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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der modernen Sozialwissenschaften.
Zeit seines Lebens veröffentlichte Marcel Mauss nur einige wenige Aufsätze in Fachzeitschriften, die nur erahnen ließen, welche Energie hinter seinen in knapper Sprache und mit einer ungeheuren Zahl an Fußnoten versehenen nur von einem sehr beschränkten Publikum wahrgenommen wurden. Durch Claude Lévi-Strauss und zuletzt auch Gaudelier...
Veröffentlicht am 7. November 2001 von Florian Klimscha

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend mit Längen!
Das Grundthema (Funktionen des Geschenkeaustauschs oder des Austauschs von beweglichen Gütern überhaupt in verschiedenen Gesellschaften und zu verschiedenen Zeiten) das Buches ist sicher interessant, um es vernünftig zu analysieren und zu beschreiben hätte m.E. aber auch ein ausführlicher Artikel (in einer Fachzeitschrift) genügt. Mehr als...
Vor 12 Monaten von Joachim Klotz veröffentlicht


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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der modernen Sozialwissenschaften., 7. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Zeit seines Lebens veröffentlichte Marcel Mauss nur einige wenige Aufsätze in Fachzeitschriften, die nur erahnen ließen, welche Energie hinter seinen in knapper Sprache und mit einer ungeheuren Zahl an Fußnoten versehenen nur von einem sehr beschränkten Publikum wahrgenommen wurden. Durch Claude Lévi-Strauss und zuletzt auch Gaudelier nach seinem Tode kritisiert, verbessert aber auch hoch gelobt, verbergen sich in seinem epochemachenden Essay über die "Gabe" unzählige Beispiele von germanischen Stammesfürsten über die antike Welt bis hin zu rezenten Gesellschaften, die in einer bestechenden Argumentation, allerdings allzu häufig in gewaltige Fußnotendiskussionen übergehend, versuchen die Hintergründe eines nahezu globalen Phänomens freizulegen, nämlich dem Austausch von Geschenken. Mauss' Hypothesen von der Verpflichtung des Schenkens, Annehmens und Erwiderns von Geschenken sowie seine Gedanken über "Opfer" an höhere Mächte, an überlieferten Beispielen immer wieder belegt, sind für jeden interessant, der sich ernsthaft mit der Erklärung menschlichen Verhaltens beschäftigen möchte. Auch wenn das Themenfeld scheinbar so begrenzt ist und Mauss durch seine Erlebnisse im 1. Weltkrieg vielleicht dazu neigt, authentische Gesellschaften zu glorifizieren liefert "Die Gabe" unendlichen Diskussionsbedarf immer dort, wo Modelle menschlichen Handelns gefragt sind, sei es in der Archäologie, den Sozialwissenschaften oder eben der Ethnologie, für die Mauss allein aus forschungsgeschichtlicher Sicht unverzichtbar ist. Ein Buch, das sicherlich nicht einfach zu lesen ist, viele Fragen aufwirft, viel streitbares birgt aber damit ebenso große Neugier und ebensoviele Ansätze zum Verständnis über das Funktionieren vorindustrieller Gesellschaften.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der modernen Sozialwissenschaften., 7. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Zeit seines Lebens veröffentlichte Marcel Mauss nur einige wenige Aufsätze in Fachzeitschriften, die nur erahnen ließen, welche Energie hinter seinen in knapper Sprache und mit einer ungeheuren Zahl an Fußnoten versehenen, nur von einem beschränkten Publikum wahrgenommen Werken steckte.
Durch Claude Lévi-Strauss und zuletzt auch Gaudelier nach seinem Tode kritisiert, verbessert aber auch hoch gelobt, verbergen sich in seinem epochemachenden Essay über die "Gabe" unzählige Beispiele von germanischen Stammesfürsten über die antike Welt bis hin zu rezenten Gesellschaften, die in einer bestechenden Argumentation, allerdings allzu häufig in gewaltige Fußnotendiskussionen übergehend, versuchen die Hintergründe eines nahezu globalen Phänomens freizulegen, nämlich dem Austausch von Geschenken. Mauss' Hypothesen von der Verpflichtung des Schenkens, Annehmens und Erwiderns von Geschenken sowie seine Gedanken über "Opfer" an höhere Mächte, an überlieferten Beispielen immer wieder belegt, sind für jeden interessant, der sich ernsthaft mit der Erklärung menschlichen Verhaltens beschäftigen möchte. Auch wenn das Themenfeld scheinbar so begrenzt ist und Mauss durch seine Erlebnisse im 1. Weltkrieg vielleicht dazu neigt, authentische Gesellschaften zu glorifizieren liefert "Die Gabe" unendlichen Diskussionsbedarf immer dort, wo Modelle menschlichen Handelns gefragt sind, sei es in der Archäologie, den Sozialwissenschaften oder eben der Ethnologie, für die Mauss allein aus forschungsgeschichtlicher Sicht unverzichtbar ist. Ein Buch, das sicherlich nicht einfach zu lesen ist, viele Fragen aufwirft, viel streitbares birgt aber damit ebenso große Neugier und ebensoviele Ansätze zum Verständnis über das Funktionieren vorindustrieller Gesellschaften.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Buch zu den Tauschsystemen diverser Völker der Welt, 12. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Interessantes Buch, damals für einen Kurs an der Uni gekauft. Mauss schreibt natürlich etwas altmodisch, was dem Alter des Buches zuzusprechen ist, jedoch sind die von ihm vorgestellten Völker und deren Tauschsysteme detailliert und übersichtlich dargestellt. Das Buch hat mich dazu inspiriert ein Masterarbeitsthema zu wählen, in dem ethnolgisches mit archäologischem verglichen wird, von daher ein echter Denkanstoss!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend mit Längen!, 3. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Das Grundthema (Funktionen des Geschenkeaustauschs oder des Austauschs von beweglichen Gütern überhaupt in verschiedenen Gesellschaften und zu verschiedenen Zeiten) das Buches ist sicher interessant, um es vernünftig zu analysieren und zu beschreiben hätte m.E. aber auch ein ausführlicher Artikel (in einer Fachzeitschrift) genügt. Mehr als die Hälfte des Buches werden Bräuche und Gepflogenheiten ferner und fremder Kulturen (mit einer Fülle von Fußnoten) beschrieben bevor es dann endlich zu den Auswirkungen und Überlieferungen auf unsere moderne Form des Handelns und Austauschs kommt. Kernbotschaft: Austausch ist mehr als das Verschieben beweglicher Güter (gegen Geld), sondern im Austausch offenbart sich auch immer ein Stück des Gebers und des Nehmers, seiner Persönlichkeit, Absicht, sozialen Hintergrundes, Stellung in der Gesellschaft etc. Was darauf hinaus läuft, dass die Art und Weise wie gegeben und angenommen wird (bzw. mit welcher inneren Haltung) in der Tat die Welt verändern kann. Spannende Erkenntnis (aber eben komprimierter darstellbar)!
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3.0 von 5 Sternen über das geben und nehmen, 1. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
empfohlen für alle, die auch an klossowski und seiner theorie der austauschbarkeit des körpers sowie dessen ökonomie interessiert sind !
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