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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rasendes Gedankenexperiment
Lems Erzählung quellt über von "futurologischen" Einfällen und damit einhergehendem sprachlichen Witz. Anfangs erscheint der Verlauf der Erzählung etwas willkürlich, so als ob Lem diese Geschichte nur zum Anlass nimmt, um in Form einer literarischen Fingerübung eine Reihe von Ideen zu sammeln und auzuprobieren. Doch in der zweiten Hälfte...
Am 12. November 2005 veröffentlicht

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein gutes Buch von Lem
Nach der Lektüre von einigen von Lem's Romanen war dieses Buch reine Zeitverschwendung, ich habe nur deswegen bis zum Schluss durchgehalten, weil ich hoffte, dass irgendwann der positive Wendepunkt käme - leider vergebens. Lem versucht hier krampfhaft witzig zu sein und setzt maßlos eine total verkorkst-übertriebene Szene nach der anderen ins Bild:...
Vor 8 Monaten von MdoubleU veröffentlicht


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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rasendes Gedankenexperiment, 12. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Lems Erzählung quellt über von "futurologischen" Einfällen und damit einhergehendem sprachlichen Witz. Anfangs erscheint der Verlauf der Erzählung etwas willkürlich, so als ob Lem diese Geschichte nur zum Anlass nimmt, um in Form einer literarischen Fingerübung eine Reihe von Ideen zu sammeln und auzuprobieren. Doch in der zweiten Hälfte des Buches beginnen sich die an Nonsens grenzenden Ideen allmählich zu einer bitterernsten Darstellung einer möglichen Welt zu strukturieren: einer Welt der "Pharmakokratie", in der die schmutzige Wirklichkeit hinter dem halluzinogen erzeugten schönen Schein verschwindet ("Realyse").
Spätestens dann wenn das tatsächliche Ausmaß der "Realyse" ans Licht kommt, wird dem Leser klar: Diese Erzählung ist vor allem ein rasendes Gedankenexperiment (ein spielerisch umgesetzter Vorgänger vom Film "Matrix"). Anders als in seinen großen Romanen (u.a. "Fiasko") schert sich Lem diesmal nicht um wissenschaftlichen und anthropologischen Realismus (der ihn himmelweit über den durchschnittlichen Science-Fiction-Literaten hebt), aber er beweist dafür, dass er die gewöhnlichen Science-Fiction-Fantasien dermaßen im kleinen Finger hat, dass er mit ihnen ein tragikomisches und gedankenreiches Spiel treiben kann, das wie nebenbei zum Spiegel unserer Wirklichkeit wird.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 9. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Viele Menschen, die ich kenne, haben den Futurologischen Kongreß nach circa 20 Seiten aus Kapitulation vor der unheimlich dichten Handlung wieder zurück ins Bücherregal gestellt. Und in der Tat, hier passiert auf den ersten Seiten mehr als in anderen kompletten Romanen. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, für den einen oder anderen möglicherweise zu viel des Guten.
Leider. Denn der Anfang im Hotel ist erst ein Vorgeschmack auf die eigentliche Haupthandlung, die auf alles bis dahin Gebotene an Unterhaltungswert, Kreativität, Wortwitz und überraschenden Wendungen noch eins draufsetzt. Man wird mit offenem Mund und offenen Augen auf die Buchstaben starren, sich bewusst werdend, dass Erfindungen wie die Matrix im Grunde gar nicht mehr als eine aufgeblasene Zelluloid-Variante von Stanlislaw Lems genialen Ideen sind. Mehr Andeutungen zum Inhalt würden jedem, dem dieser Lesespaß bisher vergönnt war, allerdings zu viel vorweg nehmen.
Es sei nur so viel gesagt: Wer hier nicht zuschlägt, dem entgehen die vielleicht kurzweiligsten 140 Seiten der Literatur-Geschichte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meister der anspruchsvollen SF, 19. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ijon Tichy, Held vieler Lem-Romane und Erzählungen, besucht einen futurologischen Kongreß in einem revolutionsgefährdeten südamerikanischen Staat. Die Futurologen scheinen in ihrem Luxushotel gut abgeschirmt - als die Rebellen dennoch angreifen, setzt die Regierung neuartige chemische Kampfstoffe (sog. „Benignatoren") ein, um die Rebellen in friedfertige, ungefährliche Zeitgenossen zu verwandeln. Unter dem Einfluss dieser Halluzinogene beginnt für Tichy eine unglaubliche Irrfahrt, bei der sich Realität und Fiktion mehrfach vermischen. Sie führt ihn in eine nahe Zukunft, in der sämtliche Wahrnehmungen und Empfindungen der Menschen durch chemische Stoffe gesteuert werden und in der nur wenige Individuen das Recht und die Möglichkeiten besitzen, die „Wirklichkeit" wahrzunehmen. Als Tichy diese „Wirklichkeit" erblickt, sieht er eine sterbende Welt für die es keine Hoffnung zu geben scheint.
Lem schildert die Geschichte dieser düsteren Zukunftswelt mit einem solchen Feuerwerk an brillanten Ideen, unerwartenden Wendungen und genialen Wortschöpfungen, dass die Lektüre einer Achterbahnfahrt gleicht - man kommt kaum zum innehalten und kann nicht fassen, dass das (Lese-)vergnügen so schnell zu Ende sein soll. Die große Vielzahl interessanter und durchdachter Einfälle zu möglichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen ist typisch für Lem und macht ihn - auch im komischen - zu dem Meister der anspruchsvollen Science-Fiction.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Buch zum Thema 'Virtual Reality', 4. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Schicht über Schicht türmen sich die Realitätsebenen in diesem Abenteuer des Sternenfahrers Ijon Tichy, schon nach zehn Seiten weiss man nicht mehr, was wahr ist und was nicht - Tichy geht es allerdings auch nicht besser. In atemberaubendem Tempo rast er durch diese ebenso unglaubliche wie ungeheure Geschichte, und wenn der Alptraum endlich vorüber ist, bleibt eine nachhaltige Beklemmung, denn: Ist das die Realität, was ich sehe, oder ist es auch nur eine weitere Ebene ... ?
Spannender und beunruhigender als beispielsweise der Kinofilm 'The Matrix' ist 'Der futurologische Kongress' eines der besten und wichtigsten Bücher zum Thema VR - und wird täglich aktueller. Ein Meisterwerk von Stanislaw Lem - und eine unbedingte Empfehlung! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der modernen Literaturgeschichte!, 2. Oktober 2001
Von 
Szymon Zawadzki (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Literarisch auf allerhöchstem Niveau, sprachlich packend, inhaltlich zum Denken anregend - fängt man an, dieses Werk zu lesen, so kann man gar nicht mehr aufhören! chapeau bas. Eines der packendsten und wertvollsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Ein Muss für jeden Liebhaber... mit Science Fiction hat das wenig zu tun, so reell wirkt es in den heutigen Tagen. Der Film "Matrix" kopiert zwar einzelne Elemente aus diesem Buch, bleibt jedoch weit hinter der Story, dem Einfallsreichtum und den Reflexionen dieses Werkes zurück. Ich lege es jedem ans Herz, der beim lesen auch gerne denkt.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch an das man sich erinnern wird, 10. Mai 2006
Von 
Fabian Weikl (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Voller Details steckt dieses kleine Buch, voller absurdem und hintergründigem Humor, voller Wortschöpfungen und Überraschungen.
Wie die Erinnerung an einen Fiebertraum mag es einem im Nachhinein erscheinen und doch wird man fast traurig sein, dass es nach knapp 140 Seiten schon zu Ende war.

