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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtig für das Leben sind geliebte Menschen.
Diesen Roman Hesses halte ich persönlich für einen der gelungensten. Die Hauptfigur, Peter Camenzind, ist, wie alle Figuren Hesses, ein "Sucher"; dessen individuelle Rückschau auf sein Leben läßt den Leser zunächst noch hoffen, Camenzind möge im herkömmlichen Sinne zu seinem Lebensglück finden: die Liebe zu...
Am 4. Juli 1999 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Vergleich mäßig...
Dieses Erstlingswerk von Hermann Hesse handelt bereits wie seine nachfolgenden Romane/Erzählungen von der Suche nach sich selbst, dem inneren Ich. Peter Camenzind wächst in einem kleinen Alpendorf auf, bricht jedoch in die große Welt auf, um sein Glück zu finden. Er erlebt die unerwiderte Liebe, die er wiederum in einem Schwerbehinderten findet, den...
Veröffentlicht am 21. November 2012 von Emil Sinclair


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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was letztlich jeden Menschen fortbewegt...., 25. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Peter Camenzind (Gebundene Ausgabe)
ist die Suche nach seiner oder ihrer Erfüllung. Hesse wählt seinen Protagonisten Peter Camenzind, der aus einem inzestösen Nest in den Bergen als angehender Literat in die große Stadt auszieht, um dort sein Glück zu machen. Sein Glück? Die erfolglosen Lieben zu Elisabeth und Frau Agletti? "Trotz aller Ironie und einer kleinen, harmlosen Blasiertheit sah ich in Träumen doch stets ein Ziel, ein Glück, eine Vollendung vor mir. Was es sein sollte, wußte ich nicht." Er findet Freundschaft und den Tod, er findet Exesse im Alkohol und letztlich findet er heim. Sein Weg ist steinig und bleibt es bis zum Schluß.
Hesse findet wunderschöne Worte, um seinen Weg zu zeichnen und seinen Reifeprozess zu schildern.
Ein Buch für viel Ruhe und eines, indem sich sicherlich jeder ein Stück weit findet. Ob er/sie will oder nicht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein 2. Hessebuch nach Siddharta, 13. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Peter Camenzind (Taschenbuch)
eine manchmal schwer zu lesende Geschichte, weil die Sprache alt und ungewohnt klingt.
Aber das Buch spiegelt die Emotionen, Sehnsüchte, Leidenschaften eines jungen Mannes wider, der "irgendwo" hin will - weg von zu Hause, ausbrechen will. So wie das in der Jugend nun mal ist. In der Botschaft deckt es sich stark mit Siddharta, nur daß statt der Theologie nun die Natur im Mittelpunkt steht.
Fazit: Man spürt beim Lesen förmlich die Figur des Peter Camenzind. Mich hat das Buch streckenweise verzaubert und ich habe es weg gelegt und für Sekunden mit anderen Augen in die Welt gesehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre auch für Zwischendurch, 28. Februar 2009
Hermann Hesse schildert in seinem Roman 'Unterm Rad' die Entwicklung und den Untergang des jungen Hans Giebenraht. Diese teilweise autobiografische Erzählung geht insbesondere auf den Einfluss der Bildungsinstitutionen auf Hans Entwicklung ein. Im Verlauf der Handlung treten verschiedene Personen in sein Leben, die jeweils nur die besten Absichten für Ihn zu haben scheinen, ihn aber letztendlich immer mehr von seiner wahren Persönlichkeit und der Welt der Gleichaltrigen um Ihn herum zu entfernen scheinen.
Schließlich opfert er sich und seinen jugendlichen Freigeist völlig den fremdinduzierten Bildungsidealen und lässt sich für das Priesterseminar einschreiben, die einzige Möglichkeit für niedere Schichten in Genuss einer gehobenen Bildung zu kommen.
