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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zerspaltung des Ich als Unglücksursache im Leben
Die Geschehnisse des Werkes kann man mit einem Satz zusammenfassen: Peter Schlemihl verkauft seinen Schatten an dem Teufel, und büßt dafür. Wenn man anfängt, nachzudenken, was der Schattenverlust auf der Sprache der Symbolik heißen könnte, kommt man nicht weiter, ohne die Frage nach dem Wesen des Schattens zu stellen. In der...
Am 8. Januar 2000 veröffentlicht

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein interessantes Buch
Das Buch hat den Vorteil, dass dem Leser zeigt, dass man scheinbar unwichtige Dinge zu schätzen wissen sollte, wie in dieser Novelle, den Schatten.Außerdem verwendet Adelbert von Chamisso an einiegen Stellen märchrnhafte Ausdrucksweisen, die den Leser zum Teil ins Träumen versetzen.Ein deutlicher Kritikpunkt an dem Buch ist, dass die...
Am 8. Dezember 1999 veröffentlicht


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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zerspaltung des Ich als Unglücksursache im Leben, 8. Januar 2000
Von Ein Kunde
Die Geschehnisse des Werkes kann man mit einem Satz zusammenfassen: Peter Schlemihl verkauft seinen Schatten an dem Teufel, und büßt dafür. Wenn man anfängt, nachzudenken, was der Schattenverlust auf der Sprache der Symbolik heißen könnte, kommt man nicht weiter, ohne die Frage nach dem Wesen des Schattens zu stellen. In der animistischen Vorstellung galt jede Form der Reproduktion bzw. Duplikation des Menschen - so unter anderem der Schatten - als Manifestation der menschlichen Seele. So wurde dieses zweite Ich genauso gehütet, wie der Körper selbst, denn was immer dem Schatten zustieß, traf auch seinen Besitzer. Demnach war der Schatten ein wesentlicher Teil der individuellen Persönlichkeit, ohne den es kein vollwertiges, erfülltes Leben geben konnte. Der Schatten steht meines Erachtens - genauso wie bei C.G. Jung - für die unbewußte, nicht gelebte, nicht "beleuchtete" Seite der Persönlichkeit. Der Held gibt also einen Teil seiner Persönlichkeit ab, und wird dafür bestraft. So ist die Symbolik dieser Geschichte aktuell bis heute, denn sie rät dem Leser, ein ganzes Leben zu leben und nichts zu unterdrücken, keinen Pakt mit dem (symbolischen) Teufel zu schließen, um zum Reichtum zu kommen. Empfehlenswert zu lesen aber auch als Geschenk. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist ein Schatten?, 19. August 1999
Von Ein Kunde
Peter Schlemihl, der längst zu einer literarisch berühmten Figur geworden ist, kann als naher Verwandter von Faust gelten; doch nicht seine Seele verkauft er (obwohl ihm dieser Handel auch noch angeboten wird), sondern seinen Schatten. Was es aber mit diesem Schatten auf sich hat, ist gar nicht so leicht zu klären: Schlemihl wird ab sofort ausgelacht, gemieden, gescholten und bemitleidet und ist nicht mehr gesellschaftsfähig. Jeder sieht sofort, daß er keinen Schatten hat (was doch eigentlich unwahrscheinlich ist), und jeder weiß, was das bedeutet; nur der Leser rätselt. Der Verlust des Schattens hat eine gesellschaftliche Stigmatisierung zur Folge, die sich vielleicht nicht ganz ausdeuten läßt. Die Interpretation des Schattens als unergründbare Nachtseite des Geistes, die den Menschen erst menschlich macht, kann den Text ebensowenig vollständig erklären wie eine Deutung auf eine judenfeindliche Gesellschaft hin (die nahegelgt wird z.B. durch den jüdischen Namen der Hauptfigur - der "Pechvogel" bedeutet - und durch Anklänge an das Motiv des Ewigen Juden). Schlemihl selbst findet am Ende eine ganz unfaustische Lösung: Zufällig in den Besitz von Siebenmeilenstiefeln geraten, wandert er fortan als Naturforscher über den Erdball, zwar fern von den Menschen, aber doch zufrieden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr spannende Geschichte., 21. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Thomas Mann hat sie eine "phantastische Novelle" genannt - A. v. Chamissos "Peter Schlemihls wundersame Geschichte". Sie ist eine der typischen Schöpfungen der deutschen Romantik. Wie Anfang des 19. Jahrhunderts populär - ist sie in Briefform verfasst. Der Kern der Geschichte beruht auf einer Begebenheit, die dem Autor selbst geschehen ist. Er hatte auf einer Reise fast alles verloren. Ein Freund fragte ihn im Scherz, ob er denn auch seinen Schatten verloren habe. Ch. durchdachte dieses Szenario und nahm es als Motiv für die vorliegende Erzählung. Die Schattenlosigkeit (Teufelspakt) und die daraus entstehenden Folgen sind also das Thema der Geschichte. An den Namen Theophilus knüpft sich dieser Pakt schon von dessen Bedeutung her. Die Geschichte entstand 1813 in einem kleinen stillen Dorf. Nach ihrem Erscheinen 1814 wurde sie ausserordentlich erfolgreich und erfuhr zahlreiche Übersetzungen in fast allen europäischen Ländern. Er hat zahlreiche Elemente aus Märchen und Sage übernommen - so das Gückssäckel, die Siebenmeilenstiefel und eben den Teufelspakt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Novelle, 28. Mai 2007
In dieser Novelle geht es um einen Pakt mit dem Teufel. Peter Schlemihl übergibt seinen Schatten an den Teufel für Geld. Als der Mann ohne Schatten" wird ihm oft nachgeschaut und keiner möchte mit ihm zu tun haben, also entscheidet er sich dafür, außerhalb der Stadt zu leben, wo niemand ihn sieht. Außer seinem eingeweihten Knecht Bendel hat er niemanden. Auch auf seine große Liebe muss er verzichten... Doch er bekommt eine Chance vom Teufel seinen Schatten zurück zu bekommen... Und dann sind da noch diese seltsamen Stiefel die er sich kauft...

