Kundenrezensionen


20 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


84 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Des Lesers liebstes Missverständnis
Auch wer Thomas Hobbes nicht kennt, kennt zumindest einen Satz: Homo homini lupus, dass der Mensch dem Menschen ein Wolf ist. Und dieser hat die Rezeptionsgeschichte, zumindest wenn sie um eine echte Lektüre rum kommen will, seit jeher beeinflusst. Macht er doch ein einfaches Urteil möglich: Hobbes hat ein negatives Menschenbild. Was auch auf der...
Veröffentlicht am 25. April 2002 von A. Bock

versus
62 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine unvollständige Ausgabe
Diese Ausgabe ist leider nicht das Buch, was man sich erhofft.
Damit meine ich nicht das Geschriebene an sich, sondern die fehlenden Bücher Hobbes. Das Original besteht aus 4 BÜCHERN:

- Of Man
- Of Commonwealth
- Of a Christian Commonwealth
- Of the Kingdom of Darkness

(Sowohl in Englisch als auch auf Deutsch)...
Veröffentlicht am 10. April 2008 von Malu


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

62 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine unvollständige Ausgabe, 10. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Leviathan (Gebundene Ausgabe)
Diese Ausgabe ist leider nicht das Buch, was man sich erhofft.
Damit meine ich nicht das Geschriebene an sich, sondern die fehlenden Bücher Hobbes. Das Original besteht aus 4 BÜCHERN:

- Of Man
- Of Commonwealth
- Of a Christian Commonwealth
- Of the Kingdom of Darkness

(Sowohl in Englisch als auch auf Deutsch)
Allerdings birgt diese Ausgabe nur die ersten zwei Teile.
Dazu gibt es jedoch nirgends einen Hinweis.
Somit muss man sich notgedrungen ein neues Buch holen, wo alle Teile drin sind. Denn ein Buch, wo nur Teil 3 und 4 zu lesen sind, existiert nicht.

Über den Inhalt gibt es nichts Negatives zu bemängeln, im Gegenteil es ist sehr gut, wenn auch z.T. sehr anspruchsvoll geschrieben. Sowohl in puncto Formulierung, als auch den Fachbegriffen.

WENN SIE ALSO LEVIATHAN LESEN WOLLEN; (was ich dringendst empfehle) DANN EINE AUSGABE WO AUCH DER KOMPLETTE LEVIATHAN NIEDERGESCHRIEBEN IST!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


