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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Inhalt, wenig Geld, 4. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Die Philosophie Immanuel Kants (1724 - 1804), den man wohl zu Recht als einen der größten deutschen Philosophen bezeichnen kann, gab dem abendländischen Denken des ausgehenden 18. Jahrhunderts einen radikalen Ruck; im Zuge der Aufklärungsphilosophie, mit der schon von Locke und Rousseau begonnen worden war, veröffentlichte Kant 1781 sein Hauptwerk "Kritik der reinen Vernunft", mit dem er die moderne Philosophie einleitete.

Und nun präsentiert der Suhrkamp-Verlag dem philosophie-interessierten Leserpublikum Kants drei Kritiken: die "Kritik der reinen Vernunft", in der sich Kant mit Möglichkeiten, Grenzen, Eigenschaften und Bedingungen menschlicher Erkenntnis auseinandersetzt; die "Kritik der praktischen Vernunft" sowie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten", in denen sich Kant dem Bereich der praktischen Philosophie, genauer gesagt der Frage nach Moral und der Ethik, zuwendet; und schließlich die "Kritik der Urteilskraft", die sich mit der Ästhetik und dem zweckorientierten Handeln beschäftigt.

Ohne Zweifel gibt es hier die Hauptwerke kant'scher Philosophie zu einem günstigen Preis zu erwerben. Wo sonst, wenn nicht bei Kant, hat man den Eindruck, der eigene Geist werde veredelt, der Horizont werde erweitert, und das Ganze für nur 25 Euro? Gewiss ist dieses Geld gut investiert, denn für so wenig Geld eine einigermaßen gut editierte und den Ansprüchen strenger editionsphilologischer Augen genügende Ausgabe zu erwerben, ist wahrlich eine Seltenheit. Der Herausgeber Wilhelm Weischedel legt Wert auf eine Nähe zum Original, modernisiert aber gleichwohl den Text zur Erleichterung des Leseflusses. Das stört nicht weiter, denn der erhabene, kunstvoll gestalte Stil, mit dem Kant dem Leser seine Gedanken preisgibt, bleibt vollkommen erhalten. Sorgsam verzeichnet der Herausgeber die Änderungen zur akademischen Ausgabe und zu den verschiedenen Auflagen der Werke, und in den Nachworten wird stets angegeben, welche Ausgabe zur Grundlage genommen worden ist.

Was diese Ausgabe des Suhrkamp-Verlags allerdings nicht enthält, ist eine Art Stellenkommentar, wie sie in historisch-kritischen Ausgaben zu finden ist, also Erläuterungen zu bestimmten Textstellen, die ohne weitere Vorkenntnis des Lesers nicht verständlich sind. Gewiss wäre etwas dergleichen wünschenswert gewesen, zumal Kant dafür bekannt ist, dass er, weil sein Stil von einer Akribie geprägt ist, die man fast nirgendwo anders zu finden vermag, nicht ganz einfach zu lesen ist, schon gar nicht auf dem Weg zur Arbeit oder 'zwischen Tür und Angel', doch angesichts des niedrigen Kaufpreises gibt es wirklich keinen Anlass zur Beschwerde.

Fazit: Eine wunderbare Ausgabe der Hauptwerke Immanuel Kants. Wer also noch ein wenig Geld in Zeiten der Wirtschaftskrise übrig hat und es auf jeden Fall sinnvoll anlegen möchte, der möge sich diese Bücher kaufen, sei es aus Interesse an der (wirklich sehr vielseitigen) Philosophie Kants, sei es, weil man noch intellektuelle Bücher für das Wohnzimmerregal benötigt, um Gäste zu beeindrucken, deren Blicke von der roten Farbe der Bücher eingefangen werden. Dieses wertvolle Stück Geistesgeschichte sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen; es ist zwar nicht einfach, sich durch alle Werke zu arbeiten, doch während des Lesens habe ich es niemals als Qual, sondern immer als Bereicherung empfunden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen über Einen der Besten.., 7. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Wie bereits ein Vorredner angemerkt hat erhält man hier für einen kleinen Preis einen riesigen Auszug aus dem Schaffen eines der größten Denker, den die Menschheit hervorgebracht hat.
Alle drei Kritiken in einem, vorausgesetzt man ist kein Student der Philosophie, benötigen mehr als lange um sie zu lesen UND zu verstehen. Des Weiteren ein Zeugnis genialer Wortkunst und Sytnax, zu empfehlen jedem, der ein Interesse an der Perfektion der deutschen Sprache hat und neben Goethe :) noch mehr lesen will .

