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57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen solide Information, 7. Mai 2008
Von 
Peter Schmid (Salzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Rolf Landua hat sein langjährige Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit des CERN in dieses kleine Buch eingebracht. Da ich selbst auch seit Jahren versuche, "gebildeten Laien" die Elementarteilchenphysik und den CERN näher zu bringen, kann ich bestätigen, daß der Autor alle "üblichen" Fragen aufgreift und sie konzise und verständlich beantwortet. Dies ist bei einer abstrakten Materie, wie sie heute die Elementarteilchenphysik darstellt, eine beträchtliche Leistung.
Landua vermeidet dankenswerterweise auch ein "overselling", wie es sensationslüsterne Medien zu brauchen meinen, um wissenschaftliche Themen an den Mann zu bringen. Im letzten Kapitel "am Rand der Dimensionen" behandelt Landua Aspekte der Teilchenphysik, die weltanschauliche Fragen berühren. Auch diese sind klar und ehrlich dargestellt. Daß die Auswahl der Fragen notwendigerweise beschränkt und persönlich ist, tut dem Wert der Darstellung keinen Abbruch. Schade finde ich nur, daß Landua auf Referenzen verzichtet und auch keine weiterführende Literatur oder relevante web-Adressen angibt.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen über den grad des verständnisses...., 22. Oktober 2008
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
dies ist ein wirklich flüssig geschriebenes, hoch interessantes und sehr informatives büchlein über die bis dato größte forschungsmaschine der menschheit und den damit verbundenen hoffnungen und zielen.

neben den beeindruckenden technischen daten des größten teilchenbeschleunigers der welt gibt es auch informationen über die logistik der funktionssteuerung. es gibt dort kein projektmitglied, das alles über diese maschine weiß - jeder der zahllosen wissenschaftler ist für einen teil verantwortlich, zusammen bilden sie ein zusammengesetztes, größeres gehirn, das mit der maschine arbeitet.

funktionieren tut das ganze als frage/antwort-spiel. es werden die fragen gestellt, die ein an diesem gerät interessierter wohl stellen würde und herr landua beantwortet diese prägnant, verständlich und ohne überwissenschaftliches gedöns.

wenn es richtig ist, dass die beschreibung einer sache umso kürzer und verständlicher ausfällt, je mehr verständnis der autor davon hat, dann muss man rolf landua einen großartigen durchblick bescheinigen.

neben den technischen informationen gibts auch noch solche zum stand der teilchenphysik, zum urknall und über die zeitabläufe, die zum heutigen universum geführt haben - alles sehr anschaulich dargestellt.

obwohl mir vieles vom inhalt bekannt war, habe ich das büchlein "gefressen".

falls interesse an diesen dingen besteht: unbedingt lesen!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "Nichts" hat eine eigene Dynamik, 15. Oktober 2008
Von 
HeikeG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Rolf Landua berichtet aus dem größten und kältesten "Kühlschrank" der Welt - dem LHC im CERN.

Populistische Panikmache geisterte durch viele Medien, je näher das Datum der Inbetriebnahme des Large Hadron Colliders (LHC) rückte. Kaum eine Tageszeitung ließ im September einen derartigen Artikel aus. Die Gesprächsthemen in vielen Büros verlagerten sich weg von "Tatort" oder "GZSZ" in eine Richtung, von der Physiker noch vor Monaten nur träumten. Das "dunkle Zeitalter der Desinformation und Ignoranz" (Zitat Physik-Nobelpreisträger Robert B. Laughlin) schien für kurze Zeit gebrochen. Man diskutierte über unser Universum, eben jene schwarzen Löcher oder über das ominöse Higgs-Teilchen. Der sonst eher im "Dunklen" agierende Wissenschaftszweig erfuhr eine nie geahnte Popularität. Doch nicht immer verliefen diese Gesprächsrunden mit dem verständnisnotwendigen Wissen.

Rolf Landua hingegen ist Experte und ein sogenannter "Insider". Er arbeitet seit 1987 am CERN. In seinem "Gespräch über die Physik am CERN" - so der Untertitel - geht er auf Aspekte ein, die die Bevölkerung mit der geplanten Inbetriebnahme des LHC beschäftigen könnte. Landua hat sein Buch als idealisierten Dialog zwischen einem Laien und einem Wissenschaftler konzipiert. "Stellen Sie sich also vor, dem CERN einen Besuch abzustatten und dabei einen freundlichen Physiker zu treffen, der alle Ihre Fragen aus den Grenzbereichen der modernen Physik geduldig und so anschaulich wie möglich beantwortet.", schreibt der Autor in seiner Vorbemerkung.