Diese Erzählung ist mit viel Fantasie geschrieben. Das macht sie zu einer sehr spannenden Erzählung die man gerne liest. Sie zeigt, dass viele Menschen alles für Geld verkaufen würden und erst merken wie viel diese ihnen selber wert sind nachdem sie sie verloren haben.

Also eine besonders interessante Geschichte mit sehr deutlicher und wichtiger Moral.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seinen Schatten zu verlieren kann äusserst Schmerzhaft sein, 23. Januar 2008
Die deutsche Literatur der romantischen Epoche hat schon was betörendes. Überhaupt sind es genau diese Werke, die mich unstillbar und unwiderruflich durstig nach mehr Zeilen machten. Ich liebe Schlemihl genauso wie Anselmus von Hoffmann.

In meinen Augen ein Buch, welches zu den must have's gehört.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker! Spannend!, 5. Januar 2000
Von Ein Kunde
Thomas Mann hat sie eine "phantastische Novelle" genannt - A. v. Chamissos "Peter Schlemihls wundersame Geschichte". Sie ist eine der typischen Schöpfungen der deutschen Romantik. Wie Anfang des 19. Jahrhunderts populär - ist sie in Briefform verfasst. Der Kern der Geschichte beruht auf einer Begebenheit, die dem Autor selbst geschehen ist. Er hatte auf einer Reise fast alles verloren. Ein Freund fragte ihn im Scherz, ob er denn auch seinen Schatten verloren habe. Ch. durchdachte dieses Szenario und nahm es als Motiv für die vorliegende Erzählung. Die Schattenlosigkeit (Teufelspakt) und die daraus entstehenden Folgen sind also das Thema der Geschichte. An den Namen Theophilus knüpft sich dieser Pakt schon von dessen Bedeutung her. Die Geschichte entstand 1813 in einem kleinen stillen Dorf. Nach ihrem Erscheinen 1814 wurde sie ausserordentlich erfolgreich und erfuhr zahlreiche Übersetzungen in fast allen europäischen Ländern. Er hat zahlreiche Elemente aus Märchen und Sage übernommen - so das Gückssäckel, die Siebenmeilenstiefel und eben den Teufelspakt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Das Buch war gut!, 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Bei der Novelle "Peter Schlemihls wundersame Geschichte", von Adelbert von Chamisso, geht es um Peter Schlemihl, der seinen Schatten gegen Geld eintauscht,da er denkt ,dass er nicht wichtig sei,und es später bereut. Uns hat die Lektüre gut gefallen, weil man die Situation und Lehre auf fast alle Zeiten und Situationen im Leben übertragen kann.
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4.0 von 5 Sternen Der Titel stimmt ganz genau, genauer geht es nicht!, 2. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch lesen wir in unserem Lesekreis, anlässlich der besonderen Geburtstage der Poeten und Schriftsteller im Jahre 2014.
Es ist immer wieder gut, auch Lesestoff, den ich nicht unbedingt bevorzuge, mir zu Gemüte zu führen.
Hier ist eindeutige ein Poet am Werk, es fängt schon mit Reimen in der Einführung an. Chamisso schreibt hier in schöner huldvoller deurscher Sprache, das Ganz mutet mich hier als ein Märchen an, fast wie bei den Brüdern Grimm, die Siebenmeilen-Stiefel und den Verkauf seines eigenen Schatten (sprich seiner Seele). Für mich ist dieser Peter Schlemil der Märchenheld, der alle möglichen Schcksalschläge erleilden muss. Das ungewöhliche für mich ist, das in dieser wundersamen Geschichte autobiographische Züge des Autors mit verarrbeitet worden sein sollen. So ganz schlau bin ich aus dieser wunderlichen Geschichte nicht geworden. Außer mit dem Gedanken, dass man/frau so leben soll, das man/frau seine Seele behält, sprich seelenvoll/sinnvoll zu leben. In diesem Sinne auf das Risiko Leben, so wunderbar und leidvoll zugleich!
Karin-Elisabeth
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5.0 von 5 Sternen Peter Schlemihls wundersame Geschichte, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adalbert von Chamisso: Peter Schlemihl, der seinen Schatten an den Teufel verkaufte.Schöne Verbindung des Textes mit den Zeichnungen von Karl-Georg Hirsch aus Leipzig. Ein Genuß!
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4.0 von 5 Sternen Ein wenig von allem..., 10. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Geschichte ist sehr kurzweilig geschrieben und auch nicht so lange, so das man das Buch sehr gut unterwegs lesen kann.
Sehr viele Teile der Geschichte erinnern jedoch an andere Erzählungen. (Sieben-Meilen-Stiefel; Der immer volle Geldbeutel usw.)
Die Erinnerungen an andere Geschichte macht das ganze aber auch recht amüsant.
SEHR EMEMPFEHLENSWERT, vor allem für Abiturenten.
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Peter Schlemihls wundersame Geschichte (Suhrkamp BasisBibliothek)
Peter Schlemihls wundersame Geschichte (Suhrkamp BasisBibliothek) von Adelbert von Chamisso (Taschenbuch - 27. Oktober 2003)
EUR 4,50
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