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5.0 von 5 Sternen Eine klassische Aufsatzsammlung, 3. August 2013
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Recht, Staat, Freiheit. Studien zu Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte. (Taschenbuch)
Wolfgang Böckenförde ist in Stil und Gedankenführung, in seinem intellektuellen Horizont und in der Plausibilität seiner Auffassungen eine Meilenstein deutscher Rechtsphilosophie. Die hier vereinte Aufsatzsammlung erstreckt sich zeitlich von den frühen 1960er bis in die 1990er-Jahre. Einige Beiträge darin sind bereits klassisch, so die Untersuchung zur fortschreitenden gesellschaftlichen Säkularisierung (mit dem berühmten "Böckenförde-Diktum"), seine Untersuchung zum Wertbegriff, und vor allem sein gerade heute wieder sehr aktueller Aufsatz zum Unterschied von Staat und Gesellschaft. Die klare Parteinahme für die religiöse, genau genommen: katholische Weltanschauung ist kein Nachteil, selbst wenn man selbst nicht religiös ist. Die Aufrichtigkeit und der unpretentiöse Vortragsstil ist einfach vorbildlich.

Ein Muss für jeden Politikwissenschaftlicher, Rechtsphilosophen und überhaupt für jeden mündigen Staatsbürger.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enthält einen Klassiker, 11. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Recht, Staat, Freiheit. Studien zu Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte. (Taschenbuch)
Dieser Essayband enthält einen inzwischen klassischen Aufsatz zur Säkularisation des Staates. Darin findet sich auch der berühmte Satz Böckenfördes: "Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann."
Böckenförde zweifelt an der Anrufung gemeinsamer Werte. Er sieht darin die Freiheit bedroht. Dass die Freiheit ein Teil dieser Werte ist, scheint er nicht in Betracht zu ziehen, was etwas enttäuschend ist. Auch die Vorstellung die Anerkennung universeller Werte führe zum Totalitarismus ist absurd. Nur weil es objektive Werte gibt, heisst das noch lange nicht, dass der Staat mit Zwang ihre Verfolgung durchsetzen soll. Freundschaft, beispielsweise, ist ein Wert, und doch hat sich der Staat schon immer aus Freundschaftsverhältnissen rausgehalten.
Ich empfehle jedem die Lektüre von Kapitel VII in John Finnis' Buch zu Aquin (OUP 1998, Aquinas). Dort findet man eine gute Rechtfertigung von objektiven Werten und den Grenzen staatlicher Macht.
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Recht, Staat, Freiheit. Studien zu Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte.
Recht, Staat, Freiheit. Studien zu Rechtsphilosophie, Staatstheorie und Verfassungsgeschichte. von Ernst-Wolfgang Böckenförde (Taschenbuch - 29. Januar 1991)
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