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5.0 von 5 Sternen Paradebeispiel an Komödie
Bis heute ist Kleists "Der zerbrochene Krug" nicht nur eines der besten und spannendsten Lustspiele, sondern sozusagen auch eine der Urformen der heutigen Comedy-Serie. Mit Irrungen und Wirrungen - natürlich Lügen, die ihrem Sprecher so manche sich windende, vermeintliche Gelegenheit bieten, zu entkommen - Ironie und offenkundig lächerlichen Vorgängen,...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2011 von Timo Brandt

versus
3.0 von 5 Sternen Lustspiel?
Dies ist kein Lustspiel, es ist eine Krimikomödie mit bösem Charakter. Warum? Zum einen geht es um Erpressung, Körperverletzung, Amtsmißbrauch. Zum weiteren kann ich über Sexismus in übelster Form, Verrat, Ehrlosigkeit und Schwäche (der Oberboss ist anwesend und am Ende des Stückes völlig unfähig, das Possenverfahren um...
Veröffentlicht am 7. November 2011 von Michael Schaefer


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradebeispiel an Komödie, 11. Oktober 2011
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Bis heute ist Kleists "Der zerbrochene Krug" nicht nur eines der besten und spannendsten Lustspiele, sondern sozusagen auch eine der Urformen der heutigen Comedy-Serie. Mit Irrungen und Wirrungen - natürlich Lügen, die ihrem Sprecher so manche sich windende, vermeintliche Gelegenheit bieten, zu entkommen - Ironie und offenkundig lächerlichen Vorgängen, Andeutungen, Ulk und immer einer zart übertrieben anmutenden Art von Unfug, der vor allem die zentrale Figur umtreibt, die das Ganze mit ihrer Lächerlichkeit ansteckt.

Die Hauptfigur in Kleists Komödie ist ein Dorfrichter; ein scheinbar fast schon absurder, kleiner Charakter, deren einziger Sympathiezug eben seine aberwitzige, rattenähnliche, klumpfüßige Personalie ist. Bis zu diesem Zeitpunkt scheint er mit seiner Schlampigkeit und Schlichtheit durchgekommen zu sein, doch just an diesem Tage, da das Lustspiel aufzieht, kommt ein Gerichtsrat in das Dorf, um die Lage der Justiz auf dem Land in Augenschein zu nehmen und eventuelle korrupte oder unfähige Elemente zu entfernen. Unterwürfig und ungeschickt, will Kleists schwankender Held ihn von seiner Kompetenz überzeugen.
Außerdem wird an diesem Tag auch noch ein Fall verhandelt, der aus sukzessiv langsam klar werdenden Gründen, eine echte, prächtige Farce ist: Der Fall des zerbrochenen Krugs.

Wegen der alten Sprache ist Kleists Dichtung natürlich keine Comedy; aber lustig ist sie trotzdem, denn in ihr steckt der zauberhafte Ton eines listig-lustigen Geistes, den ich mir (gerade wenn man die anderen Kleistschauspiele betrachtet) nur schwer erklären kann. Das Stück kommt mit einer spitzen Leichtigkeit und vollendetem Arrangement, was die Ausreizung von Charaktären und Komik betrifft, daher, dass es fast schon wirkt wie nicht erfunden, sondern bloß witziger nacherzählt, als es wirklich war.

