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Der reale Götz unterscheidet sich von Goethes Götz. Z.B. wurde der Echte um die 80 Jahre alt und Goethe ließ im Gegenzug den Fiktiven jung sterben. Der Reichsritter Götz hat Händel (Streit) mit dem Bischof von Bamberg, da dieser Götzens Knechte gefangen hält. Natürlich möchte Götz sie befreien und hält seinen Jugendfreund Weislingen fest, der auf der Seite des Bischofs steht. Er stimmt ihn um und Weislingen heiratet außerdem Maria, Götz' Schwester. Weislingen kehrt durch Lockmaßnahmen nach Bamberg zum Bischof zurück und verliebt sich in Adelheid von Walldorf. Daraufhin beschließt Götz seine Schwester Maria mit Franz von Sickingen, Anführer der rheinisch-schwäbischen Ritterrschaft zu vermählen. Götz überfält weiterhin Kaufleute, wird dafür verfolgt und versteckt sich in seiner Burg. Dabei entsteht das berühmte "Götz-Zitat": "...Sag deinem Hauptmann: Vor Ihro Kaiserliche Majestät hab ich, wie immer, schuldigen Respekt. Er aber, sag's ihm, er kann mich im Arsche lecken!"

Er wird später festgenommen, vor Gericht gestellt und wird schließlich von Sickingen gewaltsam befreit, da verschanzt er sich erneut in seiner Burg. Götz kämpft für die Bauern, wird kurze Zeit später ihr Hauptmann, Weislingen steht schon längst wieder auf des Bischofs Seite und schließlich wird Götz von Weislingens Reitern gefangen genommen. Berlichingen stirbt als Gefangener im Turm zu Heilbronn und Franz, Weislingens Knappe, vergiftet Weislingen.

Es ist ein durchaus ein lesenswertes Schauspiel, welches oft Pflichtlektüre in deutschen Schulen ist, ich habe es auch lesen müssen, und wenn man den Namen Götz von Berlichingen hört, muss man meistens an das berühmte Zitat denken, siehe oben. Doch es sollte nicht nur deswegen gelesen werden, sondern auch um sich mit der deutschen Literatur auseinanderzusetzen. Wir werden nicht umsonst das Land der Dichter und Denker genannt... ohne zu patriotisch oder chauvinistisch klingen zu wollen.

Und hier nun wieder mein berühmter Appell an die Jugend: IHR JUNGES VOLK DA DRAUßEN, LEST MEHR BÜCHER, UNTERSCHÄTZT DAS LESEN NICHT. DIE (WELT-)LITERATUR DARF NICHT VERGESSEN WERDEN UND AUSSTERBEN, LESEN IST NICHT UNCOOL, LESEN MACHT BELESEN, ERHABEN, ÜBERLEGEN UND ÖFFNET EUCH TORE IN EINE GEPFLEGTERE UND ANGEMESSENERE SPRACHE. MIT EINEM GRÖßEREN UMFANG AN WISSEN WERDET IHR MEHR BE-, UND GEACHTET! TRAUT EUCH! VERSUCHT ES! RAN AN DIE BULLETTEN... ÄHHHH ICH MEINTE RAN AN DIE BÜCHER!

ICH LIEBE LESEN, MÖGT IHR ES AUCH?

~Bücher-Liebhaberin~
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am 10. Januar 2006
Ich finde das Buch an sich gut, doch die Erklärungen am Rande lenken eher vom Lesen ab. Ich denke die Leute die dieses Buch vom Inhalt und von der Formulierung her verstehen könnten sich auch herleiten was die einzelnen altdeutschen Wörter bedeuten, auch aus dem Zusammenhang heraus. Für Schulen sicherlich gut geeignet, doch für den privaten Bedarf eher nicht, da wie gesagt die ständigen Kommentare am Rand ziemlich stören. Wer dieses Buch "freiwillig" liest dem würde ich von dieser Version abraten, für schulischen Bedarf perfekt, deshalb 4 Sterne
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am 10. Oktober 2013
Das Stück ist so abwechslungsreich, wie man es sich nur wünschen kann, ständige Ortswechsel und eine Vielzahl von Personen und Intrigen sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt
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am 29. April 2002
Da der Götz von Berlichingen sehr schwer verständlich ist (altdeutsche Sprache) ist diese Ausgabe wärmstens zu empfehlen, da am Rand die nicht neudeutschen Wörter erklärt werden!
Also von mir gibts 5 sterne!
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