"Der futurologische Kongreß" blieb mir weit lebendiger in Erinnerung als viele 1000 Seiten Schmöker. Manch anderes Werk über das momentan beliebte Thema Realität wirkt dagegen, sei es Film oder Roman, plötzlich belanglos.

Für Fans von Utopien, die es mit ein wenig Anspruch aufnehmen, ist es ein Pflichtkauf. Allen anderen sei es wärmstens empfohlen, als ungewohntes Leseerlebnis.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft wird düster... und niemand merkt es, 19. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
"Der futurologische Kongress" ist ein skurriles Meisterwerk, voll von schwarzem Humor und düsteren Prognosen. Verschiedene Schichten der Realität mischen sich darin so stark, dass man stellenweise an seinem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Nebenbei schafft Stanislaw Lem eine Vielzahl an zukünftigen Begriffen, die ihresgleichen sucht und gelegentlich schon stark verwirren kann. Dem Titel zum Trotz hat das Buch allerdings nicht allzu viel mit Science Fiction zu tun - es handelt sich eher um ein Gedankenexperiment, dessen Elemente vielfach von der moderneren Science Fiction aufgegriffen wurden (Beispiele: Total Recall, Matrix, eXistenZ, Die Uhrwerk-Orange u. ä.).

Interessant ist vor allem, wie es dem polnischen Autor gelungen ist, neben all der Düsterkeit, die dieses Werk zweifellos umgibt, den bei ihm schon immer latent vorhandenen Humor einzubauen und auf die Spitze zu treiben. Das funktioniert nur stellenweise über Situationskomik. Der Großteil des Witzes wurzelt allein in Stil und Sprache. Es macht einfach unglaubliche viel Spaß, die Dialoge zwischen der Hauptfigur und dem nicht minder skurrilen Professor Trottelreiner zu verfolgen.

