zu erkennen und hoffentlich bei den eigenen Kindern nicht zu wiederholen. Und jetzt greift schon wieder das schlechte Gewissen: ich will meinen Eltern keinen Vorwurf machen ... diese Ambivalenz ist es, die Miller aufzeigt. Tolles Buch, was jeder, der vorhat eine eigene Familie zu gründen, gelesen haben sollte!
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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man klar sehen kann, 28. April 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Als ich 21 Jahre alt war, sprach ich mit einer Freundin darüber, warum es destruktive Menschen geben würde, nachdem ich das Buch Anatomie der menschlichen Destruktivität von Erich Fromm gelesen hatte. Ich erwähnte die Hitleranalyse, die ich in diesem Buch las, und wie ich nach dem Lesen noch immer kaum darüber Bescheid wüsste, warum Hitler zu einem Massenmörder geworden war. Daraufhin machte mich die Freundin auf das Buch von Alice Miller Am Anfang war Erziehung aufmerksam, das gerade neu herausgekommen war. Sie erzählte mir von den allgegenwärtigen frühen vernichtenden Lebenserfahrungen, die der kleine Adolf kritiklos durch seine Eltern erleiden musste, was ihn später zum erwachsenen Monster machte. Seine Gefühle musste er als Kind mit aller Macht unterdrücken, um den elterlichen Anforderungen gerecht zu werden. Zuerst nahm ich die gleiche Haltung ein wie fast alle Menschen. Kann es wirklich sein, dass die Gründe so einfach aufzufinden sind? Für die meisten Menschen sind sie es eben nicht und für mich, wie gesagt, zuerst auch nicht. Die klare logische Schlussfolgerung von Alice Miller über die Entstehung der menschlichen Destruktivität stellte alle bis dahin mühselig aufgenommenen intellektuellen Überlegungen von den anderen gesellschaftlich anerkannten Wissenschaftlern in Frage. Ich las das Buch mit größter Neugier und es erschien mir während des Lesens, als ob endlich jemand dieselbe Sprache sprechen würde wie ich. In Alice Miller fand ich einen Menschen, der das aussprechen konnte, wozu ich noch nicht fähig war, aber das ich schon immer fühlte. Plötzlich fiel mir der Unterschied auf zwischen den gesellschaftlich anerkannten Wissenschaftlern und ihr. Sie hatte das so immens wichtige Einfühlungsvermögen und die Wissenschaftler argumentierten dagegen rein intellektuell, als ob sie versuchten, das Leben in einem anderen Universum anhand ihrer erlernten komplizierten Konzepte zu ergründen. Ich empfand das Gleiche wie in meiner Kindheit. Die gefühlserfrorenen Erwachsenen meinten über mich urteilen zu können, während ich dabei nur auswegslose Einsamkeit empfand. Sie schauten einfach durch mich durch. Keiner dieser eingefrorenen Erwachsenen war fähig, meine Gefühle zu erkennen. Ich begriff, dass es den Wissenschaftlern als Kind genauso ergangen sein musste. Sie befinden sich auf einer nie endenden Flucht vor ihren eigenen Gefühlen. Sie machen das natürlich nicht bewusst, sondern handeln auf der gleichen Weise, wie sie es von Ihren Eltern gelernt haben. Anstatt ihr Unbehagen gegenüber ihren Eltern zu artikulieren, passten sie sich brav der emotionalen Ignoranz an. Sie hatten als Kind gar keine Möglichkeit, Ihr Unbehagen zu artikulieren, denn es war das Normalste der Welt, dass ihr Gefühlszustand von ihren Eltern ignoriert wurde. Irgendwann spielte er keine Rolle mehr. Ihr Gefühlszustand hätte sie darüber aufklären können, wie die zwischenmenschliche Bindung zu ihren Eltern wirklich war und auch noch immer ist. Weil sie ihren Gefühlszustand nicht wahrnehmen können, ist ihre Kognition empfindlich getrübt. Einfachste logische Schlussfolgerungen sind für sie nicht mehr möglich. Die Fakten, die sie fleißig für ihre Forschungen sammeln, können sie nur entsprechend ihren frühen lebensgeschichtlichen Erfahrungen interpretieren.

Es sind inzwischen schon fast 30 Jahre vergangen. Alice Miller ist tot. Den Medien war ihr Tod nur eine Randnotiz wert. Tagesschau und Heute hielten es erst gar nicht für nötig, über ihren Tod zu informieren. Die FAZ veröffentlichte sogar einen Vernichtungsfeldzug gegen sie, der als Nachruf verkleidet wurde.

