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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Vielleicht das beste Buch zu diesem Thema!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
Die Zeit nähert sich dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Deutschen sind auf allen Fronten auf dem Rückmarsch; die vernichtenden Niederlagen in Stalingrad und El Alamein haben dazu beigetragen.In diese Zeit aus Bewegung und Umbruch, die Angst vor der Niederlage und Hoffnung auf Befreiung, hat Jurek Becker seinen Roman plaziert. Der Protagonist Jakob lebt in einem Ghetto, das sich weiter östlich befindet. Als er einmal gegen die Sperrstunde verstößt und daraufhin zum Revier muß, hört zufällig die verstümmelte Nachricht, daß die Deutschen bis kurz vor Bezanika zurückgeschlagen wurden. Zwar kennt er die genaue Lage des Ortes nicht, weiß aber, daß er nicht unendlich weit sein kann. Eine ungeheulich hoffnungsvolle Nachricht für Jakob, denn Ghettobewohnern wird der Zugang zu Informationen verwehrt. Er erzählt heimlich Mischa davon, und so erfährt es das ganze Ghetto. Doch um die Nachricht glaubwürdig erscheinen zu lassen, damit sie keine vergebliche Hoffnung weckt, erzählt Jakob, er habe sie mit seinem eigenen Radio gehört, was unter Strafe verboten ist. Und so wird Jakob zu einem vermeintlichen Lügner: Um den anderen Hoffnung auf Rettung zu verleihen, muß er immer wieder neu Erfundenes von sich geben. Doch inwieweit stimmen Jakobs Berichte? Kommen die Russen wirklich näher? Geschildert wir auch sehr gut das alltägliche Leben der Ghettobewohner mit Zwangsarbeit, Züchtigungen, den Wohnverhältnissen. Das Buch ist unbedingt lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Jakob der Lügner,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
Das humanste Buch, welches ich jemals gelesen habe. Der Author versteigert sich nicht in Urteile über irgend jemanden oder ähnliches. Er läßt den Mensch ganz einfach Mensch sein. Ein wundervolles, positives Buch.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Jakob der Lügner oder die paradoxe Wahrheit,
Von Francis Pierquin (Vernouillet, France - fspierqu@club-internet.fr) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
Unversehens gerät der Gettoinsasse Jakob Heym ins deutsche Polizeirevier, schnappt dort die Meldung auf, die Russen seien auf dem Vormarsch und kommt ungesehen heil wieder heraus. Und steht somit vor dem Dilemma : Wie denn seinen Leidensgenossen diese erfreuliche Nachricht mitteilen, ohne sich selbst zu gefährden ? Schließlich hat ja noch kein Jude das Revier lebend wieder verlassen, es sei denn, er sei ein Spitzel. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit gibt Jakob also vor, einen Radioapparat zu besitzen und Fremdsender abgehört zu haben. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit deshalb, weil einen solchen Apparat zu besitzen strengstens verboten ist und unter Todesstrafe steht. Somit lässt sich Jakob aber auf ein Spiel mit unabsehbaren Folgen ein. Denn statt - gefährlich genug - eine einmalige Nachricht zu übermitteln, erlegt er sich selbst den Zwang auf, von nun an neue Nachrichten von der Front und den anrückenden Befreiern immer wieder zu streuen. Ob unmittelbar oder über Drittmänner, bald hängt das ganze Getto an seinen Lippen, es wird wieder gehofft, und sogar die Selbstmorde hören auf. Verkehrte Welt : Der einzige, der an diesen neuen Zuständen leidet und mitunter verzweifelt, weil sie ihm über den Kopf zu wachsen drohen, ist Jakob selbst, ausgerechnet er, der den anderen soviel Hoffnung einflößt. Eine durch und durch verzwickte und verstrickte Lage, und eine doch ach wie einfühlsame, feinfühlige, und packende Erzählung, die, obwohl von Lügen nur so strotzend, den Nagel auf den Kopf trifft und der Getto-Wahrheit wohl sehr nahe kommt. Nicht der Wahrheit im historischen Sinne mit Daten, Zahlen, Fakten usw..., sondern der subjektiven und