Nach einer kurzen Einführung über Geschichte und Struktur des weltweit größten Forschungszentrums für Teilchenphysik, von dem aus immerhin das Internet seinen Siegeszug antrat (Tim Berners-Lee erfand hier das World-Wide-Web), betritt der virtuelle Besucher die "heiligen Hallen" des CERN.

"Woraus besteht Materie?" "Wie kann ich mir ein Elektron - oder ein anderes Elementarteilchen - konkret vorstellen?" "Wie werden Antiprotonen hergestellt?" "Was wissen wir über die Zusammensetzung des Universums?", sind nur einige Fragen, die in den ersten beiden Kapiteln aufgeworfen und gut verständlich beantwortet werden, bevor er den Leser ins Herzstück der Anlage, in den "Tunnel zum Urknall", sozusagen in die "Eingeweide" des LHC mitnimmt. Hier erfährt man etwas über Funktionsweise und Aufbau der Anlage und ihrer riesigen Detektoren. Aber auch zu solch elementaren Fragen "Was hat das LHC gekostet?" bezieht der Autor Position. Und natürlich bekommen Higgs-Feld, supersymmetrische (SUSY-) Teilchen und dunkle Materie gleichfalls ihren "Auftritt".

Da philosophische Aspekte für die Physik von großer Bedeutung sind, rückt Landua letztendlich auch Fragen ins Zentrum der Diskussion, die jenseits der experimentellen Möglichkeit liegen und damit den Dialog der Geistes- mit der Naturwissenschaft öffnen. "Wie konnte unser Universum vor 13.700 Millionen Jahren aus dem 'Nichts' entstehen? Existiert das Nichts überhaupt? Gab es während des Urknalls nur eine - oder vielleicht unzählige - Möglichkeit(en) für die Entstehung der Naturgesetze, und welche Rolle hat der Zufall dabei gespielt? (...) Ist irgendwo im Weltbild der modernen Physik noch Platz für Gott? Manchmal wird das Higgs-Teilchen auch als 'Gott-Teilchen' bezeichnet - ist Gott noch aktiv am Werk und greift über 'sein' Teilchen permanent in die Schöpfung ein?"

"Die Forscher der letzen Jahrhunderte haben eine wunderliche, aber auch faszinierende Struktur der Materie und des Universums entdeckt. Die Experimente am LHC werden uns einen Einblick in eine bisher unerreichbare Region von Raum und Zeit geben, der unser Weltbild revolutionieren könnte.", schreibt Landua. Auch wenn der LHC nach einer Panne am Kühlsystem kurz nach dem Start wieder abgeschaltet werden musste und ein Neustart erst im Frühjahr 2009 möglich sein wird, vermittelt Rolf Landuas Buch "Am Rande der Dimensionen. Gespräche über die Physik am CERN" dem interessierten Leser einen kleinen Ausblick darauf.

Fazit:
Rolf Landua führt auf verständliche Art und Weise in einen ungemein interessanten Wissenschaftszweig ein und räumt mit Vorurteilen auf.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommt die Welt in ihrer Ganzheit jemals zur Anschauung?, 14. September 2008
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Dieser in eine Frage umgewandelte Zweifel Kants prägt dieses wunderbare Buch, welches von den Anfängen zu dem Rand der Dimensionen aufbricht und äußerst verständlich zeigt, was die Physik antreibt. Ist diese Welt die Welt der Mathematik und in dieser Profession beschreibbar, entzieht sie sich doch der sinnlichen Anschauung. Von den Atomen des Demokrits hin zu den Elementarteilchen, die dann in aller Sinne unteilbar scheinen, bis nicht die Forschung dieses widerlegt. Landua spürt man die Leidenschaft zur Physik an und doch auch die hohe Bereitschaft, dem Leser Verständnis in der Sache zu offenbaren. Beispiele des Alltags sind so anschaulich und machen Physik leicht auf den ersten Blick - bis es eben zum nächten Thema der Vakuumfluktuationen kommt, wo selbst die Physik vor ihrem größten Rätsel steht.

Sie lernen über Atome und ihre Eigenarten, werden Quarks als Ups and Downs, als Charm oder gar Strange kennenlernen wie auch Leptonen als Elektron, Myon, Tauon, selbst Neutrinos und in Folge die Gruppen oder Familien von Elementarteilchen, die die Welt beschreiben, aber noch nicht ihre Masse kennen. Higgs als Feld oder als Teilchen ist damit der Anfang einer Idee, die nun im CERN und dem großen LHC zum größten Projekt zur Entdeckung des nächsten wichtigen Teilchens führt. Und letztenendes möchte man die schon philosophisch diskutierte Frage nach dem NICHTS klären und vor allem auf Antwort hoffen: Existiert das Nichts überhaupt? Gab es in diesem Nichts ein einziges Naturgesetz? Ist noch Platz nach Higgs für Gott und Religion?

