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5.0 von 5 Sternen Meilenstein deutscher Erzählkunst
"In der Strafkolonie" ist nicht nur Franz Kafkas gelungenste Erzählung, sondern neben Borcherts "Schischiphusch" auch die beeindruckendste deutsche Erzählung, die ich kenne - und das aus zwei Gründen:
1. Vordergründig geht es um einen Reisenden, der in einer Strafkolonie ein Hinrichtungsverfahren "begutachten" soll, das mit einer speziell...
Veröffentlicht am 23. März 2008 von helmut seeger

versus
0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Burteilung
Gefällt mir überhaupt nicht.
Geschrieben wie von einem kranken Sadisten. Verwirrend und um was geht es eigentlich und das Ende ist total unverständlich.
Vor 11 Monaten von Heinz Paulokat veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein deutscher Erzählkunst, 23. März 2008
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Suhrkamp BasisBibliothek) (Taschenbuch)
"In der Strafkolonie" ist nicht nur Franz Kafkas gelungenste Erzählung, sondern neben Borcherts "Schischiphusch" auch die beeindruckendste deutsche Erzählung, die ich kenne - und das aus zwei Gründen:
1. Vordergründig geht es um einen Reisenden, der in einer Strafkolonie ein Hinrichtungsverfahren "begutachten" soll, das mit einer speziell konstruierten Maschine durchgeführt wird.
Kafkas Kunstgriff liegt darin, dass er dem Reisenden die Feinheiten der Maschine von einem Offizier anpreisen lässt, der von diesem Verfahren vollkommen überzeugt ist und den Akt des Folterns mit der gleichen Begeisterung schildert wie andere den Liebesakt und den Reisenden gewinnen will, das Verfahren beim Kommandanten zu befürworten.
2. Der Reisende begutachtet das Verfahren im Auftrag des aktuellen Kommandanten, welcher ein Gegner der Folter ist, während der frühere Kommandant, dessen Geist noch über der Kolonie zu schweben scheint, ein vehementer Verfechter der härtesten und brutalsten Strafen gewesen war.
Indem der Reisende sich am Ende des Vortrags gegen die Maschine ausspricht, entzieht er sozusagen die Existenzgrundlage des Offiziers und vertreibt den Geist des ehemaligen Kommandanten.
Natürlich endet - wie alle großen Erzählungen Kafkas und das Leben selber - auch diese Geschichte tödlich und als der Reisende am Ende die Kolonie verlässt, hat diese kleine Erzählung den Eindruck vermittelt man hätte literarisch am Ende einer Epoche der Folter teilgehabt.
Mehr kann Literatur nicht leisten.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Lasst den Menschen, wer immer er sei, nicht verkommen! (Kafka, Schloß-Nachlaß), 11. Januar 2009
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Gebundene Ausgabe)
"Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt die Geschichte des Josef K., dem von einer mysteriösen Behörde der Prozeß gemacht werden soll. Und je mehr er seine Unschuld verteidigen will, um so tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen.

Dieser Gedanke aus Kafkas Roman "Der Prozeß" zwingt nahezu zu Ende gedacht genau zu der Idee, die "In der Strafkolonie" vollendet wird. Beide Erzählungen entstammen dem gleichen Jahr (1914), beide bedingen sich in gewisser Weise und dort, wo das Gericht in einer sturen, mechanischen Art zum Prozeß und zur Verurteilung kommt, genau dort führt die Erzählung zum Aufblitzen des Technokratischen: "Es ist ein eigentümlicher Apparat". Mit dieser Feststellung führt der Offizier den Forschungsreisenden, eingeladen einer Exekution in der Strafkolonie beizuwohnen, in die detaillierte Beschreibung dieser Hinrichtungsmaschine ein.

"Apparat" als Begriff in seiner Doppeldeutigkeit konnte von Kafka (1883-1924) nicht besser verwendet werden, zeigt er hier wie dort (Der Prozeß) auf die Metamorphose vom Menschlichen zum Technischen, in beiden Erzählungen gelten Unkenntnis des Verurteilten zu seinen Vergehen, der rein rationalen, maschinellen, inhumanen Abfertigung zu einem Urteil und seiner Vollstreckung. Selbst die Vergehen sind nicht einmal zu benennen, denn "Die Schuld ist immer zweifellos". Gleichzeitig offenbart diese Sicherheit in Gesetzesfragen, dass niemand sich in das Gericht einzumischen hat, sogar, dass dieses Gericht ohne höhere Gerichte über sich von einer einzigen Person geleitet wird, die zugleich richtet und vollzieht. Das letzte, höchste und wenn man so will jüngste Gericht. Das, was der Mensch nicht kennt, was für unweigerlich und unabwendbar gilt und empfunden wird, was unbekannte Ursache und unbekannte Folge hat, das ist des Menschen Schicksal. Sein vorbestimmter Weg. Sein Leben, welches nur am Ende hoffend sicher ist. Und so ist in der Strafkolonie des Lebens der Tod Erlösung.

