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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen13
4,5 von 5 Sternen
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am 20. Mai 2008
Es ist jetzt ungefähr 25 Jahre her, dass ich dieses Buch von Paul Feyerabend gelesen habe. Es gibt nicht viele Bücher aus meinem Studium, die einen derart langanhaltenden Eindruck auf mich gemacht haben. Feyerabends Buch hat mich schon damals sehr inspiriert. Ich bin heute als Wirtschaftsjournalist tätig, und schon lange habe ich mir vorgenommen, Feyerabends Thesen versuchsweise und natürlich mutatis mutandis auf die Führung von Unternehmen zu übertragen.
Ich werde heute Abend auf den Dachboden steigen und es in den alten Bücherkisten aus meinem Studium suchen. Wenn ich es nicht finde, kaufe ich mir ein neues.
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am 18. August 2006
"Wider den Methodenzwang" ist das erste Buch, das ich von Paul Feyerabend gelesen habe. Es kritisiert die Engstirnigkeit der wissenschaftlichen Methodik und ist ein Plädoyer für mehr Freiheit im Umgang mit (wissenschaftlichen) Theorien. Anhand von Galilei zeigt der Autor, dass Forschung eben keineswegs immer so funktioniert, wie sich Wissenschaftstheoretiker dies vorstellen.

Dieses Buch ist ein Muss für jeden Physiker, der bereit ist, etwas über den Tellerrand seiner engstirnigen Theorien und Methoden zu schauen.
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am 1. Dezember 2000
Feyerabends Forderung nach der Erkenntnisfreiheit des Einzelnen ist im Grunde genommen eine Sackgasse. Seine Vision würde zugleich auch das Ende wissenschaftlicher Arbeit bedeuten. Feyerabends Forderung die respektablen Denker sollten ihre eigenen Ergebnisse evaluieren und nur auf ihre eigene Evaluation vertrauen ist eine alberne Utopie. Wissenschaft funktioniert in einem sozialen System, in dem der eine von der Arbeit des anderen profitiert - mit all den "schrecklichen" Diskriminationen dieses Systems für den Einzelnen ist der unglaubliche technische Fortschritt unserer Zeit mit all seinen Verbesserungen für die Menschheit zu erklären. Auf die Sozialwissenschaften bezogen sind Feyerabends Forderungen der Freibrief für Psychoanalyse, Esoterik und ähnliche teilweise Menschen verachtende und schädigende Praktiken, die für sich nach Feyerabend nun nichtmehr falsifiziert werden können oder durch ein Expertenurteil disqualifiziert werden können. Feyerabends Forderungen mögen lehrreich sein - allzuoft sind sie aber auch sehr kontraproduktiv- ein individuumzentrierter Relativismus kann keine wirkliche Antwort auf die Frage nach der Wissenschaftlichkeit und Wahrheit sein. Alles im allen ist er nicht mit konstruktiven Wissenschaftstheoretikern, wie Kuhn, Popper oder Lakatos zu vergleichen.
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