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Kundenrezensionen

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am 10. März 2001
Wissenschaftler finden eine Nachricht, die mit einem abgestürzten UFO zur Erde gelangt ist. Es gelingt ihnen, sie mehr oder weniger zu entschlüsseln und was sie zu verstehen glauben, ist, daß sie von der Venus kommt und sich ihre Bewohner auf einen zerstörerischen Angriff auf die Erde vorbereiten. Sie beschließen, zur Venus zu fliegen. Das Buch beschreibt sehr anschaulich ihre Fahrt zur Venus, ihr Ankommen auf dem fremden Planeten, ihre Erkundungstouren, Erfolge und Irrungen dort. Obwohl sie den ganzen Roman über den Venusbewohnern auf der Spur zu sein scheinen, sie aber nie treffen, bleibt die Erzählung bis zum Schluß spannend. In seine Beschreibungen bezieht Lem die Leser ein, indem er viele (oft technische) Details nüchtern beschreibt, die die Umgebung etc. visualisieren. Lem schafft damit eine mitreißende Mischung aus Realität und Fiction. Obwohl ich kein SF-Fan bin, fand ich es schade, als der Roman schon zu Ende war.
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Diesen Roman schrieb Lem 1950 "in relativ kurzer Zeit" und er wurde ein beachtlicher Erfolg. In der DDR erschien der Roman schon 1958, in der BRD erst 1978.

"Die Geschichte konnte durchaus als klare Warnung vor den möglichen Folgen des Kalten Kriegs und des atomaren Wettrüstens verstanden werden, das bereits in vollem Gange war." (Aus: Die fantastischen 6, Beltz Verlag)

Nun kenne ich bereits viele Romane Lems, und es war wieder eine Freude, einen seiner Romane zu lesen – auch wenn "Die Astronauten" m.E. nicht zu den besten Romanen dieses Schriftstellers gehört.

Erzählt wird die Geschichte vor allem in späteren Abschnitten aus der Perspektive des Piloten, der sich inmitten der Expeditionsschar renommiertester Titelträger von Anfang an ein wenig fehl am Platz vorkommt und entsprechend agiert. Diese Scheu wird ihm von Arsenjew, einen tüchtigen jungen Professor, bald ausgetrieben. Ihre freundschaftliche Beziehung wird am Ende auf eine harte Probe gestellt.

Zuvor wird auf den ersten ca. 40 Seiten die Vorgeschichte der Expedition geschildert. Dieser einleitende Teil wird von Lem in beinahe protokollarischer Art erzählt, straff und auf das Wesentliche reduziert. Eine Konferenz folgt der nächsten, die elektromagnetischen Aufzeichnungen der Venusianer werden mithilfe besonderer Techniken teilweise entschlüsselt. Schließlich wird kontrovers diskutiert, bevor der Entschluss fällt, eine Mission zur Venus zu starten.

Um die Reisezeit zu überbrücken, soll an jedem Abend einer der Teilnehmer eine exklusive Geschichte aus seinem Leben erzählen. Zum Zug kommen: der Pilot, Arsenjew und ein Chemiker, der über eine bahnbrechende Entdeckung berichtet. Kurzweilig und durchaus spannend.

