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am 4. Juni 2003
Wer in der mittlerweile unüberschaubaren Sekundärliteratur über Umberto Ecos wissenschaftliches und literarisches Werk den Überblick verloren hat, kann in „Das offene Kunstwerk" zurück an die Quellen gehen. Bestehend aus teilweise lose zusammenhängenden Aufsätzen (darunter z.B. „Zen und der Westen"), enthält diese Ausgabe neben einem äußerst ausführlichen und instruktiven Vorwort (eine positive Ausnahme im Genre der Einleitungsschreiberei) zwei zentrale Texte, nämlich die „Poetik des offenen Kunstwerkes" und „Analyse der dichterischen Sprache". Ersterer gibt Erhellendes zur Relation Interpret/Konsument - Kunstwerk und arbeitet Interpretation, das Zusammenspiel zwischen dem Künstler und seinen Rezipienten, als Grundvoraussetzung für künstlerisches Schaffen überhaupt heraus: ein Kunstwerk gleich welcher Art ist notwendigerweise unvollendet (d.h. offen), wenn es dem Interpreten unter die Augen/Ohren kommt. Über die Analyse der dichterischen Sprache nähert sich Eco dem Prozess der Interpretation unter Verwendung semiotischer Erkenntnisse am Exempel der Literatur. In einer klaren Sprache, nicht halb so sibyllinisch wie man fürchten könnte, versucht Eco wissenschaftlich darzulegen, worin der sog. ästhetische Reiz besteht und im Zusammenhang damit, was die Rezeption von Kunstwerken (in diesem Fall Literatur/Drama) auszeichnet. In die Tiefe (und für meinen Teil bisweilen Untiefe) geht „Das offene Kunstwerk" im zweiten Hauptteil bei der Analyse der Poetiken (der sog. künstlerischen Operationsprogramme) von James Joyce.
Zweifelsohne ein Buch für lange Winterabende und nicht unbedingt für die U-Bahn, aber auch für eifrige Dilettanten ein Gewinn.
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am 29. November 2009
Neben Greenberg ist Eco, der nicht nur Romane schreiben kann, ein Kritiker der zeitgenössischen Kunst und Aufklärer ihrer. Wer gerne wissen möchte, warum unsere Kunst heute so ist wie sie ist, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
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