Alles in allem hat mich Kleists Stück vor allem begeistert, weil es keinen sterilen, sondern einen wirklich komischen und genau passenden Plot hat. Alle Personen tragen gut ihren Teil der sich anbahnenden Komik und wie gesagt: Dabei ist es, wie immer bei Kleist, unvermeidlich spannend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleist - immer mal wieder gern, 4. November 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der zerbrochene Krug (MDR) (Audio CD)
Gut vorgetragen. Hat den Deutchuntrricht aufgelockert und die Schüler haben ein besseres Gefühl für Kleists Sprache bekommen durch das Hören, denn durch die Betonung usw. erschließen sich die Satzstrukturen anders als nur auf dem grauen Papier des Reclamheftes:)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Richter auf Abwegen..., 23. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der zerbrochene Krug (MDR) (Audio CD)
Kleists "Der zerbrochene Krug" erscheint in der Hörspiel-Reihe "Klassik: Jetzt!", ist aber dennoch ein eher untypischer Vertreter, weil eine Komödie. Und diese Komödie hält tatsächlich, was sie verspricht.
Richter Adam, intrigant und auf erpresserische Weise an sehr viel jüngeren Frauen interessiert, muss versuchen, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Bei seinen zweifelhaften Avancen hat er auf der Flucht einen Krug zerbrochen, und über gerade diesen soll er nun persönlich zu Gericht sitzen. Zu hören, welch hanebüchenen Ausreden ihm einfallen, wie er sich immer tiefer in Widersprüche verstrickt, ist ein Erlebnis.
Und das gerade auch durch diese Hörbuchinterpretation. Die Mischung aus Adams Skrupellosigkeit, Tollpatschigkeit und Ängsten wird nachvollziehbar zelebriert. Und zwar so nachvollziehbar, dass der Text auch für ungeübte Leser leichter zugänglich und verständlich wird. Und genau hiermit erreicht das Hörspiel seine Zielgruppe und macht Klassik eben "Jetzt!" zugänglich. Hoffentlich geben ihm nicht nur die Leute eine Chance, die die Komödie ohnehin schon gelesen haben. Ohren auf - es lohnt sich.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Lektürehilfe erste Wahl, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Königs Erläuterungen haben den Ruf, in kurzer und prägnanter Weise die unerlässlichen Hilfsmittel zur Interpretation und zum Verständnis großer Werke der deutschen Literatur zu liefern.
Auch mit diesem Band über Heinrich Kleist's "Zerborchener Krug" ist dies einmal mehr gelungen. Meisterlich wird zunächst der Inhalt mit all seinen Bedeutungsfacetten behandelt. Dabei werden dem unbedarften Leser unklare Stellen erläutert und es wird auf die vielen interessanten Andeutungen und Zusammenhänge hingewiesen, die das Werk Kleists auch ausmachen.
Sehr hilfreich ist auch der kurze Abschnitt über die Biographie Kleis's, die sich oftmals in seinen Werken wiederspiegelt.
Durch dieses Bändchen wird die ohnehin schon sehr erheiternde Lektüre dieses köstlichen Schauspiels wesentlich erleichtert.
Für jeden, der Kleist's zerbrochenen Krug lesen möchte - oder schon gelesen hat - ist dieser Band also allemal eine sehr lohnende Anschaffung - vor allem auch wenn man den angenehm niedrigen Preis beachtet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Produkt wie beschrieben, 10. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der zerbrochne Krug: Ein Lustspiel. Berlin 1811 (Suhrkamp BasisBibliothek) (Taschenbuch)
Das Produkt entspricht der Beschreibung und entspricht den Erwartungen.
Es sind keine Mängel für uns an diesem Produkt zu erkennen.
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4.0 von 5 Sternen Erläuterungen zu einem Klassiker, 22. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Für einen Schüler erschließen sich nicht immer die Gedanken, die man hineininterpretieren kann, soll oder muss. Allein: Es ist wissenserweiternd
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3.0 von 5 Sternen Lustspiel?, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der zerbrochne Krug: Ein Lustspiel. Berlin 1811 (Suhrkamp BasisBibliothek) (Taschenbuch)
Dies ist kein Lustspiel, es ist eine Krimikomödie mit bösem Charakter. Warum? Zum einen geht es um Erpressung, Körperverletzung, Amtsmißbrauch. Zum weiteren kann ich über Sexismus in übelster Form, Verrat, Ehrlosigkeit und Schwäche (der Oberboss ist anwesend und am Ende des Stückes völlig unfähig, das Possenverfahren um den zerbrochenen Krug zu einem juristisch befriedigenden Ende zu bringen) nun mal wenig lachen. Übersetzt in die heutige Zeit kämen auch alle Gossenwörter vor die es gibt, was wohl beim Pöbel zu allen Zeiten gut ankam.

Die Hintersinnigkeit von Kleist scheint von vielen elegant überlesen zu werden. Für mich ein Abgesang auf eine widerliche Zeit, wo der Starke, der sich das Recht einfach hinbiegt und den Schwachen so gut es geht gefügig macht. Dass hier die sozial schwach gestellte und mühelos angreifbare Jungfer sich so bravourös aus der Affaire zieht, obwohl sie von allen Promotoren alleine gelassen, ja verraten wird (Mutter, Verlobter), ist ein Lichtblick, der den ganzen Schwank vor der Tragödie rettet. Dazu der liederliche Dorfrichter, der am Ende - typisch deutsches Lustspiel - sein Fett abbekommt, was den Pöbel schon immer erheiterte.