Die Vollendung der Strafe dauert 12 Stunden, dem in Unkenntnis verurteilten, dem auch das Verbrechen nicht bekannt gegeben ist, wird von diesem besonderen Apparat das übertretenden Gebot als Stempel auf den Körper tätowiert. Um die sechste Stunde wird der Verurteilte dann still, eine Assoziation von Golgatha. "Verstand geht dem Blödsinnigsten auf" und der, dem Schicksal ein Kreuz ist, entziffert in den folgenden sechs Stunden die Strafe aus den Wunden. Ist die Botschaft geritzt, nimmt der Apparat den Verurteilten mit dem letzten Stich, spießt ihn auf und übergibt ihn der Grube. Im Tod wird er freigegeben. Weil die zweifellose Schuld sich im Tode erst erlöst.

Der Reisende ist Zuschauer, Begutachter, gegen die Todesstrafe, weil "in europäischen Anschauungen befangen", aber eben auch hörig gegenüber den Kompetenzen. Einmischen gehört nicht zu den Gepflogenheiten und so duldet er im Stillen, wissend, dass unabhängig von ihm die Dinge ihren Lauf nehmen. Einmischung in eine Welt, in der er als Reisender zu Besuch ist, ist im nicht auferlegt. Auch hier zeigt Kafka seine kritische Haltung, vielleicht aus biographischer Sicht.

Der Offizier, begeistert vom Apparat, von der Macht und getrieben vom toten "alten Kommandanten", der aber immer noch posthum als Geist leitend war. Ihm galt es zu folgen, immer - auch wenn der Offizier sich einzig mutig fühlte, dieses zu zeigen. "Dieses Verfahren [...] hat gegenwärtig keinen offenen Anhänger mehr. Ich bin der einzige Vertreter des Erbes des Kommandanten". So will er den Reisenden überreden, gegen den neuen Kommandanten zu sprechen und als dieser sein klares "Nein" zeigte, wandelt sich die Geschichte des Offiziers in die Notwendigkeit, den Verurteilten frei zu geben und das, was die Maschine bewirkt, sich selbst zu geben. "Sei gerecht" wird er sich selbst einstechen lassen und während der Prozedur zerbricht die Maschine, sie vollendet nicht die Tilgung der Schuld, sie schafft nicht mehr, den toten Offizier in die Grube zu werfen, nicht mehr, das Absolute im Tode zu erreichen. "Kein Zeichen der versprochenen Erlösung war zu entdecken". Dem zuvor Verurteilten bleibt ein lautloses Lachen, dem Offizier fehlt jede Mimik eines glücklichen Endes, dass er als verführtes Opfer sehnlich pries, als in eigener Entscheidung reales Opfer nicht erreichte.

Mystisch wird Kafka in vielen Erzählungen. Auch hier lässt er den Reisenden zum Grab des alten Kommandanten gehen. Nicht auf dem Friedhof wurde der Frevler begraben, in einem Teehaus unter einem Tisch befand sich ein Grabstein. Die Prophezeiung sagt, der Kommandant würde wieder auferstehen, wo er jetzt doch mitten unter ihnen ist, und die Wiedereroberung der Kolonie betreiben. "Glaubet und wartet" ist die Inschrift des Grabsteins, die alle Umstehenden mit dem Reisenden gelesen haben. Und auch alle Leser dieser Erzählung. Der Reisende verließ die Kolonie allein, er hielt sogar die, die mitzugehen drohten vom Sprung ins Boot ab. Der Denkende ohne Handlungsbereitschaft und Glauben will mit denen, die handeln und glauben, nicht in einem Boot sitzen.

Kafka der Zweifler, befindet sich hier inmitten derjenigen, die an Recht und Ordnung bis zur Selbstaufgabe glauben. Kafka, eben dieser Reisende, dem es hier gelang, in nicht unmittelbar religiöser Rede davon denkend zu sprechen, dass ein Leben ohne die Existenz Gottes, ohne Metaphysik nur ein vegetieren sei. "Dass der autonome Mensch, unfähig, Schatten zu werfen und Schatten zu tragen, konturenlos sei", wie Walter Jens mal schrieb.

