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am 3. September 2014
Vorab: Ein Strukturalist wie Michel Foucault (oder Roland Barthes) meinte, dass der Autor keine besondere Rolle spielt, wenn man seine Werke verstehen will. Das Gegenteil belegt seine eigene Biografie (ebenso wie die Biografie des Roland Barthes).

Das kleine Werk über "Psychologie und Geisteskrankheit" hat Michel Foucault berühmt gemacht, als es die Kulturanthropologie revolutionierte. Die Deutsche Ausgabe kam gerade recht, um die undifferenzierte Grundsatzdiskussion der späten 1960ger Jahre in der aufstrebenden Sozialpsychiatrie zu beflügeln. Die geschlossenen Abteilungen wurden damals vor allem in Deutschland und Italien geöffnet, auch als sich schon kurz zuvor in den USA einige unerwünschte Nebenwirkungen zeigten, die die Verkleinerung der Großkliniken und den glückenden Aufbau der gemeindenahen Pschiatrie begleiteten.
Wie aber war in diesem Konext das theoretische Konzept dieses Autors zu verstehen?
Erstens: Er befasste sich mit Krankheit und Entwicklung, individueller Geschichte, Krankheit und Existenz. Zweitens: Entstehung der Geisteskrankheit in der Geschichte und Gesamtstruktur des Wahnsinns. Michel Foucault glaubt, dass heute eine "Reorganisiation" der Persönlichkeit möglich ist (S. 45). Karl Jaspers habe als erster gezeigt, dass Begreifen sich weit über die Grenzen des Normalen erstreckt und dass "intersubjektives Begreifen bis ins Wesen der pathologischen Welt gelangen kann" ( S. 73). Zusammenfassend ist für ihn zwar die Geschichte der Geisteskrankheit, aber weder die Psychologie des Pierre Janet noch die Psychoanalyse Sigmund Freuds ausschlaggebend, um den Wansinn in der Welt zu verstehen (S. 129). Auch wer dies bezweifelt, kann in Foucaults Werk und vor allem in diesem Buch viele Gedanken zum Verstehen von Geisteskrankheiten entdecken.
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am 27. Dezember 2015
Weil ich es gerne lese und sorry aber warum muss was bewerten und dann geben sie auch noch vor wie lang es sein muss das ist einfach doof.
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am 30. Dezember 2010
Die kritische Auseinandersetzung mit dem, was wir mit Menschen tun, führt irgendwann zu diesen Buch. Wer ankommt wird es nicht bereuen.
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