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TOP 1000 REZENSENTam 26. Juni 2015
„Big Data“ – Modethema oder „The next big thing?“ Sicherlich beides. Daß die Arbeit mit Datenmengen in bisher nicht nur unbekanntem, sondern sogar unvorstellbarem Ausmaß vieles in unserer Welt verändern wird, ist wohl unbestritten. Von geheimdienstlicher Überwachung bis personalisierter Werbung, von Selbstvermessung zu sportlichen und Gesundheitszwecken bis zum Wandel in der Methodik der Wissenschaften haben „Datenkraken“ vielerorts ihre Arme hineingestreckt und sie werden daraus nicht mehr zu entfernen sein. Da kommt ein solcher Sammelband, der das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln ausleuchtet, gerade recht. Prinzipiell.

Leider bleibt dieser Band weit unter seinen Möglichkeiten. Es ist eine Zusammenstellung sehr unterschiedlicher Beiträge zu „Big Data“, von der Wissenschaftsreportage über einen Dialog bis hin zum Essay und zum Fachaufsatz. Auch die Länge, der Stil und – leider – das Niveau unterscheiden sich deutlich.

Dieses Buch habe ich zum Einstieg in das Thema gelesen, und im Nachhinein (mit der Erfahrung der Lektüre mehrerer anderer Bücher zum Thema) kann ich sagen: zum Einstieg, also für blutige Anfänger, ist das Buch gut geeignet. Experten werden darüber nicht einmal mehr lachen.

Es lassen sich drei Beitragstypen unterscheiden. Zum ersten die Texte, die auch mit Hintergrundwissen noch gut lesbar sind. Dazu gehören zum Beispiel die „Sechs Provokationen“ von Danah Boyd und Kate Crawford. „Big Data verändert die Definition von Wissen“ prophezeien Sie ebenso wie „Der Anspruch auf Objektivität führt in die Irre“. Weiter: „Mehr Daten bedeutet nicht automatisch bessere Daten“ und: „Außerhalb des Ursprungskontexts verlieren große Datenmengen ihre Aussagekraft“. Die beiden letzten „Provokationen“ lauten: „Nur weil die Daten zugänglich sind, heißt das noch lange nicht, daß es ethisch vertretbar ist, sie auszuwerten“ und „Eingeschränkter Zugang zu Daten läßt eine neue Kluft entstehen“. Ob das nun wirklich „Provokationen“ sind, darüber könnte man streiten. Eher nicht. Aber es ist ein interessanter Text über Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit großen Datenströmen. Auch der Text von Häntzschel, eine Mischung zwischen Reportage und Essay, ist sehr lesenswert. Anderson polarisiert mit seinem (bewußt?) übertreibenden Pamphlet gegen Theoriebildung; er will, daß Wissenschaftler sich nur noch auf Datenmengen verlassen. Und Weinberger fragt nach der Möglichkeit einer „Weltmaschine“, die alles, also wirklich alles, was geschieht, vorausberechnet, und nach der gegenwärtigen und künftigen Bedeutung von Begriffen wie „Zufall“, „Modell“ und „Planung“. Das ist alles durchaus interessant.
Dann gibt es Beiträge, die ich als Neuling mit großem Interesse gelesen habe, die dann aber deutlich an Wert verloren, als ich mehr zum Thema gelesen hatte: Einsteigerliteratur eben. Dazu gehören vor allem die Text von Moorstedt. Seinen Erfahrungsbericht aus dem Obama-Wahlkampf in der „Höhle“ hielt ich damals für spannend und höchst relevant – dann las ich kurze Zeit später „Die granulare Gesellschaft“ von Kucklick, wo all das viel prägnanter und vor allem neutral, aber dennoch interessant geschrieben, erzählt und kontextualisiert wird. Da war ich natürlich enttäuscht. Auch der Beitrag von Datenschützer Weichert ist vor allem dann interessant, wenn man seine anderen Texte nicht kennt und wenn man keinen Bezug zur Verfassungsrechtsprechung über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung hat. Mit diesem Wissen darf man weiterblättern.
Schließlich sind da noch Beiträge, die (egal, ob mit Vorwissen oder nicht) bloß die Achseln zucken lassen. Eine Journalistin schreibt darüber, wie sie sich hat erklären und nachweisen lassen, welche Unternehmen welche Daten über sie haben, mit eher unspektakulärem Ergebnis. Aha. Bruno Latour schreibt kurz und konfus über alles mögliche und am Ende weiß man nicht, was er denn nun sagen wollte. Soso. Und ein „Datenscout“ erklärt uns was über Mathematik bei der Talentsuche im Fußballgeschäft. Naja.