84 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Des Lesers liebstes Missverständnis, 25. April 2002
Von 
A. Bock (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Leviathan (Taschenbuch)
Auch wer Thomas Hobbes nicht kennt, kennt zumindest einen Satz: Homo homini lupus, dass der Mensch dem Menschen ein Wolf ist. Und dieser hat die Rezeptionsgeschichte, zumindest wenn sie um eine echte Lektüre rum kommen will, seit jeher beeinflusst. Macht er doch ein einfaches Urteil möglich: Hobbes hat ein negatives Menschenbild. Was auch auf der Ankündigung von Amazon zu lesen ist. Hier heißt es, dass für Hobbes der Mensch "kein geselliges, staatsbildendes Wesen, sondern ein Raubtier voller Bosheit und destruktiver Instinkte" ist. Und weiter: "Kein Gesetz, kein staatlicher Zwang hält die Menschen auf, und ihr ungezügelter Selbsterhaltungstrieb führt zwangsläufig zu einem 'Krieg aller gegen alle'."
So einfach macht es Hobbes dem Leser allerdings nicht. Und wer sich die Mühe macht, den "Leviathan" ganz zu lesen, wird feststellen, dass sich die Sache etwas anders darstellt. Hobbes redet zwar keinem liberalen Rechtsstaat das Wort, sondern einem omnipotenten Absolutismus, aber von einem negativen Menschenbild, das alle Menschen zu Tieren auf zwei Beinen macht, fehlt auch jede Spur. Und wer den gern zitierten Satz, der übrigens gar nicht aus dem "Leviathan" stammt, ganz liest, wird dies auch feststellen. Komplett heißt es nämlich: Homo homini lupus, homo homini deus, dass der Mensch dem Menschen auch ein Gott sein kann. Der erste Teil gilt laut Hobbes für den Fall des vorstaatlichen Zustands, der zweite für das Leben der Menschen in einem Staat.
Wer Hobbes verstehen will, muss sich die Mühe machen und ihn lesen (vielleicht auch seine Schriften "De Cive" und "De Homine"). Es lohnt sich, und sei es nur, um festzustellen, was für einen Staat man bestimmt nicht will.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Überblick über die Hobbesforschung!, 1. Juni 2000
Von Ein Kunde
Sehr praktisch kommentierter Text ( Marginalien ); in den nachfolgenden background interpretations ist dann häufig (nicht immer )intelligenterweise ein Zeilenvermerk auf diese Marginalien gesetzt; Aufschlussreiche bis wenig detailreiche hobbesche Aufsätze von bspw. Leo Strauss( Kapazität! ) bis R. Tuck & Oakeshott. Im ganzen empfehlenswert, vor allem hinsichtlich des günstigen Preises!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Übersetzung, 24. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Leviathan (Gebundene Ausgabe)
Im Vergleich zu der Reclam Version enthält diese Version Übersetzungsschwächen. Zwar ist diese Übersetzung näher am Original, erschwert aber durch teilweise sehr umständliche, im Deutschen unübliche Formulierungen das Textverständnis.
Schade, hätte gerne gespart, werde aber so das teurere Exemplar kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hobbes als Begründer des modernen Verfassungsstaates, 3. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Thomas Hobbes hat mit dem "Leviathan" die moderne politische Theorie- und Ideengeschichte in Form der Vertragstheorien eröffnet.
Ausgehend von seiner pessimistischen Anthropolgie und in Gestalt einer geometrisch-logischen Argumentationskette, nach der der Mensch immer nach dem strebt, was der andere besitzt, beschreibt der den Naturzustand, indem alle Menschen gleich sind.
Diese Gleichheit führt dazu, dass der einzelne ein Recht auf alles hat, womit er im Endeffekt nichts hat, da die ewige Konkurrenz und Gier zum "bellum omnio contra omnes (Krieg jeder gegen jeden)" führt. Damit gilt der Grundsatz "homo homini lupus (Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf)", was zu einem elenden und kurzen Leben führt. Da aber auch "homo homini lepus (Der Mensch ist dem Menschen ein Hase)" gilt, wollen die vernunftbegabten Menschen dem Naturzustand entkommen. Deshalb schließen sie einen (gedachten) Gesellschaftsvertrag, indem alle ihre Rechte an einem Souverän abtreten, der ihnen dafür dreifache Sicherheit garantiert: 1.Schutz vor zwischenmenschlicher Gewalt. 2. Schutz vor einem übermächtigen Staat und 3. Schutz vor den Folgen des Lebens (so soll der Staat arbeitslose Menschen unterstützen, insbesondere indem er Arbeit schafft [Hobbs nennt hier auch die Eroberung fremder Gebiete, was heute "wegfällt"]".
Kann der Souverän diesen Schutz nicht garantieren, besteht das Recht, den Vertrag aufzulösen, womit der Naturzustand wieder eintritt.
Diese verkürzte Zusammenfassung soll verdeutlichen, dass Hobbes vor dem Hintergrund der abendländischen Religionskriege und den Erfahrungen in England mit Oliver Cromwell zum ersten Mal den Gedanken der Monopolisierung von Macht in einer verfassten Ordnung erläutert, wobei die Kirche dem Staat untergeordnet wird. Auch wenn der Leviathan dazu einlädt, eine totalitäre Ordnung zu legitimieren, kann dieser alle Formen (Monarchie, Despotie, Aristokratie oder Demokratie) annehmen, wobei Hobbes die Monarchie unterstützt, was ihn in England Feindschaft und Verfolgung einbrachte.
Dem steht nicht entgegen, dass der Souverän eine Machtfülle besitzt und ausserhalb der geschaffenen Gesetze steht (was in der Demokratie auch gilt). Vielmehr muss er den Gesetzen Geltung verschaffen, da "Verträge ohne das Schwert nichts sind".
Insgesamt hat Thomas Hobbes nichts von seiner Aktualität verloren (so nennt er ausdrücklich die Wehrpflicht als Verteidigung des Staates als allgemeine Pflicht, obwohl es sonst ein Recht zur "Feigheit" gibt).
Insbesondere, da er die Frage stellt, was geschieht, wenn der Staat sein Gewaltmonopol als Merkmal des modernen Staates zu verlieren droht, da damit die Legitimation der verfassten Ordnung ins Wanken gerät. Pflichtlektüre für denjenigen, der sich mit politischer Theorie- und Ideengeschichte beschäftigt. Und auch sonst zu Empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Ausgabe derzeit, 14. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (Taschenbuch)
Zu Hobbes` Werk selbst will ich nichts mehr sagen, denn da wurde schließlich schon genug zu erzählt/geschrieben.
Ich habe lange nach einer kompletten Ausgabe vom "Leviathan" gesucht, weil ich nämlich eine Facharbeit über dieses Buch schreiben musste/wollte und die Reclam Ausgabe jedoch nur die ersten zwei Kapitel enthielt und die Kapitel über den "christlichen Staat", sowie dem "Reich der Finsternis" dort fehlten.
Zwar sind die ersten beiden Kapitel viel maßgebender für Hobbes` Staatstheorie, aber wer wirklich ein umfassendes Bild von Hobbes` Gedankenwelt und seinem Verhältnis zur Kirche haben möchte, kommt an dieser Ausgabe hier nicht vorbei.
Es ist die einzige komplette Übersetzung ins Deuscthe vom "Leviathan" und mit ein bisschen geistiger Konzentration nicht wirklich schwer zu lesen; rundum kann ich nur eine Kaufempfehlung für diese Ausgabe aussprechen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen be aware of kind of Politician you are, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leviathan (Penguin Classics) (Taschenbuch)
Very interesting analyse how the acceptable govern should be in that time and today we should not put apart it especially at what is challenging our society regarding the state nations as well human rights concern

