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Kundenrezensionen

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am 24. Oktober 1998
Suzuki ist ohnehin der Meister des Zen in dieser Zeit. Erich Fromm zieht klare und deutliche Vergleiche zwischen Zen und westlicher Psychoanalyse. De Martino stellt unvergleichlich klar das Dilemma dar, in dem sich jeder Mensch befindet. Der innere Widerspruch des Ego, der darin besteht, daß es einerseits handelt, indem es sich seiner selbst bewußt ist und sein Selbst bejaht, daß ihm aber andererseits dies auch mitgeteilt wird, es also einerseits Subjekt, andererseits indes Objekt ist, wird geradezu brilliant dargestellt.Ob zur Lösung dieser Grundsituation ZEN vonnöten ist, mag dahingestellt sein. Summa summarum: ein Buch, das man lesen muß, will man seine eigene Position im Weltgeschehen erkennen.
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am 17. Mai 2000
Das vorliegende Buch war für mich als Zen-Anfänger zum Begreifen der Theorie hinter dem Zen (soweit das überhaupt möglich ist) ein sehr hilfreicher erster Schritt. Fromm schreibt gewohnt klar und ihm gelingen schöne Quervergleiche zwischen dem Zen und der Theorie zur Psychoanalyse. Suzuki öffnet unseren westlichen Geist für Bereiche in denen zu Denken wir nicht inder Lage sind ... und liefert als Beiprodukt ein paar interessante Hypothesen zu Asien und seinen Menschen. De Martinos Aufsatz fällt klar gegen die beiden "Altmeister" ab und ist phasenweise recht zäh.
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am 21. Juni 2011
Ich habe dieses Buch vor 40 Jahren das erste mal gelesen und seitdem immer wieder zum besseren Verständnis der spirituellen Praxis mal reingeschaut - im Lauf des wiederholten Lesens blieb immer mehr die hervorragende Analyse der conditio humana von de Martino in meinem Gedächtnis haften. Langfristig betrachtet ist sein - gewiss nicht leicht zu lesender Text - wie ein Koan, wie die berühmte glühende Kugel im Hals!
Was kann denn Sprache, was ein Text, mehr bewirken, als uns an eine existentielle Krise, an eine Klippe heranführen, von der aus wir entweder springen oder uns wieder gemütlich zurücklehnen - wenn da die Kugel im Hals nicht wäre!
D.T.Suzuki war ein Theoretiker des Zen und als solcher nie anerkannt von praktizierenden Meistern - wenn er auch für die Rezeption des Zen im Westen unersetzlich war.
Fromm's Beitrag ist schlicht und ergreifend bester Fromm - Zen als Weg vom Haben- zum Seins-Modus.
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am 12. Dezember 2007
Trotzdem der Kongress, worauf die Beiträge im Buch basieren, nunmehr ca. 50 Jahre zurückliegt und der Zen-Buddhismus sich auch im Westen weiter verbreitet hat, sind die Texte immer noch aktuell. Einschränkend muss ich sagen, dass ich nur die Texte von Suzuki und Fromm gelesen habe, aber schon diese beiden sind es wert, das Buch zu kaufen.
Fromm gelingt es, in seiner analytischen und klaren Art, die Gemeinsamkeiten von Zen und Psychoanalyse herauszuarbeiten und wie sich beide befruchten könnten. Dabei stellt er die Psychoanalyse auch in einen größeren Rahmen, der weit über die Behandlung von Symptomen hinausreicht. Psychoanalyse in seiner konsequenten Weiterführung ist für Fromm ein Weg, die Entfremdung des Menschen von sich, von seinen Mitmenschen, von der Natur und letztendlich vom Kosmos wieder aufzuheben. Hierin unterscheiden sich Zen-Buddhismus und Psychoanalyse nicht, nur die Mittel um dies zu erreichen sind sehr unterschiedlich.
Aus meiner Sicht, ich habe die heilende Wirkung von Psychoanalyse selbst erfahren und lerne seit Monaten Zen in Theorie und Praxis kennen, kann ich mir eine gegenseitige Befruchtung gut vorstellen und finde sie sogar wünschenswert. Durch die Praxis des Zen können tiefe Schichten des Unbewußten berührt werden, die auch gut auf die Couch gehören und bearbeitet werden wollen.
Der Text von Herrn Suzuki war für mich schwerer zu lesen, und ohne mein vorhandenes Hintergrundwissen des Zen hätte ich ihn wohl gar nicht verstanden. Mich würde interessieren wie viele, von den damals anwesenden Psychoanalytikern, ihm in seinen Ausführungen folgen konnten. :)
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am 3. Juli 2005
Dieses Buch sei allen empfohlen, die sich ernsthaft und kritisch mit dem Zen Buddhismus beschäftigen und nicht in eine der vielen esoterischen Fallen geraten wollen, die die Verwestlichung Aufgetan hat. Die Einführung von Suzuki erfüllt bei weitem mehr als ihren Zweck und die intelligente und unvorbelasstete Herangehensweise Fromms an solch ein schwer wissenschaftlich zu fassendes Thema ist durchaus lobenswert.
R. de Martino rundet das Buch nicht gerade ab, doch wer dem Buch trockene Wissenschaftlichkeit vorwirft, schein die Intention des Werkes nicht ganz beachtet zu haben.
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am 20. April 2011
Dieser Sammelband gibt zwei wortgetreue Vorträge (Suzuki und de Martino) sowie einen überarbeiteten Text (Erich Fromm) einer Konferenz (1957) wieder. Der Vortrag von D.T.Suzuki geht stark in die Tiefe, was Ausdruck, Relevanz und Assoziationsreichtum betrifft, und vergleicht auf unnachahmliche Weise die östliche und westliche Perspektive auf Zen und Psychoanalyse, ihre Verwobenheit und ihre Unterschiedlichkeit. Wir erfahren Wissenswertes über die Methodologie von Mondo, Koan, Mu! und Go-i (die fünf Stufen eines Zentrikers/Zen-'Anhängers').