Auf dem Zielplaneten kommt es zu allerlei Merkwürdigkeiten – Lems Metier eben. Bizarre Landschaften, physikalische Unregelmäßigkeiten, atmosphärische Schwankungen und extereme Witterungsverhältnisse sind an der Tagesordnung. (Später werden Skizzen verwendet, um einen interessanten physikalischen Effekt zu erklären.) Eine Expedition entdeckt neben Höhlenmalereien(?) ein seltsames Objekt. Ein Mitglied der Expedition verschwindet …

~~~ FAZIT ~~~
Mir war der Plot im Vorhinein bekannt. Eine Verfilmung hatte ich gesehen. Dennoch las ich diesen Roman gern, obwohl es mir sonst sehr schwerfällt bereits Gesehenes "nachzulesen". Diesem Roman ähneln Lems "Der Unbesiegbare" und "Frieden auf Erden"; an "Solaris" kommt er atmosphärisch nicht heran. Lem arbeitet wissenschaftlich akkurat. Der Unterton der Erzählung ist ziemlich melancholisch, was mir gefällt. Etwas zu kurz kamen die menschlichen Beziehungen, das Leben an Bord, die emotionale Verarbeitung all der Entdeckungen. Der Raum für Spekulationen ist klein, Lösungen werden ziemlich schnell gefunden und präsentiert (schließlich ist die Physik überall im Weltraum dieselbe). Ein Roman, der gut und fundiert unterhält, aber nicht begeistert. Dafür ist er eine Spur zu nüchtern geraten.
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am 17. Dezember 1999
Kurz die Handlung: Eine Expedition wird zur Venus geschickt, da von den dortigen Bewohnern offensichtlich eine Invasion der Erde geplant wurde. Die Besatzungsmitglieder stoßen auf einen verwüsteten Planeten.
Lem behandelt in diesem (für das Genre damals richtungsweisendem)Buch eines seiner zentralen Themen: Menschen treffen auf eine unverständliche, andere Zivilisation. Neu waren damals der technische Bezug und der Versuch, einigermaßen "normale" Menschen als Handlungsträger zu verwenden.
Neben zahlreichen Anachronismen leidet das Buch vor allem unter einem gewissen Pathos. Lems spätere Bücher, insbes. "SOLARIS", "DER UNBESIEGBARE" und "EDEN", die sich mit dem gleichen Thema befassen, sind eine wesentliche Steigerung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 18. März 2002
Natürlich muß man hier darüberhinwegsehen, daß der Roman in einem anderen gesellschaftlichen Umfeld geschrieben wurde und unsere heutigen naturwissenschaftlichen Kenntnisse das Meiste, was im Buch beschrieben wird, überholt haben. Aber in punkto Spannung erzeugen macht niemand Lem etwas vor, und so rückt die eine oder andere Ungereimtheit und der etwas schulmeisterliche Schluß völlig in den Hintergrund. Ein absoluter Top-Klassiker, der in keiner Sammlung fehlen sollte.
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am 6. März 2003
Schön, wenn auch SF-Autoren mit der Moderne gehen und sich entschuldigen, dass ihre eigenen Werke inzwischen überholt sind. Ist auch nötig, denn sonst könnte man "Die Astronauten" gleich als völlig überholten Stoff abtun.
So gerät es aber zu einer beeindruckenden Phantasie aus der Planetensicht der 50er Jahre.
Genialer Ausgangspunkt ist der Tunguska-Meteoriten-Einschlag von 1908, in dessen Krater man Jahre später eine Spule findet, die auf außerirdisches Leben hindeutet. Als man den Informationen der Spule entnimmt, daß eine Alienrasse den Menschen offenbar feindlich gesinnt war, bemüht sich ein von Menschen geführter Raumer um Klärung auf der Venus, doch dort erwartet die Forscher nur eine bizarr-unmenschliche Umgebung und ein Rätsel nach dem anderen.
Lems überaus wissenschaftlicher Ton hindert ihn daran aus dem damals fundierten Text auch einen spannenden Roman zu machen, dennoch ist es berauschend zu lesen, was der Mann sich einfallen lassen hat.
Nach vielversprechendem Beginn (bis zur Entschlüsselung der Spule) gerät die Reise zu Venus allerdings arg trocken, bis die Venuslandung samt Aufenthalt den nötigen Saft in den Plot zurückbringt. Die vielleicht beste Idee Lems ist ein Gebäude in Form einer weißen Kugel, die sich per Magnetfeld unsichtbar machen kann und in einem Radius um sie herum das Licht anders bricht, so daß man innen ständig in die Irre läuft.
Leider zögert der Autor die nötigen Zusammenhänge zu lange heraus, um die eigentlich aufregende Schlußlösung mit noch mehr Beweisen zu würzen. Man klärt, was vorgefallen sein muß, und Schluß. Eine Fortsetzung wäre möglich gewesen, wenn nicht wünschenswert, denn viele Fragen bleiben offen, weil Lem sich an den optisch am meisten spannungserregenden Stellen wissenschaftlich abwendet, um die wenig aufregenden Figuren wieder andeutungsweise diskutieren zu lassen. Dennoch, ich bin beeindruckt.
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am 23. August 2002
In diesem Sience-Fiction-Roman geht es um die Erkundung der Venus weil die Wissenschaftler der Erde glauben, daß von den dort lebenden Aliens ein Angriff auf die Erde geplant ist. Diese Informationen bekommen sie durch die Analyse eines Metallteiles eines um die Jahrhundertwende abgestürzten Raumschiffes. An Bord befinden sich einige Wissenschaftler und der Ich-Erzähler der die Aufgabe des Piloten übernimmt. Auf der Venus angekommen erleben sie eine Reihe von Abenteuern und müssen diverse Rätzel lösen.
Das Buch beginnt gleich im Vorwort mit einer Entschuldigung(Rechtfertigung) Lem's, in der er erklärt warum es seiner Meinung nach nicht zu seinen Besten Büchern gehört. Man merkt auch während des Lesens, daß er noch nicht 100 Prozent zu seiner späteren Klasse gewachsen ist.
Trotzdem finden sich in diesem Buch diverse Motive wieder aus denen er später ganze Bücher gemacht hat (z.B.: Die Entschlüsselung des Metallteils erinnert schon sehr stark an die Entschlüsselung der Wellenbotschaft in "Die Stimme des Herrn").
Nichtsdestotrotz ist dieses Werk recht gut gelungen. Der Anfang und die Fahrt zur Venus zieht sich meiner Meinung nach unnötig in die Länge, aber sobald die Astronauten auf der Venus gelandet sind zieht auch die Geschichte kräftig an.
Alles in Allem ein gutes Buch.
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am 9. Februar 2016
Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, ist meine Ehrfurcht vor dem Autor noch mehr gestiegen. Inhalt, Stil und Gesellschaftskritik in einer höchst spannenden Form!
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am 14. Mai 2013
Ein sehr lesenswertes Buch, das aber - wie leider so oft - an einer ignoranten Übersetzung leidet.
Nehme ich jedenfalls an, ich kenne das Original nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass Lem den Unterschied zwischen Meteor und Meteorit nicht kannte.
Natürlich kam in Sibirien kein Meteor runter, sondern ein Meteorit.
Durch diesen peinlichen Fehler erhält das Buch einen dümmlichen Anstrich, den es nicht verdient hat!
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