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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein
Es gibt Bücher, die als Meilenstein in der eigenen Erfahrung mit der Literatur bestehen bleiben. "Der Kuss der Spinnenfrau" ist ein solcher Roman für mich. Seite für Seite windet sich der Dialog zwischen zwei Inhaftierten in einem südamerikanischen Gefängnis: ein politischer Gefangener und ein Homosexueller - und somit zwei Menschen, die in all...
Veröffentlicht am 26. Juni 2002 von Werner, Henry

versus
3 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlecht
Es war eine qual dieses Buch zu lesen und es zu verstehen. Und wenn ich mir die anderen Rezessionen anschaue, glaube ich, dass ich es immer noch nicht verstanden habe. Was aber auch vielleicht aber daran liegen könnte, dass ich noch zu jung für dieses Buch bin.
Am 21. März 2004 veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 26. Juni 2002
Von 
Werner, Henry (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es gibt Bücher, die als Meilenstein in der eigenen Erfahrung mit der Literatur bestehen bleiben. "Der Kuss der Spinnenfrau" ist ein solcher Roman für mich. Seite für Seite windet sich der Dialog zwischen zwei Inhaftierten in einem südamerikanischen Gefängnis: ein politischer Gefangener und ein Homosexueller - und somit zwei Menschen, die in all ihrer Verschiedenheit eines gemeinsam haben: sie passen nicht in das System. Die Dialoge, die durch ihr unkommentiertes aneinanderreihen von unglaublicher Kraft sind, erzählen eine unbarmherzige Geschichte von gegenseitiger Ablehnung und Zuneigung. Es ist die Kunst, die zwischenmenschliche Dynamik in Dialogen zu fangen, die dieses Buch auszeichnen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 31. Mai 2002
Ein Buch voller Klasse und Stil. Hier vereint sich gesellschaftliche Kritik am politischen System Argentiniens mit dem Versuch einer Integration Homosexueller in der Gesellschaft.
Zudem ist das Buch mit einer Reihe historisch wissenschaftlicher
Untersuchungen über Homosexualität gespickt und bietet außerdem einen berührenden Einblick in eine wachsene Männerfreundschaft.
Das Lachen kommt keineswegs zu kurz. Das Buch besteht fast ausschließlich aus Dialogen zwischen Molina und Valentin, die - beide inhaftiert - einem so manches Mal ein Grinsen auf die Wangen zaubern. Eine Beschäftigung der beiden ist das Erzählen alter Hollywood-Filme, was mitunter genauso fesselnd ist. Eigentlich kommt dabei kein Sinn zu kurz: man lacht, man weint, denkt, man ist zufrieden, traurig oder wütend. Einfach klasse! Ein Kultbuch - so sagt es auch der Klappentext.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein besonderes Buch, das man nicht mehr vergisst, 22. Oktober 2008
Ich habe Den Kuss der Spinnenfrau als Empfehlung in einem anderen Buch entdeckt und es mir gleich bestellt - ich habe es nicht bereut. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Es wirkt ganz subtil auf den Leser ein,
lässt ihn mitfühlen, schmunzeln, weinen... Es ist ein Buch, in dem zwischen den Zeilen mehr steht als in ihnen selbst... So wie es von der ersten Seite an ein unsichtbares Band zwischen den beiden Protagonisten gibt, so sehr sie sich auch von einander unterscheiden mögen, so sehr Valentin, der linksextreme Häftling, sich auch dagegen wehren mag, so wird auch der Leser vom ersten Moment in den Bann dieser Geschichte gezogen. In gleichem Zug wie Molina und Valentin sich menschlich näher kommen, wird auch die Tiefe ihrer Charaktere deutlich, besonders die Tragik Molinas.
Die Filme, die Molina Valentin vor dem Schlaf erzählt, wirken keineswegs langweilig, im Gegenteil, auch wenn sie mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun haben, bilden sie die Ebene, auf der sich Molina und Valentin begegnen - sie sind das Spinnennetz, in dem Valentin sich verfängt und das Molina Abend für Abend geschickt weiter spinnt...
Als Valentin von dem vergifteten Gefängnisessen krank wird und Molina ihn umsorgt, kann er seine Dinstanz nicht mehr aufrechterhalten und dieses Gefühl lässt ihn auch nach der Entlassung Molinas verändert zurück. Er muss sich eingestehen, dass er von diesem gefühlsduseligen, romantischen Molina, vor dem er anfangs einen gewissen Ekel empfunden hatte, mehr gelernt hat, als aus seinen philosophischen und politischen Büchern, die er jeden Tag studiert... Er hat gelernt, dass das Leben nicht schwarz-weiß ist, er ist menschlich gereift. Und Molina verlässt das Gefängnis mit dem Gefühl zurück, endlich zumindest einen Hauch dessen erlebt zu haben, was er sich am innigsten wünscht...
Ein Buch, das tief berührt...
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk - und Pflichtlektüre für Schreiber, 19. Juni 2010
Von 
Carla Berling "Carla Berling" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch wurde mir als Paradebeispiel für hervorragende Dialoge empfohlen -
und ich bin begeistert.
Es ist ja kein Geheimnis, dass Autoren lesen, lesen, lesen MÜSSEN -
und dass man sein Handwerk am besten lernt, wenn man Bücher liest, deren Verfasser ihres beherrschen.
Was für ein Meisterstück ist Manuel Puig hier gelungen! Ohne Beschreibungen, Erzählung, Rückblende und anderes
Handwerkszeug treibt er die Story voran, lässt mich lachen, weinen, wütend sein, staunen und mich wundern.
"Nur" durch Dialoge.
Wer sich zum Schreiben berufen fühlt, sollte dieses Buch gelesen haben.
Carla Berling Im Netz der Meister
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 22. März 2001
Von Ein Kunde
Der besondere Reiz dieses Buches besteht darin, dass Molina, ein Häftling, seinem Zellengenossen alte Filme erzählt. Dadurch, dass "Der Kuss der Spinnenfrau" sofort mit so einer Geschichte startet, ist man gleich mittendrin. Vor allen Dingen hat es mich angezogen, dass das Buch hauptsächlich aus interessanten Dialogen aber auch wissenschaftlichen Abhandlungen besteht und man auf jeden Fall auch etwas zum Nachdenken hat. Die Dialoge gestalten alles sehr lebendig und die Filme, die erzählt werden sind meist sehr schöne Geschichten.
Wirklich rundum gelungen!
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3 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlecht, 21. März 2004
Von Ein Kunde
Es war eine qual dieses Buch zu lesen und es zu verstehen. Und wenn ich mir die anderen Rezessionen anschaue, glaube ich, dass ich es immer noch nicht verstanden habe. Was aber auch vielleicht aber daran liegen könnte, dass ich noch zu jung für dieses Buch bin.
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Der Kuß der Spinnenfrau
Der Kuß der Spinnenfrau von Manuel Puig (Gebundene Ausgabe - 1992)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,97
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