Rui Marques Pinto
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen ++, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leviathan (Kindle Edition)
Guten Tag, einen Gruß vom anderen Ende der Welt. Leviathan ist ein netter Kerl. Aber sehr exzentrisch. Aber im Grunde wirklich ein netter Kerl.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen beeindruckend, 14. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Leviathan (Taschenbuch)
vorangestellt vielleicht zwei Bemerkungen:

Erstens: bei dieser Reclam-Ausgabe handelt es sich nur um die ersten beiden Teile (vom Menschen/vom Staat) des Leviathan. Die Teile drei und vier sind hier nicht enthalten.

Zweitens: Hierbei handelt es sich um die Übersetzung des Leviathan aus dem Lateinischen (1668). Hobbes veröffentlichte die erste Fassung auf englisch im Jahre 1651 und nahm bis 1668 einige kleine Veränderungen vor, auf die in dieser Reclam-Ausgabe in den Fußnoten aber hingewiesen wird.

nun zum Inhalt:

Beim Lesen des Leviathan muss man sich immer vor Augen halten, dass dieses Werk nun schon über 350 Jahre alt ist und einige Gedanken, die für uns selbstverständlich sind, damals vielen ketzerisch erscheinen mussten. Man bedenke, dass die französische Revolution noch über 100 Jahre auf sich warten lässt. Andererseits sind einige Dinge aber auch bereits überholt bzw. für einen Menschen des 21. Jh. völlig unverständlich (aber das ist der Lauf der Zeit).

Sehr beeindruckt hat mich zB die Aussage auf Seite 171: "Jemanden anzuklagen erfordert bekanntlich weniger Beredsamkeit, als ihn zu verteidigen, und jemanden zu verurteilen hat auch mehr den Schein der Gerechtigkeit für sich, als ihn loszusprechen." Etwas, was man zuweilen auch heute noch allzu gern vergisst.

Interessant (hinsichtlich der Verständlichkeit von Gesetzen) auch Seite 236 f: "Ebenso kann der, welcher über schriftlich verfaßte Gesetze einen Kommentar liefert, deshalb noch nicht als deren Ausleger angesehen werden; denn solche Kommentare sind sehr oft dunkler als der Text selbst und bedürfen daher nicht selten wieder einer Erläuterung, so daß des Erklärens fast kein Ende ist."

Der "Leviathan" ist hervorragend geeignet für Leser, die politisch, juristisch, historisch oder philosophisch interessiert sind. Für Leser ohne Vorwissen empfehle ich, zuerst das (äußerst kritische) Nachwort von Malte Dießelhorst zu lesen. Vieles wird dann verständlicher.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hobbes als Vorreiter der modernen Demokratie!?, 12. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Leviathan (Taschenbuch)
Hobbes sah den Menschen als ein Raubtier, dass die verhängnisvolle Fähigkeit hatte, in die Zukunft zu denken, was ihn von allen anderen Tieren unterschied! Diese Fähigkeit brachte, nach Hobbes den Menschen dazu, entsprechende Zukunftsängste zu entwickeln:"Habe ich morgen noch zu essen?", Kann ich morgen noch überleben?", und in der Folge:"Was kann ich tun, um mein Überleben auch morgen noch zu sichern?" Aus dieser Betrachtung heraus entstand die Gier und der starke Wille zur Macht, was zu immer währenden Kriegen führen musste. Hobbes Erkenntnis dieses angstgetriebenen Egoismus und den daraus resultierenden Begierden veranlasste ihn zu der Aussage, dass Kriege nur vermeidbar wären, wenn die beschließende und ausführende (strafende) Instanz nicht bei jedem Menschen selber, sondern bei nur einem, allgewaltigen, aber vom Volke akzeptierten Potentaten liegen dürfe. Eine recht einfache Lösung, die aber dem etwas später auftretenden JOHN LOCKE, als Basis zu seiner Theorie der Gewaltenteilung inspirierte. Locke setzte statt eines Individuums das Volk selber in die Legislative und den Potentaten in die Exekutive, einfach ausgedrückt. Damit hatte Locke, aufgrund der "Vorarbeit" Hobbes den Grundstein zur modernen Demokratie, zumindest mit-gelegt. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung beinhaltet Lockes Postulate teilweise in wörtlicher Form und auch der einige Jahre später auftretenden Französischen Revolution lagen hauptsächlich die Thesen Lockes zugrunde. Man kann Hobbes also mittelbar als einen der philosophischen Vordenker der modernen Demokratie sehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen