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am 26. April 2006
Stephan Lahrem - Che Guevara

Che Guevara gehört heute wahrscheinlich zu den berühmtesten Menschen aller Zeiten. Seine Bekanntheit beschränkt sich dabei allerdings bei den meisten auf das berühmte Portrait-Foto von Alberto Korda, dass auch das Cover dieses Buches ziert, und das Wissen, dass er irgendwie an der kubanischen Revolution Fidel Kastros beteiligt war.

Eine berechtigte Frage ist also, woher dieser enorm hohe Bekanntheitsgrad kommt. Stephan Lahrem geht in seinem Buch dieser Frage auf den Grund. Wie wurde Che zu der Ikone, die er heute ist, und wie viel ist nur Mythos?

Der Untertitel des Buches gibt die Gliederung Preis: "Leben - Werk - Wirkung".

Es beginnt mit Che Guevaras Leben, dass mit den wichtigsten Stationen, Personen und Ereignissen auf gut 50 Seiten nacherzählt wird. (Kindheit & Jugend - Lehr- & Wanderjahre - kubanische Revolution - kubanischer Minister - Bolivianischer Dschungel)

Im zweiten Teil, dem Werk, geht Stephan Lahrem zunächst auf die Tagebücher von Guevara ein, und widmet sich dann auch seinem Dasein als Politiker. Dieser Teil umfasst die nächsten gut 30 Seiten.

Im Teil über seine Wirkung, der knapp 45 Seiten in Anspruch nimmt, geht der Autor schließlich genauer auf den Mythos um Che Guevara ein.

Stephan Lahrem gelingt es sehr gut zu erklären, wie Che Guevara posthum zu der weltberühmten Ikone werden konnte, die er heute ist. Er zeigt, wie Regierungen (z.B. Kuba, DDR...) das Bild, dass ihre jeweilige Bevölkerung von ihm haben sollten, mitbestimmt und geprägt haben, warum er eine der wichtigsten Identifikationsfiguren der Protest- und Friedensbewegung werden konnte, obgleich er selbst den bewaffneten Kampf glorifizierte, und wie es möglich ist, dass verschiedene politische Gruppierungen sich auf ihn berufen, die politisch teilweise in vollkommen entgegen gesetzte Richtungen gehen wie Guevara selbst.

Als Kern des "Mythos Che" sieht Stephan Lahrem die totale Verschmelzung von revolutionärer Theorie und Praxis, wie es sie bei fast keinem anderern jemals gab. Doch darin sieht er gleichzeitig auch die größte Tragik Che Guevaras.

Che Guevara wird heute in Büchern, Filmen, Bildern und Dokumentationen glorifiziert und verehrt. Für Kritik und Aufklärungsarbeit ist da wenig Platz. Daher ist ein Buch wie dieses umso wichtiger. Dabei ist es auch elementar, dass es Lahrem gelingt, den Menschen hinter der Ikone zu zeigen, ohne Che Guevara schlecht zu reden oder herabzusetzen. Es geht ihm nicht darum Che Guevaras Bild zu demontieren, sondern darum zu zeigen, dass er trotz allem eben doch auch "nur ein Mensch" war.
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am 20. August 2011
Stephan Lahrems "Che"-Biographie liest sich sehr gut und ist inhaltlich kompakt.
Für jeden, der sich einen (ersten) Eindruck dieses legendären Menschen machen möchte, kann ich diese Biographie nur empfehlen.

Die Zeittafel im Anhang ist mir unter anderem sehr positiv aufgefallen.
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am 11. Oktober 2011
Sehr informatives, knappes Buch - unideologisch und klar. Es hat knapp 200 Seiten und gliedert sich in 3 Teile: 1.) das Leben von E. Guevara, 2.) sein Werk, 3.) die Wirkung (der "Mythos Che").

Das Leben wird in etwa 60 Seiten beschrieben. Es gibt genügend historischen Hintergrund, um zu verstehen, und zeichnet das Bild eines Abenteuerers, der eigentlich eher zufällig durch das Zusammentreffen mit Fidel Castro seinem wurzellosen Leben eine Richtung gibt und Revolutionär wird. Dafür verläßt er zwei Mal (!) Frau mit Kind, und begibt sich auf Terrains (Guerrilla-Krieg, Finanzminister), von denen er durch seine Biografie oder Berufsausbildung (Arzt) keinerlei Vorkenntnisse hat - was ihn aber keinesfalls davon abhält, radikale Thesen zu entwerfen und zu verfolgen. Fand ich einen interessanten, nüchternen bzw. ernüchternden Blickwinkel.

Die Schriften werden ebenso nüchtern und erhellend dargestellt und interpretiert. Der Autor zitiert viel, und macht saubere Quellenarbeit. Die Sekundärliteratur, die er zur Interpretation benutzt, enthält die ganzen linken, marxistisch-internationalistischen Koriphäen und Wissenschaftler (Régis Debray etc.). Der Autor kennt sie, ohne angenehmerweise ihren Standpunkt zu teilen.

Der letzte Teil zum Mythos - auch nochmal so 60 Seiten - ist ebenso spannend und nüchtern verfasst wie die ersten beiden Teile.
Ich fand das Buch super und habe es an einem Wochenende verschlungen.
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am 1. März 2013
Bedingt durch eine mehrwöchige Reise nach Kuba wurde ich mit dem "Mythos Che" hautnah konfrontiert. Ich habe einige Gedenkstätten besucht - sich dem "Helden Che" zu entziehen ist, wenn man durch das Land reist, unmöglich. Das hat meine Neugier über die Person Ernesto "Che" Guevaras geweckt.

Bei der Suche nach einer knappen Biographie, die das Phänomen Che möglischst menschlich betrachtet, bin ich auf die vorliegende Biographie gestossen. Meine Erwartungen an eine nicht glorifizierende, aber auch nicht herbasetzende, sondern als sehr menschlich gehaltene Beschreibung des menschen Che wurde vollends erfüllt.

Das Werk ist knapp, übersichtlich, aber in meinen Augen dennoch nicht verkürzend gestaltet. Die drei Teilen nehmen dabei einen vergleichbaren Umfang ein, sodass mit etwa 140 Seiten ein sehr guter Überblick über die Person Guevara's geboten wird. Die drei Teile lauten:

1. Leben

Dort werden die biographischen Eckpunkte besprochen, wobei auch gleizeitig die Vitae und Entwicklung Gueveras dargestellt wird. Bereits hier wird dem Leser klar gemacht, dass Guevara nicht der geborene Revolutionär war, sondern sich in diese Richtung erst entwickelte - mitsamt den Zweifeln, Fehlern, menschlichen Unzulänglichkeiten, ideologischen Schwächen, den Utopismus und den zunehmenden Radikalismus, den seine Anschauungen erfuhren. Auch wird auf das Verhältnis zwischen Castro und den anderen kommunistischen Ländern beleuchtet. Interessant fand ich die stetige Bewegung Che's zu diesem Thema - annähernd, distanzierend, stetiges Auf und Ab bis schlussendlich zu den anderen Ländern eine merkliche und ausgesprochene Distanz vorhanden war.

2. Werk

Im zweiten Teil werden sein Leben und seine Erfahrungen anhand seiner Werke dargestellt. Berühmt dabei sind natürlich seine Tagebücher, die er, wie man im Werk erfährt, natürlich redigiert und ausgebessert hat, bevor diese veröffentlicht wurden. Die Schwächen, seine Krankheit und seine Zweifel kommen darin nicht zum Asudruck. Einzig das letzte Tagebuch, das er in Bolivien verfasst hat, gibt den Blick auf das Menschliche in dem Revolutionär preis; dieses Tagebuch konnte auch von ihm nicht mehr redigiert werden. Das sish in diesem Teil nicht nur Verbindungen, sondern auch Wiederholungen zum ersten Teil finden lassen, nimmt in der Rezession dem fünften Stern den makellosen Glanz, gefährdet ihn allerdings nicht.

3. Wirkung

Im letzten Teil des Buches werden die Auswirkungen seines Wirkens beschrieben. Die Idee der panamerikanischen Revolution und des Internationalismus wird hier analysiert und die Auswirkungen auf die Länder Lateinamerikas beschrieben. Eine ausführlicheren Teil nehmen die Zapatisten in Mexiko ein. Auch und vor allem wird aber der Mißbrauch dieses Mythos beleuchtet. Begonnen von Castro, der den Helden Che für einen wesentlichen Faktior des Machterhaltes nützt bishin zu den terroristischen Verbindungen in den 60- und 70-er Jahren. Auch in der Gegenwart wird dieser Mythos weiterhin strapaziert.

