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am 10. März 2005
Hesses Indienreise zu Beginn des 20. Jahrhunderts war genau genommen eine Reise nach Ceylon und ins heutige Malaysia und Indonesien, damals als Hinterindien bekannt. Die Beobachtungen, die er anlässlich seiner Reise gemacht hat, kommen ungeschminkt und ehrlich daher, nicht mit der etwas sülzigen Ästhetik späterer Werke über den Fernen Osten.
Für den heutigen Fernostreisenden verblüffend sind die Beobachtungen, die Hesse über die Völker auf dem indischen Subkontinent macht. Der heutige Indien- oder Indonesienreisende wird auch nach fast hundert Jahren feststellen, dass viele von Hesses Bemerkungen auch heute noch zutreffen. Ein lesenswertes Buch!
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Dieser Band versammelt Tagebuchskizzen, Essays und Gedichte zu Hermann Hesses großer Indienreise vor dem 1. Weltkrieg. Die Ansammlung in diesem Band ist mit der in Hesses "Italien" zu vergleichen. Sowohl Tagebucheintragungen als auch Reise-Essays lesen sich sehr kurzweilig und unterhaltsam. Nicht nur für Hesse Liebhaber geeignet.
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am 4. Oktober 2002
Ich finde es schwer eine Rezension über einen Autor zuschreiben, der der Menschheit soviele Bücher gegeben hat. Jeder der Hesse gelesen hat, hat sich sein ganz persönliches Bild über ihn gemacht. Meines ist kurz beschrieben das eines Mannes, welcher die Freiheit über alles liebt, im Kopf wie in Raum und Zeit, einer der versteht hinter die Kulisse der menschlichen Affekte zu blicken, einer der die individuelle Entwicklung des Einzelnen und das "ANDERS SEIN" stets befürwortet hat. Für mich ein Mensch, der Figuren entstehen liess die Mut machen.
Und nun dieser Reisebericht aus Indonesien. Ich lernte einen nie erwarteten Hesse kennen, einen vollkommen anderen Hesse, dies war nicht mein Hesse. Dies war Hesse. Eben auch ein Mensch.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es zeigt eine weitere Fascette eines großartigen Schriftstellers, nebenbei, eine sehr menschliche.
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am 21. Juli 2000
Als ich Hermann Hesses Reisebericht zur Hand nahm, folgte die erste Enttäuschung. Der Subkontinent war nicht Ziel dieser Reise, sondern das, was wir heute als Indonesien kennen. Das sollte zunächst aber kein Hindernis sein. Es folgte später, als klar wurde, daß sich Hesse wenig vorbereitet auf eine Reise eingelassen hatte, die ihm und uns wenig gibt. Denn dies ist nicht der Hesse, der Indien mit "Siddhartha" so trefflich verstanden und durchdrungen hat, sondern dies ist der Hesse, der ein Christ ist und staunt. Das ist der Hesse, der auf der Reise krank ist und dem der Schmutz und die Hitze zuschaffen machen. Das ist ein unangenehmer und beinahe westlich arroganter Hesse, dem man gern aus dem Weg gehen möchte.
11 Kommentar21 von 29 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2015
Viele interessante Fotos aus der Zeit,Region,man bedenke ,100Jahre her,in dem Buch.H.Hesse schreibt ,ohne zu beschönigen,
ohne zu erniedrigen.
Aus Indien ist aber wenig beschrieben.Mehr Ceylon,Sumatra,ua.,auch die Schiffsreise.
Hin ,hergerissen ist Er wohl.Liebt das Klima,Natur,Farben,Tropen,etc.,aber körperliche Umstände trübten auch seine Reise.
Und zur Regenzeit in Gegenden,die bei Sonnenschein ganz anders sind,für kurz Reisende.Man sieht dann nur diese Seite.
Aber sehr interessantes Buch.Mehr Hermann als Hesse.
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am 21. Dezember 2014
Hesse nähert sich dem Fernen Osten als sensibler und neugieriger
Betrachter, nicht als Angehöriger einer überlegenen Rasse. Er ist
für den Zauber der Natürlichkeit des ursprünglichen Menschseins
offen, weiß aber zugleich, dass es für den "rationalen" Westeuropäer
kein zurück mehr gibt.
Ein intensives Leseerlebnis!
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