Keine Texte für zwischen Tür und U-Bahn oder gerade mal so, aber dafür um so mehr ein Abend -und Wochenend -füllendes Programm welches einen in die Welt der Philosophie entführt und das dazu führt, das man nicht umdrehen, sondern tiefer in den Kaninchenbau weiter gehen will.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Wahrheit der eigenen Vernunft.", 26. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Zu den vier Bänden von Kant eine Rezension zu schreiben, ist immer gewagt, denn was Kant an Gedanken, Untersuchungen und Reflektionen hier geschrieben hat, ist inhaltlich anspruchsvoll und eine gewaltige geistige Leistung. Ich schreibe daher nur einige Gedanken aus den vier Büchern nieder die mir gefallen haben:

Für Kant ist der Verstand geprägt durch die Spontanität der Erkenntnis, durch das Vermögen zu denken, aber auch ein Vermögen der Begriffe und der Urteile.
Alle Grundsätze des reinen Verstandes sind für ihn:
1. Axiomen der Anschauung
2. Antizipationen der Wahrnehmung
3. Analogie der Erfahrung
4. Postulate des empirischen Denkens überhaupt

Für Kant vereinigt sich alles Interesse der Vernunft (das spekulative sowohl als das praktische) auf die drei Fragen:
1. Was kann ich wissen?
2. Was soll ich tun?
3. Was darf ich hoffen?

Bei den Betrachtungen der Grundlagen der Metaphysik der Sitten rät er dem Leser zu fragen: "Kannst du auch wollen, daß deine Maxime ein allgemeines Gesetz werde?"
Wie Sokrates geht Kant davon aus, daß es keiner Wissenschaft und Philosophie bedürfe um zu wissen was man zu tun habe, um ehrlich und gut, ja sogar, um weise und tugendhaft zu sein.

Als materiellen Bestimmungsgrund im Prinzip der Sittlichkeit unterteilt er diese in äußere Subjektive:
1. Der Erziehung nach Montaigne
2. Der bürgerlichen Verfassung nach Mandeville
sowie in innere Subjektive:
1. Das physische Gefühl nach Epikur
2. Das moralische Gefühl nach Hutcheson
In Objektive innere: -Vollkommenheit nach Wolff und den Stoikern
und schließlich Objektive äußere: -Der Wille Gottes (nach Crusius und anderen theologischen Moralisten).

Das moralische Gesetz gebietet, das höchste mögliche Gut in einer Welt mir zum letzten Gegenstand alles Verhaltens zu machen. Daher ist auch die Moral nicht eigentlich die Lehre, wie wir uns glücklich machen, sondern wie wir der Glücklichkeit würdig werden sollen. Für Kant ist Weisheit, theoretisch betrachtet die Erkenntnis des höchsten Guts, und praktisch die Angemessenheit des Willens zum höchsten Gute. Die Handlung muß deshalb auch subjektiv um des moralischen Gesetzes willen geschehen als Gesinnung ihrer Maxime nach.

Kant ist überzeugt, es ist unmöglich durch die Metaphysik von der Kenntnis dieser Welt zum Begriff von Gott und dem Beweise seiner Existenz durch sichere Schlüsse zu gelangen.

Zwei Dinge erfüllten Kants Gemüt mit immer neuen und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfters er sich im Nachdenken damit beschäftigt hat: "Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir."