emotionalen Wahrheit derer, die ins Getto gezwungen wurden. Vielleicht war kein anderer berufener, dieser einen Wahrheit auf die Spur zu kommen, als Jurek Becker, der als Kind ins Getto von Lodz eingewiesen wurde, in der Nachkriegszeit aber keine bewusste Erinnerung daran bewahrt hatte. Dafür aber sicherlich ein Einfühlungsvermögen, das ihn hinterher befähigen sollte, solch einen unter die Haut gehenden Roman zu schreiben. Literatur im besten Sinne des Wortes : Erfinden - mitunter sogar lügen -, um der inneren Wahrheit Ausdruck zu verleihen. In einem ergänzenden und gleichwohl unentbehrlichen Atemzug zu lesen mit „Der Pianist" von Wladyslaw Szpilman und „Das Getto kämpft" von Marek Edelman.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Beckers Lagerroman - ein unglaublich gutes Buch,
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
Marcel Reich-Ranicki, wortgewaltiger Chefkritiker der deutschen Literatur, hat den 1969 erstmals erschienenen Lagerroman "Jakob der Lügner" 2001 im "Spiegel" in den Kanon derjenigen Bücher aufgenommen, die man, und hier sind nicht nur Schüler und Studenten gemeint, gelesen haben sollte. Jurek Becker findet sich in prominenter Gesellschaft, wenn Reich-Ranicki sein Werk neben das von Goethe, Heine, Fontane oder Mann stellt, um nur einige wenige zu nennen. Beckers Roman hat indes gegenüber etwa dem "Zauberberg" oder den "Wahlverwandtschaften" einen großen Vorteil: Er ist im Gegensatz zu etlichen bedeutenden Romanen der Weltliteratur keineswegs angestaubt, spricht den heutigen Leser an und ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend.Worum geht es? Jakob ist Insasse eines jüdischen Ghettos im Osten. Hitlers "Barbarossa-Feldzug" gegen die stalinistische Sowjetunion scheint bereits zum Scheitern verurteilt, denn die Rote Armee drängt die deutschen Truppen verstärkt gen Westen. Doch davon wissen die Lagerinsassen nichts. Sie verrichten tagaus tagein härteste Arbeiten und sind froh, wenn sie nicht in den Straßenzügen leben, deren Bewohner von den Deutschen systematisch in die Vernichtungslager deportiert werden. Auf Geheiß eines Postens muss sich Jakob eines Abends nur wenige Minuten vor Eintritt der Sperrstunde in der Kommandantur einfinden, um bestraft zu werden, denn angeblich habe er sich zur Sperrstunde auf der Straße aufgehalten. Obwohl dies ganz offensichtlich nicht der Wahrheit entspricht, gibt es natürlich für ihn als Juden keine Instanz, die ihn gegenüber den Anschuldigungen eines deutschen Postens, der mit ihm nur sein Spielchen treiben möchte, um die eigene Langeweile zu verwinden, rehabilitieren könnte. Doch der Zufall will es, dass er an einen gutmütigen Diensthabenden gerät, der ihn unbeschadet laufen lässt. Mehr noch: Jakob behält nicht nur das Leben, er wird überdies zufällig Ohrenzeuge einer Radiomeldung, die davon spricht, dass die Rote Armee nur mehr 400 bis 500 Kilometer östlich vom Lager entfernt stehe. Tags darauf berichtet er von dieser Meldung seinem Arbeitskollegen Mischa. Um nun die Wahrhaftigkeit der Nachricht nicht durch die Unglaublichkeit der eigenen Unversehrtheit nach Einbestellung in die Lagerkommandantur in Zweifel zu ziehen, denn tatsächlich kam bislang kein Jude hier lebend wieder heraus, begeht Jakob eine simple, wenn auch folgenschwere Notlüge: Er habe die Meldung im Radio gehört, denn, obwohl dies bei Todesstrafe verboten ist, habe er ein Radio bei sich versteckt. Das Unfassbare macht schnell die Runde. Die Russen kommen, um das Lager zu befreien und Jakob, der bis gestern unscheinbare, durchschnittliche Jakob, hat ein Radio und wird uns darüber berichten, wie es um den Krieg im Osten steht. Er wird uns durch gute Meldungen Hoffnung geben. So also wird Jakob zum Lügner. Und er lügt gekonnt in den folgenden Wochen, denkt sich ganze Schlachten aus, initiiert gar ein fiktives Interview mit Churchill, das er der kleinen Lina im Keller darbringt, um sich des Verdachts zu