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5.0 von 5 Sternen Wegweisend
Es dauert einige Zeit, bis man versteht, was Eibl mit seinem Begriff der "Zwischenwelt" meint. Das allerdings liegt nicht am Autor, sondern am Stoff, den er behandelt. Denn Vorläufer evolutionsbiologisch inspirierten Nachdenkens über den Menschen haben Irrwege aufgezeichnet (z.B.: der Mensch als "Mängelwesen"), die der Autor erst einmal sorgfältig...
Veröffentlicht am 28. April 2010 von Putzplan

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verloren in der der Zwischenwelt!
Karl Eibl versucht mit seinem Buch einen Brückenschlag zwischen Evolution und Kultur. Ein äußerst spannendes Thema, zumal an kompetenter Literatur zu diesem Thema noch chronischer Mangel herrscht. Leider schafft auch Eibl nicht im Geringsten diese Lücke zu schließen. Im Gegenteil, was er hier abliefert, stellte mir mehrmals die Nackenhaare zu...
Veröffentlicht am 27. Juni 2010 von Karl Hungus


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wegweisend, 28. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Kultur als Zwischenwelt: Eine evolutionsbiologische Perspektive (edition unseld) (Taschenbuch)
Es dauert einige Zeit, bis man versteht, was Eibl mit seinem Begriff der "Zwischenwelt" meint. Das allerdings liegt nicht am Autor, sondern am Stoff, den er behandelt. Denn Vorläufer evolutionsbiologisch inspirierten Nachdenkens über den Menschen haben Irrwege aufgezeichnet (z.B.: der Mensch als "Mängelwesen"), die der Autor erst einmal sorgfältig absperren muss. Und in der Tat ist es nicht ganz leicht zu sagen, worin denn nun die Natur des Menschen liegt und was "nur" kulturelles Kontrukt ist. Beispiel Mutterliebe: ist sie nun "natürlich" also quasi automatisch da? Oder ist sie "nur" ein Konstrukt (S. 28f.)? Wie so häufig ist auch hier die richtige Antort: Es kommt darauf an. Und jetzt dämmert, was mit "Kultur als Zwischenwelt" gemeint sein könnte:
"Der Begriff der Zwischenwelt hat den Vorzug, dass er schon von der Wortbildung her Anschlüsse an zwei Seiten vorsieht. Die eine Seite ist unser evoluiertes Nervensystem. Die andere ist die sich wandelnde Umgebung. Aufgabe der Zwischenwelt ist es, diese beiden Größen als eine Art Interface aufeinander abzustimmen" (S. 36).
Der Text ist nach meiner Kenntnis der bislang beste Anlauf, Erkenntniss über den Menschen aus Biologie, Sprachwissenschaft, Soziologie, Geschichte und Anthropologie zu einem elegant formulierten und erkenntnisreichen Ganzen zusammenzuführen. Was ich aus der editon unseld gelesen hatte, hatte mich bislang mit dem Beigeschmack der Enttäuschung zurückgelassen. Dieser Text hingegen ist wirklich brilliant, wichtig und wegweisend!
(Und hier kommt Eibl noch einmal zur Wort: Warum sage ich "wegweisend"? Vielleicht weil "wir zusammen mit anderen Primaten vermutlich das ausgebreitetste Raummodell besitzen, das es im Tierreich gibt"? (S. 136))
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verloren in der der Zwischenwelt!, 27. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Kultur als Zwischenwelt: Eine evolutionsbiologische Perspektive (edition unseld) (Taschenbuch)
Karl Eibl versucht mit seinem Buch einen Brückenschlag zwischen Evolution und Kultur. Ein äußerst spannendes Thema, zumal an kompetenter Literatur zu diesem Thema noch chronischer Mangel herrscht. Leider schafft auch Eibl nicht im Geringsten diese Lücke zu schließen. Im Gegenteil, was er hier abliefert, stellte mir mehrmals die Nackenhaare zu Berge und ließ mich nur noch den Kopf schütteln. Angefangen von katastrophalen Verallagemeinerungen, die so nichtmal in der Geolino vorkommen und nur mit mangelnder Fachkenntnis zu erklären sind. (die Grundlage des Lustempfindes "erklärt" er schlicht mit einem stattfindenden <Klick>; ohne auf irgendwelche Bio(chemischen) Wirkungsweisen einzugehn). Bis hin zu kompletten Fehlinformation, wobei er diese "Argumente" teilweise als Grundlage für seine Kritik an anderen Wissenschaftlern nimmt. Besonders schlimm ist das Ganze, da er (sogar in diesen Fällen) mit Ironie, ja sogar Sarkasmus, nicht spart. Man bekommt permanent den Eindruck, er glaubt, er hätte die Weißheit mit Löffeln gefressen. Was aufgrund seiner wirklich dürftigen Argumentation schon fast groteske Züge annimmt. Überhaupt sind Aha-Momente äußert rar gesäht. Abgesehen von ein paar netten Fallbeispielen, voralllem aus der Tierwelt, gibt es hier Nichts, was man (sofern man sich schon etwas mit den Thematiken befasst hat) nicht so oder viel besser, schon 100x woanders gelesen hätte. Man könnte das Buch eventuell als Einführung nehmen, wobei es dafür in jedem der Teilgebiete wesentlich bessere Werke gibt. Denn trotz seines rudimentären Tiefgangs, gibt es keine klare Linie in seiner Argumentation zu erkennen. Außer, dass er alles besser weiß. Für mich die größte Entäuschung (ich lese viel auf diesem Gebiet) des letzten Jahres. Für die teils schön Beispiele und den nobelen Versuchs sich eines solch schwierigen Themas anzunehmen, mit Ach und Krach 2 Sterne.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natur des Menschen, 5. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Kultur als Zwischenwelt: Eine evolutionsbiologische Perspektive (edition unseld) (Taschenbuch)
Professor Eibl ist in seinem kleinen Büchlein ein großer Wurf gelungen.
So viel Zusammenhänge unteschiedlicher Disziplinen - und das tiefgründig -
das ist schon eine Meisterleistung.
Man kann nur hoffen, daß noch mehr Wissenschaftler den Mut haben über ihren
Tellerrand zu blicken. Nur so ist Erkenntniserweiterung möglich.
'Der Mensch wird erst dann besser, wenn man ihm zeigt, wie er ist.' Anton Cechov
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre, 28. Dezember 2009
Von 
Herr Häckel (Jena, Thüringen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kultur als Zwischenwelt: Eine evolutionsbiologische Perspektive (edition unseld) (Taschenbuch)
Ein sehr lesenswertes Buch über die biologischen Wurzeln der Kultur. Jedoch ist für das Verständnis ein geringes Vorwissen über die Thematik notwendig. Ansonsten ist das Buch eine spannende und empfehlenswerte Lektüre.
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Biologische Evolutionstheorie für Kulturwissenschaftler, 12. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kultur als Zwischenwelt: Eine evolutionsbiologische Perspektive (edition unseld) (Taschenbuch)
Geistrich. Witzig. Fundiert.
Ein Buch für Kulturwissenschaftler die einen kritischen Blick auf sich selbst und ihre Fachrichtung nicht scheuen.
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Kultur als Zwischenwelt: Eine evolutionsbiologische Perspektive (edition unseld)
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