Abschließend stellt er fest die Wissenschaft ist die enge Pforte die zur Weisheitslehre führt, diese darf aber nur als Richtschnur dienen um den Weg zur Weisheit gut kenntlich zu machen und vor Irrwegen zu sichern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hartes Brot, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
über jede Kritik (auch meine) völlig erhaben, sind die Kritiken von Kant. Es ist jedoch schwere Kost und man muss zuweilen vor dem Geist des Meisters kapitulieren - aber es lohnt sich, weiter zu lesen. Gibt es doch auch viele hilfreiche Kommentare und Erklärungen für das Werk von Kant. Absolut lesenswert, wenn auch schwer verdaulich.
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4.0 von 5 Sternen Harter Tobak, 10. Mai 2014
Von 
Undine Schneider "Vielleser" (Sandkrug, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Kant ist harter Tobak, aber im Philosophie Studium leider ein Muss. ich frag mich manches mal, ob er das, was in den Seminaren hineininterpretiert wird wirklich den Kern seiner Aussagern trifft, fragen kann man ihn ja nicht mehr! Auf jeden Fall eine super edition zu dem Preis für Schüler und Studenten.
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5.0 von 5 Sternen sterne vergeben für kant, 17. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
tja, es ist doch etwas lächerlich, ein solches standardwerk mit "sternchen" zu würdigen oder es mit einer kurzrezension zu bewerten. darum nur so viel: es ist herrlich, dass es die "kritiken" in einer preisgünstigen ausgabe gibt, es stünde dem suhrkamp-verlag aber gut zu gesicht, wenn er dieses werk überdies in einer gebundenen ausgabe anböte, die nicht so leicht auseinanderfällt. ich würde sie kaufen, obwohl ich diese ausgabe bereits besitze.
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5.0 von 5 Sternen Auf diese Werke des alten Königsberger wird man sich noch in hundert Jahren beziehen, 8. Februar 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Es gibt kaum einen zeitgenössischen Philosophen oder Theologen, der sich in seinem Werk nicht beziehen und auseinandersetzen würde mit den Kritiken des alten Königsberger Philosophen Immanuel Kant.

Der Suhrkamp Verlag legt nun in seiner Reihe Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft (stw) eine Gesamtausgabe der berühmten drei Kritiken vor in der von Wilhelm Weischedel herausgegebenen Ausgabe, die für alle Studierenden und andere an Philosophie interessierten Menschen eine sehr preisgünstige Anschaffung ist.

Die Kritik der reinen Vernunft, die Kritik der praktischen Vernunft und die Kritik der Urteilskraft sind Klassiker der europäischen Philosophie, auf die man sich noch in hundert Jahren beziehen wird.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Inhalt, instabiler Einband, 30. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Der Inhalt ist wichtig, der Rest ist Beilage. Das merkt man auch an der Verarbeitung der Bücherreihe. Schon beim Durchforsten des Buches lösten sich einige Seiten. Da der Inhalt von wesentlicher Bedeutung ist und mit ihm die "kopernikanische Wende der Philosophie" durchgeführt wurde, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen.
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tja,, 3. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Ich bin Schüler eines Gymnasiums und ich habe mir diese Bücher bestellt, um mein Wissen auf größere Gebiete auszudehnen.
Zu den Umständen:
Ich habe dieses Produkt am Sonntag bestellt, heute, am Mittwoch ist es angekommen. Die Bücher sind wie sie auf den Bildern aussehen. Vier Taschenbücher, errechneter Stückpreis von 6.25€, das ist für so viel Inhalt wohl beinahe geschenkt. Das Papier fühlt sich gut an, scheint aber leichter zu reißen, als anderes. Das Buch liest sich angenehm, obwohl an einigen Stellen ein gewöhnungsbedürftiger Kursivdruck verwendet wurde.

