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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frische Denkerin auf neuen Pfaden
Die Autorin ist Soziologin und Anthropologin an der Hebräischen Universität Jerusalem und bereitete mir bereits mit Ihrem Buch „Der Konsum der Romantik. Liebe und die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus“ Freude. Nun erscheint im Suhrkamp, in gewohnt nüchterner Art, ein neues Werk in Deutsch. Sein Inhalt: Ihre Adorno-Vorlesungen in...
Veröffentlicht am 23. Mai 2006 von Fuchs Werner Dr

versus
4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Leser mit Philosophie- und Germanistik-Studium
Das Buch "Gefühle in Zeiten des Kapitalismus" enthält drei Vorlesungen, die so formuliert sind, dass sie sich an Philosophiestudenten richten könnten. Ob sie wirklich so gedacht sind, habe ich nicht ermitteln können, da mein Wille weiterzulesen schnell erlahmte. Ich muss diejenigen bewundern, die die Texte tatsächlich in einer Vorlesung im...
Veröffentlicht am 1. März 2012 von Susanne Brandt-stange


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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frische Denkerin auf neuen Pfaden, 23. Mai 2006
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die Autorin ist Soziologin und Anthropologin an der Hebräischen Universität Jerusalem und bereitete mir bereits mit Ihrem Buch „Der Konsum der Romantik. Liebe und die kulturellen Widersprüche des Kapitalismus“ Freude. Nun erscheint im Suhrkamp, in gewohnt nüchterner Art, ein neues Werk in Deutsch. Sein Inhalt: Ihre Adorno-Vorlesungen in Frankfurt, zu denen sie 2004 eingeladen wurde.

Eva Illouz ist eine erfrischende Denkerin, die bekanntes Gedankengut so präzis und lange modelliert, bis wir neue Konturen erkennen. Und zu ihrem Handwerkszeug gehört auch eine besondere Sprache. Mit ihren wissenschaftlichen Metaphern schafft sie es, mich davon zu überzeugen, dass man sich nicht zwingend fachspezifischen Begriffen bedienen muss, um über Erkenntnisse der Emotionsforschung berichten zu können. Denn immer spürt man, dass Eva Illouz Damasio & Co gelesen hat und sich eingehend mit den Folgen dieser Forschungsarbeiten beschäftigte. Was die Leser inhaltlich erwartet, gebe ich am liebsten mit der Nennung einiger Überschriften bekannt: Die Neuausrichtung der unternehmerischen Vorstellungskraft; Ein neuer emotionaler Stil; Die kommunikative Ethik als Geist des Unternehmens; Die Rosen und Dornen der modernen Familie; Das Narrative der Selbstverwirklichung; Die Pragmatik der Psychologie; Das umworbene Internet; Virtuelle Begegnungen; Phantasie und Enttäuschung.

Mein Fazit: Die in Israel lehrende Soziologin überführt Erkenntnisse der Emotionsforschung in Gegenden, in denen oft so gesprochen wird, das nicht einmal Insider mitkommen, worum es geht. Glasklar und in einer eigenen Sprache verbindet Eva Illouz Natur- mit Geisteswissenschaften. Eine Entdeckung.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Leser mit Philosophie- und Germanistik-Studium, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Gefühle in Zeiten des Kapitalismus: Adorno-Vorlesungen 2004 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Das Buch "Gefühle in Zeiten des Kapitalismus" enthält drei Vorlesungen, die so formuliert sind, dass sie sich an Philosophiestudenten richten könnten. Ob sie wirklich so gedacht sind, habe ich nicht ermitteln können, da mein Wille weiterzulesen schnell erlahmte. Ich muss diejenigen bewundern, die die Texte tatsächlich in einer Vorlesung im Hörsaal gehört und aufgenommen haben. Meiner Meinung kann man den Inhalt nur begreifen, wenn man ihn selbst liest, sich dabei ausreichend Zeit lässt und ein Fremdwörter-Lexikon zur Hand hat. Der Sprachcode ist ausgesprochen elaboriert: lange Sätze mit komplizierter Grammatik, reicher Fremdwörter-Gebrauch. Nur weil das Wort Gefühle im Titel vorkommt, ist es noch längst kein Buch, mit dem sich Romantiker anfreunden könnten. Und das Wort Kapitalismus heißt auch nicht, dass dieses Werk für Historiker gedacht ist. Für das Verstehen der Sprache sollte man Germanistik studiert haben, für den Inhalt Philosophie. Nur Mut, es ist sicherlich interessant...
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7 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Theorien, die besser strukturiert und ausgearbeitet sein sollten, 9. September 2008
Von 
K. Beer "Erdbeere" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gefühle in Zeiten des Kapitalismus: Adorno-Vorlesungen 2004 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Eva Illouz beginnt großartig, um dann zu zeigen, dass ihre Theorien sich auf nur wenige Fallbeispiele stützen und das Buch somit mehr verspricht, als es halten kann.

Die Ausführungen sind zu populärwissenschaftlich ausgefallen, um wissenschaftlich wirklich von Wert zu sein.
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11 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gefühlskalt, 21. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gefühle in Zeiten des Kapitalismus: Adorno-Vorlesungen 2004 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Ein hochtrabender Titel mit wenig Essenz.Die Ausbeutung emotionaler Ressourcen in der neuen Unternehmungskultur istnicht neu, genauso wie sie soziologische Sichtweise der Psychoanalyse.So ist Therapie für Illouz nur der Wunsch nach dem gesellschaftlichen Konstrukt der Selbstverwirklichung. Das ist falsch, weil Therapie nur bei psychischer Krankheit indiziert ist. Alles andere ist Vorurteil.Die Herausbildung des emotionalen Kapitals in der Moderne kommt sehr affirmativ daher. Hier wird nicht hinterfragt , ob es echte Gefühle oder doch nur Masken von Gefühlen sind.
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Gefühle in Zeiten des Kapitalismus: Adorno-Vorlesungen 2004 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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