Aber auch wenn der Faktor "Humor" in diesem Werk um einiges höher ist, als in den anderen Büchern von Stanislaw Lem, verliert man nie den ernsten Hintergrund der Geschichte aus den Augen. Gerade dieser Teil ist es nämlich, der das Buch trotz seiner geringen Seitenanzahl so wichtig macht und einen Eindruck im Leser hinterlässt, den andere Romane auf 1000 Seiten nicht schaffen. Die ständige Frage: "Was wäre, wenn die Welt ganz anders aussieht, als wir sie wahrnehmen?" wird hier auf eine Art und Weise beantwortet, die bei genauerer Betrachtung das Blut in den Adern gefrieren lässt. Nicht ob der Abstrusität von Lems Antwort, sondern einfach aufgrund dessen, dass die Vorstellung, es könnte so sein wie im Buch, gar nicht einmal so abwegig ist. Eine Meisterleistung des Autors, die ihresgleichen sucht und nur mit der Höchstnote belohnt werden kann. Der Begriff "Meilenstein" wird heute geradezu inflationär verwendet - auf dieses Buch trifft er jedoch ohne Vorbehalte zu.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich, 5. August 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Stanislaw Lem war echt ein visionärer Mensch. Er schafft es immer wieder in seine schrägen Geschichten
viel Weisheit und Weitsicht zu verpacken. Auch dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen.
Musste staunen, lachen und es hat mich zum Nachdenken angeregt. Gerade weil er Tendenzen unserer Zeit
aufgreift, weiterführt und aus einem komplett neuen Blickwinkel aufzeigt, wird die Problematik überdeutlich.
Hier wird die Manipulation von Menschen mittels Drogen thematisiert. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen
um den Lesespass nicht zu schmälern.
Herausragender Schriftsteller der zu Recht als einer der Besten gilt. Wenn Intelligenz und Fantasie dermassen
ineinandergreifen, kann ich echt nur noch den Hut ziehen.
Eine wahre Perle der Literatur.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprachlos vor Staunen..., 28. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
... über soviel Wortwitz und fantasiereiche Wortschöpfungen, erschlagen von dem rasanten Tempo einer im höchsten Maße einfallsreichen Story, habe ich mehrere Tage für Lems Buch "Der futurologische Kongreß" gebraucht. Das war für mich kein Buch zum Verschlingen, sondern eins zum Genießen.

Beeindruckend wie der Autor mit der Sprache spielt, wie er seiner Fantasie freien Lauf lässt. Imponierend auch das Talent der Übersetzerin, diesen Text mit seinen nicht-existierenden Ausdrücken ins Deutsche zu übertragen.
Nicht die Tiefen des Weltalls, sondern unser Planet Erde ist Schauplatz der sonderbarsten Vorfälle. Realität, Traum und Einbildung verschwimmen. Was ist wahr, kann das überhaupt wahr sein, fragt sich dann auch der Futurologe.

Ein einfach geniales Buch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahnsinnstempo - ernstes Thema., 3. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Dieses Buch durchschlägt jede Barriere der Trägheit.

Der Erzählstil ist derart rasant, dass man sich am Ende wundert, ein Buch gelesen zu haben das relativ schmal ist.

Nachdem man sich an hochgestochenen Ton gewoehnt hat, nimmt das Buch langsam Fahrt auf und präsentiert eine Reihe von Skurilitäten, wie man sie nur selten zu lesen bekommt. Die Sprachverdrehungen Lems sind zwar weitgerühmt, aber für meinen Geschmack oftmals zu viel und auf die Dauer zu plump. Nichtsdestotrotz wird dem Leser sehr schön vorgeführt, wie man Sprache dazu verwenden kann, Sachverhalte zu verschleiern und die Realität zu verbiegen.

Damit kommt man dann auch schon auf den Kern des Buches zu sprechen - was ist Wahrheit ? Aus einer dystopischen Perspektive lässt sich Lem auf die Frage ein, ohne dabei philosphiegeschwängerte Phrasen zu dreschen. Am Ende stellt sich durchaus die Frage, wie man seine Umwelt aufnimmt, was der Wahrnehmungsapparat hergibt und was uns überhaupt gezeigt wird. Dass der Erzähler dabei ein solches Tempo anschlägt, ist in diesem Kontext auch nicht als Zufall zu betrachten.

Die aufgeworfenen Fragen kann man an aktuelle Geschehnisse schnell anpassen, wenn man an embedded reporters denkt, oder an allerhand Kampagnen die unser Leben umgeben und ohne Atempause auf uns einwirken. Von daher ist die "fiktive" Geschichte absolut aktuell.

Fazit: Sehr abgedreht - todernster Hintergrund. Sehr lesenwert.
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Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch)
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