Ich habe bis jetzt einige Seiten gelesen und ich behaupte von mir, ohne eingebildet zu sein, dass ich sehr schnell und sehr gut verstehe. Dieses Buch verlangt dem Leser jedoch einiges ab, der Herausgeber hinterlässt Fußnoten mit Hintergrundinformationen, welche manchmal das berühmte "Aha!" - Gefühl hervorrufen. Der Rand ist leider nicht breit genug für Notizen, aber man kann sich auch einen Collegeblock daneben legen.
Als subjektive Einschätzung der benötigten Lesezeit würde ich sechs bis acht Monate nehmen, wenn man nebenbei noch zur Schule geht, wird es wahrscheinlich mehr.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kritiken der Vernunft und das Urteil als Kraft der Verbindung, 11. Februar 2009
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die drei Kritiken, 4 Bde. (Taschenbuch)
Kants (1724-1804) Kritiken aus dem späten 18. Jahrhundert sind so etwas wie eine kopernikanische Wende des Denkens. Nicht die Anschauung allein, nicht die Vernunft zu den Dingen steht mehr im Vordergrund, sondern das Denken über das Denken zum Ende aller Dinge und den "Dingen an sich" revolutioniert und bestimmt die Geistesgrößen in Philosophie, Theologie und Literatur. Selbst Kants Kosmologie aus dem Jahre 1755 überwiegt in seiner Erkenntnis aus heutiger Sicht den bisher führenden Laplace bzgl der kosmologischen Hypothesen zur Entwicklung des Universums und der Entstehung der Planetensysteme. Die Kant'sche Welt der Philosophie scheint wie das Ordnungssystem der Welt zu funktionieren, anziehend oder abstoßend wird sie empfunden und in beider Kräfte hält sie sich bestens. Darum: Lassen Sie sich inspirieren vom kleinen Königsberger Professor.

Diese hier vorliegenden Kritiken sind das Hauptwerk des präzise denkenden Philosophens. Der dritten "Kritik der Urteilskraft" gingen voraus die "Kritik der reinen Vernunft" und die "Kritik der praktischen Vernunft". Kant in Kürze vollständig zu präsentieren, ist ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen. Doch ihn zu lesen, kann man als "universales Individuum" a priori niemals aufgeben, weil man sich einer besonderen Leseerfahrung beraubt. Und doch steckt in den ersten beiden Kritiken das bereits drin, was sich in der letzten offenbart. Ehe man sich auf die praktische Vernunft einläßt, wird in der reinen Vernunft das Noumenon als "Ding an sich" betrachtet und man erreicht ein Denken im synthetischen Sinne durch synthetische Urteile. Paart man das ideelle Ding, das Noumenon mit subjektiver Betrachtung und subjektivem Urteil, so gelangt man zum Phänomenon in praktischer Vernunft und mit ihr lässt sich a posteriori erkennen, dass das Wesen des Geschmacks ohne Interesse am Objekt des Urteils auskommt.

Und so gelangt man zur philosophischen Ästhetik der Urteilskraft, die in ihrem Wesen subjektiv ist, und ebenso zu einer Theorie der organischen Natur. Erscheinen beide in ihrer Zweckmäßigkeit weit voneinander entfernt, so obliegt es der Urteilskraft, diese zu verbinden, in dem Reflexion über Schönes verbunden wird mit dem Forschen nach dem Schönen in der Natur. Denkt man diese Zweckmäßgikeit zu einem Endzweck des Menschen, betrachtet alles unter dem Prinzip der Teleologie, so überhöht man Natur und Kunst durch die Moral als Endzweck des Menschen. Vernunft der ersten Kritik, Freiheit der zweiten Kritik wird so verbunden in der hohen Subjektivität bzw. in dem subjektiven Vermögen der Urteilskraft, sowohl der ästhetischen wie der teleologischen. Endgültig forciert die Urteilkraft die Hinwendung zum Endzweck, dem Zweck, der "keines anderen als Bedingung bedarf". Das Dasein des Menschen hält Kant für den höchsten Zweck selbst in sich, "den Menschen als der Schöpfung Endzweck".

Unter dem Gesetz der Zweckmäßigkeit erfolgt die Integration von Natur, Freiheit und Vernunft, im Prinzip ist es eben genau diese Teleologie, die Alles in Eines (das Ganze) fasst.
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Die drei Kritiken, 4 Bde.
Die drei Kritiken, 4 Bde. von Immanuel Kant (Taschenbuch - 30. April 1995)
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