Dieses Buch auf dem Weg zur Erklärung ist ein wunderbarer Begleiter auch zu den Berichten der Tagespresse. Den Tunnel zum Urknall werden Sie sehen - und die Konsequenzen der Experimente kennenlernen. Physik trifft Philosphie am Ende - Zufall und Notwendigkeit werden im anderen Licht stehen und die Fragen und Spekulationen werden eine andere Dimension erhalten. Ob es eine Theorie von allem, eine Weltformel geben wird? Eine veränderte String-Energie in Planck-Länge? Reicht die Sprache zur Erklärung der Natur? Muss eine neue Mathematik erfunden werden, um eine Sprache der Erkenntnis und der Beschreibung zu haben, die unserer Anschauung nicht mehr gerecht werden kann? Die Fragen fließen weiter, alles bleibt im Fluss, wie Heraklit schon wusste.

"Es gibt keine Grundstoffe, die nicht in Auflösung übergehen." (Platon) Das gilt für alle Materie, doch deren Bestandteile, deren Elementarteilchen sind ewig.

Dieses Buch ist Teil der unseld edition, seit 2008 neu bei suhrkamp. Diese Reihe widmet sich den aktuellen Themen der Zeit und den Welterklärungen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elitäre Zunft, 29. Juli 2009
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Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Landua verspricht in seinem Vorwort einen Dialog zwischen einem Laien und einem freundlichen Physiker über die Erkenntnisse der modernen Physik. Diesem Anspruch wird das Buch nur teilweise gerecht, z.B. wenn der Autor die Suchstrategie des CERN nach bisher unentdeckten Teilchen mit dem Besuch eines Kaufhauses beschreibt. An vielen anderen Stellen wird der physikalisch nicht vorgebildete Laie hingegen durch die Fachterminologie und die teilweise fantastisch anmutenden Theorien überfordert. Von einem 100-Seiten Bändchen kann auch schwerlich erwartet werden, dass es einem Laien die gesamte Atomphysik der letzten 150 Jahre verständlich erklärt.

Ethische und gesellschaftspolitische Aspekte der Forschungen am CERN blendet Landua leider völlig aus. Landua beschreibt korrekt die Widersprüchlichkeit der aktuellen physikalischen Theorien und die Unvorhersehbarkeit der Ergebnisse der Teilchenkollisionen am LHC, durch welche die Theorien über 10-dimensionale Räume, Gravitationsteilchen, dunkle Materie und dunkle Energie bestätigt oder widerlegt werden sollen. Würde man z.B. das heiß ersehnte Higgs-Teilchen nicht finden, würden ganze Theoriengebäude in sich zusammenstürzen. Ob durch die Versuche am LHC auf unserer Erde noch andere Dinge einstürzen könnten, wird nicht thematisiert.

Das gegenwärtige Misere wird auf Seite 12 offenkundig: Die Entwicklung neuer physikalischer Modelle und ihrer unvorhersehbaren Konsequenzen liegt in der Hand einer elitären Gruppe von ca. 130 Theoretikern. Damit ist der Rest" der Menschheit wieder auf jene Zeiten zurückgeworfen, in denen Hohe Priester, Schamanen, des Schreibens kundige Mönche oder sonstige zu Höherem Berufene das Monopol zur Interpretation der Kräfte hatten, die auf die Welt einwirken. Wo ist der "Luther der Teilchenphysik", der dem gemeinen Volk eine Teilhabe und Mitsprache an diesen elitären Gedankengängen ermöglicht? möchte man da fragen.

Durch das Zusatzprotokoll von 1955 zum CERN-Gründungsvertrag ([...]) hat CERN in Europa einen Status, der nur noch mit dem Vatikan vergleichbar ist. Keiner Gerichtsbarkeit unterworfen, niemandem zur Rechenschaft verpflichtet, werden die Steuergelder der am CERN beteiligten Staaten ohne jede Kontrolle in Versuche gesteckt, deren Sinnhaftigkeit oder Gefahr im Verborgenen bleibt. Während sich z.B. in der Genforschung Ethikkommissionen Gedanken um ein Regelwerk machen, in dessen Grenzen geforscht werden kann, ohne die Würde des Menschen zu suspendieren, wird höchstens in den Hinterhöfen von Internet-Blogs diskutiert, ob wir wirklich wissen müssen, wie der Urknall vonstatten ging und ob es für uns alle gefährlich werden könnte, das herauszufinden.

