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am 26. März 2001
Schweyk im Zweiten Weltkrieg ist ein Drama, dass jeden das ein oder andere Mal schmunzeln lässt. Schweyk, ein Hundehändler in Prag, verbringt des öfteren seine Abende im Wirtshas "Zum Kelch", mit ihm oft sein fresssüchtiger Freund Baloun. Auch SS-Männer und Gestapo Männer sind oft dort vorzufinden und das ein oder andere mal wird Schweyk in ein politisches Gespräch verwickelt. Da er immer doppeldeutige Antworten zu Fragen über das Regime und Hitler gibt, wir er einmal zum gestapohauptquartier mitgenommen. Doch da, wie auch vom frewilligen Arbeitsdienst kann er sich wieder durch seine geschickte und gewitzte Redensart befreien. Eines Tages wird er für den Kriegsdienst gemustert und muss mit einer Truppe nach Stalingrad. Doch er verliert seine Truppe (absichtlich ?) und läuft immer um Stalingrad herum. Dabei kommt es plötzlich zum Zusammentreffen mit Hitler. Wie dies ausgeht verrate ich nicht, aber es ist anders als erwartet. Also, viel Spass beim lesen, es lohnt sich!
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am 24. August 2009
1944 verfasst bekommen in diesem Stück Brechts Hitler und Konsorten in Gestalt von grotesken Witzfiguren ihr Fett weg. Handlungsrahmen dieses Sückes bilden drei Szenen in den »höheren Regionen«, bei denen Hitler die wiederholte Frage stellt, ob »der kleine Mann denn zu ihm stehe«. Dreifach bejaht sein Führungsstab diese Frage. Derweil sieht es in den »unteren Regionen« ganz anders aus, wie das Schicksal des genial dämlichen Soldaten Schweyk verdeutlicht. Die Handlung spitzt sich zu bis zu einem Aufeinandertreffen von Hitler und Schweyk. Und auf einmal ist das Große ist nicht mehr groß und das Kleine nicht mehr klein.

Bei »Schweyk im zweiten Weltkrieg« handelt es sich um Bertolt Brechts Adaption von Jaroslav Haseks Schelmenroman »Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk«. Hasek hat den Ruf als der tschechische Schriftsteller und sein »Schwejk« gilt auch heute als Brechts Lieblingslektüre. Man muss Haseks Roman aber nicht gelesen haben, um sich an diesem Werk Brechts ergötzen zu können.

Es ist kein leichter Stoff, dem Brecht sich in diesem Stück widmet. Aber er tut es mit ganz viel Spott, Witz und einer starken Sprache. Bisher mein Lieblingsstück Brechts.
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am 4. Mai 2007
Wer allgemein Interesse an Brechts Literatur hat, wird auch dieses Buch für gut empfinden. Wie gewohnt gibt es sehr viele Verfremdungs-Effekte, die der Autor z.B. in Form von Liedern einbaut, um über das Gesagte nachzudenken, anstatt eine Katharsis - einer seelischen Reinigung - zu erfahren. Wie der Buchname schon sagt, handelt es sich um Schweyk, einem Hundehändler aus Prag. Brecht übt nicht nur Kritik am Nationalsozialismus, dem Wesen Hitlers, sondern auch die, die damit kollaborieren. Z.B. der Kirche. Sehr interessant sind die zweideutigen Argumentationen Schweyks, die sich durch das gesamte Buch ziehen.

Wieso ich dem Buch nur 4 Sterne gebe, liegt daran, dass mir in der letzten Szene ein wenig der sogenannte "Aha-Effekt" fehlt, wie ich das bei Brechts "Der gute Mensch von Sezuan" oder Dürrenmatts "Die Physiker" vorgefunden habe.

(Es gibt sicherlich Leser, die das nicht so sehen. Aber das sollte jeder für sich raus finden!)

Ich kann es nur jedem empfehlen.
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