Das Bildungsideal dem er sich unterzuordnen hat versteht den Heranwachsenden als unbehandeltes Rohmaterial, dass mit aller Härt zu behandeln ist um aus Ihm etwas formvollendetes und gutes, ein besseres Wesen zu machen. Aller Eigenwille und alle Kreativität, Wildheit müssen im wahrsten Sinne vernichtet werden um Raum für die neu geschaffene, idealkonforme Persönlichkeit zu schaffen.
Nur leider bemerkt niemand, dass Hans an den gestellten Anforderungen und den Zwängen, sowie der Verleugnung jeglicher kindlicher Bedürfnisse mehr und mehr zerbricht. Auch die Begegnung mit Hermann Heilner, dem anarchisch veranlagten Gegenpol dieser völlig geordneten Welt verschlimmert den Zustand nur, da Hans im Lichte dieses Freundes zum ersten Mal sein Leben reflektiert und erkennt wessen man Ihn beraubt hat.
Schließlich scheint er dem Käfig den seine 'Förderer' um Ihn gebaut haben für einen Moment zu entkommen, gebrochen aber doch anscheinend frei. Bald muss er aber erkennen, dass dies nicht ausreicht seine gebrochene Persönlichkeit zu heilen und so erkennt er ob seiner zurück gewonnenen äußerlichen Freiheit mehr und mehr die tatsächlichen Grenze seines inneren Verlieses. Man spührt als Leser wie Hans mehr und mehr in einen Abwärtssog seiner eigenen Persönlichkeit gerät und auch kurze Lichtblicke täuschen nicht über das sich immer deutlicher abzeichnende Finale des Buches hinweg.

Hermann Hesse erhebt in diesem Roman deutlich und bewegend Anklage gegen ein Bildungssystem, dass dem Lehrenden die Rolle eines Baumeisters zukommen lässt, der den Schüler nach gut Dünken und gegen alle Widerstrebungen formen darf und muss.
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5.0 von 5 Sternen Mein erster Hesse, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Peter Camenzind (Kindle Edition)
Ich muss gestehen, das ich erst im Alter von 56 Jahren diesen wunderbaren Autor kennen- und lieben gelernt habe. Natürlich habe ich im Laufe meines Lebens immer wieder von ihm gehört - sei es über Steppenwolf oder Siddharta, aber selber gelesen hatte ich ihn noch nie. Hugo Ball hat mich mit seiner Biographie neugierig gemacht, nicht zuletzt über die kritischen aber auch wertschätzenden Äußerungen über den Einfluss des Pietismus in Hessens Leben. Ich habe den Camenzind dann in drei Tagen verschlungen und muss gestehen, selten eine so schöne, tiefsinnige und gleichzeitig amüsante und humorvolle Lebensgeschichte gelesen zu haben. Mitten in den Wirren eines immer wieder zutiefst traurigen Lebens kommen versöhnliche Gedanken mit einer Wucht zum Vorschein, die die Liebe zum Leben hervorrufen, wie auch immer bedürftig und frustrierend es von uns erfahren wird. Mittendrin sogar eine Art Bekehrung, als Camenzind durch ein inneres Reden Gottes von seiner Menschenfeindlichkeit geheilt wird und die fürsorgliche Liebe zu einem behinderten Menschen entdeckt. Der Blick auf die Welt, den Hesse uns vermittelt, ist entlarvend und ernüchternd und dann wieder verzaubernd und verklärend. Wie wahr! Jetzt freue ich mich auf den Steppenwolf.
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5.0 von 5 Sternen Bestellt für die Oberstufe, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für meinen Sohn ein Muß vom Deutschlehrer in der Oberstufe. Da man da viele Bücher aus eigener Tasche zahlen muß, gehörte das dazu. Aber Preis stimmte, alles okay;-)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen peter camenzind, ein sonderling..................., 1. Januar 2007
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Im Mittelpunkt dieses frühen Romans "Peter Camenzind" von Hermann Hesse steht wieder einer der klassischen "Hesse Außenseiter" (die zahlreich seine frühen Erzählungen bevölkern). Der Weg von Peter Camenzind vom Land in die Großstadt (Basel / Zürich) ähnelt dem von Hesse selbst; inklusive der ersten großen Italienreise. Peter Camenzind wird über die Jahre hinweg vom Menschenfeind zum Menschenfreund. Hesse schreibt kurzweilig, manchmal sentimental (wenn er über das Leben philosophiert). Der Leser wird über die knapp 180 Seiten hinweg Peter Camenzind lieb gewinnen.
