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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Existenz Gottes
Um es vorwegzunehmen, wer sich mit diesem Buch auseinandersetzen möchte, sollte über Grundkenntnisse der Logik und Philosophie verfügen. "Gottesbeweise" ist sicher kein populärwissenschaftliches Werk, vielmehr ein hochinteressantes Fachbuch, daß einen historischen, umfassend detailierten Überblick zur Frage der Existenz Gottes gibt. Das Buch...
Veröffentlicht am 12. September 2011 von Henrik Battke

versus
7 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig
Schwer zu lesen, langatmig, unzugänglich. Dieses Buch hat mich leider sehr enttäuscht und ich kann es nur hartgesottenen Hobbyphilosophen empfehlen... Alle anderen werden wahrscheinlich so wie ich nach 50 Seiten aufgeben.
Veröffentlicht am 24. Juli 2011 von Ing Martin Schober


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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zur Existenz Gottes, 12. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Um es vorwegzunehmen, wer sich mit diesem Buch auseinandersetzen möchte, sollte über Grundkenntnisse der Logik und Philosophie verfügen. "Gottesbeweise" ist sicher kein populärwissenschaftliches Werk, vielmehr ein hochinteressantes Fachbuch, daß einen historischen, umfassend detailierten Überblick zur Frage der Existenz Gottes gibt. Das Buch führt Gottesbeweise interpretiert und teilweise im Originaltext auf und läßt historische und zeitgenössische Kritiker zu Wort kommen. Die Autoren geben dazu eine objektiven, wertungsfreien und systematischen Rahmen.

Verschiedene ontologische Beweise, d.h. Versuche, die Gottesexistenz erfahrungsunabhängig zu beweisen, stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen.
Die Autoren schrecken nicht vor prädikaten- und modallogischen Formalisierungen zurück und zeigen immer wieder Fehlschlüsse, Zirkularitäten, leerweise wahre Allaussagen usw. auf.

Highlights des Buches sind die Diskussionen Freges und Kants zu Existenz und Prädikat, Spaemanns grammatikalischer Beweis, Spinozas axiomatischer Ansatz à la Euklid, Anselms ontologischer Urbeweis und natürlich der bekannte modallogische Beweis von Gödel.

Das Buch ist stellenweise aufgrund der fachspezifischen Terminologie schwer zu lesen, aber alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre, die mich beeindruckt hat.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine spannende und erkenntnisreiche philosophiegeschichtliche und theologiegeschichtliche Lektüre, 26. April 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Man könnte denken, im Zeitalter der Moderne, die sich gerne säkular gibt, obwohl seit Habermas` Friedenspreisrede 2001 schon wieder von einem postsäkularen Zeitalter die Rede ist und einer Wiederkehr der Religion, seien die lange zur philosophischen Königsdisziplin zählenden Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen obsolet geworden. Mitnichten. Denn spätestens seit der berühmte Mathematiker und Logiker Kurt Gödel 1970 ein kurzes Manuskript mit dem Titel "Ontologischer Beweis" veröffentlicht hat, sind die Gottesbeweise wieder zurück in die philosophischen Seminare gekehrt. In diesem Beweis hatte Gödel Gott als Wesen definiert, "das alle positiven Eigenschaften besitzt." Der Beweis führte zur der Schlussfolgerung, dass Gott notwendig existieren muss, und ist seitdem noch nicht widerlegt worden, weil er alle notwendigen Kriterien enthält und weder offenkundig falsch noch offenkundig unsinnig ist.

Auch wenn er vielfach bezweifelt wurde, zeigt sich in diesem Vorgang die Fortsetzung einer langen Tradition, die in diesem Sammelband für Philosophen und Theologen aufschlussreich und anschaulich dokumentiert und beschrieben wird. Von Anselm von Canterbury, über Thomas von Aquin, Descartes und Leibniz geht die philosophische Reise zu den Gottesbeweisen weiter zu Kant, Hegel und Schelling.

Aber auch zeitgenössische Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen werden vorgestellt und erklärt, etwa die Texte von Robert Spaemann und Richard Swinburne.