Kafkas Attribute und Fähigkeiten, die Rationalität des Irrationalen, die Selbstverständlichkeit des Paradoxen, die Alltäglichkeit der Metaphysik zu zeigen in einer wahrhaft besessenen Detail-Freudigkeit, kommen auch in dieser bravourösen Erzählung voll zu Geltung. Keiner außer ihm ist in der Lage, die Frage nach dem Menschen so nahe an den Rand der Antwort zu schieben.

Von daher empfiehlt der Rezensent Kafka und eben diese Erzählung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der (ungerechten) Strafkolonie (der Grausamkeit), 8. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Gebundene Ausgabe)
Im Mittelpunkt dieser Erzählung Kafkas, die an einem nicht näher bestimmten Ort in einer kargen Gegend außerhalb Europas spielt, steht eine Maschine, ein Folterinstrument, ein Tötungswerkzeug. Vorgestellt wird sie einem Forschungsreisenden von einem Offizier. Dieser erklärt ihm, das diese Bestrafungsmaschine von seinem alten Kommandanten erbaut worden sei. Dabei wird der Verurteilte in die Maschine eingespannt und mithilfe von Nadeln wird ihm sein Vergehen in den Körper geritzt, bis er verblutet ist. Seit jedoch der alte Kommandant gestorben und von einem neuen ersetzt worden ist, findet diese Hinrichtungsart immer weniger Anhänger. Als der Forschungsreisende dem Offizier zu verstehen gibt, dass auch er diese Bestrafungsmethode nicht billige, kommt es zum großen grausigen Finale.
Diese Novelle ist eine typische Kafka-Novelle. Ein ungeheurer Sachverhalt wird dermaßen nüchtern und kalt beschrieben, als handele es sich um eine alltägliche Begebenheit. Besonders die Leidenschaft mit welcher der Offizier die Foltermaschine fast schon vergöttert, ist wirklich erschreckend. Genauso wie die Tatsache, das der Hinzurichtende kein gerechtes Gerichtsverfahren bekommt, sondern ohne sein Wissen zum Tode verurteilt wird.
Das Typische für Kafkas Werke ist ihre schwierige Interpretierbarkeit. Auch ,,In der Strafkolonie'' finden sich mehrere Deutungsansätze und Themengebiete, wie beispielsweise Menschenrechte und Menschenrechtsverletzung, Todesstrafe, Folter, Dikatatur und möglicherweise tauchen vor den Augen des Lesers einige Szenen aus der NS-Zeit auf.
Auf jeden Fall hat Franz Kafka mit dieser Erzählung wieder einmal ein Werk von erschreckender Grausamkeit und Wahrheit geschaffen, dass es verdient, gelesen zu werden, wobei sich Menschen mit schwachen Mägen allerdings vorsehen sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Erzählung, 21. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Kindle Edition)
Kafka beschreibt hier den Zwiespalt einer menschlichen Seele in Person des Herrn "K". Auf der einen Ebene geht es um Folter und Todesstrafe die Herr K nicht unterstützt, zum Anderen ist er Gast und fühlt sich zur "Neutralität" gegenüber dieser Sache verpflichtet. Dazu kommt noch, dass er für den Delinquenten keine Sympathie empfindet.
Eine tolle Erzählung, die den Konflikt zwischen einer objektiven Meinung und dem eigenen Gefühl im Anlassfall aufzeigt! Ich kann das Buch nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte man "gehört" haben, 15. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie, 1 Audio-CD (Audio CD)
Mein Vorredner hat die Geschichte ja schon gut geschildert. Nur stimme ich nicht mit meiner Meinung über den Sprecher überein.

Ich finde den Sprecher sehr gut. Hat ein gutes Gespür für die Charaktere und erzählt die Story eindringlich.

Eine Kaufempfehlung!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Kafka ist ein Lüstling des Entsetzens", 21. November 2006
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie, 1 Audio-CD (Audio CD)
Zum Sprecher (Eine Stimme für 4 Personen):

Schaut man sich im Internet um, wird die Stimme des hier eingesetzten Sprechers, Oliver Nitsche, mit folgenden Merkmalen beschrieben: "Mitteklräftig", "Frisch", "Warm" und "Markant" sei die Stimme des Sprechers - stimmt bis hierhin ohne jeden Zweifel - nur fehlt ihr in diesem Fall (meine Meinung nach!) das gewisse Gespür für Dramatik, plätschert die Erzählung einfach ihrem Ende entgegen.... - aus diesem Grund ein Stern Abzug....

Zur Handlung:

Ein Offizier führt einem Reisenden die Möglichkeiten seiner Hinrichtungsmaschine vor - fürchtet jedoch zugleich die Meinung des Reisenden, da dieser evtl. die Abschaffung der Hinrichtungsmethode durchsetzen könnte und verliert sich zwischen absurden Argumentationen, um seinen Status als Richter und Vollstrecker in einer Person erhalten zu können....