Schließlich durfte auch Frank Schirrmacher noch etwas zum besten geben. So endet das Buch und es bleibt die dumpfe Ahnung, bei weitem nicht aus jedem Beitrag etwas gelernt zu haben.
Dazu sei noch gesagt, daß die meisten der Texte bereits an anderem Ort veröffentlicht wurden, daß die Texte trotz der Querverweise kaum aufeinander abgestimmt sind, und daß das Taschenbuch nach einmal Lesen aussieht wie durch den Reißwolf gezogen. Immerhin ist es handwerklich gut gemacht, ohne Rechtschreib- oder sonstige Fehler in nennenswerter Zahl; dazu gibt es Literaturhinweise und ein halbwegs nützliches und relativ ausführliches Glossar.

Weil ich als Anfänger einen Gewinn daraus ziehen konnte, bekommt das Buch gerade noch 3 Punkte.

tl,dr: Wer sich schon auskennt, verschwendet mit diesem Buch seine Zeit, alle blutigen Anfänger bekommen ein nettes Lesebuch für zwischendurch.
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Das Buch ist in zwei Bereiche aufgeteilt und zwar wird erklärt wo sich jetzt Big Data ereignet und was das Prinzip Big Data mittelfristig bedeutet. In dem Buch findet man von unterschiedlichen Autoren rechtliche, politische, soziologische und wirtschaftliche Betrachtungen zu diesem Thema. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Welt der Daten, das Daten-Mining, das Text-Mining, die Verkettung der Metadaten zwecks Analyse und in die Datenüberwachung.
Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird besprochen und was das Bundesverfassungsgericht darunter versteht. Die Autoren geben einen Einblick wie und wo man von den Datenmengen profitieren kann und was möglicherweise für die Zukunft beachtet werden muß.
Das Buch ist eher anpruchsvoll und lesenswert. Den Inhalt des Buches kann man vielleicht so zusammenfassen: "Wer mit Gewissheiten beginnt, wird mit Zweifeln enden, wer mit Zweifeln beginnt, wird am Ende Gewissheiten haben." (Francis Bacon)
Wenn man das nachfolgende Buch dazu liest kommen einem doch erhebliche Zweifel an der digitalen Glaskugel und der "Berechnungsgesellschaft":
Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen
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am 22. Juni 2015
Leider kann ich die Beiden vorherigen Rezessionen nicht teilen. Das Buch besteht aus 250 Seiten heißer Luft und einigen wenigen wirklich Lesenswerten, welche den eigenen Horizont erweitern. Dabei werden unterschiedliche Beispiele, wie die des Wahlkampfes von Obama, auf etlichen Seiten langgezogen als sei es ein Krimi.

Wer sollte es kaufen? --- Leser mit viel Zeit und Lust auf einen Roman/Krimi(/Lehrbuch)

Nicht für Leser geeeignet die wirklich in die Materie wollen & bereits genug Zeit im Internet verbracht haben, um zu verstehen dass dieser Kommentar Amazon rückschlüsse auf meine Interessen gibt - wow welch Offenbarung . Einziger Vorteil ist dass das Buch das perfekte Beispiel für Big Data ist.
Viele Informationen überdimensionalisiert auf einem Haufen - zusammenhanglos & relativ unbearbeitet.

Schade!
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am 29. November 2015
Für meine Hausarbeit habe ich dieses Buch zwar am Ende kaum verwendet, doch für Interessierte bietet dieses Werk einen guten Überblick. Einige Aspekte von Big Data werden anschaulich beschrieben, so dass auch keine Langeweile aufkommt. Für spezifischere Themen ist dieses Buch wohl ungeeignet, aber zum Einstieg sehr gut.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Februar 2014
Big Data ist nicht ein abstrakter oder technischer Begriff einiger IT-Experten, sondern bei Big Data geht es - nicht nur seit den Enthüllungen von Edward Snowden - um die Daten, die jeder von uns immer und überall erzeugt, und von den Googles der Welt in Wert gesetzt werden. Dass dabei die Privatsphäre und der Datenschutz meist mit Füßen getreten werden kann man sich denken.

Dieses Buch gibt eine umfangreiche Sammlung von Essays aus vielen Blickrichtungen und sensibilisiert den Leser ein wenig auf das, das da noch kommen mag - ob man es mag oder nicht.

Sehr lesendswert!
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