Denn Schadenfreude über den Sturz vom Thron, die Fehlbarkeit der Oberen, dass "Die ja auch nichts besseres sind" oder auch "Wir haben nichts zu fressen, aber sind ehrliche Leut'" tut nun mal gut, um von der Zugehörigkeit zu den "Hemdlosen" abgelenkt zu werden. Und wenn es nur ein paar Minuten ist...

Beim Lesen sollte man aufmerksam sein, denn zwischen dem gekonnt gesetzten und realistischen Füllgeschwafel, mit dem Kleist das Stück so handhabbar macht, kommen fast schon unmerklich die harten Fakten zum Vorschein. Die dann auch irgendwie keine richtige Beachtung finden. Soll ja ein Spiel bleiben.

Fazit: Lesen, aber unvoreingenommen. Brilliant ist es nicht.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute, 19. Mai 2010
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich ein Referat über den zerbrochenen Krug halten musste.
In dem Buch habe ich alle wichtigen Informationen erhalten, die ich für das Referat brauchte.
Die Inhaltsangabe ist sehr ausführlich und auch die Entstehung des Textes, die ich miteinbeziehen musste, ist ausführlich dagestellt. Außerdem sind viele Materialien wie Briefe oder die Vorrede, die Kleist für das Stück geschrieben hat, mitgeführt, was das Lesen interessanter macht und zusätzliche Informationen liefert.
Auch die Interpretationsansätze sind gut dagestellt und leicht verständlich.
Alles in allem finde ich das Buch gerade, wenn man den zerbrochenen Krug in der Schule durchnimmt oder wie ich ein Referat darüber halten muss, gut geeignet. Es liefert Hilfen zu Hausaufgaben und Referaten.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprache wie eine Sinfonie, 31. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der zerbrochene Krug (MDR) (Audio CD)
Der Pisa-Schock sitzt uns allen in den Knochen, und es wird in den Kultusministerien unter Schweiß und Tränen überlegt, wie der Abiturientenjugend beizubringen sei, was schönes, edles Deutsch nun wirklich sei und ausmache, wie Schiller die Exposition in den »Räubern« oder in »Kabale und Liebe« mit leichter Hand gestaltet habe, oder was der junge Goethe unter einer kessen und theatralischen Dreiecksbeziehung mit Decknamen »Stella« dramaturgisch alles versteckt hielt. Und so haben sich jüngst die Hörspielredaktionen von SWR und MDR und der Argon Verlag zusammengeschlossen um mehrere Klassiker wie »Emilia Galotti« (Lessing), »Urfaust«, »Iphigenie auf Tauris«, »Stella« (Goethe), »Die Räuber«, »Kabale und Liebe« (Schiller), »Der Hofmeister« (Lenz), »Der zerbrochene Krug«, »Prinz Friedrich von Homburg« (Kleist) und »Woyzeck« (Büchner) via CD ins Klassenzimmer zu bringen. Wobei es dem leitenden Projektregisseur Leonhard Koppelmann nicht um wie auch immer geartetes »Regiehörspiel« ging, sondern um ganz textnahe und unprätentiöse Auslegung der jeweiligen Vorlage. Koppelmann erläutert hierzu: »Dialoge zu lesen, ist schwierig für Ungeübte. Gesprochen jedoch entfalten sie ihren unentrinnbaren Reiz. Dazu bestechen die Theatertexte der deutschen Klassik durch ihre zeitlose Würde, ihre tiefe Humanität, ihre hohe Sprachkunst. Die Dialoge sind wie Musikstücke. In ihnen ist jene sprachliche Virtuosität zu hören, die Goethe, Schiller, Lessing, Kleist und die anderen zu Klassikern hat werden lassen, zu Tragsäulen unseres kulturellen Erbes.