Erich Fromms Beitrag - und damit (im Vgl. zu Suzuki) die westliche Sicht in diesem Buch - gefällt mir auch gut. Man spürt deutlich, dass er sich eingehend mit der Materie 'von innen her' auseinandergesetzt hat. Wer Fromms 'Kunst des Liebens' und 'Haben oder Sein' kennt, wird vieles wieder erkennen und in diesem Kontext neu entdecken. Er schafft es m.E. sehr gut, die Begriffe des Zen (Natur, Tao, Nirvana, Satori etc.) und der Psychoanalyse (Bewusstes, Unbewusstes, Verdrängung, Projektion etc.) zu untersuchen, sodass dieses Buch durchaus so manchem Anfängergeist helfen kann zu verstehen, was sich nicht verstehen lässt ;-) Der Text fühlt sich jedoch etwas in die Länge gezogen an. Und da ich beschlossen habe, meiner Intuition zu vertrauen und mehr meinem Bauch als meinem Kopf Glauben zu schenken, gebe ich dem Buch nicht 5*, sondern nur 3*. Ich finde es eben ok, mittelmäßig, und kann gut nachvollziehen, dass mein Freund, der es mir überlassen hat, auf Seite 79 aufgehört hat zu lesen. Einerseits verständlich, andererseits auch wieder schade, denn Fromm beleuchtet mit sozialkritischem Blick die unbewussten und bewussten Anteile unserer Realität, und so richtig intensiv wird das so ab Seite 105.

Dafür wird es ziemlich lau ab Seite 181. Der Beitrag von Richard de Martino ist zu Recht am Ende des Buches. Ich finde das oberflächliche Kauderwelsch von Subjekt, Subjekt-Objekt, Ego, Dualität, Zerrissenheit etc. wird von Erich Fromm im vorhergehenden Beitrag nicht nur anschaulicher, sondern auch prägnanter formuliert und schmeckt nach meinem Empfinden wie ein etwas säuerliches, schales, in jedem Fall entbehrenswertes Dessert. Aber gut, es wurde ja auch nicht überarbeitet... Vielleicht liegt der Clou ja darin, dass dieser dritte Vortrag mit dem Titel "Die Situation des Menschen und der Zen-Buddhismus" schlicht und einfach als kontrastierendes Beispiel dienen soll, wie der wissenschaftlich-distanzierte Blick von 'außen' sich in sprachlicher Form manifestiert, d.h. der Blick des westlich geprägten Wissenschaftlers auf den Osten. Im Vergleich zu Suzukis Beitrag so kopfbetont und begriffsvernarrt, dass sich die Lektüre schon nach einigen Seiten mühsam gestaltet. War dies die Intention dieser Zusammenstellung, dann ist es allerdings ein Geniestreich, den nicht jede/r gleich durchschaut, und dann hätte das Buch jedenfalls 5* verdient, weil es der eigenen Wortverliebtheit einen Spiegel vorhält wie es sonst nur wahre Meister zu tun pflegen. In diesem Sinne: Jegliche Bewertung ist subjektiv.
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am 27. Juni 1999
Was ist Zen? Was ist Psychoanalyse? Ist das "Erleuchtungserlebnis" der (Zen-)Buddhisten in etwa das, was in der Psychoanalyse "Bewußtwerden" und "Aufheben von Verdrängungen" genannt wird? Wie unterscheiden sich die Methoden? Was bedeuten sie für den Menschen? Diese und mehr Fragen werden in einer gut zu lesenden Sprache beantwortet; besonders anmutig sind dabei die rührseligen Formulierungen Suzukis und Fromms, wenn sie versuchen Kontinuelles diskret zu formulieren.
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am 15. April 2007
Ein sehr gutes Buch, das man mit Gewinn liest. Lediglich der Beitrag von de Martino hat mir nicht gefallen. Das liegt an der theologischen Sprache und Sichtweise. Theologie war noch nie hilfreich für Menschen. Es sei denn, der Mensch braucht hilfreiche Illusionen. Aber ein Zustand, der der Illusion bedarf, kann kein guter Zustand sein.

Aber sonst ist Erich Fromm immer noch lesenswert. Vor allem, weil er in allen seinen Büchern betont, daß das wertvollste für den Menschen in der modernen Gesellschaft das kritische Denken ist. Andernfalls wäre er allen Manipulationen und Verführungen hilflos ausgesetzt.
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am 7. Mai 2001
Da ich mich schon längere Zeit im Studium des Zen befinde, fand ich es doch sehr befremdlich, daß hier mit solch trockener Wissenschaftlichkeit argumentiert und beschrieben wird. Hier beschreiben Autoren etwas, was sie selbst wahrscheinlich nicht einmal annähernd kennen bzw. erlebt haben. Besonders die Beschreibung von "de Martino" kritisiere ich, denn wem hilft schon eine Beschreibung eines Dilemmas des eigenen Egos aus wissenschaftlicher Sicht? Letztendlich müssen wir uns selbst auf die Suche nach Erkenntnis unseres eigenen Dilemmas machen. Die Wissenschaft ist dabei so hilfreich, wie verdorbenes Dosenfutter. Letztendlich kann ich das Buch auf keinen Fall jemanden empfehlen, der sich mit Zen ernsthaft befassen möchte. Dafür gibt es schönere Bücher und natürlich ist die eigene Übung dabei das Wichtigste.
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