Rolf Landua hat - vermutlich unfreiwillig - diesen elitären und undemokratischen Aspekt seiner Zunft überzeugend herausgearbeitet, daher vergebe ich 5 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knapp und gut, 4. Mai 2011
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Ein sehr kurzweilig zu lesendes Buch: Es werden Fragen zur CERN-Technik, zur Datenmenge, -auswertung und -filterung, zum Urknall, den Dimensionen, Teilchen, Higgs-Feldern und Higgs-Bosonen etc. gestellt, und Rolf Landua beantwortet sie bemerkenswert knapp, klar und gelassen. Allerdings vermutlich nur für diejenigen, die sich mit der Materie bereits mindestens im Umfang etwa von Hawkings Die illustrierte Kurze Geschichte der Zeit oder Greenes Der Stoff, aus dem der Kosmos ist: Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit beschäftigt haben. Als Erstversuch in Hinblick auf Teilchenphysik und Kosmologie dürfte das Buch eine Überforderung darstellen.

Es wird häufig gefragt, ob sich solche Investitionen wie des CERNs überhaupt lohnen bzw. "rechnen". Bedenkt man, dass am CERN immerhin das World Wide Web erfunden wurde (1990 von Tim Berners-Lee) und demzufolge info.cern.ch die älteste URL der Welt ist, dann hat sich CERN wohl längst für alle Zeiten amortisiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles oder weiter wie bisher, 2. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Sehr gute Beschreibung derzeitiger Physik auf der Wanderung über den schmalen Grat der Stringtheorie und weiterer neuer Ideen, in einem kurweiligen Frage und Antwortspiel. Bleibt nur zu hoffen daß die Maschine am CERN die verständlichen Anfangsschwierigkeiten überwindet und uns einen großen Schritt auf dem Weg zur sogenannten "Weltformel" weiterbringt. Übersichtliche Darstellung für interessierte Menschen.
Gruß eh
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kosmologisches Standardmodell, 25. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Rolf Landua, Physiker am CERN, gibt in seinem sehr anschaulich und allgemeinverständlich geschriebenen Buch einen spannenden Überblick über die neuesten Untersuchungen zum Aufbau der Materie mittels des gegenwärtig größten Teilchenbeschleunigers (LHC). Das bisher weitgehend bewiesene Standardmodell zur Entstehung des Universums vor 13,7 Milliarden Jahren wird beschrieben und die Untersuchungen zur noch ungeklärten Schwerkraft (Higgs-Teilchen)dargestellt. Offene Fragen zur dunklen Materie und Energie werden überzeugend abgehandelt, ohne zu verschweigen, dass es darüber nur wenige belastbare Erkenntnisse gibt. Auch die gut begründeten Hypothesen zu eventuellen Vorläufern unseres Universum finden ihren Platz. Ein Buch, dass jedem Interessierten sehr zu empfehlen ist. Es ist eine "kurze Geschichte der Zeit" wie man nach einem Buch von Dawkins formulieren könnte. Allerdings wird am Ende die Einwirkung eines Gottes nicht von der Hand gewiesen, was Atheisten wie mich stört. Trotzdem überwiegt der sachliche Blick des Physikers.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über CERN und die Elementarteilchen, 9. Juli 2008
Von 
Jörg Schmid (Genf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Ausgezeichnete Einführung in die Welt, für die sich das Europäische Laboratorium für Teilchenphysik CERN interessiert, und in die Aktivitäten von CERN. Kurz (106 S.), sehr lesbar. Lässt keinen Zweifel daran, dass das, was die Physiker wissen, nur ein kleiner Teil ist, verglichen mit dem, was sie nicht wissen, aber gerne wüssten. Macht dem Motto der Edition Unseld alle Ehre: "Warum wir erst anfangen, die Welt zu verstehen."
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5.0 von 5 Sternen Gute Einführung, 4. April 2010
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Rezension bezieht sich auf: Am Rand der Dimensionen: Gespräche über die Physik am CERN (edition unseld) (Taschenbuch)
Besonders für diejenigen, die sich bisher noch nicht so intensiv oder gar nicht mit der Theoretischen Physik beschäftigt haben, ist dieses Büchlein eine sehr gute Einführung. Fragen, die ein Besucher eventuell stellen würde, werden von einem "freundlichen Wissenschaftler" am CERN beantwortet. Kurz und übersichtlich gehalten gibt es einen guten Überblick darüber, was denn eigentlich CERN ist und womit sich die Physiker dort beschäftigen.

"Am Rande der Dimensionen" macht neugierig auf mehr.
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