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5.0 von 5 Sternen peter camenzind, 10. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
das ist ein sehr schönes buch von hermann hesse und auch andere titel von ihm ist gut zu lesen und emfehlenswert
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und wenn nicht Hesse als Autor auf dem Titelblatt stünde?, 31. Mai 2012
Ich habe das Buch in einer Frakturschriftausgabe von 1909 gelesen und vielleicht wurde dadurch die Zeit erst deutlich, die seitdem vergangen ist. Mag das Buch damals in seiner Gefühlsdarstellung neuartig gewesen sein, so ist es heute in seiner Lebens- und Gefühlswelt doch sehr weit weg. Wie weit ist die Herkunft Peter Camenzinds aus einem abgelegenen, inzüchtigen Dorf heute noch nachzuvollziehen? Wie weit die Bildungsarmut und Bildungsferne seiner Umgebung und sein eigenes Streben nach Bildung und Welt? Abgesehen vom zeitlichen Abstand überzeugt aber auch der Erzählfaden nicht, wirkt konstruiert, in der Boppi-Episode sentimental und lässt mich im Ergebnis (Rückkehr aufs Land) ratlos. Ohne Hesse als Autor wäre das Buch sicher längst vergessen. Jeder der das Buch lesen möchte, sollte sich daher der Opportunitätskosten bewusst sein - und zu etwas Besserem greifen - auch von Hesse.
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11 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rohdiamant, 19. August 2007
Bei der Lektüre von "Peter Camenzind' beschlichen mich immer wieder Befürchtungen, dass ich vielleicht inzwischen aus meiner Hermann-Hesse-Phase hinausgewachsen sein könnte. Obwohl die typische Geschichte des Außenseiters erzählt wird, der seinen Platz in der Gesellschaft sucht,' die mich "Demian'" und den "Steppenwolf'" verschlingen ließ ' wollte bereits im ersten Kapitel der Funke nicht so recht überspringen. Das Buch lässt großes vorausahnen, und alle Motive, die Hesse später behandelte, tauchen hier bereits auf, aber trotzdem hat die Geschichte des Peter Camenzind einen durchgehend weltfremden, um nicht zu sagen provinziellen Beigeschmack.
Das beginnt schon bei der Schilderung des heimatlichen Dorfes, in dem der Ich-Erzähler viele Stunden damit zubringt, den Wolken nachzuschauen, die er dem Leser als seine "besten Freunde' vorstellt; die starkfarbigen Beschreibungen der Alpenlandschaft, dem Stammtisch-Zechen und des derben Bauernvolkes hätten ebenso gut aus "Heidi' stammen können.
Mit dem Auszug des Jünglings in die große Stadt endet zwar die Idyllisierung, der entrückte Charakter des Buches bleibt. Peter Camenzind knüpft Kontakte zu der örtlichen Künstlerszene und studiert Malerei, dann reist er nach Italien, und freundet sich am Schluss mit einem geistig Behinderten an.
Dies alles mag zwar sämtliche Rezepte für einen guten Hesse-Roman beinhalten, schlussendlich konnte ich aber nicht so richtig Zugang zu der Titelfigur finden. Alle Charaktere bleiben unterentwickelt und tragen immer nur zu einer bestimmten Episode bei; die ständige Selbstbetrachtung des Erzählers hat mich irgendwann einfach gelangweilt.
Aus demselben Material hat Hesse später literarische Brillanten geschliffen; sein Erstling wirkt noch etwas roh und ungeschlacht; und es ist kein Verlust, ihn zu überspringen.
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Peter Camenzind (Suhrkamp BasisBibliothek)
Peter Camenzind (Suhrkamp BasisBibliothek) von Hermann Hesse (Taschenbuch - 26. November 2007)
EUR 7,50
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