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am 2. August 2012
Die 1964 veröffentlichte Erzählung "Amras" handelt von zwei Brüdern, die einen Familiensuizid überlebt haben und von ihrem Onkel zur Abschirmung vor der Öffentlichkeit in einen Turm in dem Innsbrucker Vorort Amras verbracht werden. In einzelnen Textfragmenten, immer wieder unterbrochen durch aphoristische Einschübe, wird aus der Perspektiven der beiden Brüder, K. und des kranken Walter, in unterschiedlichen zeitlichen Ebenen der allmähliche Niedergang der Familie thematisiert. "Amras" ist düster und bedient sich einer suggestiven, schöpferischen Sprache, in der die Wahrnehmungen und Empfindungen der beiden Brüder mit geradezu seismografischer Präzision geschildert werden. "Amras" hat trotz des über weite Strecken finsteren Grundtons sprachlich viel zu bieten und zeigt durch das Fehlen jeglicher für das spätere Werk von Bernhard typischen "Nörgelarien" eine wahrscheinlich weniger beachtete Seite Bernhards, wie sie etwa auch in "Frost", dem Debütroman Bernhards, deutlich wird. Wer sich für Literatur und Sprache interessiert, wird wie ich von "Amras" fasziniert sein.
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am 9. Februar 2004
Ein vielleicht nicht ganz typischer "Thomas Bernhard", die tragikkomischen Monologe, die sonst die Prosa Bernhards prägen, fehlen hier. Es handelt sich bei "Amras" um einen Text, der an Texte der Romantik erinnert, um eine Flucht zweier Brüder in einen Turm, weg von der Welt und um ihr Verhältnis zur unheimlich anmutenden Natur um sie herum. Das Wechselspiel zwischen äußerer und innerer Natur, zwischen der Turmumgebung und den psychischen Konflikten der Brüder prägt dieses Buch.
Das von Hassliebe geprägte Verhältnis der Protagonisten zueinander und ihr kontinuierlicher Verfall (typisch Bernhard) wird mit schön-schaurigen Naturbildern kontrastiert. Auf jeden Fall ein "Naturroman", der vollkommen anders ist als die meisten anderen Naturschilderungen und insoferne ein spannendes Leseexperiment.
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am 8. November 2004
Im Gegensatz zu Bernhards anderen, meist zynisch-bissigen und bittersüssen Werken stellt "Amras" ein grenzwertiges Leseerlebnis dar, dass nicht für labile Seelen geeignet ist: Das Leben einer ganzen Familie zerfliesst förmlich unter den Augen des Lesers und die Strenge und Härte der mal kalten, mal heissen, immer aber abweisenden Natur - auch der Krankheit - steht in direktem Zusammenhang mit dem Vergehen der beiden Jüngsten. Ein Fahrstuhl ins Jenseits und in seiner Fatalität ein Werk, das fast schon Elemente der "british gothic" Romane enthält, ohne dabei phantastisch oder surreal zu werden.
Alles in allem ein deprimierendes Buch, das äusserst lesenswert, aber nur für Bernhard-Geübte geeignet ist.
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am 18. Juli 2010
In der "Auslöschung" empfielt der Ich-Erzähler seinem Schüler "Amras" von Thomas Bernhard. Und bricht auf der ersten Seite seinen Namen. "Amras" beschreibt das dunkle Schicksal zweier Brüder. Aphorismenhaft, assoziativ reihen sich Eindrück aneinander, die "..."(Drei Punkte)zwischen den Sätzen sind tragende Säule in diesem Werk, das Bernhard zeitlebens, als sein Lieblingsbuch bezeichnet hat. Schonungslos, wie immer, geht es um die menschliche Existenz. Es dominiert das Prinzip Verzweiflung. Aber so muss es sein. Wir sind gescheiterte Existenzen.
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am 15. August 2013
Nun versteht man ja die Absicht des Autors ganz gut: zu zeigen, wie eine schwere Krankheit eine ganze Familie zerstören kann. Allerdings hätte Bernhard uns dieses Thema auch anders vermitteln können. Man braucht dazu nicht 98 Seiten lang den Blick ins Hirn eines verrückt Gewordenen zu werfen. Der eine der beiden Brüder begeht Selbstmord, der andere (der Ich-Erzähler) wird wahnsinnig oder er ist es schon.

Ich war nahe dran „Amras“ in die Ecke zu pfeffern. Sprache und Inhalt sind eine einzige Zumutung; diese endlosen, verkorksten Schachtelsätze, dieses ganze wirre Zeug… furchtbar.
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