erwehren, dass er gar kein Radio habe. Er lechzt nach Information, stiehlt unter Lebensgefahr Zeitungspapier vom Klo der Deutschen (eine der spannendsten Szenen im Roman) und lügt um der Hoffnung, um der Barmherzigkeit der Mitinsassen willen. Jurek Becker, der als Kind selbst Lagerinsasse in Lodz war, erzählt keine Geschichte vom Widerstand. Und doch ist in diesem melancholischen Roman der leisen Töne neben einer bedrückenden Heiterkeit auch von Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe die Rede, wenn Jakob zum Lügner wird, um den Menschen Hoffnung zu schenken und selbst daran beinahe zerbricht. Der 1997 verstorbene Jurek Becker wurde in Deutschland vor allem durch die Drehbücher zur Fernsehserie "Liebling Kreuzberg" und seine Freundschaft mit dem Schauspieler Manfred Krug bekannt. Obwohl er gerade für diesen Roman zahlreiche bedeutende Auszeichnungen erhielt, fehlt sein Name in meiner Reclam Enzyklopädie deutscher Dichter, was ich mir nur mit seiner Herkunft aus der einstigen DDR erklären, nicht aber verstehen kann. Obwohl Beckers Roman offenbar nicht selten im Deutschunterricht behandelt wird, was bei uns damals leider nicht der Fall war, hat er doch ganz und gar nicht den Charakter des Lehrbuchartigen oder aufdringlich Moralisierenden. Es ist ein Buch der leisen und bescheidenen Töne und vermittelt trotz der düsteren Dramaturgie seiner Thematik die verschmitzte Heiterkeit des jüdisch-osteuropäischen Witzes. ©Pimpek Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Dokument der Menschlichkeit,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ein Dokument der Menschlichkeit und Humanität. Jakob, ein einfacher Mann wird zum Hoffnungsträger im Warschauer Ghetto unter deutscher Besatzung. Angeregt durch eine zufällig aufgeschnappte Nachricht über das Herannahen russischer Truppen, die er an seine Mitleidenden nur zögerlich weitergibt, wird er zum Messias der Hoffnungslosen. Immer wieder bedrängt man ihn nach Nachrichten, äußert das Verlangen nach positiven Meldungen, die Jakob ihnen auch mehr oder minder willig zu geben bereit ist, erkennt er doch das enorme Potential, das in diesen Hoffnung gebenden Erfindungen über die bevorstehende Befreiung steckt. Die Menschen werden aus ihrer verzweifelten Lethargie aufgeweckt, die mögliche Erlösung gibt ihnen neuen Lebensmut und sie hängen geradezu an den Lippen des einfachen Jakob, der sich in der Verpflichtung sieht, diesen Beitrag zur Stärkung des Lebenswillens seiner Leidensgenossen. Eindringlich und menschlich geschrieben, offenbart sich diese kleine Parabel auf die Menschlichkeit als erschütterndes Dokument der Zeitgeschichte, denn am Ende bleibt den solcherart in ihrer Hoffnung bestärkten doch nur der Gang in den Transport in die Vernichtungslager, da die erhoffte Befreiung nicht rechtzeitig eintrifft. Aber der Erzähler gibt als Überlebender Zeugnis von den Geschehnissen rund um Jakob, der den Eingeschlossenen neuen Lebensmut zu geben in der Lage war, der sie davor bewahrte, sich in Selbstmord und resignierende Verzweiflung zu stürzen, der ihrem Leben wieder einen Sinn gab, eine falsche Hoffnung zwar, die aber gleich einem Placebo ihre positive Wirkung nicht verfehlte. Das Buch Jurek Beckers, der selbst aus dem Warschauer Ghetto gekommen war, wurde übrigens auch sehr überzeugend von der DEFA verfilmt und gegenwärtig hat sich Robin Williams in der Neuverfilmung dieser Rolle angenommen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
großartiger Roman über das Leben im Getto,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
