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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Theorie der Moderne
Dies ist ein dicht geschriebenes, trotzdem gut lesbares Grundlagenwerk. Die gesellschaftliche Bedeutung von Kreativität wird geklärt, indem der Autor die Entwicklung in einer Tour de Force für ganz unterschiedlicher Bereiche transparent macht (Entwicklung der Kunst, 'ästhetischer Kapitalismus', die Stadtplanung, die Medien, die Psychologie). Jedes...
Vor 12 Monaten von Blowup82 veröffentlicht

versus
5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Roter Faden der Kunst- und Kulturgeschichte aber wenig verarbeiteter Zeitgeist
Ich habe das Buch fast - bis auf wenige Seiten- durchgelesen, und als Insider und weniger Neuling, bin ich mit den Entwicklungen der Kreativwirtschaft sowohl in der Praxis als auch in der Theorie vertraut und finde es an sich sehr schön wie der Autor den Roter Faden von der Kunst- und Kulturgeschichte bis Heute herausgearbeitet hat und verarbeitetet. Aber alles in...
Vor 12 Monaten von Heliotrop veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Theorie der Moderne, 18. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Erfindung der Kreativität: Zum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Dies ist ein dicht geschriebenes, trotzdem gut lesbares Grundlagenwerk. Die gesellschaftliche Bedeutung von Kreativität wird geklärt, indem der Autor die Entwicklung in einer Tour de Force für ganz unterschiedlicher Bereiche transparent macht (Entwicklung der Kunst, 'ästhetischer Kapitalismus', die Stadtplanung, die Medien, die Psychologie). Jedes Kapitel gräbt sich einerseits ins Detail ein und destillisiert zugleich immer den grundsätzlichen Strukturwandel heraus. Der Spagath zwischen Gesellschaftstheorie, Historischer Soziologie und kritischer Zeitdiagnose gelingt auf brilliante Weise. Letztlich geht es in dem Buch mehr als bloß um den Kreativitätshype in der Kreativwirtschaft, sondern um eine neue Theorie der Moderne insgesamt, um eine Alternative zu Max Weber.
Neben Boltanskis "Neuer Geist des Kapitalismus" und Rosas "Beschleuigung" eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre, das die Moderne der Gegenwart auf den Begriff bringt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen top!, 17. November 2013
Von 
S. Friebel (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Erfindung der Kreativität: Zum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Unbedingt lesen! Für Soziologiestudenten sowie Menschen aus der Kunst-Szene gleichermaßen.
Sehr anspruchsvoll, viele Betrachtungspunkte - super!

Dazu empfehle ich noch:
- Flüchtige Moderne von Zygmunt Bauman
- Bluescreen von Mark Greif
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Roter Faden der Kunst- und Kulturgeschichte aber wenig verarbeiteter Zeitgeist, 17. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Erfindung der Kreativität: Zum Prozess gesellschaftlicher Ästhetisierung (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Ich habe das Buch fast - bis auf wenige Seiten- durchgelesen, und als Insider und weniger Neuling, bin ich mit den Entwicklungen der Kreativwirtschaft sowohl in der Praxis als auch in der Theorie vertraut und finde es an sich sehr schön wie der Autor den Roter Faden von der Kunst- und Kulturgeschichte bis Heute herausgearbeitet hat und verarbeitetet. Aber alles in allem finde ich das Buch viel zu oberflächlich und unkritisch geschrieben, der Autor schreibt zwar über das Neue und bringt selber aber leider nichts Neues ein. Auch hat der Text viel zu viele Wiederholungen.

Das vom Autor selbst gesetzte Ziel wurde meiner Ansicht nach nicht erreicht. Was vermutlich daran liegt das der Autor mehr Literaturrecherche verarbeitet hat und wenig Zeitgeist in seinen Ausarbeitungen mit berücksichtigt hat.

Das Buch hängt daher eher dem vorherrschenden Geschmack und der dominierenden Meinung postmoderner Diskurse nach, als wirklich eine gesellschaftliche Beschreibung im Sinne der Systemtheorie und für das Kreativitätspositiv von Neuerungen zuliefern.

Zur Einführung in die Materie nicht schlecht und längst überfällig, für wissenschaftliche Auseinandersetzungen und Aufhellung leider zu abgestanden und ohne Würze.
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