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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. November 2005
In einem ersten Teil gibt Schröder eine brauchbare Einführung in die Grundpositionen der Philosophie des Geistes durch die naturalistische Brille. Obwohl es die political correctness der neuesten philosophy of mind nicht mehr unbedingt verlangt, gehört es doch noch zum guten Ton eines zeitgenössischen Geistphilosophen, auf dem Dualismus herumzuprügeln. Und diesen guten Ton lässt auch der Autor nicht vermissen. Eigenartig, dass das "Möglichkeitsargument" von Descartes (etwa: Ich kann mir vorstellen, ohne Körper zu existieren, also ist es möglich, dass ich ohne Körper existiere, also kann ich mit meinem Körper nicht identisch sein) hier mit dem Hinweis verworfen wird, dies sei vielleicht logisch möglich, aber deshalb noch lange nicht naturgesetzlich möglich: Denn das Argument zielt doch gerade auf die Infragestellung einer naturgesetzlichen, nämlich physikalischen, Erklärung des Körper-Geist-Verhältnisses. Eine viel bessere Diskussion des selben Arguments findet sich z.B. in Jonathan Lowes Einführung in die Philosophie des Geistes.
Der zweite Teil hat den Schwerpunkt "Mentale Repräsentationen". Der Autor versucht, "intentionale Zustände" wie Überzeugungen und Hoffnungen auf Körperliches zurückzuführen, verliert sich dabei in Details und einer fast undurchdringlichen Fachterminologie von philosophierenden Kognitionswissenschaftlern. Gibt es wirklich keine eleganteren Hirnzustände, die ein Dies-Einfacher-Sagen konstituieren?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2008
Ich habe diese Einführung ohne besondere Vorkenntnisse gelesen - was sich als ziemlich anstrengend herausstellte. Kernbegriffe wie "repräsentationaler Inhalt", "propositionale Einstellungen" oder "intentionale Zustände" werden zwar kurz, aber für mein Verständnis unzureichend erläutert und sollten einem deswegen schon wirklich geläufig sein, um gut in die Materie einsteigen zu können. Apropos Materie: Man kann heutzutage wohl kaum verlangen, dass jemand eine völlig un-materialistische These vertritt, aber Schröders Naturalisierungsvorhaben war für meinen Geschmack doch etwas zu präsent.
Dennoch glaube ich, dass für jemanden, der sich im Thema ein wenig auskennt und noch viele weitere Argumente für bestimmte Thesen kennenlernen möchte, an diesem Buch seine Freude haben kann. Vor allem im zweiten Teil geht Schröder auf etliche Gedankenexperimente und Argumentationen ein, die aber, um von einem Neuling verstanden werden zu können, sicher viel mehr Platz bräuchten.
Fazit: Sehr umfassend und auch präzise, nur leider viel zu schwierig für jemanden, der sich mit dem Thema erst vertraut machen möchte.
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