Wenn man etwas versteht, dann ist alles einfach. Doch alles wird schwer oder komplex, wenn man etwas nicht versteht. (Warum weint die Welt durch die Augen der Kinder?)
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vertieft »Das Drama des begabten Kindes«, 4. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Im Vorwort von Alice Millers »Am Anfang war Erziehung« steht zwar, man brauche ihr erstes Buch nicht gelesen zu haben, um dieses Zweite zu verstehen. Jedoch werden Leser, die mit diesem zweiten Buch in Millers Werk einsteigen, das Buch noch vor Ablauf der ersten 100 Seiten frustriert beiseite legen. Das liegt daran, dass diese ersten hundert Seiten fast ausschließlich aus Auszügen von Erziehungsbüchern des vorletzten Jahrhunderts bestehen. Zum Einen wiederholt sich der Inhalt dieser Auszüge oft. Zum Andern sind die Auszüge nur unzureichend kommentiert und der Leser kann nur schwerlich die Erziehungsmethoden von vor 200 Jahren auf seine eigene Kindheit anwenden. Nur wer Miller kennt und weiß, wie sehr sie ihre Leser durch ihre Bücher bewegen kann, wird an dieser Stelle weiterlesen.

Die weiteren zwei Drittel dieses Buches sind wieder in bester »Drama-Qualtät«. Zwar sind nicht alle aufgestellten Thesen für Leser des Erstlings Neuland. Aber dafür wird das Vorwissen sehr schön vertieft, anschaulich gemacht und es erleichtert obendrein noch den Zugang. Interessant ist vor allem mitzuverfolgen, wie Miller, auf Basis von Tagebüchern und anderen Quellen, Psychogramme von Christiane F., Adolf Hitler und Jürgen Bartsch erstellt. Hierbei lernt der Leser nicht nur viel über diese genannten Personen, sondern auch über Millers Herangehensweise. Über die Psychogramme hinaus werden von Miller auch wieder viele Sachzusammenhänge angesprochen, die der Leser auf sein alltägliches Leben beziehen kann.

Nicht alles an diesem zweiten Buch ist neu, aber vieles erstrahlt in völlig neuen Facetten. Wieder gelingt es Miller in einer einfachen Sprache schwierige Sachzusammenhänge verständlich zu erläutern. Ein gutes Buch um das »Drama« zu vertiefen und weniger ein Buch um in Millers Werk einzusteigen, da »Am Anfang war Erziehung« leider nicht ganz an das brillante Erstlingswerk heranreicht.

Letztendlich rate ich jedem Menschen, der auf irgend eine Weise erzieherisch auf Menschen Einfluss nimmt, wenigstens einmal Miller gelesen zu haben. Und wenn dann »Das Drama des begabten Kindes« dann abgeschlossen wurde und immer noch Bedarf besteht, kann gerne in diesem Buch weitergelesen werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine "Bibel" zum Umgang mit Kindern, 11. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Ein ausgesprochen gutes Buch, dessen Inhalte mich als Pädagogin sehr beschäftigt und bereichert haben. Nicht nur das - sie haben meine Vorstellungen von der "Erziehung" gänzlich infrage gestellt und davon geheilt, andere (vor allem kleine Menschen) verändern zu wollen.
Ich habe inzwischen alle Bücher von Alice Miller gelesen. Die Bedeutung der Aussagen von Alice Miller habe ich allerdings nirgends so
intensiv erlebt, wie in der Hörbuch Version von Alice Miller "Das Drama
des begabten Kindes". Musik und Sprechern gelingt es, eine sehr lebendige Atmosphäre zu schaffen und die dem Hörer ein persönlich richtig intensives Erleben ermöglichen. Schade, dass es dieses Buch nicht in der Hörversion gibt.

Das Drama des begabten Kindes: Und die Suche nach dem wahren Selbst
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entzauberung der schwarzen Pädagogik, 24. April 2010
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Gebundene Ausgabe)
Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann habe ich es am nötigsten.
Diese Sentenz hatte der Rezensent im Jahr 1983 als Notiz in Millers: "Du sollst nicht merken" verfasst. Sie passt auch hier, daher vorangestellt.