Jurek Becker, selbst Überlebender des Holocaust und aufgewachsen in Getto und KZ, hat mit „Jakob der Lügner" einen der gelungensten Versuche, die nationalsozialistische Judenvernichtung literarisch zu bewältigen, vorgenommen. Die Geschichte erzählt die Geschichte des Gettobewohners Jakob Heym, der zufällig eine Nachricht aus dem Radio mitbekommt, nach der russische Truppen die deutschen im Rahmen einer Schlacht zurückgedrängt hätten. Da diese Nachricht Hoffnung auf eine Errettung gibt, erzählt Jakob sie weiter und behauptet - um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen- er hätte ein (verbotenes) Radio, in dem er die Nachricht vernommen habe. Durch diese Notlüge gerät Jakob aber in die missliche Lage, immer neue Nachrichten erfinden zu müssen, da er den anderen Gettobewohnern, die wieder beginnen, Zukunftspläne zu schmieden, ja die Hoffnung nicht nehmen kann. Ein überaus interessanter Roman, der ohne viel Pathos und Sentimentalität den Alltag im Getto beschreibt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
"Kartoffelpuffer mit Weisskaese und Zwiebeln",
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner (Gebundene Ausgabe)
Die gesegnete Zeit, wo Jakob eine kleine Eisdiele besass und zur kalten Jahreszeit fuer seine Gaeste Puffer buk, und als im Ghetto noch Katzen und Baeume und Uhren erlaubt waren, ist endgueltig vorbei. Jurek Becker, der selbst einen Teil seiner Kindheit im Ghetto und im KZ verbrachte, berichtet anhand der Geschichte des Jakob Heym den Alltag im Ghetto. Er schafft es, eine scheinbare Normalitaet zu beschreiben, wo man trotzdem um die Absurditaet, um den Schrecken der Ghettos weiss. Doch das alles, die Demuetigungen durch die Deutschen, die fortwaehrende Evakuierung in die Ungewissheit, von der jeder weiss, ist es nicht, was Jakob so aengstigt. Ein Zufall hat ihn zum "Radiobesitzer" gemacht, zu einem Luegner seinesgleichen. Nun quaelt ihn die Art, wie sie ihn alle anschauen, wie sie ihn um Neuigkeiten anbetteln, wo doch das Erfinden von Wahrheiten ganz und gar nicht sein Metier ist. Doch bald sagt er sich, ein Luegner mit schlechtem Gewissen bleibt ewig ein elender Stuemper und erfindet Sclachten und Eroberungen der Russen, Riesenverluste der Deutschen ohne Vorsicht und Zurueckhaltung. Und seine trostreichen Luegen sind es, die alte, fast vergessene Schulden zu neuen Gespraechsstoffen machen, Heiratsplaene befluegeln und die Selbstmordziffer im Ghetto auf den Nullpunkt sinken lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bewegend und anrührend,
Von Bookoholic (Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
So eine bewegende und anrührende Geschichte!Hier ist jedes weitere Wort zuviel! BITTE unbedingt selber lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich gefühlvoll und tiefsinnig,
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
Als erstes, Beckers Roman ist mit Abstand eines der besten Bücher das ich je gelesen habe. Es ist spannend, gut lesbar udn verständlich aber hat trotzdem eine sehr tiefe Botschaft. Man kann erkennen zu was Menschen in Extremsituationen fähig sind, welche Fähigkeiten sie entwickeln und wie sie um ihr überleben kämpfen. Es ist nicht nur von Intresse, wenn man etwas über das Dritte Reich erfahren willen sondern ebenso über Mitgefühl und Menschlichkeit, die in jedem schlummert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Spannend!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jakob der Lügner. (Taschenbuch)
Jakob Becker lebt in einem Ghetto zur Nazizeit. Die Juden die hier leben sind ohne große Hoffnung. Sie versuchen sich mit ihrem Schicksal abzufinden, bis Jakob eines Tages erzählt, dass die Russen auf dem Vormarsch sind. Die Selbstmordraten gehen auf Null zurück und alle sind wieder frohen Mutes.Doch nun steckt Jakob in einer Zwickmühle. Er muss immer wieder neue Informationen erfinden um seine Mitmenschen weiter hoffen zu lassen... Dieses Werk von Jurek Becker, der selbst in einem Ghetto war, ist von der ersten bis zur letzten (250.) Seite spannend. Es reißt den Leser förmlich mit, ich las es innerhalb eines Tages durch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Jakob der Lügner. von Jurek Becker (Taschenbuch - 3. April 1982)
EUR 8,99
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