Anfangs noch voller Euphorie, versucht der Offizier, zunehmend verzweifelt, die Zustimmung des Reisenden für seine angeblich geniale Bestrafungsmethode zu erlangen....

Der Reisende begreift langsam aber sicher, welche Bedrohung der Offizier in ihm und seiner möglichen Meinung sieht - hält mit ihr jedoch nicht hinterm Berg und beschleunigt somit den Lauf der sich radikal ändernden Dinge....

Verurteilter und Soldat erfüllen die Rolle der schweigenden Statisten....

Die Personen der Erzählung:

Der Offizier - verliert sich vollständig in seiner Rolle des Technokraten, ohne Blick für den Verurteilten und dessen Rechte - vielmehr ist er absolut davon überzeugt, die ihm zur Verfügung stehende Hinrichtungsmaschine unbedingt einsetzen zu müssen - egal um welchen Preis!

Der Verurteilte - auf erschreckende Weise neugierig auf die Funktionen der Hinrichtungsmaschine, welche ihn das Leben kosten soll....

Der Reisende - als kritischer Beobachter der laufenden Folter / Hinrichtung

Der Soldat - ignoranter Erfüllungsgehilfe des Offiziers

Zum Autor:

Franz Kafka - je mehr ich von ihm zu lesen, bzw. zu hören bekomme, umso mehr verstehe ich übrigens die Kommentare seiner Zeitzeugen, wie z.B. diesen hier: "Kafka ist ein Lüstling des Entsetzens".

Halte ich Texte von Kafka in Händen, versuche ich mir stets vorzustellen welche Reaktionen er wohl mit seinen Aussagen zu Lebzeiten provoziert, bzw. hervorgerufen haben mag? Lesen sich viele seiner Ideen in der Gegenwart immer noch (ein wenig) "fremd", müssen sie zu seiner Zeit einfach wie Texte von einem anderen Stern geklungen haben?!
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4.0 von 5 Sternen harter Stoff, 7. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Kindle Edition)
Was für ein Mensch, was für Überlegungen und was für ein Ende. Ich kann es nur empfehlen. Es lässt einen nicht unberührt
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entsetzlich und Genial zugleich, 15. September 2011
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Suhrkamp BasisBibliothek) (Taschenbuch)
Eines vorweg, ich bin Schüler, 17 Jahre alt, und lese Kafka, weil ich ihn lesen will.
Ich war schnell gefesselt von dem Schreibstil dieses Mannes, und er wurde schnell zu meinem neuen Lieblings Autor.
Diese Grundstimmung die er selbst in seinen kürzesten Werken schafft, ist schwer zu beschreiben, und doch so stark...

Nun zur Strafkolonie.
Ich war zumindest in den ersten Minuten nachdem ich die Geschichte gelesen hatte, etwas verstört. Unglaublich, wie Kafka es mit einem an Sachbücher gemahnenden, absolut nüchternen und emotionslosen Schreibstil, geschafft hat, mir ein solch beklemmendes Gefühl zu vermitteln. Eine wirklich grauenvolle Geschichte, zugleich aber auch eine sehr tiefgründige.
Ich gehöre wirklich nicht zu denen die gerne viel interpretieren...das hat mir der Deutschunterricht gründlich ausgetrieben. Aber bei Kafka, so meine Meinung, springen einem bestimmte Sachverhalte einfach ins Auge, drängen sich manche Vermutungen geradezu auf.
Ich will nicht behaupten dass ich diese Geschichte verstanden habe, jedoch hat sie mir, gleichzeitig, viel Vergnügen bereitet, und ich kann sie nur weiterempfehlen. Ich kann es aber auch verstehen wenn man Kafkas Stil nicht mag.

Kafka ist für mich ein Autor, der potentiell jede Altersklasse ansprechen kann...und zumindest bei mir hat er es geschafft.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen o.B., 24. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Kindle Edition)
---------------zuverlässig zu jeder Zeit , schnelle Lieferungen zu preiswerten Angeboten .
Ich bestelle seit vielen Jahren und auch weiterhin !
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Burteilung, 1. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In der Strafkolonie (Kindle Edition)
Gefällt mir überhaupt nicht.
Geschrieben wie von einem kranken Sadisten. Verwirrend und um was geht es eigentlich und das Ende ist total unverständlich.
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In der Strafkolonie (Suhrkamp BasisBibliothek)
In der Strafkolonie (Suhrkamp BasisBibliothek) von Franz Kafka (Taschenbuch - 30. Oktober 2006)
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