"Was dem Kinde in den ersten Lebensjahren passiert, schlägt unweigerlich auf die ganze Gesellschaft zurück." So Alice Miller als Verfechterin einer neuen Pädagogik, Anklägerin der "schwarzen Pädagogik" und Anwalt der Kinder in der Öffentlichkeit. Suhrkamp und Unseld hat sie zu verdanken, dass das "Drama" und insbesondere dieses Werk die gewünschte Öffentlichkeit bekam. Ziel ihrer Arbeit, in stetiger Entfernung zu ihrer Tätigkeit als Psychoanalytikerin, ist, das Kind im Erwachsenen erinnernd wieder anzusprechen. Sie nimmt dazu die Beispiele einer frühen Erziehung, insbesondere auch die der Eltern der Zielgruppe, die die Erfahrungen der "Brutstätten des Hasses" erlebt und weitergegeben haben. Diese Weitergabe der veschwiegenden Demütungen zu unterbinden, ist ihr Ansatz. Im Klartext heißt es, Züchtigungen des Kindes sind nicht als Liebesbeweis auszugeben. Zu erkennen, dass die Kinder die erlittenen Früchte der Gewalt als Antrieb sehen, das einst an sie begonnene Zerstörungswerk auf anderer Ebene fortführen zu können, ist ihr höchstes Anliegen. Dieses bekräftigt sie anschaulich mit den Methoden der Freud'schen Psychotherapie. So wie die Analyse Fallbeispiele als Methode der Erkenntnis verwendet, gilt auch für Miller jenes "Storytelling" als höchste Form der Verständnisses. Sie wirbt engagiert darum, dass die Erzieher eben diese neue Pädagogik einsetzen, damit sie den Kreislauf außer Kraft setzen können.

Am Anfang war die falsche Erziehung und überspitzt formuliert, war die Erziehung Mißbrauch. Die Beispiele der "Vernichtungskriege gegen sich selbst" aus dem Blick einer unreflektierten, scheinbar überstandenen schwarzen Pädagogik sind erschütternd, wenn Christiane F. (die Folgen wurden im TV nochmals zusammengefasst), Hitler und Bartsch indirekt aus Millers Sicht über ihre Kindheit und den Erfahrungen berichten. Ziel Millers ist, an markanten Beispielen verheerende Auswirkungen der Erziehung zu dokumentieren. Überspitzt und pointiert will sie die "schwarze Pädagogik" als Gefahr für die Gesellschaft darstellen.

Der heutige Leser muss seine Lesebereitschaft als eine kritische sehen. D.h., dass der zeitlich, historische Zusammenhang zu berücksichtigen ist. Letztendlich bedarf es einer Bewertung aus heutiger Sicht. Aber auch hier wird gerade jenes Drama der Begabung deutlich, nämlich die Opferhaltung als Kind UND als Erwachsener lange zu sublimieren und sie erst nach hinreichend langer Zeit den Tätern vor die Füße zu werfen. Der Mißbrauchsskandal des 21. Jahrhunderts offenbart in der Tendenz die Vermutungen Millers. Ihre Fallbeispiele werden nun ergänzt durch die, die dem Schweigen ein Ende setzen. Das eingefrorene Gefühlsleben wird auferweckt, die abgestumpften Demütigungen aus der Kindheit in Sprache verwandelt. Der Mut dazu ist aus der vergangenen Zeit geboren. Zeit heilt Wunden, sagt man, Zeit gibt den Mut, sich an die Selbstheilung durch Sprechen zu begeben. So gelesen, ist Alice Miller aktuell. Unerwartet vielleicht, aber eine Erinnerung an sie und ihre Arbeit just in der Zeit ihres Todes am 14.April 2010 ist eben jener Gegenzauber gegen die Werte einer falschen Pädagogik. Ihre Aufmerksamkeit galt der Entzauberung der schwarzen Pädagogik, ihr Ziel war, das Ende des "pädagogischen" Mißbrauchs zu setzen, die Verletzungen der Kinder in Freude und Selbstbewußtsein zu verwandeln. Auch nach ihrem Tod ist die Sache noch nicht endverhandelt.
~~
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedeutend für Generationen!, 8. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Ein Buch mit vielen bedeutenden Sichtweisen und Erkenntnissen!
Bedeutsam für das "ICH" und für die Gesellschaft.
Es sollte vielen Menschen zugänglich gemacht werden um innere wie äußere Konflikte erkennen zu können!

Besonders Interessant sind die Vergleiche der verschienenen Hitlerbiographien. Die Sicht auf Hitler als Kind, der in seinem Handeln nicht Unschuldig gemacht wird, sondern gezeigt wird was die frühkindliche Prägung für das Erwachsen sein bedeutet!