« Unterstützt wird das Projekt im übrigen durch die Kultusministerien von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und die Stiftung Medienkompetenzforum Südwest (MKFS). Zu einigen der Produktionen sind auch didaktische Handreichungen für den Unterricht vorbereitet worden, die wie beim Begleitmaterial zu »Emilia Galotti« Möglichkeiten einer modernen Theater- und Medienpädagogik für die Schule aufzeigen. Die Besetzungslisten der einzelnen Stücke würden jedem Theater zur Ehre gereichen. Hier finden sich alle Namen, die derzeit auf den deutschsprachigen Bühnen Furore machen. Fritzi Haberlandt (Maxim Gorki Theater, Berlin; Filme: »Kalt ist der Abendhauch«, »Erbsen auf halb 6«) ist Lessings »Emilia Galotti«, Sybille Canonica (Residenztheater, München; Filme: »Der Campus«, »Die Braut«) Goethes »Stella«, Oliver Stokowski (Schauspiel Zürich; Filme: »Der Ermittler«, »Das Experiment«) bricht als Karl Moor aus kleinbürgerlicher Provinzialität aus, während Ulrich Matthes (Deutsches Theater, Berlin; Filme: »Der Untergang«, »Der neunte Tag«) als »Urfaust« mit Sven-Erik Bechtolf (Burgtheater, Wien, zweifacher Nestroy-Preisträger; Filme: »Im Namen des Herrn«) als Mephisto um seine Seele ringt. Für den märkischen Adel von Kleists »Prinz Friedrich von Homburg« finden edelste Repräsentanten deutscher Schauspieler-Aristokratie, wie z.B. Matthias Habich (»Der Untergang«, »Unkenrufe«), Ulrich Noethen (»Der Untergang«, »Das wahre Leben«), Corinna Kirchhoff (»Die Kirchkönigin«), Peter Fitz (»Lautlos«, »23«)und Wanja Mues (»Die Bourne Verschwörung«, »Yella«) den rechten Ton. Und jener gefallenen Maria aus Büchners apokalyptischer Unterschichtenwelt leiht die unvergleichliche Sandra Hüller (»Requiem«) ihre Stimme. Aber ist es wirklich nur ihre Stimme? So gerne man jeden einzelnen der genannten Akteure leibhaftig vor sich wissen würde, so gewiss Theater nur als Einheit von Szene, Körper und Text existiert, so sehr verblüfft es doch, wie viel es in den subtilen Ohreninszenierungen des Regisseurs Leonhard Koppelmann (Hörspiele: »Baudolino«, »Elementarteilchen«, »Wassermusik«) zu entdecken gibt. Auf knapp 80 Minuten hat er die Vorlagen zurechtgestutzt. Und doch triumphiert hier das Wort, das aus sich selbst eine Vielfalt von Farben, Rhythmen und Bewegungen freisetzt, ja, eine Drastik, die sich in mancher Hinsicht den vergegenwärtigenden Einschränkungen auf der Bühne sogar als überlegen erweist. Mit welcher innigen Charakterisierungskunst etwa beatmet Hans Michael Rehberg die Lebenstäuschung des um seinen Sohn gebrachten alten Moor in Schillers »Räubern«, und wie kalt hallt zu Beginn von Goethes »Iphigenie« Ulrike Krumbiegels Eröffnungsmonolog aus dem Tempelinneren wider, in das es sie verschlagen hat. Hier entsteht eine Intimität, eine Verstärkung kleinster Nuancen, die auf der Bühne kaum erreicht wird. Frische und Klarheit sind für Koppelmann und die Ensembles in allen Inszenierungen unüberhörbar Programm. Fern von theatralischer Deklamation, fern auch von modischen Regiegags wagt der junge Regisseur die Konzentration auf die »Sprach-Sinfonien«. Die textnahe Inszenierung ist wohltuend für die Ohren und dürfte auch in den Schulen Fürsprecher finden. Die CD-Edition »Klassik: Jetzt!« dürfte ein Renner werden, da das Hören allemal komfortabler ist als das Blättern in vergilbten Reclam-Seiten.
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Der zerbrochne Krug: Ein Lustspiel. Berlin 1811 (Suhrkamp BasisBibliothek)
Der zerbrochne Krug: Ein Lustspiel. Berlin 1811 (Suhrkamp BasisBibliothek) von Heinrich von Kleist (Taschenbuch - 2. Oktober 2006)
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