Alles in allem liegt hier ein anspruchsvolles Buch vor, das eine spannende und erkenntnisreiche philosophiegeschichtliche und theologiegeschichtliche Lektüre bietet, und zu eigenem vertieften theologischen und philosophischen Nachdenken anregen möchte.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte eines absurden Beweises, 1. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Natürlich ist das ein Problem. Mitten in der Lektüre werde ich von Amazon auf geschreckt, eine abschließende Bewertung eines 700 Seiten dicken Buches abzugeben ....
Worum geht es? Den wohl verführerischsten Gottesbeweis, den von ===> Anselm v. Canterbury. Selbst Paulus nimmt sich gegen Anselm vergleichsweise bescheiden aus

" Es gibt keinen Gott, spricht der Tor. Wo wir doch Gott erkennen können an all seinen Wirkungen. "

Ganz in der Tradition der Bekenntnisse des Augustinus verwechselt Anselm sein eigenes Ego mit Gott, den er ständig duzt, bei dem er sich für seine eigenen Ansichtenbedankt ... Zum ersten Mal lese ich den Anselmtext im ungekürzten Original.

" Gott ist das Größte, was sich denken lässt ( Ob ein solches maximales Element überhaupt existiert, schien schon den mittelalterlichen Zeitgenossen mehr als zweifelhaft. ) ( Lässt sich die " größte Zahl " denken? ) Wenn ich aber denke, dass dieses Größte nicht existiert, so wäre ein wahrhaft existierendes Größtes größer als jenes andere bloß imaginäre Große - Widerspruch. folglich existiert Gott ... "

Guido Kreis sagt ganz klar, dass wir die Zulässigkeit dieser Schlussregel überprüfen müssen.

" Eine Hexe, ein Teufel oder eine Krankheit, die in Wirklichkeit existiert, ist größer als Hexen, Teufel und Krankheiten, die nur in der Fantasie existieren ... "

DIESER Einwand war mir denn doch neu; spätestens hier offenbart sich Anselm als absurd. Ausführlich zitiert Guido Kreis die Texte von ===> thomas v. Aquin, bei dem das selbe Argument in Bezug auf die " vortrefflichste Insel " wieder kehrt.
Weiter bin ich noch nicht. Mir wurde hier schon vor geworfen, bei einer Rezension hätte ich nicht das Recht, eigene Erfahrungen ein zu bringen.
Ich bin Atheist; mit 6 Jahren legte auch ich den Faustischen Schwur ab

" Ab heute Nacht will ich nicht mehr beten. "

Anselm ginge mir voll am Aasch vorbei - ginge es hier bloß um den Alten über den Wolken.
Aus der Tradition der mittelalterlichen Gottesbeweise erwuchs aber die moderne Mengenlehre.
Lest euch mal in Wiki den Beitrag über das ===> Zornsche Lemma durch - ein Kapitel ===> transzendentaler Matematik.
Wiki gibt ein Anwendungsbeispiel.

" Jeder Ring mit Eins ( siehe: " Noethersche Ringe " ) besitzt ein maximales Ideal. "

Klingt stark nach Anselm und wird bewiesen mit der ===> Jakobsleiter aus dem alten Testament.

Der australische ateistische Philosoph ===> John Mackie hat Anselm rund erneuert, indem er das Beweisargument auf ein modernes kosmologisches Multiversum überträgt; der entscheidende Schluss auf die Existenz Gottes verrät dem Kenner, dass Mackie Onkel Zorn kennt, allerdings ohne ihn explizit zu zitieren ( Aktion gutenberg und Bösental. )
Dem geeigneten - äh - geneigten Leser stelle ich anheim, den Fehler auf zu süren, der auch dem postmodernen Anselm inne wohnt.
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7 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Schwer zu lesen, langatmig, unzugänglich. Dieses Buch hat mich leider sehr enttäuscht und ich kann es nur hartgesottenen Hobbyphilosophen empfehlen... Alle anderen werden wahrscheinlich so wie ich nach 50 Seiten aufgeben.
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