Grandios! Hat mir als Person (chr. erzogen) und meinen Kinder viel gebracht. Auch mir zum Verständnis meiner Eltern.
Obwohl es kein Erziehungsratgeber ist. Evtl. deshalb!

Ich brauchte auch etwas bis ich mich auf dieses Buch einlassen konnte - es lohnt! Auch wenn es nun schon etwas älter ist!
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52 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert, aufschlussreich und zu empfehlen!, 30. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Als Lehrerin habe ich meinen Schülern Ausschnitte aus diesem Buch vorgelesen. Das Interresse und die Betroffenheit waren eindeutig. Widersacher würden sagen, dass Millers Aussagen antiquitiert erscheinen. Dies ist keineswegs der Fall. 200 Jahre schwarze Pädagogik sind auch heute noch mehr als spürbar. Dies haben auch die Schülerreaktionen deutlich zutage gebracht. Absolut aufschlussreich auch die Einblicke in Christiane F.s, Hitlers und Jürgen Bartschs Kindheit und Erziehung.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aktueller denn je, 16. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Seit es wieder Ratgeber a la "alle kinder können durchschlafen" etc. gibt, in denen zurückgekehrt wird zur überholten repressiven Pädagogik des 19. Jahrhunderts, erscheinen Alice Millers Bücher und besonders dieses aktueller und wichtiger denn je.
Es ist durchaus ein Hang zum Rückschritt in der Gesellschaft zu spüren, wie auch die Schlüsse, die das Schulwesen aus den PISA Studien zogen.
Die Devise lautet" Zurück zur Entmündigung schwächeren Lebens"

Am Anfang war Erziehung ist für alle, die em dummen Herdentrieb der Gesellschaft nicht kritiklos folgen wollen.
Wenn jemand kleine Kinder hat empfehle ich zusätzlich ein Buch von Jesper Juul "Das kompetente Kind" und schon hat man keine Versandkosten mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 18. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Taschenbuch)
Dieses Buch habe ich zweifellos verschlungen. Wie sich das was landläufig als "Erziehung" betitelt wird sich auf die Gesellschaft auswirken kann, schreibt Alice Miller in drei (extremen) Fallbeispielen nieder. Im Laufe des Lesens wurde mir vieles klarer und es wurde viele Fragen beantwortet. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr vorgreifen und zu viel bekanntgeben.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen. Nicht nur Eltern, Lehrern, Pädagogen etc. sondern wirklich jedem der Antworten auf die Frage sucht, warum unsere Gesellschaft so ist wie sie ist. Dieses Buch wurde von Alice Miller im Jahr 1980 geschrieben und ist doch nach 30 Jahren aktueller, denn je.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 22. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war Erziehung (Gebundene Ausgabe)
Ehe ein Paar Kinder bekommt, sollte es dieses Buch lesen, um zu wissen, was alles falsch gemacht werden kann.
Drei kranke Persönlichkeitsstrukturen oder -bilder werden psychologisch analysiert: die Drogenabhängige Christiane F., der vierfache Kindermörder Jürgen Bartsch und Adolf Hitler.
Von den dreien zu behaupten, sie wären krank gewesen, mag stimmen und ist doch eine Verurteilung. Denn es fragt sich, WARUM sie wurden, was sie waren. Wenn man das beantwortet hat, kann man sich fragen, warum man selbst so wurde wie man ist. Erschreckend wird mancher feststellen, wie dicht er selbst oft genug vor einem tiefen Abgrund stand ...
Manche behaupten, in der Bibel stünde, wer seinen Sohn liebt, züchtige ihn.
Züchtigen gleich schlagen??? Davon steht in meiner Bibel nichts.
Ein Kind ist das wehrloseste aller Lebewesen, wer ein Kind schlägt, ist nicht nur selbst schwach, sondern schlichtweg dumm, sorry.
Ich wurde auch geschlagen, mit vielem, von der Hundeleine über den Hosenriemen, Teppichklopfer ... Ganz sicher war ich kein Engel, und wieder - warum nicht? Schwarze Pädagogik ist immer völlig fehl am Platze! Sie verstockt das Kind noch viel mehr!
Was also wurde erreicht? NICHTS.
Wie sehr man einem Kind sogar schon während der Schwangerschaft schaden kann, schildert Alice Müller mit klaren und verständlichen Worten in vielen ihrer Bücher!
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Am Anfang war Erziehung
Am Anfang war Erziehung von Alice Miller (Taschenbuch - 26. April 1983)
EUR 10,00
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