Fazit:

Für mich war das eine angenehm zu lesende, mit sehr vielen Quellen- und weiterführenden Literaturangaben Biographie. Sie wirkt nicht überhöhend, aber auch nicht herabsetzend. Der Blick auf den Menschen Che mit den radikalen Ansichten, aber auch seiner eigenen Härte ihm selbst gegenüber hat mir, quasi als Abschluss meiner Reise, gut getan.

Tadellos - Empfehlung!
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am 29. Dezember 2009
Stephan Lahrem gelingt es ein schillerndes und gleichzeitig äußerst kritisches Bild des Revoltutionsführers Che Guevara nachzuzeichnen.Die Kindheit in Argentinien wird genauso intensiv beschrieben, wie seine Karriere als Arzt. Lahrem stellt auch die Frage, wie aus einem überzeugten Arzt, der dazu bestimmt ist Leben zu retten, ein blutrünstiger Guerilla Krieger werden konnte, der nicht nur die Revolution Kubas vor 50 Jahren besonders mitprägte, sondern der in den 70 Jahren von der extremistischen Linke zu Christus mit der Knarre avancierte. Daran war nicht allein sein früher Tod im Jahre 68 in Bolivien verantwortlich, sondern auch die Propaganda Fidel Castros, die ihn erst zu einem Märtyrer machte. Heute ist das Foto Che Guevaras auf zahlreichen T-Shirts und Tassen zu finden, doch die Person Ernesto Che Guevara hat mit diesem Konsumrausch nichts mehr zu tun. Gut zu lesen und zahlreiche Fotos. Die Basis Bibliothek von Suhrkamp zu dem auch dieses Band gehört, ist eh zu empfehlen für ein gutes Allegemeinwissen über geschichtsträchtige und literarisch einflussreiche Personen. Ich empfehle aus dieser Reihe auch die Biographie zu Samuel Beckett, Wolfgang Amadeus Mozart und Christoph Kolumbus.
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am 28. Juli 2012
Dieses Buch ist, wie der Name schon sagt, eine BasisBiographie. Sie lässt sich gut in 1 oder 2 Tagen lesen, um herauszufinden, was Che außer der Revolution in seinem Leben noch so getan hat.

Um den Menschen Ernesto Che Guevara jedoch ganz zu verstehen, ist es leider zu kurz. Aber dies ist auch nicht der Naspruch dieses Buches.

Viele Bilder zeigen die verschiedenen Stationen des wohl bekanntesten Rvolutionärs...
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am 3. Juni 2011
...aber irgendetwas muss schon dran sein, wenn ein promovierter Arzt aus gutem Haus der Wohlstandsgesellschaft den Rücken zukehrt.
Jesus oder Luzifer? David gegen Goliath? Viele Vergleiche drängen sich auf. Die "Wahrheit" liegt irgendwo dazwischen.
Der Autor schildert wohltuend sachlich Herkunft, Werdegang, Interessen, Suche und Sinnfindung
des Menschen Ernesto Guevara de la Serna, der Erfolge gefeiert hat, aber an der Utopie der Weltrevolution schließlich doch wie in einer klassischen Tragödie scheitern musste - am Ende seines vorgezeichneten Weges hingerichtet von einem besseren Laufburschen der bolivianischen Armee.
Heldenverehrung gibt es hier keine. Dafür aber spannend geschriebene Zeitgeschichte, die den Leser zum eigenen Nachdenken auffordert. Passender Lesetipp: Botschaften aus dem lakandonischen Urwald.
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am 19. Januar 2013
Sofern man Che Ernesto mag und seine Geschichte kennen moechte, hilft dieses Werk ein wenig.
Hatte allerdings schon besser Buecher gekauft zu Che. Aber als Komplettierung einer Sammlung sicher empfehlenswert.

Service und Lieferung war sehr gut und wuerde wieder darauf zurueckgreifen.
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am 10. Juni 2013
nach einem jahr hatte ich wieder geburtstag:)
und ich wollte alles für diesen tag ein kleines spektrum von ché in buchform.....
dieses buch ist genial, weil es alles kompakt beinhaltet....von anfang bis ende.....

das kann man empfehlen!!!!

mfg
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am 2. Dezember 2012
Das Buch ist toll in Abschnitte geteilt und hochinteressant. Vll besonders für die Personen die sich ein kleines bisschen mit Che im eigenen Alltag identifizieren können. Eine wirklich fesselnde Geschichte, besonders, da sie nach wahrer begebenheit geschrieben wurde
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